Daytrading bedeutet, dass der Trader eine Position am selben Tag eröffnet und schließt. Idealerweise setzt er seinen ersten Kaufstopp mit der Börseneröffnung. In der vorbörslichen Phase ab etwa 07:45 h (unterschiedlich bei einzelnen Werten) beobachtet er den Markt, wobei es vorrangig um Gaps (Kurslücken) geht, die in der letzten Nacht entstanden sind.

Eine grundlegende Strategie für den Handel sollte meinen Daytrading Erfahrungen nach schon im Voraus festgelegt haben. Daytrading erfordert in der Folge die permanente Marktbeobachtung während der Börsenhandelszeit oder bis zu dem Moment, in dem der Trader alle Positionen schließt. Des Weiteren sind ausreichend viel Kapital, der richtige Online Broker und Know-how erforderlich.

Daytrading Erfahrung Titelbild

Kurzüberblick: Meine Daytrading Erfahrung

Es ist möglich, vom Daytrading zu leben und dabei sogar sehr viel Geld zu verdienen.

Die essenziellen Voraussetzungen für Daytrading sind meiner Daytrading Erfahrung nach ausreichend ein guter Daytrading Broker, viel Know-how, die Möglichkeit, den Markt zu beobachten und eine Internetverbindung.

Daytrading eignet sich nicht für alle Trader. Besonders für ungeduldige Personen mit zu wenig Kapital und Wissen oder zu geringer Risikobereitschaft werden dabei scheitern.

Die Basis für den Erfolg beim Daytrading ist mindestens eine erprobte und zum eigenen Risikoprofil passende Handelsstrategie. Sie sollte vorab gründlich durchdacht und getestet werden!

Sowohl der grundlegende Handelsstil als auch die Strategie, müssen zu Deiner Persönlichkeit passen. Deshalb empfehle ich, Dich für 1 bis 2 Jahre im Trading Demokonto auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln, bevor Du Dich an das Echtgeld-Depot heranwagst.

Daytrading Erfahrung: Diese Handelsstile sind weit verbreitet

Der Handelsstil bezieht sich auf die Haltedauer einzelner Positionen und auf die Positionsgröße. Beides wird maßgeblich durch das Kapital und die Art der Marktbeobachtung beeinflusst.

Beim Scalping etwa, setzen Trader sehr viel Kapital ein und halten eine Position manchmal nur für Sekunden bis Minuten und genau damit bin ich beispielsweise ziemlich erfolgreich geworden.

Das verlangt sehr viel Konzentration und die Fähigkeit, sehr schnell Entscheidungen zu treffen. Um diese Prozesse erlernen und langfristig profitabel handeln zu können, habe ich 1,5 Jahre im Demokonto gebraucht. Als Anfänger musst Du Dich zunächst entscheiden, solltest den Stil beibehalten und nicht ständig wechseln:

Scalping: Beim Scalping schneidet der Trader für sich ein kurzes Stück einer Intradaybewegung ab. Daher kommt der Name. Die gewählte Zeiteinheit für die Marktbeobachtung bezieht sich auf Minutenstäbe (seltener 30 Sekunden oder zwei bis fünf Minuten). Um die Gebühren und den Spread für den Trade zu verdienen, ist pro Trade ein Kapitaleinsatz von kaum unter 800 bis 1.000 Euro erforderlich. Scalper handeln in einem Wert manchmal pro Session 200 bis 300 Mal.

Klassisches Intra-Daytrading: Bei diesem Handelsstil, der sich für Einsteiger ins Daytrading empfiehlt, hältst Du eine Position zwischen rund 10 Minuten bis zu Stunden, manchmal auch ganztägig. Du versuchst dabei, einen ausgeprägten Intraday-Trend zu erwischen. Der Kapitaleinsatz pro Position muss nicht so hoch sein wie beim Scalping, dafür kannst Du auch mehrere Werte handeln (empfohlen: bis zu 4 oder 5 Werte). Du kannst eine Position mit bis zu 3 Stop-Losses versehen.

Swing Trading: Der Swing ist der natürliche Marktschwung, welcher in allen Werten immer wieder auftritt. Trader handeln beim Swing Trading aufwärts und abwärts – manchmal gleichzeitig. Die Long- und Short-Positionen hedgen sich dann gegenseitig. Die Grundannahme lautet, dass auf jede Bewegung eine Gegenbewegung folgt. Wenn beispielsweise die Long-Position im Gewinn ausgestoppt wurde, wartest Du als Trader einfach auf den Swing und folgst ihm mit einem Stop-Loss für die Short-Position, die im günstigsten Fall ebenfalls im Gewinn endet.

