Ein Trading Konto ist die technische Grundvoraussetzung, um in der Welt des Wertpapierhandels überhaupt mitspielen zu können. Ohne ein Konto bei einem Online-Broker kannst Du keine Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Derivate, Fonds, Kryptowährungen, Rohstoffe und Währungen kaufen oder verkaufen.

Heutzutage konkurrieren Hunderte Banken, Universalbroker und spezialisierte CFD- und Forex-Broker um die Gunst von Anlegern in Deutschland. Ihre Trading-Konten unterscheiden sich massiv voneinander, was die Auswahl des besten Trading-Kontos in der Praxis zu einer echten Herausforderung macht.

Trading Konto Titelbild

Das Wichtigste zum Trading Konto

Ein gutes Trading Konto stellt die grundlegende Voraussetzung für den Handel mit Wertpapieren dar.

Trading-Konten werden in vielen unterschiedlichen Varianten, sowie verschiedenen Assets und Gebühren angeboten.

Bei der Auswahl eines Kontos müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden, u. a. die darüber handelbaren Produkte, die Trading-Software, das Gebührenmodell und die Regulierung.

Die Einrichtung eines Trading-Kontos ist mit wenigen Schritten und ohne großen Zeitaufwand erledigt.

Die wichtigsten Kostenarten bei Trading-Konten sind Spreads, Swaps und mögliche Zahlungsgebühren.

Die 10 besten Trading Konten

Als Trader hast Du heutzutage die Qual der Wahl zwischen Dutzenden Online-Brokern, die unterschiedliche Trading-Konten anbieten. Während manche Broker universelle Konten besitzen, über die Du nahezu alle Wertpapierarten handeln kannst, gibt es auch spezialisierte Anbieter, wie beispielsweise CFD- und Forex-Broker, mit denen das Trading auf eine bestimmte Anlageklasse beschränkt ist.

Noch dazu unterscheiden sich die Trading-Konten von Brokern in zahlreichen weiteren Details. Sie haben verschiedene Handelsplattformen und Analyse-Tools zur Auswahl, bieten andere Handelskonditionen, werden in unterschiedlichen Ländern reguliert und unterscheiden sich in Bezug auf den Kundenservice.

Bei der Auswahl eines Trading-Kontos musst Du folglich auf viele Details achten. In der nachfolgenden Übersicht stelle ich Dir 10 der besten Trading-Konten auf dem deutschen Markt vor.

Broker
Logo
Assets
1 XTB
XTB
5.800+
Capital
3.500+
Admirals
8.000+
Avatrade
1.000+ CFD
5 GBE
GBE
500+
6 IG
IG
17.000+
eToro
3.500+
Plus500
2.800+
Pepperstone
1.200+
Vantage Markets
800+

1. XTB Konto

XTB Logo

XTB ist einer der ältesten und etabliertesten Online-Broker in Europa. Der Broker wurde bereits 2002 in Warschau gegründet und begann ab 2007, sein Angebot auf andere europäische Länder auszudehnen. Seit 2008 können auch Trader in Deutschland ihr Geld über XTB anlegen. Mit rund 850.000 Kunden zählt XTB heutzutage zu den mittelgroßen Brokern Europas.

Eine Besonderheit von XTB im Vergleich zu anderen ausländischen Brokern ist, dass die Polen eine Niederlassung in Frankfurt/Main besitzen. Das bringt den Vorteil mit sich, dass XTB auch durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert wird.

Mit über 6.000 Finanzinstrumenten bietet XTB seinen Kunden ein sehr umfangreiches Produktspektrum. Du kannst über den Broker sowohl in Aktien und ETFs als auch in CFDs auf Forex, Kryptowährungen und Rohstoffe investieren.

XTB Demokonto Benutzeroberfläche
XTB Trading Konto Demo Benutzeroberfläche

Auch das Angebot in puncto Trading-Plattformen ist bei XTB sehr gut. Der Broker bietet Dir gleich drei professionelle Plattformen zum Trading: Die sehr benutzerfreundliche brokereigene xStation5, den weitverbreiteten MetaTrader 4 und den AgenaTrader, der sich primär an Profi-Trader richtet.

Die von XTB angebotenen Handelskonditionen halte ich für sehr wettbewerbsfähig. Du zahlst keine Kommissionen im CFD-Handel und im Aktien– und ETF-Handel erst ab einem Monatsumsatz von über 100.000€. Um das Angebot von XTB zu testen, gibt es ein auf 30 Tage limitiertes Demokonto mit einem großzügigen virtuellen Guthaben in Höhe von 10.000€.

Vor- und Nachteile von XTB

Vorteile:

XTB ist ein langjährig am Markt tätiger und sehr seriöser Online-Broker.

Der Broker hat seinen Sitz in der EU und wird zusätzlich durch die deutschen BaFin überwacht.

Das Produktspektrum ist mit über 6.000 Finanzinstrumenten sehr breit.

Über XTB können Trader sowohl in Aktien und ETFs als auch in Differenzkontrakte in verschiedene Anlageklassen investieren.

Die Handelskonditionen von XTB sind sehr wettbewerbsfähig.

Es stehen drei verschiedene Trading-Plattformen zur Auswahl.

Die brokereigene Handelsplattform xStation5 ist innovativ und benutzerfreundlich.

XTB stellt zahlreiche Services wie Echtzeitdaten, Marktanalysen und Weiterbildungsangebote kostenlos zur Verfügung.

Zudem bietet der Broker Kunden umfassende Analyse- und Research-Tools.

Nachteile:

Investments in Forex, Rohstoffe und Kryptowährungen sind nur über CFDs möglich.

Das Demokonto von XTB ist auf 30 Tage beschränkt.

2. Konto bei Capital.com

Capital Com

Capital.com ist einer der beliebtesten und größten Online-Broker der Welt. Mehr als sieben Millionen Trader wickeln ein Handelsvolumen von über 1 Billion US$ über Capital.com ab. Der Broker hat seinen Hauptsitz in Zypern, steht jedoch zusätzlich unter der Aufsicht der Behörden in Australien und Großbritannien.

Mit über 6.000 Finanzinstrumenten bietet Dir Capital.com ein sehr breites Spektrum an handelbaren Produkten. Über den Broker kannst Du sowohl direkt in Aktien und ETFs als auch in CFDs auf Aktien, Forex, Indizes, Kryptowährungen und Rohstoffe investieren.

Sehr breit ist auch das Angebot an Handelsplattformen bei Capital.com. Der Broker bietet Dir gleich vier Plattformen fürs Trading. Du hast die Wahl zwischen dem MetaTrader 4, TradingView, der brokereigenen Plattform von Capital.com und einer mobilen Trading-App.

Ein Alleinstellungsmerkmal von Capital.com ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz auf den Handelsplattformen. Das patentierte KI-System des Brokers hilft dabei, Handelsbiases rechtzeitig zu erkennen und damit das Trading-Verhalten zu verbessern.

Die Handelskonditionen von Capital.com zählen meines Erachtens zu den besten auf dem deutschen Markt. Sehr viele Leistungen werden kostenlos angeboten und die Spreads sind vergleichsweise niedrig.

