CDF Trading (Contract for Difference) meinst das Handeln von Wertpapieren über ein gehebeltes Derivat. Das bedeutet Du wettest auf eine Aktie ohne diese in Wirklichkeit zu besitzen. Ich mache CFD Trading seit mehreren Jahren und zeige Dir wie Du das lernen kannst.
CFDs sind sehr spekulativ und bieten eine hohe Gewinnmöglichkeit, aber eben auch ein sehr hohes Verlust-Potential! Mehr dazu im Artikel:


Überblick: CFD Trading lernen
#1 Was ist CFD Trading? – Kurze Erklärung & Definition.
#2 CFD Hebel verstehen – Erhöht Dein Gewinn & Verlust.
#3 CFD Trading Strategie – Ich zeig Dir eine Anwendung.
#4 Assets für CFD Trading – Dax, Aktien, Gold, Bitcoin, …
#5 Trading beim CFD Broker – Meine Empfehlung ist XTB.
#6 CFD Steuern – Abgeltungssteuer, Soli, etc.
#7 Vor- und Nachteile – Leicht zugänglich, aber hohes Risiko!
#8 FAQ – Häufig gestellte Fragen zu CFD Trading lernen
Was ist CFD Trading?
Im CFD Handel (Contract for Difference) spekulierst Du auf die Wertentwicklung eines Vermögenswertes ohne diesen zu besitzen. Dabei kannst Du sowohl auf steigende (long) als auch auf fallende Kurse (short) setzen. Kaufst Du bspw. ein CFD auf den DAX Index, so wird Deine Position mehr wert, wenn der DAX steigt; ebenso wird sie weniger wert, falls der DAX fällt. Da CFDs einen Hebel besitzen, sind diese Produkte & Broker stark reguliert, was ich gut finde!
Hinweis: CFDs eignen sich super für das kurzfristige Daytrading. Bei längeren Trades hast Du hohe Haltekosten.
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CFD Hebel verstehen
CFDs besitzen einen Hebel, welcher je nach Vermögenswert unterschiedlich hoch reguliert ist. Dieser Hebel bedeutet in der Praxis, dass Du weniger Geld einsetzen musst, als Deine Position eigentlich Wert ist. So kannst Du einen Trade im Wert von 20.000€ eröffnen, aber musst durch einen Hebel von bspw. 20 nur insgesamt 1.000€ Einsatz (=Margin) bringen. CFDs lassen sich dadurch schon mit kleinem Startkapital handeln. Die anderen 19.000€ gibt Dein Broker Dir als Kredit.

Beachte: Der Hebel kann Deine Gewinn bei einem kleinen Konto deutlich multiplizieren – aber vergiss nicht, dass er in beide Richtungen wirkt! Er kann also auch für große Verluste sorgen!
CFD Trading Strategie – Ein Beispiel
Im empfehle Dir beim CFD Trading die Trendfolge zu lernen. Du analysierst hierbei den Chart auf einen Auf- oder Abwärtstrend und versuchst in jene Trendrichtung zu handeln. Ich nutze gerne zwei Gleitdurchschnitt (EMA) mit der Länge 20 & 50 um Punkte zu finden wo ich dem Trend folgen kann. Die Strategie funktioniert Long und Short analog. Hier mal ein Beispiel aus dem Nasdaq Index im Minutenchart:

Beachte: Setze immer einen Stop-Loss beim CFD Handel! Dadurch kannst Du Dein Kapital schützen, falls ein Trade nicht aufgeht. Ich setze den Stop knapp unter bzw. über dem EMA50, je nach Trendrichtung.
Assets für CFD Trading
Grundsätzlich gibt es CFDs auf alle Wertpapiere. Lass uns die mal Stück für Stück durchgehen:
Aktien CFDs: Eignen sich für das Daytarding sowie zur Absicherung einer bestehenden Aktien-Position (=Hedging). Der Hebel beträgt 2.
Index CFDs: Gehört zu den beliebtesten CFD Arten mit dem DAX, Nasdaq, Dow Jones, etc. Der Hebel ist auf 20 begrenzt in Europa.
Forex CFDs: Währungen lassen sich leicht über CFDs handeln, wobei das Paar Euro gegen US-Dollar (EUR/USD) das Bekannteste ist. Der Hebel beträgt 30.
Rohstoff CFDs: Mit einem CFD auf Öl, Gold, Silber, Lithium oder Weizen kannst Du von den volatilen Rohstoffmärkten profitieren. Der Hebel ist 10 (außer Gold 20).
Kryptowährungen CFDs: Bitcoin & Co sind immer beliebter zum traden. Die Werte haben sehr viel Schwankung, weswegen die CFDs auf Hebel 2 begrenzt sind..
Trading beim CFD Broker
Ein CFD Broker ist die Software wo Du einen Trade kaufst und verkaufst. Zu den besten CFD Brokern gehören XTB Broker, Gbe Brokers und IG Brokers. Diese Anbieter haben ein umfassendes CFD Angebot mit allen oben genannten Assets. Das Schöne an den Brokern: Sie bieten alle ein kostenfreies Demokonto an. Hier kannst Du Dich intensiv mit dem CFD Handel beschäftigen ohne Geld zu verlieren. Bitte nutze das! Ohne Übung wirst Du im CFD Trading nur Geld verlieren – glaub mir.
Achte bei der Auswahl eines CFD Brokers auf viele Regulierungen und Lizenzen (bspw. BaFin & CySec), transparente Gebühren, verfügbare Assets, Support und ein kostenfreies Demokonto. Schau gerne in unseren CDF Broker Vergleich rein wo ich Dir all diese Daten kurz aufgelistet habe.
GBE Brokers ist übrigens auch ein richtig guter Broker zum Traden:
CFD Steuern Überblick
Machst Du Gewinne im CFD Handel, musst Du diese mit der Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer versteuern. Die Abgeltungssteuer beträgt 25%, worauf der Soli von 5,5% aufgerechnet wird. Insgesamt hast Du eine CFD Steuerbelastung von 26,375%, wenn Du nicht in der Kirche bist. Ansonsten fallen nochmal 8-9& je nach Bundesland an.
Wichtig: Du hast zunächst einen Steuerfreibetrag von 1.000€ in Deutschland. D.h. erst ab dem 1.001ten Euro wird Dir was abgezogen. Typischerweise musst Du bei CFD Brokern die Steuer selber am Ende des Jahres abführen. Hierzu bekommst Du vom Broker eine Steuerübersicht und trägst diese Daten in der Anlage KAP der Steuererklärung an.

Vor- und Nachteile vom CFD Trading
Vorteile:
Für Kleinanleger einfach zugänglich
Höhere Rendite aber auch Risiken durch Hebel
Vielfältig für zahlreiche Assets möglich
Besserer Schutz der Kleinanleger durch ESMA
In der Regel kommissionsfreier Handel
Short-Positionen möglich
Nachteile:
Nur regulierte Broker sind sicher
Margin Call möglich
Nachschusspflicht bei Brokern ohne ESMA
Risiko wird unterschätzt
Anfänger machen oft Verluste
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum CFD Trading

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Christian Böttger
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Über den Autor:
Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.
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