Trading-Stil je Haltedauer im Trading an der Börse Grafik
Entscheide Dich für einen grundlegenden Trading-Stil

Um Deinen Handelsstil zu finden, musst Du Dir ausreichend viel Zeit für ganztägiges Trading auf einem Demokonto nehmen. Du wirst feststellen, welcher Handelsstil exakt Deiner Persönlichkeit entspricht.

typisches Scalping Trading
Typisches Scalping Trading

Achtung: Beim Scalping kannst Du blitzschnell 1.000 Euro verlieren, wenn die Position eingestoppt wurde und der Markt zurückschlägt, bevor Du den Stop-Loss setzen konntest.

Klassische Daytrading-Strategien

Range Trading: Intraday bewegen sich die Kurse in einer Range, die wahlweise vom Hoch und Tief des Vortages oder von einem sehr langen Eröffnungsstab bestimmt wird. Innerhalb dieser Range gibt es Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, anhand derer sich Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen lassen. Die beiden wichtigsten Niveaus sind die obere und untere Grenze der Range, die freilich durchbrochen werden kann. Dann folgst Du dem Kurs mit einem Stop-Loss und kannst einen hohen Gewinn erzielen. Innerhalb der Range ergeben sich kleinere Gewinne.

Hochfrequenzhandel: Diese algorithmische Handelstechnik lassen professionelle Trader mit Softwareprogrammen ausführen, die kleine und/oder nur kurzzeitig andauernde Marktineffizienzen nutzen. Programme für den modernen HF-Handel können pro Sekunde 10.000 Trades und mehr eingehen. Das kannst Du privat nicht nachmachen, es sei denn, Du bist in der Lage, Dir bei einem MetaTrader Broker ein entsprechendes Script mit der MQL-Language zu schreiben. Beachte den nötigen Kapitalbedarf für den HF-Handel. Du benötigst dafür mindestens eine fünfstellige Summe.

Trend Trading: Das ist die für Einsteiger empfohlene Variante. Du steigst in einen sich entwickelnden Trend auf dem Tageschart ein, der sich durch drei aufwärts- oder abwärtsführende Stäbe an einer Unterstützungs- oder Widerstandslinie bildet. Intraday entstehen durchaus sehr starke Trends, die zu hohen Gewinnen führen, wenn Du eine Position idealerweise mit drei Stop-Losses absicherst.

Eigene Strategie entwickeln: Es gibt nicht wenige Trader, die sich ihre eigenen Orientierungspunkte auf dem Chart suchen und für ihre Positionen ein eigenes Risikomanagement entwickeln. Das ergibt sich a) aus den individuellen Kapital- und Zeitressourcen sowie b) aus der Erkenntnis, dass die überall publizierten Chartmuster in Teilen obsolet sind. So darf die SKS (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) inzwischen als „verbraucht“ gelten. Eine eigene Strategie ist ok, wenn sie nachweislich funktioniert.

Trendtypen Technische Analyse
Trendtypen Technische Analyse

Eine Handelsstrategie muss sich vor allem an der aktuellen Marktvolatilität orientieren, die täglich wechseln kann. Es wäre nicht ungewöhnlich, dass sich ein Trader an einem Tag für das Range Trading entscheidet, weil die Kurse in einer großen Spanne seitwärts laufen, und am nächsten Tag per Trend Trading einem sich ausgezeichnet entwickelnden Intradaytrend folgt.

Die Volatilität erhält oft ihre Impulse von aktuellen Nachrichten, weshalb es klug sein kann, den Newsfeed eines Brokers im Auge zu behalten.

Wie fange ich mit dem Daytrading an?

Beschäftige Dich zunächst mit der Börse und den Chartverläufen ganz allgemein. Lies alle Informationen, die Du dazu im Netz finden kannst. Es gibt auch empfehlenswerte Fachliteratur beispielsweise von Joe Ross, Robert Edwards, John Magee, John Murphy, Mark Swing und weiteren Autoren.

Überprüfe Deine finanziellen und zeitlichen Ressourcen. Unter 1.000 Euro Startkapital brauchst Du nicht anzufangen, doch beim Handelsstil des Scalpings genügt das nicht. Auf diesen Punkt gehen wir weiter unten noch näher ein.

Du kannst für Dein erstes virtuelles Demotrading zunächst eine Datei auf dem eigenen Computer einrichten.

Beobachte Deine Präferenzen für einen persönlichen Handelsstil und entwickle eine geeignete Handelsstrategie. Du benötigst dafür ganztägig Zeit vor dem Computer.

Suche Dir einen geeigneten Broker mit Demokonto und setze dort Dein virtuelles Trading fort. Beachte, dass manche Broker eine Inaktivitätsgebühr erheben, wenn Du nicht gelegentlich mit echtem Geld handelst. Das ist sogar zu empfehlen, denn Du musst Dein eigenes Verhalten mit Echtgeld kennenlernen.

Wenn Du feststellst, dass Du virtuell mit einer Handelsstrategie erfolgreich bist, bilde diese mit echtem Geld nach. Bleibe strikt bei der erfolgreichen Strategie mit allen ihren Rahmenbedingungen!