Für einen Test von Capital.com gibt es ein kostenloses und zeitlich unbegrenztes Trading-Demokonto. Der Demo-Account weist ein virtuelles Guthaben von 1.000$ auf, mit dem Du völlig risikolos das CFD-Trading ausprobieren kannst.

Vor- und Nachteile von Capital.com

Vorteile:

Capital.com ist ein langjährig etablierter und sehr großer Online-Broker.

Der Broker wird von professionellen Finanzaufsichtsbehörden in Australien und Großbritannien reguliert.

Das Handelsspektrum an CFDs ist sehr groß und breit.

Trader haben mehrere Handelsplattformen zur Auswahl.

Die Handelskonditionen von Capital.com gehören zu den besten auf dem Markt.

Es gibt ein kostenloses und zeitlich unlimitiertes Demokonto.

Die Website steht in über 25 Sprachen zur Verfügung.

Ein deutschsprachiger Kundenservice wird angeboten.

Nachteile:

Capital.com ist nicht in Deutschland reguliert.

Das Angebot in anderen Anlageklassen als CFDs ist beschränkt.

Die Mindesteinzahlung liegt bei 80€.

3. Admirals Trading Konto

Admirals

Admirals (ehemals Admiral Markets) ist einer der ältesten CFD- und Forex-Broker auf dem europäischen Markt. Seit über 20 Jahren können Trader Devisen und Differenzkontrakte über den Broker handeln. Seinen Hauptsitz hat Admirals in London, weshalb der Broker auch durch die britische Finanzaufsicht reguliert wird. Admirals ist auch in Deutschland über eine Zweigniederlassung in Berlin vertreten.

Admirals macht seinen Kunden ein sehr umfassendes Handelsangebot. Mit einem Angebot an über 4.000 handelbaren Assets ist vor allem das CFD-Angebot des Brokers sehr groß. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Aktien-CFDs.

Trader können über Admirals Aktien aber auch in klassischer (ungehebelter) Form handeln. Das Produktspektrum umfasst rund 4.000 Aktien aus aller Welt, wobei US-amerikanische Werte einen Großteil ausmachen. Zudem bietet Admirals auch den Handel mit knapp 200 ETFs an.

Als Handelsplattform bekommen Trader bei Admirals den MetaTrader in den Versionen 4 und 5 gestellt. Zudem bietet der Broker mit der MetaTrader Supreme Edition ein kostenloses Upgrade der Software mit zusätzlichen Trading-Tools.

Wenn Du das umfangreiche Angebot von Admirals testen willst, steht Dir ein Demokonto mit einem überaus großzügigen virtuellen Guthaben in Höhe von 500.000 € zur Verfügung. Der Demo-Account ist zwar auf 30 Tage limitiert, kann aber ein weiteres Mal kostenlos verlängert werden.

Vor- und Nachteile von Admirals

Vorteile:

Die britische Finanzaufsicht garantiert eine strenge Regulierung.

Es gibt eine Niederlassung in Berlin mit deutschem Kundenservice.

Das Angebot an CFDs und Aktien ist sehr breit.

Zur Auswahl stehen die Handelsplattformen MetaTrader 4 und 5.

Für den MetaTrader Broker wird ein professionelles Upgrade-Paket angeboten.

Die Handelskonditionen von Admirals sind vergleichsweise günstig.

Aktive Trader kommen in den Genuss von VIP-Konditionen.

Es gibt ein kostenloses Demokonto mit einem Guthaben von 500.000 €.

Nachteile:

Der Broker ist nicht in Deutschland reguliert.

Das Demokonto ist auf 30 Tage begrenzt.

4. Avatrade Konto

avatrade

Auch Avatrade gehört zu den ältesten Forex- und CFD-Brokern auf dem europäischen Markt. Seit 2006 können Trader über den Broker Devisen und Differenzkontrakte handeln. Avatrade hat seinen Sitz in Dublin und wird neben der irischen Zentralbank auch durch acht weitere internationale Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Damit ist das Ausmaß der Überwachung bei Avatrade deutlich größer als bei anderen Online-Brokern.

Mit rund 400.000 Kunden und einem monatlichen Handelsvolumen von 60 Milliarden $ ist Avatrade eher als kleiner Broker zu bezeichnen. Auch das Angebot an rund 1.300 handelbaren Assets ist vergleichsweise gering.

Über den irischen Broker kannst Du sowohl Währungen als auch Differenzkontrakte auf Aktien, Anleihen, ETFs, Indizes, Kryptowährungen und Rohstoffe handeln. Als Trading-Plattformen bietet Dir Avatrade sowohl den MetaTrader in den Versionen 4 und 5 als auch eine brokereigene Plattform und eine App für das mobile Trading.

Obwohl Avatrade keine Niederlassung in Deutschland besitzt, gibt es beim Broker einen deutschsprachigen Support. Die Handelsgebühren des Brokers sind in meinen Augen wettbewerbsfähig. Nur die Inaktivitätsgebühr, die verlangt wird, wenn Du drei Monate lang nichts handelst, ist mit 50€ relativ hoch.

Um das CFD- und Forex-Trading über Avatrade auszuprobieren, stellt Dir der irische Broker ein kostenloses Demokonto zur Verfügung. Dessen virtuelles Guthaben in Höhe von 100.000€ ist außergewöhnlich hoch.

Vor- und Nachteile von Avatrade

Vorteile:

Mit neun Finanzaufsichtsbehörden zählt Avatrade zu den am strengsten regulierten Brokern weltweit.

Du hast die Wahl zwischen mehreren Handelsplattformen, darunter der MetaTrader 4 und 5.

Ein Investment in Kryptowährungen ist über CFDs möglich.

Die Handelskonditionen sind wettbewerbsfähig.

Der Broker hat mehrere Auto-Trading-Programme im Angebot.

Der Kundendienst ist in über 15 Sprachen, darunter auch Deutsch, verfügbar.

Es wird ein kostenloses Demokonto mit einem hohen Guthaben angeboten.

Nachteile:

Außer CFDs und Forex werden keine weiteren Finanzinstrumente angeboten.

Das Spektrum an handelbaren Produkten ist vergleichsweise klein.

Die Inaktivitätsgebühr ist relativ hoch.

5. Trading Konto bei GBE Brokers

GBE Brokers

GBE Brokers ist ein 2013 in Zypern gegründeter CFD- und Forex-Broker. Neben dem Hauptsitz in Zypern besitzt GBE auch eine deutsche Niederlassung in Hamburg, die eine Regulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Folge hat.

Das Angebot an handelbaren Produkten beschränkt sich bei GBE Brokers auf Differenzkontrakte und Devisen. CFDs werden auf Aktien, Anleihen, Forex, Indizes, Kryptowährungen, Metalle und Rohstoffe angeboten. Trotz dieses breiten Spektrums an Anlageklassen für Differenzkontrakte ist die Zahl der verfügbaren Assets mit 400 sehr überschaubar.

Auch das Angebot an Handelsplattformen ist mit dem MetaTrader in den Versionen 4 und 5 geringer als bei den meisten anderen Forex- und CFD-Brokern. Gut finde ich jedoch das Angebot an Trading-Tools von GBE Brokers. Hier stehen Dir unter anderem ein Boosterpack für den MetaTrader, ein wöchentlicher Börsenbrief und ein Wirtschaftskalender mit Echtzeitdaten zur Verfügung.

Die Spreads und Kommissionen für das Trading bei GBE Brokers sind meiner Ansicht nach vergleichsweise niedrig. Vor allem Profi-Trader kommen in den Genuss attraktiver Handelskonditionen. Für einen risikofreien Einstieg in das CFD- und Forex-Trading bietet Dir GBE Brokers einen kostenlosen Demo-Account an, der mit 100.000€ ein hohes virtuelles Guthaben aufweist.

Vor- und Nachteile von GBE Brokers

Vorteile:

GBE Brokers ist mehrfach reguliert, darunter auch durch die deutsche BaFin.

Es gibt eine Niederlassung in Deutschland und einen deutschsprachigen Support.

CFDs werden in sehr vielen Anlageklassen angeboten.

Neben dem MetaTrader 4 ist auch der Handel über den MetaTrader 5 möglich.

Die Handelskonditionen sind vor allem für Profi-Trader sehr gut.

Das kostenlose Demokonto verfügt über ein überdurchschnittlich hohes Guthaben.

Der Broker bietet eine zusätzliche Absicherung von Kundeneinlagen über eine Versicherung mit Lloyds an.

Nachteile:

Außer CFDs und Forex werden keine weiteren Produkte zum Handel angeboten.

Das Angebot an handelbaren Devisen und Differenzkontrakten ist gering.

 6. IG Trading Konto

IG Broker Logo

IG kann mit Fug und Recht als Urgestein unter den europäischen Brokern bezeichnet werden. Das Unternehmen wurde bereits 1974 in London gegründet und ist einer der wenigen börsennotierten Broker. Die IG Group Holding ist an der Londoner Börse gelistet.

Darüber hinaus ist IG einer der Broker mit der größten internationalen Präsenz. Der Broker ist in über 15 Ländern weltweit mit Niederlassungen vertreten, darunter auch in Deutschland. Neben der Regulierung durch die britischen Behörden steht IG deshalb auch unter der Aufsicht der deutschen BaFin.

IG ist ein spezialisierter CFD- und Forex-Broker. Laut eigener Angabe ist IG gemessen am Umsatz der größte CFD-Broker der Welt. Mit über 17.000 handelbaren Produkten erwartet Dich bei IG ein außergewöhnlich großes Produktspektrum. Über IG kannst Du Differenzkontrakte in allen Anlageklassen handeln, von Aktien über Futures, Indizes und Kryptowährungen bis zu Rohstoffen.

Als Trading-Plattformen stehen Dir bei IG mehrere Programme zur Verfügung, darunter eine brokereigene Software, der MetaTrader 4 und der L2 Dealer. Die Handelskonditionen von IG halte ich für eher durchschnittlich. Falls Du IG einem Test unterziehen willst, kannst Du beim CFD- und Forex-Broker ein Demokonto mit einem virtuellen Guthaben von 30.000€ einrichten.

Vor- und Nachteile von IG

Vorteile:

IG ist einer der etabliertesten und größten CFD- und Forex-Broker.

Der Broker wird sowohl durch die britische als auch die deutsche Finanzaufsicht reguliert.

Die Zahl der handelbaren Produkte ist außergewöhnlich hoch.

Die Bandbreite an Anlageklassen für CFDs ist sehr groß.

Es stehen mehrere Trading-Plattformen zur Auswahl.

Ein deutschsprachiger Kundensupport wird angeboten.

Zudem gibt es einen Premium-Kundenservice mit persönlicher Betreuung.

Nachteile:

Außer CFDs und Forex werden keine weiteren Anlageklassen angeboten.

Die Handelskonditionen sind nur durchschnittlich.

7. eToro Konto

eToro

eToro ist einer der ältesten, größten und internationalsten Online-Broker der Welt. Der Broker wurde 2006 in Israel gegründet und hat heute über 27 Millionen Kunden in rund 150 Ländern weltweit. Neben dem Hauptsitz in Israel besitzt eToro Niederlassungen in Australien, Großbritannien, den USA sowie Zypern und ist demnach in mehreren Ländern reguliert.

Über eToro kannst Du direkt in rund 3.500 Aktien, 400 ETFs, 20 Indizes, 30 Rohstoffe und 50 Währungen investieren. Auch der Handel mit Differenzkontrakten ist über den Broker möglich.

Die große Besonderheit des israelischen Brokers ist das sogenannte „Social- und Copytrading“. Über eToro kannst Du die Trades und Handelsstrategien anderer Trader nachverfolgen und kopieren. Meiner Meinung nach ist Copytrading vor allem für Börsenneulinge ein sehr probates Mittel, um von erfahrenen und erfolgreichen Tradern zu lernen.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von eToro sind die sogenannten „Smart Portfolios“. Sie ermöglichen es Dir, schnell und bequem in vorgefertigte thematische Portfolien, wie beispielsweise fahrerlose Autos oder medizinisches Cannabis, zu investieren.

Das Trading auf eToro ist auf den ersten Blick kostenlos, da der Online-Broker keine Transaktionsgebühren verlangt. Auf den zweiten Blick entstehen Dir jedoch Kosten, da eToro Spreads verlangt und das Trading größtenteils an US-Börsen stattfindet, wodurch es zu Umtauschkosten kommt. 

Als Handelsplattform steht Dir bei eToro lediglich die brokereigene Trading-Plattform zur Verfügung. Für einen risikofreien Test bietet Dir der Online-Broker ein kostenloses Demokonto mit einem Startguthaben von 100.000$ an.

Vor- und Nachteile von eToro

Vorteile:

eToro ist ein sehr großer und internationaler Broker.

Der Broker wird in mehreren Ländern reguliert, darunter in Großbritannien und den USA.

Es sind sowohl direkte als auch gehebelte Investments in Aktien, ETFs, Indizes, Rohstoffe und Währungen möglich.

Die Transaktionskosten sind vergleichsweise niedrig.

Trader können über Copytrading die Anlagestrategien anderer Händler kopieren.

Außerdem kannst Du in vordefinierte thematische Portfolien investieren.

Die brokereigene Handelsplattform ist sehr leicht bedienbar.

Es gibt ein kostenloses Demokonto mit einem hohen Startguthaben von 100.000€.

Nachteile:

Im Vergleich zu anderen Brokern ist das Produktspektrum eher klein.

Es wird nur eine einzige Handelsplattform angeboten.

Die Einlagensicherung beträgt lediglich 20.000€.

8. Plus500 Trading Konto

Plus500

Plus500 ist eine weltweit tätige Multi-Asset-Fintech-Gruppe mit Sitz im israelischen Haifa. Gegründet im Jahr 2008 zählt Plus500 zu den älteren Online-Brokern. Das Unternehmen ist einer der wenigen börsennotierten Broker. Die Aktien von Plus500 sind an der Londoner Börse gelistet und Teil des FTSE 250-Index.

Mit rund 300.000 aktiven Kunden gehört Plus500 eher zu den kleineren Brokern auf dem europäischen Markt. Aufgrund vieler Profi-Händler wickelt der Broker jedoch überdurchschnittlich hohe Volumina ab.