Erweitere fortlaufend Dein Wissen und führe Backtests durch. Es gibt Ereignisse wie große Crashs, die im Abstand von mehreren Jahren auftreten. Sei darauf vorbereitet.

Kumuliere behutsam Dein Kapital. Setze also nach Gewinnen allmählich höhere Summen ein.

Meine größten Anfängerfehler beim Daytrading

Mit Echtgeld-Depot gestartet: Als Einsteiger benötigst Du Trainingszeit. 1,5 bis 2 Jahre im Demokonto wären vollkommen normal. Wer sofort mit Echtgeld startet, wird finanzielle Verluste weder emotional noch finanziell verkraften. Solche Trader wollen nicht, sie müssen aufgeben, weil sie kein Geld mehr haben. Darüber hinaus ziehen sie falsche Schlüsse wie den, dass die ganze Börse doch nur ein großes Glücksspiel ist. Das stimmt ausdrücklich nicht.

Keine Backtests durchgeführt: Wie schon erwähnt gibt es eher seltene Ereignisse, bei denen eine gewählte Handelsstrategie versagen könnte. Das lässt sich mit Backtests überprüfen. Auf guten Demokonten von Brokern lassen sich diese relativ komfortabel durchführen. Nutze dafür die Wochenenden, wenn sich die Kurse (außer bei Kryptowährungen) nicht bewegen. Der MetaTrader beispielsweise hat inzwischen Kursdaten der letzten zwei Jahrzehnte gesammelt. Das ist ein Fundus für Backtests, der alle Situationen abdeckt.

Fehlendes Verständnis: Ein Trader muss sowohl Finanzprodukte als auch allgemeine Marktzusammenhänge richtig verstehen. Gehandelt wird im Daytrading praktisch ausschließlich mit gehebelten Derivaten wie CFDs, Knock-outs oder (seltener) klassischen Optionsscheinen. Sie funktionieren unterschiedlich, wobei sich CFDs und Knock-outs sehr ähneln. Wer diese Produkte nicht versteht, wird unerwartete Verluste erleiden. Auch die Märkte unterliegen ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten, deren Verständnis für das Daytrading unerlässlich ist.

Trading ohne Stop-Loss: Zum Risikomanagement beim Daytrading gehört zwingend der Stop-Loss unter jeder eingegangenen Position. Wer diesen nicht setzt, wird gelegentlich einen Totalverlust erleiden, während er/sie sich einen Kaffee zubereitet. Die Märkte können sich blitzartig in die eine oder andere Richtung bewegen. Daher gehört der Stop-Loss zur Pflicht, nicht zur Kür. Bei gehebelten Derivaten wird der Stop-Loss im Abstand von ~10 % unter dem Einstiegspreis des Derivats empfohlen.

Zu große Positionsgröße: Setze niemals alles auf eine Karte. Das leuchtet sicherlich jedem Menschen ein, doch beim Daytrading nehmen wir es noch etwas genauer: Die Positionsgröße einer einzelnen Position sollte Idealfall 1 % des vorhandenen Gesamtkapitals nicht überschreiten. Bis 3 % sind gerade noch in Ordnung. Sobald eine Position im Gewinn notiert, ist es möglich, mit dem vorhandenen Kapital weitere Positionen einzugehen.

Handelsstil ständig gewechselt: Wie vorn erwähnt ist der Handelsstil sehr eng mit der Persönlichkeit des Traders und seinen finanziellen Ressourcen verknüpft. Die Persönlichkeit spielt die größte Rolle. Es gibt Menschen, die durchaus mehrere Stunden konzentriert vor dem Bildschirm sitzen können, andere schaffen das nicht. Wenn nun ein Trader Verluste erleidet, tendiert er manchmal dazu, seinen Handelsstil abrupt zu wechseln. Das funktioniert aber nicht. Eher sollte er eine zum aktuellen Markt besser passende Handelsstrategie wählen.

Schlechte Strategie: Die Handelsstrategie muss natürlich funktionieren. Es gilt der Grundsatz: Was beim virtuellen Trading nicht klappt, wird mit echtem Geld erst recht Verluste einfahren. Gerade Einsteiger ins Daytrading kommen manchmal auf obskure Ideen, die zwar bestechend wirken, aber in der Praxis unterm Strich nicht gewinnbringend sind. Verabschiede Dich von solchen Ideen – je eher, desto besser. Bedenke, dass vor Dir schon ganz andere Leute die verschiedensten Ideen ausprobiert haben. Finde funktionierende Strategien und bleibe dabei.

Warum ist Geduld im Trading wichtig? Infografik
Beachte: Geduld im Trading ist wichtig!

Auf welchen Märkten sollte ich im Daytrading handeln?

Es eignen sich nicht alle Märkte für das Daytrading. Einzelaktien beispielsweise bewegen sich auf dem Tageschart oft zu wenig, um sie profitabel zu handeln.