Plus500 wird durch mehrere Finanzaufsichtsbehörden reguliert, darunter in Großbritannien und Zypern. Der Broker besitzt keine Niederlassung in Deutschland, bietet Kunden aber trotzdem einen deutschsprachigen Support.

Plus500 ist im Gegensatz zu vielen anderen in diesem Beitrag vorgestellten Brokern ein reiner CFD-Broker. Das bedeutet, dass Du Aktien, Forex, Indizes, Kryptowährungen, Rohstoffe und Währungen ausschließlich über Differenzkontrakte handeln kannst. Zur Auswahl stehen knapp 3.000 verschiedene Produkte.

Mit verhältnismäßig engen Spreads bietet Dir Plus500 vorteilhafte Handelskonditionen an. Für den Handel steht Dir beim Trading-Konto von Plus500 nur die brokereigene Trading-Plattform zur Verfügung. Andere Handelssoftware, wie beispielsweise der MetaTrader, wird nicht angeboten. Um die Trading-Plattform von Plus500 zu testen, kannst Du ein kostenloses Trading-Demokonto einrichten.

Vor- und Nachteile von Plus500

Vorteile:

Plus500 ist ein langjährig etablierter, börsennotierter und professioneller Broker.

Der Broker wird durch mehrere Aufsichtsbehörden in aller Welt reguliert.

Das Produktangebot an CFDs ist gut.

Die Handelskonditionen von Plus500 sind wettbewerbsfähig.

Die brokereigene Handelsplattform besitzt einen großen Funktionsumfang.

Es wird ein deutschsprachiger Kundendienst angeboten.

Das Trading-Demokonto ist kostenlos.

Nachteile:

Außer CFDs werden keine weiteren Anlageklassen angeboten.

Das Angebot an Trading-Plattformen beschränkt sich auf eine Software.

Es besteht keine Möglichkeit zum Copytrading.

Es gibt keinen telefonischen Kundenservice.

9. Konto bei Pepperstone

Pepperstone

Der 2010 in Australien gegründete CFD- und Forex-Broker Pepperstone hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen internationalen Broker für Devisen und Differenzkontrakte entwickelt. Inzwischen besitzen über 400.000 Trader in mehr als 170 Ländern der Welt ein Trading-Konto beim australischen Broker.

Aufgrund seiner Internationalität wird Pepperstone von mehreren nationalen Aufsichtsbehörden reguliert, darunter in Australien, Großbritannien und Dubai. Wegen seiner Niederlassung in Düsseldorf untersteht Pepperstone auch der Finanzaufsicht durch die deutsche BaFin.

Ein Trading-Konto bei Pepperstone ermöglicht Dir den Handel von CFD und Forex. Mit rund 90 Währungspaaren halte ich das Handelsangebot bei Devisen für sehr gut. 1.200 Finanzinstrumente im CFD-Segment sind meiner Meinung nach aber eher ein unterdurchschnittliches Angebot. Über Pepperstone kannst Du CFDs auf eine breite Auswahl an Anlageklassen handeln, darunter Aktien, ETFs, Indizes, Kryptowährungen und Rohstoffe.

Ein sehr großer Pluspunkt des australischen Brokers ist in meinen Augen die große Auswahl an Handelssoftware. Mit Tradingview, dem MetaTrader in den Versionen 4 und 5 und dem cTrader stehen Dir hier vier verschiedene Trading-Plattformen zur Verfügung.

Als Pepperstone-Kunde hast Du die Wahl zwischen zwei verschiedenen Trading-Konten: Dem Standard-Konto und dem Razor-Konto. Im Standard-Account bezahlst Du keine Gebühren, musst aber etwas höhere Spreads einkalkulieren. Das Razor-Konto richtet sich eher an Heavy Trader mit einer kleinen Provision, aber keinen Spreads. Um die Trading-Konten von Pepperstone auszuprobieren, bietet der Broker einen kostenlosen Demo-Account an.

Vor- und Nachteile von Pepperstone

Vorteile:

Pepperstone ist mehrfach weltweit reguliert, unter anderem in Deutschland.

Der Broker besitzt eine Niederlassung in Düsseldorf.

Das Handelsspektrum im Forex-Bereich ist sehr breit.

Die Auswahl an Trading-Software ist mit vier Plattformen sehr groß.

Die Handelskonditionen von Pepperstone sind wettbewerbsfähig.

Kunden haben die Wahl zwischen zwei Kontomodellen.

Es gibt ein kostenloses Demokonto.

Nachteile:

Außer CFD und Forex werden keine weiteren Anlageklassen angeboten.

Das Angebot an CFDs ist unterdurchschnittlich groß.

10. Vantage Markets Trading Konto

Vantage Markets

Wie Pepperstone stammt auch Vantage Markets ursprünglich aus Australien. Der 2009 in Sydney gegründete Broker hat sich ebenfalls in den vergangenen Jahren zu einem der mittelgroßen internationalen CFD- und Forex-Broker entwickelt. Heute handeln über 800.000 Kunden in mehr als 170 Ländern Differenzkontrakte und Währungen über ihr Trading-Konto bei Vantage Markets.

Vantage Markets hat Niederlassungen an über 30 Orten der Welt, nicht jedoch in Deutschland. Die Website des Brokers wird auf Deutsch angeboten. Einen deutschsprachigen Kundendienst gibt es allerdings nicht. Der australische Broker wird international reguliert, unter anderem durch die Aufsichtsbehörden in Australien und Großbritannien.

Vantage Markets ist ein reiner CFD- und Forex-Broker. Über das Trading-Konto kannst Du rund 60 Währungspaare und Differenzkontrakte auf Aktien, ETFs, Indizes und Rohstoffe handeln. Mit ca. 900 CFDs halte ich das Angebot in diesem Bereich für eher überschaubar.

Ein besonderer Vorteil von Vantage Markets ist in meinen Augen die Tatsache, dass es sich um einen echten ECN-Broker handelt. Das bedeutet, dass Vantage Markets über ein elektronisches Kommunikationsnetzwerk direkt an Liquiditätsanbieter wie Großbanken angebunden ist und seinen Kunden eine extrem schnelle Orderausführung und enge Spreads anbieten kann.

Als Trading-Konto stehen Dir bei Vantage Markets drei verschiedene Modelle zur Auswahl, von Standard über Raw (für fortgeschrittene Trader) bis zu Pro (für Profi-Trader). In puncto Software haben Trader die Wahl zwischen dem MetaTrader in den Versionen 4 und 5. Zum Test der Trading-Konten bietet Vantage Markets einen kostenlosen Demo-Account an.

Vor- und Nachteile von Vantage Markets

Vorteile:

Vantage Markets wird weltweit von mehreren Behörden reguliert.

Das Forex-Angebot des Brokers ist überdurchschnittlich groß.

Vantage Markets ist ein ECN-Broker mit sehr schneller Orderausführung.

Neben dem MetaTrader 4 wird auch die Nachfolgeversion 5 angeboten.

Der Broker bietet ein zeitlich unbegrenztes Demokonto an.

Der Kundendienst ist über viele Wege rund um die Uhr erreichbar.