Die Broker wissen das und bieten daher gezielt gehebelte Derivate mit ausreichend hohem Hebel für die Märkte an, auf denen sich auch intraday gut handelbare Chartmuster entwickeln. Es handelt sich um diese Märkte:

Aktienindizes: Die in Mitteleuropa am häufigsten gehandelten Indizes sind der Dax40, der S&P500, der DowJones und der Nasdaq100, gefolgt vom CAC40 und seltener vom FTSE. Es gibt viele weitere Indizes, doch auf diese werden viel weniger Derivate und – noch wichtiger – häufig nur Derivate mit sehr hohen Spreads angeboten. Mit den hier genannten Aktienindizes ergeben sich ausreichend viele Handelsmöglichkeiten. Allein auf den Dax konstruieren die Emittenten täglich Derivate in sechsstelliger Zahl, die jede Handelsstrategie abdecken.

Hauptwährungspaare: Die Hauptwährungspaare sind alle Paarungen mit dem US-Dollar, also EUR/USD, USD/GBP, USD/JPY, USD/CHF, USD/AUD, USD/CAD und noch weitere Majors und Minors. Interessant können auch Paarungen wie USD/RUB oder USD/TRY sein, weil sowohl der russische Rubel als auch die türkische Lira teilweise stärksten Währungsschwankungen unterliegen. Doch auch hier gilt, dass die Emittenten dann meistens einen sehr hohen Spread verlangen. Er kann 10 Pips und mehr betragen. Daher ist von solchen Exoten im Daytrading eher abzuraten. Eher kämen noch Paarungen wie EUR/GBP oder EUR/JPY infrage.

Bekannte Rohstoffe: Am besten bewegen sich intraday das Gold und das Öl. Kupfer wird international sehr stark gehandelt und ist ein wichtiger Konjunkturindikator. Daher herrscht auf diesem Markt entsprechend viel Bewegung, die sich auch intraday handeln lässt. Die Nahrungsmittelrohstoffe Kaffee und Weizen sind Klassiker, die im Fokus vieler Anleger stehen. Ihr Handel (besonders der von Weizen) trifft manchmal auf ideologische Vorbehalte („Wie kannst Du auf den steigenden Weizenpreis spekulieren!“). Doch niemand muss sich für sein Trading rechtfertigen oder es mit Laien diskutieren.

Es wird vorkommen, dass Du mit anderen Werten liebäugelst, wenn in den genannten Märkte aktuell zu wenig passiert. Doch die Beschäftigung mit einem Markt erfordert Zeit.

Du wirst nach 1 bis 2 Jahren feststellen, dass Du viel Erfahrung gesammelt hast, die Dir bei den im Daytrading erforderlichen Entscheidungen hilft. Ist es beispielsweise sinnvoll, die offizielle Eröffnung des Dax um 09:00 h zu handeln? Handelbar ist er schon ab 08:00 h. Mache Dir in den nächsten Tagen ein Bild davon!

Erfahrungen: Kann man vom Daytrading leben?

Kurz und knapp: Ja, manche Menschen leben vom Daytrading. Es gibt hierzu Erfahrungsberichte. Im Durchschnitt verdienen solche Trader in Vollzeit ~4.000 bis 6.000 Euro monatlich (netto), wobei ihr Kapitalstock bei mindestens 20.000 bis 30.000 Euro liegt. So viel Geld brauchst Du nicht für den Start (siehe weiter unten), Du kannst Dir diesen Kapitalstock durch Trading-Gewinne allmählich aufbauen. Er erhöht den Komfort und erleichtert die Entscheidung für einen Trade bei unsicherer Marktlage.

Es gibt millionenschwere Profis: Diese bis hierhin genannte Einschätzung basiert auf den überwiegend publizierten Erfahrungsberichten von Tradern, die hinsichtlich ihres Einkommens bestenfalls zum Mittelstand gehören. Es gibt aber auch Trader, die tatsächlich Millionäre und sogar Milliardäre sind. Letzteres schaffte ein New Yorker Trader nach der Einführung der Expert Advisors in den 2010er Jahren und in einer günstigen Marktsituation.

Insider-Informationen: Entsprechende Berichte sind nur Insidern bekannt. Sie werden manchmal kurzzeitig publiziert und verschwinden dann wieder aus dem Netz, weil diese Personen gar nicht allzu viel Aufmerksamkeit wünschen. Sie möchten keine Security beschäftigen, weil reiche Menschen die Zielscheibe von Kriminellen sind. Wie reich manche Trader sind, zeigt das Beispiel der beiden US-Amerikaner William Eckhardt und Richard Dennis, die das Turtle-Trading entwickelten. Sie bildeten hierfür junge Trader aus und schenkten den zehn Bestplatzierten für ihr Echtgeld-Trading je 500.000 bis 2,0 Millionen Dollar.

Meine Daytrading Erfahrungen mit passendem Broker

Eine der Voraussetzungen für erfolgreiches Daytrading ist die Kontoeröffnung bei einem passenden Broker. Idealerweise wählst Du einen CFD Broker, der die gehebelten Derivate selbst emittiert. Forex Broker bieten auch sehr oft CFDs oder andere gehebelte Derivate an. Wenn Du auf Währungspaare fokussierst, wäre so ein Anbieter gut geeignet. Allerdings lassen sich Währungen auch bei anderen Brokern handeln. Schauen wir uns einige gute Broker an.

#1 XTB

XTB Logo

Dieser Broker wurde 2002 in Warschau gegründet, unterhält inzwischen in diversen Ländern Niederlassungen (in Deutschland als XTB S.A. German Branch in Berlin) und wird überall durch die nationalen Aufsichtsbehörden kontrolliert.

In Deutschland unterliegt XTB der Aufsicht der BaFin. XTB bietet CFDs auf Aktienindizes, Aktien, Währungspaare, Rohstoffe, ETFs und Kryptowährungen an. Die Anleger können die Assets auch direkt kaufen, also direkt zum Beispiel für eine Summe in Euro den Gegenwert in Dollar erwerben, wobei der Broker auch Micro-Lots anbietet, oder ein Aktienpaket kaufen.

XTB Webseite

XTB stellt die beiden Trading Plattformen xStation und AgenaTrader zur Verfügung, die den Zugang über alle Devices (PC, Tablet, Smartphone, Smartwatch) ermöglichen. Es handelt sich um Eigenentwicklungen des Brokers. Gebühren für den Handel erhebt der Broker überwiegend nicht (außer auf einige exotische Werte), er verdient sein Geld durch Spreads.

Diese stellt er als Markup-Aufschlag auf den Kaufpreis dar, der sich bei nahezu allen Werten auf 0,30 % beläuft. Trader können ein Demokonto eröffnen, das nach Darstellung des Brokers im November 2023 über 5.400 globale Finanzinstrumente listet, wovon 2.980 echte Aktien sind. Hinzu kommen 270 echte ETFs.

XTB Demokonto Benutzeroberfläche
XTB Demokonto Benutzeroberfläche

Das Demokonto lässt sich 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich betreiben. Danach muss kannst Du es allerdings auf unbegrenzt durch den Support freischalten lassen. Die beiden Handelsplattformen sind mit umfangreichen Analysetools ausgestattet, die denen des MetaTrader ähneln.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal von XTB ist die Verzinsung des Guthabenkontos. Auf Euroguthaben betragen die Zinsen im November 2023 immerhin 3,8 %, auf Dollarkonten sogar 5,0 %. Der Support berät die Trader 24/7 in zahllosen Sprachen, darunter auch Deutsch.

Vor- und Nachteile von XTB

Vorteile:

überwiegend gebührenfreier Handel

Verzinsung des Guthabens

großes Handelsangebot

keine ausschließliche Fixierung auf CFDs

zwei ausgereifte, sehr gut zugängliche Handelsplattformen

zuverlässiger Support auch auf Deutsch

relativ niedrige Spreads

für das Daytrading sehr gut geeignet

Nachteile:

begrenzte Zahl von Handelsinstrumenten (CFDs), denn der vierstelligen Zahl pro Asset stehen bis zu sechsstellige Zahlen etwa an Knock-outs von verschiedenen Banken gegenüber

wahrscheinlich abweichendes Handelsangebot auf dem Demokonto gegenüber dem Live-Trading

#2 Capital.com

Capital Com

Der britische Broker wurde 2016 gegründet und betreibt mit Stand 2023 Niederlassungen in Großbritannien, Litauen, Polen, Bulgarien, Zypern sowie auf den Seychellen und den Bahamas.

Nach eigenen Angaben hat er gegenwärtig (Herbst 2023) über vier Millionen private und institutionelle Kunden. Er offeriert ihnen ein umfangreiches Bildungsangebot: Dieser Broker eignet sich hervorragend, wenn jemand das Trading lernen möchte. Der Zugriff auf die Knowledge-Base ist auch über die hauseigene Finanzhandels-App Investmate möglich, die der Broker als einen „Taschenleitfaden für Handels- und Marktkompetenz“ bezeichnet.

Zu den Tools gehören unter anderem ein Demokonto, rollende Newsfeeds und aktuell über 5.000 Seiten mit Finanzanalysen. Capital.com betreibt auch einen YouTube-Handelskanal.

Zu den handelbaren Märkten gehören Indizes, Aktien, Forexwerte, Rohstoffe, ETFs und Kryptowährungen, auf die Capital.com jeweils CFDs anbietet. Die hauseigene Handelsplattform mit ihren intelligenten Funktionen erhielt genauso wie die App vom Fachmagazin „Investment Trend“ im Jahr 2022 eine Auszeichnung für die besten Plattformfunktionen und die beste mobile Trading-App.