Nachteile:

Der Broker wird nicht durch die BaFin reguliert und es gibt keinen deutschsprachigen Support.

Das Angebot an CFDs ist kleiner als bei anderen spezialisierten CFD-Brokern.

Der Handel mit Kryptowährungen wird nicht angeboten.

Darauf musst Du bei der Wahl eines passenden Trading-Kontos achten!

Einfache Anmeldung möglich: Die Anmeldung eines Trading-Kontos ist bei den meisten Brokern heutzutage eine Sache weniger Minuten. Vor allem Broker aus dem Ausland verlangen in der Regel nur ein Mindestmaß an Informationen für die Einrichtung eines neuen Handelskontos. Der größte Unterschied bei der Anmeldung besteht in der Praxis bei der Verifizierung des Kontoinhabers. Während Du Dich bei den meisten Brokern über die Post (PostIDENT-Verfahren) oder einen Videocall (VideoIDENT-Verfahren) als Kontoinhaber legitimieren musst, reicht bei manchen Brokern das Hochladen eines Ausweisdokuments für die Kontoanmeldung.

Sichere und gut funktionierende Software: Jeder Trader ist auf eine sichere und stabile Trading-Software angewiesen. Je nachdem, ob Du Anfänger oder Profi bist, stehen bei einer Trading-Plattform andere Aspekte im Vordergrund. Während für Anfänger meist die Benutzerfreundlichkeit das wichtigste Auswahlkriterium ist, achten Profis vor allem auf den Funktionsumfang der Software. Ein gutes Trading-Konto bietet jedem Trader-Typ eine passende Trading-Plattform.

Schnelle Order-Ausführung: Die Geschwindigkeit der Order-Ausführung spielt vor allem im Daytrading eine große Rolle. Besonders bei den sehr kurzen Haltedauern im Scalping kann eine schnelle Ausführung einer Kauf- oder Verkaufsorder über den Erfolg oder Misserfolg eines Trades entscheiden. Falls für Dich das Tempo der Order-Ausführung von großer Bedeutung ist, solltest Du Dir ein Trading-Konto bei einem ECN-Broker einrichten.

Gute Lizenzierung/Regulierung: Viele Trader achten bei der Auswahl eines Trading-Kontos primär auf das Handelsspektrum und die Transaktionskosten und vergessen darüber, welche Rolle die Lizenzierung bzw. Regulierung eines Brokers spielt. Sie bestimmt nicht nur, wie hoch im Falle einer Insolvenz des Brokers die Einlagensicherung ausfällt, sondern auch wie professionell die Finanzaufsicht ausfällt. Als Trader solltest Du auf eine Regulierung durch eine professionelle Behörde legen, wie beispielsweise die BaFin in Deutschland.

Kostenloses Demokonto: Ein Demokonto ist die beste Art und Weise, ein Trading-Konto eines Brokers auf Herz und Nieren zu prüfen. Grundsätzlich werden Trading-Demokonten von Brokern heutzutage kostenlos angeboten. Die Laufzeit eines kostenlosen Tests ist hingegen bei manchen Anbietern begrenzt. Achte darauf, dass die Nutzung des Demokontos möglichst unbegrenzt möglich ist, um keinen Zeitdruck beim Ausprobieren eines Trading-Kontos zu haben.

Demokonto sollte gleiche Funktionen haben wie Live-Konto: Neben einer kostenlosen und unbegrenzten Nutzung solltest Du bei einem Demokonto ebenfalls darauf achten, dass es die gleichen Funktionen hat wie ein Live-Konto. Dies gewährleistet, dass Du bei einem Test in der virtuellen Umgebung des Demokontos den Handel mit Echtgeld ohne Einschränkungen simulieren kannst.

Viele verfügbare Märkte: Ein entscheidender Faktor bei der Auswahl eines Trading-Kontos ist das Spektrum handelbarer Märkte. Je breiter das Handelsspektrum eines Brokers ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du die richtigen Finanzinstrumente zur Umsetzung Deiner Handelsstrategie findest. Vor allem bei spezialisierten CFD- und Forex-Brokern empfiehlt es sich immer, im Voraus das Spektrum handelbarer Produkte zu prüfen.

Kostenlose und gute Analyse-Tools: Erfolgreiches Trading hängt nicht nur von Deinen persönlichen Fähigkeiten und Deiner Handelsstrategie ab, sondern auch vom Vorhandensein guter Analyse-Tools. Je größer der Umfang und je höher die Qualität der Analyse-Tools einer Trading-Plattform sind, desto besser werden Deine Analysen ausfallen und umso weniger Fehltrades werden Dir passieren.

Transparente Gebührenstruktur: Nicht zuletzt spielen die Gebühren eine entscheidende Rolle bei der Wahl eines Trading-Kontos. Für diesen Aspekt solltest Du Dir ein wenig Zeit nehmen, denn zwischen den Gebührenstrukturen von Brokern gibt es erhebliche Unterschiede. Die meisten von ihnen bieten unterschiedliche Kontomodelle, die in Bezug auf die Kommissionen, Spreads und Übernachtfinanzierungen voneinander abweichen. Im Vorfeld der Gebührenanalyse solltest Du deshalb wissen, welche Art von Trades Du in der Praxis durchführen willst, um das für Dich ideale Gebührenmodell zu finden.

Weitere mögliche Punkte

Trading-App: Falls Du viel unterwegs bist, wird eine Trading-App für den mobilen Handel von großer Wichtigkeit für Dich sein. Achte in diesem Zusammenhang darauf, welchen Funktionsumfang die App hat. Die mobilen Handelsprogramme vieler Broker stellen nämlich eine abgespeckte Version der Desktop-Programme dar. Es besteht somit die Gefahr, dass für Dich wesentliche Trading-Features nicht in der Trading-App enthalten sind.

CFD-Handel mit Hebel: Wenn Du Deine Gewinnchancen an der Börse multiplizieren willst, musst Du in den Handel mit Hebelprodukten einsteigen. Die meisten Online-Broker bieten ihren Kunden heutzutage den Handel mit Hebel über Differenzkontrakte. Spezialisierte CFD-Broker haben ausschließlich gehebelte Produkte im Angebot.

Copy Trading: Mit Copy Trading hast Du als Trader die Möglichkeit, die Transaktionen anderer Händler 1:1 zu kopieren. Damit kannst Du der Handelsstrategie eines anderen Traders automatisch folgen. Vor allem für Anfänger im Börsenhandel ist Copy Trading eine ausgezeichnete Möglichkeit, an den Erfolgen erfahrener Trader zu partizipieren. Bislang bieten jedoch nur wenige Broker das Copy Trading als Feature auf ihren Trading-Konten.

Social Trading: Der Begriff „Social Trading“ wird in der Praxis häufig synonym zum zuvor genannten „Copy Trading“ verwendet. Beim Social Trading steht jedoch nicht das reine Kopieren der Handelsstrategie eines Traders im Vordergrund, sondern der Austausch von Ideen und Analysen mit anderen Marktteilnehmern. Sehr häufig werden Copy und Social Trading von Brokern jedoch als Einheit angeboten.