Offizielle Capital.com Website

Der Broker verlangt eine Mindesteinzahlung von 80 Euro (oder Dollar, Pfund) und erhebt nach einem Jahr ohne Echtgeldhandel eine monatliche Inaktivitätsgebühr. Der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei 50 Euro. Für die Einzahlung muss der Trader eine vom Broker empfohlene Zahlungsvariante wie Apple Pay, Visa, Mastercard, WireTransfer, pci, WorldPay oder Trustly verwenden.

Wer über das Girokonto einzahlen möchte, muss mindestens 250 Euro überweisen. Die Ein- und Auszahlungen bleiben aber kostenlos. Für den Handel berechnet der Broker keine Provision, stattdessen partizipiert er an den Spreads, die durchschnittlich bis hoch ausfallen.

Auf den Dax beispielsweise betrug der Spread zum Zeitpunkt unserer Review acht Punkte, das ist sehr viel. Das angebotene Demokonto steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung und bildet die Handelsplattform mit einigen Hundert Märkten nach.

Es ist zu vermuten, dass über das Demokonto nicht alle Assets virtuell handelbar sind. Dennoch ist es unbedingt zu empfehlen, denn der integrierte Education Hub hilft jedem Anleger, der zunächst das Daytrading lernen möchte. Unter anderem findet er intelligente Tools für sein Risikomanagement.

Das Demokonto startet mit einem virtuellen Guthaben von 1.000 US-Dollar und kann jederzeit neu aufgeladen werden. Die Kursstellung der dort gehandelten Assets und der Newsfeed sind identisch mit den Daten auf der Live-Handelsplattform. Zudem bieten beide Handelskonten im Chart übersichtliche Analysetools und Diagramme an. Zu den sofort sichtbaren Indikatoren gehören beispielsweise der gleitende Durchschnitt, der RSI und der MACD. Über den Support von Capital.com gibt es einige positive Kundenberichte, negative Rezensionen konnten wir nicht finden.

Vor- und Nachteile von Capital.com

Vorteile:

gut aufgestellter, regulierter Broker mit einem umfangreichen Handelsangebot

preisgekrönte Handelsplattform mit vielen direkt integrierten Analysetools

kostenlose Ein- und Auszahlungen

sehr gutes Bildungsangebot für Trader

zeitlich unbegrenzt verfügbares Demokonto mit den gleichen technischen Funktionen wie das Echtgeldkonto

in die Handelsplattform integrierte Tools für das Risikomanagement (unter anderem empfohlene und automatisch programmierbare Stop-Losses)

gebührenfreier Handel sowie kostenlose Ein- und Auszahlungen

Nachteile:

Inaktivitätsgebühr nach einem Jahr ohne Handel auf dem Echtgeldkonto

teilweise relativ hohe Spreads

Mindestein- und Auszahlungsbeträge

#3 ViTrade

ViTrade Logo

Diese Handelsplattform gehört zur Flatexdegiro Bank AG mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Das Kreditinstitut wurde 2005 gegründet und ist in Deutschland und Österreich zugelassen. In Deutschland wird es durch die BaFin reguliert. Zu ihm gehört auch der Discounter flatex für das sehr preisgünstige Trading, wobei sich die Gebühren auf ViTrade davon kaum bis nicht unterscheiden. ViTrade bietet aber die modernere Handelsplattform und wurde auch später aufgebaut als der Onlinebroker flatex, den es schon seit 2006 gibt.

Auf ViTrade können Anleger sowohl CFDs als auch Aktien, sonstige Zertifikate, Anleihen, Futures, ETFs und ETCs sowie Optionsscheinen an den deutschen Präsenzbörsenplätzen, via XETRA und EUREX handeln. ViTrade bietet für den Handel zwei eigene browserbasierte (das heißt ohne Download verfügbare) Handelsplattformen (HTX und ViTrade WebFiliale) und auf diesen auch jeweils ein kostenloses Demokonto an. Auf beiden Konten erhalten die Trader kostenlose Realtime-Push-Kurse.

ViTrade Demkonto
ViTrade Demkonto

Für den Handel auf Indizes, Rohstoffe inklusive der Edelmetalle Gold, Silber und Platin, auf Währungen und Zins-Futures verlangt ViTrade keine Ordergebühren. Auf Einzelaktien, Index-Futures und Volatlitätsindizes betragen sie mindestens 5,0 Euro, wobei sie prozentual erhoben werden (zwischen 0,01 bis 0,05 % des Anlagewertes). Die Spreads sind niedrig, hier einige Beispiele von November 2023: Dax und Nasdaq je 2 Punkte, EuroStoxx50 1,5 Punkte, Dow Jones 3,5 Punkte.

Das CFD-Demokonto steht 14 Tage lang kostenlos mit einem virtuellen Startkapital von 50.000 Euro zur Verfügung. Danach muss der Trader mit Echtgeld handeln, andernfalls wird es geschlossen. Zum Demokonto, das funktioniell mit dem Echtgeldkonto identisch ist, bietet ViTrade eine Knowledge-Base an. Unsere Empfehlung für diesen Broker lautet, sich für das Demokonto anzumelden und es 14 Tage lang praktisch täglich für eine komplette Börsensession zu nutzen. Das wäre ein Crashkurs für den Einstieg ins Daytrading, der sehr viel bringen kann.

Vor- und Nachteile von ViTrade

Vorteile:

sehr moderne Handelsplattform

keine Inaktivitätsgebühr

regulierter, bekannter Broker

überwiegend gebührenfreier Handel

trotz des Wegfalls von Ordergebühren erstaunlich niedrige Spreads

ausgereiftes Demokonto

umfassende Knowledge-Base

kostenlose Realtime-Push-Kurse

Nachteile:

Demokonto ohne Echtgeldkonto nur 14 Tage lang verfügbar

Handelsplattform in Teilen etwas unübersichtlich

Leistungsunterschiede zwischen den beiden Handelsplattformen erschweren die Entscheidung, wo der Trader was handeln soll

Mit welcher Rendite kann ich beim Daytrading rechnen?

Die Rendite beim Daytrading lässt sich nur sehr schwer pauschal bestimmen. Einzelne Trades können 100 % (und mehr) Profit bringen, manchmal sind es aber auch nur Gewinne im niedrigen einstelligen Prozentbereich und es kommt auch selbst bei mir immer wieder zu Verlustserien.

Den Gewinnen stehen stets Verluste gegenüber. Diese müssen gegengerechnet werden.

Die Gesamtrendite hängt auch vom vorhandenen Kapitalstock ab. Der Hintergrund: Wer pro Trade mit mehr Geld handeln kann, spart prozentual an Gebühren ein, falls der Broker diese auf einzelne Orders erhebt.

Der Kapitalverlauf auf einem gewinnbringenden Tradingkonto zeigt eine nach oben führende Kurve mit Rückschlägen (sogenannten Draw-downs). Wenn die Kurve insgesamt gleichmäßig nach oben zeigt, könnte zwischenzeitlich dennoch in einem einzelnen Monat ein Verlust entstanden sein.

Die Rendite erhöht sich, wenn der Trader seine Gewinne überwiegend kumuliert, also neu investiert. Er kann dann auf engerem Raum mit hohen Summen handeln.

Erfahrungsberichte von durchschnittlich erfolgreichen Tradern belegen eine durchschnittliche Kapitalrendite zwischen rund 10 und 30 % pro Monat.

Wer sehr erfolgreich handelt und dabei kumuliert, kann jedoch in guten Monaten mit einer Kapitalrendite zwischen 50 und 100 % rechnen. Solche Fälle sind eher selten, doch es gibt sie.

Ist das Daytrading ohne Risiko möglich?

Daytrading ohne Risiko gibt es grundsätzlich nicht! Jeder Handel an der Börse ist mit einem Risiko verbunden.

Prinzipiell führt jede wirtschaftliche Aktivität von Menschen zu Risiken. Sie sind mehr oder weniger hoch, beim Daytrading allerdings überdurchschnittlich hoch.

Die Risiken sind kalkulierbar. Setze pro Trade nicht mehr als maximal 3 % Deines Gesamtkapitals ein und setze nach jedem Kauf sofort einen Stop-Loss maximal 10 % unter dem Einstiegspunkt des Handelsinstruments (Briefkurs). Dann riskierst Du (ohne Slippage) exakt maximal 0,3 % des Gesamtkapitals pro Trade.

Die Risiken sind beherrschbar. Dazu gehören das Setzen des Stop-Losses unmittelbar nach dem Kauf, eine zu 100 % zuverlässige Internetverbindung und ein zuverlässiger, das heißt auch ausfallsicherer Broker.

Auch die gewählte Handelsstrategie bestimmt das Risiko. Wer etwa zu viele Positionen auf einmal handelt, könnte den Überblick verlieren oder es nicht schaffen, unter zwei (oder mehr) fast gleichzeitig eingebuchte Positionen rechtzeitig die Stop-Losses zu setzen.

Trader scheitern nicht an unerwarteten Ereignissen wie einem heftigen Crash, sondern an ihrem mangelnden Risikomanagement. Zu diesem gehört auch, die Slippage (Differenz zwischen Order- und Ausführungskurs) einzukalkulieren, die bei sehr starkem Momentum durchaus 30 Punkte und mehr betragen kann. Unter anderem deswegen sollen Positionen in Relation zum Gesamtkapital nicht zu groß sein.

Daytrading Startkapital: So viel brauchst Du wirklich!

Wie schon oben erwähnt sollte niemand mit weniger als 1.000 Euro Startkapital das Daytrading beginnen. Ein gängiges Szenario wäre, dass die ersten Draw-downs zu einem Kapitalverlust bis ~40 % führen, und zwar selbst dann, wenn Du beim Demotrading schon erfolgreich warst und aus Deiner Sicht exakt die dort praktizierte Handelsstrategie nun mit Echtgeld umsetzt.