Trading-Konto: Diese Konto-Typen gibt es

Der Begriff „Trading-Konto“ ist ein Oberbegriff für alle Arten von Handelskonten bei Brokern. In der Praxis sind diese Konten heutzutage so vielfältig wie die Broker selbst. Die Bandbreite der Trading-Konten reicht deshalb von Universal-Konten, mit denen sich alle Arten von Wertpapieren handeln lassen, bis zu spezialisierten CFD- oder Forex-Konten, bei denen das Trading auf bestimmte Anlageklassen beschränkt ist.

Online Trading Konto

Das Online Trading-Konto ist heutzutage der Standard im Wertpapierhandel. Es wird von allen Universal-Brokern angeboten und ermöglicht den Handel mit Wertpapieren über alle Anlageklassen hinweg. So kannst Du mit einem Online-Trading-Konto nicht nur klassische Anlageprodukte wie Aktien, Anleihen, ETFs und Investmentfonds handeln, sondern auch Derivate, Rohstoffe, Währungen und Kryptowährungen.

Mobile Trading Konto

Ein mobiles Trading-Konto ermöglicht es Dir, Wertpapiere auch von unterwegs zu handeln. Im Regelfall wird ein mobiles Konto in Form einer App angeboten. Manche Broker haben ihre Online Trading-Konten aber auch für die Anzeige auf mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets, optimiert.

Trendsetter in Sachen mobile Trading-Konten sind die sogenannten „Neobroker“. Dabei handelt es sich um Fintech-Startups, die sich vor allem an jüngere Generationen richten, die ihre Trades primär über Mobilgeräte abwickeln. Neobroker haben in der Regel sehr benutzerfreundliche und leistungsstarke mobile Trading-Konten.

Nicht immer haben mobile Trading-Konten den gleichen Leistungsumfang wie klassische Online-Trading-Konten. Oft reduzieren Broker in den mobilen Versionen den Funktionsumfang auf das Wesentliche. Wenn Du viel von unterwegs handelst, empfiehlt es sich deshalb, die Trading-Möglichkeiten vorab zu prüfen.

Kostenloses Trading Demokonto

Alle Broker bieten Interessenten heutzutage kostenlose Trading-Demokonten an. Wie bereits zuvor erwähnt, ist solch ein Demokonto der perfekte Einstieg in die Welt des Wertpapierhandels.

Auf einem Demokonto simulierst Du den Handel in einer virtuellen Umgebung, also mit Spiel- statt Echtgeld. Ansonsten gibt es keinen Unterschied zwischen einem Demo- und einem Echtgeldkonto.

Ein kostenloses Demokonto eignet sich perfekt für zwei Dinge: Erstens kannst Du darüber die Handelsplattform eines Brokers im Detail kennenlernen und ausprobieren. Und zweitens ermöglicht es ein Demokonto, das Trading generell zu lernen und Deine individuelle Trading-Strategie zu entwickeln und zu verbessern.

Robo Advisor

Auf einigen Trading-Konten kannst Du inzwischen den Handel über einen Robo Advisor automatisieren lassen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Robot“ (Roboter) und „Advisor“ (Berater) zusammen. Es handelt sich demnach um einen Roboter-Berater, der Dir Handels- und Anlageentscheidungen abnehmen kann.

Grundlage für die Arbeit eines Robo Advisors sind selbstverständlich von Dir gesetzte Parameter. Diese teilen der Software mit, welche Regeln sie beim Wertpapierhandel einhalten soll. Professionelle Trading-Plattformen wie MetaTrader und TradingView haben derartige Robo Advisors bereits integriert.

Aktien- und ETF-Trading Konto

Aktien- und ETF-Trading-Konten gehören hierzulande zu den beliebtesten Kontotypen. Die meisten Anleger in Deutschland handeln mit Aktien und Exchange-traded Funds und nicht mit exotischeren Anlageklassen wie Forex, Kryptowährungen und Derivaten.

Übersicht Aktienauswahl in der Trading Plattform XTB
Übersicht Aktienauswahl in der Trading Plattform XTB

Ein Aktien- und ETF-Handelskonto ist auf das Trading von Wertpapieren in diesen Anlageklassen ausgelegt. In der Regel bieten solche Konten eine sehr große Bandbreite an Anlagemöglichkeiten bei Aktien und Fonds.

Fast immer besteht bei diesem Kontotyp auch die Möglichkeit, Sparpläne anzulegen. Dabei handelt es sich um eine Art des Vermögensaufbaus, bei dem Du in regelmäßigen Intervallen einen vordefinierten Betrag in ein bestimmtes Wertpapier investierst.

Forex Trading Konto

Die englische Abkürzung Forex steht für den Begriff „Forex Exchange“, also Währungshandel. Ein Forex Trading-Konto ist somit ein auf den Devisenhandel spezialisierter Kontotyp. Während diese Anlageklasse in der Vergangenheit vorwiegend professionellen Anlegern vorbehalten war, erfreut sich der Devisenhandel inzwischen auch bei Privatanlegern großer Beliebtheit.

Übersicht Forex in der Trading Plattform XTB
Übersicht Forex in der Trading Plattform XTB

Der Handel mit Währungen ist schließlich einer der ältesten und der liquideste Markt der Welt. Über ein Forex Trading-Konto lassen sich Währungen blitzschnell handeln und damit auf Basis geringster Kursänderungen Gewinne machen.

Große Unterschiede gibt es auf Forex-Trading-Konten beim Spektrum handelbarer Währungen. Während sich einige Forex-Broker auf die sogenannten „Majors“, die wichtigsten Währungen der Welt (US-Dollar, Euro, japanischer Yen, britisches Pfund, Schweizer Franken, etc.) konzentrieren, bieten andere Anbieter auch sehr viele kleine und exotische Währungen zum Handel an.

CFD Trading Konto

CFD-Broker sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Kein Wunder, denn die Anlageklasse der Contracts of Difference bietet Tradern eine ganze Reihe an Vorteilen.

CFD Übersicht Trading Plattform
CFD Übersicht Trading Konto

Zum Ersten werden diese außerbörslichen Derivate auf nahezu jeden Vermögenswert der Welt angeboten, von Aktien und Anleihen über Indizes und Rohstoffe bis zu Währungen und Kryptowährungen. Zum Zweiten kannst Du mit einem CFD im Gegensatz zu einem normalen Investment sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Und zum Dritten wird das Gewinnpotenzial im CFD-Trading über Hebel vervielfacht.

CFD Trading-Konten sind speziell auf die Besonderheiten dieser Anlageklasse ausgelegt. Sie bieten in der Regel eine sehr große Bandbreite an Differenzkontrakten auf verschiedenste Basiswerte an.

Trading Konto: Welche Märkte stehen zur Verfügung?

Einer der entscheidendsten Aspekte bei der Auswahl eines Trading-Kontos sind die darüber handelbaren Märkte. Schließlich bringt Dir das beste und günstigste Handelskonto nichts, wenn Du damit nicht die von Dir bevorzugten Anlageklassen handeln kannst.

Auf dem Broker-Markt findest Du grundsätzlich zwei Arten von Brokern: Universal-Broker und spezialisierte Broker. Während Erstere den Handel auf so gut wie allen Märkten ermöglichen, beschränken Letztere das Trading meist auf eine oder zwei Anlageklasse(n). Sehr häufig sind heutzutage CFD- und Forex-Broker zu finden, die auf den Handel mit Differenzkontrakten und Währungen spezialisiert sind.