In Wahrheit setzt kein Einsteiger eine virtuelle Handelsstrategie exakt mit Echtgeld um. Es genügt, dass Du mit Echtgeld den Stop-Loss etwas zu schnell nachziehst, sobald Deine Position im Gewinn notiert.

Das ist der am weitesten verbreitete Anfängerfehler. Du willst den Gewinn sichern, und sei er noch so klein, weil Du die Risiken des Tradings inzwischen zu kennen glaubst. Dann schlägt der Kurs zurück, Du wirst mit Deinem Minigewinn ausgestoppt und verpasst die nachfolgende große Bewegung.

Auf diese wäre es aber angekommen, denn Du brauchst große Gewinne, um mehrere kleine Verluste zu kompensieren. Rechne daher anfangs mit einem höheren Kapitalverlust, bis Du endlich die richtigen Nerven für das Daytrading hast. Wenn Du scalpen willst, brauchst Du eine fünfstellige Summe. Zu empfehlen wären mindestens 10.000, besser aber 20.000 bis 30.000 Euro auf dem Tradingkonto.

Trading-Demokonto: Damit solltest Du starten

Probiere eine Handelsstrategie grundsätzlich im Demokonto aus, und zwar bei demjenigen Broker, bei dem Du anschließend auch mit Echtgeld handeln willst. Es gilt der Grundsatz: Bevor Du auf dem Demokonto nicht nachhaltig Gewinne erzielst, und zwar über einen Zeitraum von mindestens einem Quartal, brauchst Du mit Echtgeldtrading nicht anzufangen.

Wenn Du Dich auf dem Demokonto sicher fühlst, setze ab und zu etwas Echtgeld ein und beobachte dabei Dein Verhalten:

Wie schnell ziehst Du den Stop-Loss nach?

Wie lange brauchst Du, um einen Verlust emotional zu verkraften?

Wie lange kannst Du ununterbrochen vor dem Rechner sitzen?

Lasse diese Erkenntnisse in Dein weiteres Demotrading einfließen. Solltest Du nun über einen weiteren, etwas längeren Zeitraum nachhaltige Demogewinne erzielen, kannst Du mit dem Echtgeldtrading anfangen.

FAQ – Daytrading Erfahrungen

Wie viel verdient ein Daytrader?
+
Die öffentlich zugänglichen Erfahrungsberichte sprechen von rund 4.000 bis 6.000 Euro netto pro Monat. Insidern ist bekannt, dass manche Daytrader Millionäre und in mindestens einem bekannten Fall sogar Milliardäre wurden.
Kann man vom Daytrading leben?
+
Ja. Daytrading ist ein Vollzeitjob im Homeoffice. Wer ihn konzentriert und professionell durchführt, kann davon auskömmlich leben.
Ist das Daytrading für jeden geeignet?
+
Nein. Es gibt mehrere Personenkreise, für die es sich nicht eignet: Menschen mit zu wenig Startkapital, sehr risikoscheue Personen und nebenberufliche Trader, die ihren Haupterwerbsjob nicht aufgeben möchten. Letztere können aber Positionstrading betreiben.
Wie kann ich am besten Daytrading Erfahrungen sammeln?
+
Grundsätzlich brauchst Du anfangs ein Demokonto, auf dem Du mit demselben Ernst handelst wie auf einem Echtgeldkonto. Broker bieten so gut wie immer Demonkonten an
Wie viel Startkapital braucht man für Daytrading?
+
Für einen klassischen, konventionellen Handelsstil solltest Du mindestens 1.000 Euro Startkapital aufbringen. Dieses Geld musst Du wirklich übrig haben.
Wie lange sollte ich im Daytrading Demokonto üben?
+
Erfolgreiche Trader haben zwar nach einigen Wochen Demotrading schon das erste Mal Echtgeld eingesetzt, jedoch anderthalb bis zwei Jahre pausenlos mit dem Demokonto trainiert.
Was sind die größten Risiken beim Daytrading?
+
Der Ausfall der Internetverbindung oder des Brokers sowie mangelndes Know-how sind die beiden zentralen Risiken. Beide Risiken lassen sich minimieren. Es gibt Telekommunikationsanbieter, welche die Internetverbindung redundant via LTE absichern. Das ist wirklich ausfallsicher und kostet nicht viel (bei der Telekom ~5,90 Euro pro Monat).
Wie lange brauche ich, um Daytrading erlernen zu können?
+
Die Grundbegriffe und -technikern erlernst Du in wenigen Wochen. Erfolgreiche Trader berichten, dass sie sich mindestens ein Jahr lang kalendertäglich mit der Materie beschäftigt haben, also rund um die Uhr. Der Lernprozess hört aber nie auf.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.