Falls Du nur in einem bestimmten Markt handeln willst, sind solche spezialisierten Broker aufgrund ihres maßgeschneiderten Angebots oft die bessere Wahl. Möchtest Du hingegen eine breite Palette von Anlageklassen oder primär Aktien und Fonds handeln, solltest Du besser ein Trading-Konto bei einem Universalbroker einrichten.

Behalte diese Gebühren beim Trading-Konto im Auge

Beim Handel mit Wertpapieren kommen verschiedene Gebühren auf Dich zu. Drei Arten von Gebühren solltest Du beim Trading besonders im Auge behalten, um Deine Rendite nicht unnötig zu schmälern. Diese sind:

Zahlungsgebühren,

Spreads und

Swaps.

Die Gebühren variieren von Broker zu Broker und können vor allem bei Heavy Tradern einen signifikanten Kostenblock darstellen.

Gebühren für Einzahlung/Auszahlung

Bei den meisten Brokern gehören Zahlungsgebühren längst der Vergangenheit an. Einige Broker verlangen aber nach wie vor Gebühren für das Ein- und Auszahlen von Geld auf/von Dein/em Trading-Konto. Die Höhe dieser Ein- und Auszahlungsgebühren hängt in der Praxis von drei Faktoren ab:

Der Häufigkeit der Zahlungen

Der Höhe der Zahlungen

Der Art der Zahlung

Bei manchen Brokern ist eine bestimmte Zahl von Überweisungen pro Monat kostenlos. Erst wenn Du häufiger Geld überweist, werden Ein- oder Auszahlungsgebühren fällig. In manchen Fällen sind die Zahlungsgebühren auch abhängig von der Höhe der Überweisungen.

Nicht zuletzt spielt vielfach auch die Zahlungsart eine Rolle. Während eine gewöhnliche SEPA-Überweisung fast immer kostenlos angeboten wird, verlangen viele Broker für „exotischere“ Zahlungsarten Gebühren.

Spreads

Die Spreads sind meist der größte Gebührenposten eines Trading-Kontos. Der Spread bezeichnet die Spanne zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis eines Wertpapiers. Grundsätzlich gilt: Je höher der Spread, desto größer muss die Kursbewegung des Wertpapiers in die für Dich richtige Richtung sein, um mit dem Trade einen Gewinn zu machen.

Während für Trader, die ihre Positionen länger halten, die Spreads nicht so stark ins Gewicht fallen, sind sie für Scalper und sonstige Daytrader von überragender Bedeutung. Bereits geringe Spreads können Dir im Scaping einen Großteil der Gewinne „auffressen“.

Swaps/Rollover

Mit dem Begriff „Swaps“ (häufig auch Rollover-Gebühren genannt) werden die Haltekosten verstanden, die Dir entstehen, wenn Du einen Differenzkontrakt über Nacht oder über das Wochenende hältst. Broker verlangen Swaps, weil ihnen zur Refinanzierung des Hebels bei einem CFD-Trade Kosten entstehen. Diese Kosten geben sie an ihre Kunden weiter.

Sofern Du vorhast, CFD-Positionen häufig mehr als einen Handelstag offen zu halten, musst Du die Rollover-Gebühren von Brokern im Detail prüfen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass hohe Übernachtfinanzierungsgebühren die Rendite Deiner CFD-Trades stark schmälern. Swaps können sogar dazu führen, dass Du mit einem sonst gewinnträchtigen Trade gar kein Geld mehr verdienst.

Trading-Konto eröffnen und handeln in 8 Schritten

Der Einstieg in den Wertpapierhandel ist heute so einfach wie nie zuvor. Innerhalb weniger Minuten kannst Du bei jedem Broker ein Trading-Konto eröffnen und ein paar Tage später in den Handel einsteigen. Die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Dir, welche Punkte Du bei der Einrichtung eines Trading-Accounts beachten solltest.

Vorab noch ein wichtiger Hinweis meinerseits: So viel Spaß und Freude der Handel mit Echtgeld auch machen kann, Trading muss man lernen. Und das tust Du am besten nicht mit echtem Geld, sondern mit Spielgeld. 

Ich kann jedem Trader nur ans Herz legen, vor allem das Daytrading von der Pike auf zu lernen, um nicht im Echtgeldhandel böse Überraschungen zu erleben. Ein Demokonto eignet sich perfekt dafür. Ich selbst habe über ein Jahr lang das Trading in einer virtuellen Umgebung geübt und gelernt. Es hat mir nicht geschadet.

#1 Mit E-Mail-Adresse anmelden und verifizieren

Die Eröffnung eines Trading-Kontos ist heutzutage denkbar einfach und selbst für Anfänger innerhalb weniger Minuten zu schaffen. In einem ersten Schritt musst Du Dich dazu mit Deiner E-Mail-Adresse anmelden und einen Account anlegen.

Dafür sind ein paar persönliche Informationen erforderlich, zu deren Erhebung Broker gesetzlich verpflichtet sind. Generell musst Du bei Online-Brokern aus dem Ausland weniger Daten angeben als bei Brokern aus Deutschland.

Nachdem Du ein Trading-Konto bei einem Broker angelegt hast, musst Du Dich bei allen Anbietern persönlich verifizieren. In der Regel musst Du dazu eine Kopie Deines Ausweises bei einer Postfiliale oder in einem Videocall vorzeigen. Bei manchen Brokern reicht aber auch das Hochladen eines offiziellen Ausweisdokuments.

Nach der Verifizierung Deiner Personalien als Kontoinhaber erhältst Du innerhalb weniger Tag die Zugangsdaten für Dein Trading-Konto per Post zugeschickt. Damit kannst Du Dich auf Deinem neuen Account einloggen.

#2 Geld auf das Trading-Konto einzahlen

Bevor Du ins Trading einsteigst, musst Du in einem nächsten Schritt Geld auf Deinem Konto einzahlen. Dazu bieten Dir Broker unterschiedliche Möglichkeiten an. Fast alle Anbieter ermöglichen heutzutage die Einzahlung von Geld per Überweisung, Kreditkarte oder PayPal. Viele Broker bieten inzwischen auch die Kapitalisierung von Trading-Konten über E-Wallets an.

Achte im Zusammenhang mit der Einzahlung darauf, dass Dir dabei keine Gebühren entstehen. Während für Standardzahlungsmethoden wie Überweisungen, Kreditkarten und PayPal fast nie Zahlungsgebühren erhoben werden, verlangen manche Broker für exotischere Zahlungsmethoden eine Gebühr.

#3 Baue Dir eine Watchlist im Trading-Konto auf

Bevor Du Dich unkontrolliert ins Trading stürzt, möchte ich Dir einen sehr wichtigen Tipp ans Herz legen. Baue Dir in Deinem Trading-Konto zuerst eine Watchlist mit Wertpapieren auf, mit denen Du handeln willst. Selbstverständlich sollten diese Papiere zu Deiner Trading-Strategie passen. Eine Watchlist ist das beste Tool, um bei Deinen „Lieblingstiteln“ ständig auf dem Laufenden zu bleiben.

Selbst Profis können nur wenige Dutzend Wertpapiere gleichzeitig beobachten und im richtigen Moment mit einem Trade reagieren. Als Anfänger rate ich Dir, Dich auf einige wenige Titel zu beschränken und nicht den Gesamtmarkt zu beobachten. Das zerstreut nur Deine Aufmerksamkeit und Dir entgehen wichtige Trading-Chancen.

#4 Erkenne Trends und nutze Analyse-Tools

Das A und O im Trading ist es, Trends rechtzeitig zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Grundlage dafür ist sowohl die fundamentale als auch die technische Analyse. Ich empfehle jedem Trader, beide Analysearten zu berücksichtigen. Die Kombination aus fundamentaler und technischer Analyse garantiert immer die besten Resultate beim Trading.

Die von Deinem Broker angebotenen Trading-Plattformen enthalten unterschiedliche Analyse-Tools. Bekannte Plattformen wie der MetaTrader bieten Dir ein unglaublich breites Spektrum an Tools. Mache Dir diese Tools zur Vorbereitung Deiner Trades zunutze.

 #5 Arbeite Dich in den MetaTrader, Trading View oder einer anderen Handelsplattform ein

Handelsplattformen haben sich in den letzten Jahren zu extrem mächtigen Werkzeugen entwickelt. Sie eignen sich nicht nur für die Abwicklung von Orders, sondern auch für die vorbereitende Analyse und die Automatisierung von Handelsstrategien.

Fortgeschrittene Trading-Plattformen wie der MetaTrader erlauben es Dir nicht nur, Trades sehr genau anhand zahlreicher Parameter zu steuern, sondern diese auch auf Basis vordefinierter Parameter automatisch auszulösen. Bei manchen Plattformen kannst Du sogar Deine eigenen Trading-Roboter programmieren, um Deinen Handel komplett zu verselbständigen.

Wie Du siehst, lohnt es sich, Dich in die Funktionen einer Trading-Plattform einzuarbeiten. Moderne Software spart Dir nicht nur sehr viel Zeit bei der Vorbereitung von Trades, sondern auch durch die Möglichkeit zur automatisierten Abwicklung.

#6 Order aufgeben (Aktien, ETFs, CFDs, Kryptowährungen und andere Werte in das Portfolio aufnehmen)

Nachdem Du Dich mit den Funktionen der Handelsplattform vertraut gemacht hast, ist es an der Zeit, in den Handel einzusteigen. Über die heutzutage üblichen Plattformen kannst Du Wertpapiere aus allen Anlageklassen handeln, von Aktien und Indizes, über ETFs und Fonds bis zu Devisen, Kryptowährungen und Derivaten.

Die Eingabe einer Order ist bei den meisten Trading-Plattformen selbsterklärend. Selbst die Feinsteuerung von Orders über Parameter wie Stop-Loss- und Take-Profit-Marken ist bei fast allen Plattformen sehr einfach und stellt selbst Trading-Neulinge vor keine größeren Probleme. Durch die Abgabe einer Order werden die von Dir gekauften Werte in Dein Portfolio aufgenommen.

#7 Rechtzeitig aus dem Trade aussteigen und Gewinne sichern

Eine alte und vielfach auch richtige Börsenweisheit lautet: „Lasse die Gewinne laufen“. In der Handelspraxis bedeutet das, nicht zu früh aus einer gewinnbringenden Position auszusteigen.

Viele Trader nehmen dies meiner Erfahrung nach jedoch zum Anlass, ihre Gewinne zu lange laufen zu lassen. Der rechtzeitige Ausstieg aus einer Position hat zwei Vorteile: Erstens sichert er Deine Gewinne. Und zweitens reduziert er Dein Risiko. Sobald Du Deine Gewinne realisiert hast, läufst Du nicht mehr Gefahr, diese durch eine gegenläufige Kursbewegung wieder zu verlieren.

FAQ – Trading-Konto

Was ist ein Trading-Konto?
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Ein Trading-Konto ist ein Konto bei einem Online-Broker, über das Du Wertpapiere aus unterschiedlichen Anlageklassen an einer oder mehreren Börse(n) handeln kannst. Trading-Konten gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf die handelbaren Wertpapiere, sondern auch hinsichtlich der angebotenen Trading-Plattformen und Handelskonditionen.
Was kann ein Trading-Konto?
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Trading-Konten sind heutzutage sehr mächtige und vielseitige Tools. Mit einem Konto bei einem Broker kannst Du in der Regel Tausende Wertpapiere an zahlreichen Börsen im In- und Ausland kaufen und verkaufen. Zudem bieten Dir Trading-Konten eine Vielzahl an Werkzeugen zur vorbereitenden Analyse von Wertpapieren. Manche Konten erlauben sogar die automatisierte Abwicklung von Wertpapierorders.
Was ist der beste Broker für ein Trading-Konto?
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Den (einen) besten Broker für ein Trading-Konto gibt es in der Praxis nicht. Zu groß sind die Unterschiede zwischen Online-Brokern und ihren Konten. Das für Dich beste Konto ermöglicht den Handel mit den von Dir bevorzugten Wertpapieren über eine professionelle Trading-Plattform zu möglichst guten Handelskonditionen.
Kann man mit 100 € traden?
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Bei den meisten Brokern kannst Du bereits mit einem Guthaben von 100 € ins Trading einsteigen. Manche Anbieter verlangen jedoch eine höhere Mindesteinzahlung.
Wie eröffne ich ein Trading-Konto?
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Die Eröffnung eines Trading-Kontos dauert heutzutage nur wenige Minuten. Dazu musst Du nur auf der Website eines Brokers den Antrag für die Einrichtung eines Handelskontos ausfüllen und Dich im Anschluss persönlich als Kontoinhaber legitimieren. Innerhalb weniger Tage bekommst Du dann Deine Zugangsdaten zugeschickt.
Wie teuer ist ein Trading-Konto?
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Für ein Trading-Konto selbst musst Du nichts bezahlen. Im Gegensatz zu Girokonten ist die Führung von Trading-Konten kostenlos. Broker verdienen ihr Geld über die Transaktionskosten, die sie für die Abwicklung von Wertpapierorders verlangen.
Ist Trading steuerpflichtig?
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Ja, Trading ist steuerpflichtig. In Deutschland unterliegen Gewinne aus dem Wertpapierhandel der Kapitalertragsteuer und werden somit mit 25% (plus evtl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) besteuert.
Kann jeder Trader werden?
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Selbstverständlich kann jeder Mensch Trader werden. Neben den technischen Voraussetzungen musst Du als Trader aber auch Zeit und Knowhow mitbringen. Der Einstieg in den Wertpapierhandel sollte gut vorbereitet sein, um Verluste möglichst zu vermeide
Wann wird Trading gewerblich?
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Trading wird gewerblich, wenn sich ein Trader wie ein bankentypischer Händler verhält. Das bedeutet, dass er nicht nur auf eigene Rechnung handelt, sondern Wertpapiere auch auf fremde Rechnung erwirbt und veräußert.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

>75% Trefferquote

+6 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.