Für den nachhaltigen Erfolg spielt die eigene Trading Strategie eine besonders wichtige Rolle. Ich möchte Dir zeigen, worauf es bei der Ausarbeitung einer eigenen Handelsstrategie ankommt und auf welche Details ich besonders achte.

Du erhältst einen genauen Eindruck zur Entwicklung einer eigenen Trading Strategie und lernst, welche Schlüsselfaktoren von entscheidender Bedeutung sind.

Durch eine durchdachte und schlüssige Vorgehensweise steigen Deine Chancen auf eine stabile Performance an den Finanzmärkten und die Aussicht auf nachhaltige Gewinne.

Trading Strategie Titelbild

Kurzüberblick: Trading Strategie

Eine gute Trading Strategie ist die wichtigste Grundlage, um auf den Finanzmärkten erfolgreich agieren zu können.

Sie basiert auf festen Regeln und bietet dem Trader ein genaues Regelwerk

Die fundamentale sowie technische Analyse stellen wichtige Grundlagen dar, um eine gute Trading Strategie richtig umsetzen zu können.

Beim Verfolgen der Strategie, sollte eine eiserne Disziplin an den Tag gelegt werden.

Du solltest Deine Strategie regelmäßig überprüfen, Backtests durchführen und ggf. anpassen.

Warum ist eine gute Trading Strategie wichtig?

Eine sinnvolle und nachhaltige Strategie hilft Dir, Gewinne an der Börse zu erzielen. Außerdem bietet Dir eine genaue Vorgehensweise viele wichtige Indikatoren und Anhaltspunkte, um Deine eigenen Ziele zu definieren und zu erreichen.

Durch eine Trading Strategie wird es Dir in der Praxis nämlich deutlich leichter fallen, Deine eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten. Mehr dazu, erfährst Du von mir in den folgenden Abschnitten.

Wie eine gute Strategie Dir beim Traden helfen kann

Durch eine gute Trading Strategie hast Du an den Finanzmärkten deutlich bessere Möglichkeiten, erfolgreiche Entscheidungen für Deinen Handel zu treffen und auch nachhaltige Gewinne zu erzielen. 

Zudem können die Emotionen durch eine Strategie weitestgehend ausgeblendet werden, sodass der Entscheidungsprozess deutlich neutraler und konstruktiver ausfällt. Zusätzlich erhältst Du viele wichtige Anhaltspunkte für Deinen Einstieg und Ausstieg auf den verschiedenen Märkten. 

Aber auch hinsichtlich Deiner Einsätze bietet Dir eine Strategie viele wertvolle Anhaltspunkte, da die Positionsgröße nach festen Regeln und Vorgaben bestimmt wird. Des Weiteren hast Du natürlich zu jeder Zeit die Möglichkeit, auf Veränderungen am Markt zu reagieren und Deine Strategie entsprechend anzupassen.

Durch eine Strategie in Kombination mit einem guten Risikomanagement wirst Du profitabel

Wenn Du auf einer Trading Plattform aktiv werden möchtest, solltest Du neben einer guten Strategie, einige weitere Grundlagen berücksichtigen. Es ist meiner Meinung nach unbedingt notwendig, die Trading Strategie mit einem ausgereiften Risikomanagement zu kombinieren. Dadurch kannst Du Deine Ziele deutlich besser bestimmen und Deine möglichen Verluste begrenzen.

Außerdem wird Dir hierdurch die Möglichkeit geboten, nicht nur gefährliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierdurch hast Du einen deutlich besseren Eindruck und kannst attraktive Chancen deutlich besser wahrnehmen. Für ein exzellentes Risikomanagement solltest Du zudem einige weitere Werkzeuge verwenden. 

Die Stop-Loss-Funktion bietet Dir beispielsweise die Möglichkeit, mögliche Verluste in Grenzen zu halten, da durch dieses Feature vollautomatisch die Notbremse gezogen werden kann, sofern der Trade in die falsche Richtung verläuft.

Was sind die Unterschiede zwischen einem Trading-Stil und der Trading-Strategie

Wenn Du Trading lernen möchtest, musst Du auf jeden Fall den Unterschied zwischen einer Strategie und dem Trading-Stil kennen. Hier kommt es nämlich zu einem wesentlichen Unterschied, den ich Dir natürlich nicht vorenthalten möchte. Wenn man über den Trading-Stil spricht, geht es um die individuelle Herangehensweise eines Händlers. 

Ein gutes Beispiel ist unter anderem die Analyse der jeweiligen Märkte. Jeder Trader hat in der Regel verschiedene Aspekte und Prinzipien, die ihm bei der Analyse helfen. Die Trading-Stile sind in jedem Fall absolut vielseitig und unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Haltedauer.

Eine Trading Strategie stellt hingegen einen genauen Plan nach strikten Regeln dar. Die Grundlagen einer solchen Strategie basieren sowohl auf einer fundamentalen Analyse als auch aufgrund der technischen Chartanalyse. Der Eintrittszeitpunkt sowie der Ausstieg können, dadurch nach festen Mustern bestimmt werden.

Anzahl Trades Trading-Stil
Verschiedene Trading-Stile und ihre Haltedauer

Grundlegende Trading-Stile

Auf einer Trading Plattform gibt es viele verschiedene Stile, die Dich zum Erfolg führen können. Da ich Dir in meinem Artikel bereits im Vorfeld einen umfassenden Eindruck bieten möchte, stelle ich Dir in den folgenden Abschnitten einige Trading-Stile genauer vor. Hierdurch kannst Du schnell und einfach erkennen, worauf es bei der Umsetzung ankommt und ob der jeweilige Stil auch zu Deinen eigenen Wünschen und Vorstellungen passt.

Scalping

Scalping ist eine der bekanntesten Trading Stile und mein absoluter Favorit. Diese Vorgehensweise zielt darauf ab, kurzfristige Preisbewegungen zu nutzen und von kleinen Bewegungen Gewinne zu erzielen. Dabei ist es wichtig, sich auf Märkte mit hoher Liquidität zu konzentrieren.

Oftmals werden die Positionen beim Scalping nur für wenige Minuten gehalten, bevor der Trade wieder geschlossen wird.

Charakteristisch ist beim Scalping auch die Anzahl der Trades. Da die Gewinne vergleichsweise „klein“ ausfallen, versucht man möglichst viele Positionen zu eröffnen und diese nach kurzer Zeit wieder zu schließen.

Hierfür sind viel Disziplin und ein genauer Blick für die Märkte erforderlich. Außerdem benötigst Du eine schnelle Reaktion, da die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Trade beim Scalping oftmals nur für kurze Zeit gegeben sind.

Swing Trading

Swing-Trading ist eine weitere beliebte Vorgehensweise, die sich oftmals auf den Handel mit Wertpapieren bezieht. Dir muss dabei bewusst sein, dass es keine Seltenheit ist, dass Swing-Trades über einen längeren Zeitraum gehalten werden. Dies können durchaus mehrere Tage oder in einigen Fällen sogar Wochen sein.

Im Kern stehen dabei Preisentwicklungen, die bei vergleichsweise großen Trends zu erkennen sind. Beim Swing-Trading solltest Du zudem auf hilfreiche Analysetools zurückgreifen, um die richtigen Zeitpunkte für den Einstieg und Ausstieg zu bestimmen.

3 Bekannte Trading Strategien

Es gibt viele bekannte Trading Strategien, die sich in der Praxis bereits als sinnvoll und nachhaltig erwiesen haben. Bei den verschiedenen Vorgehensweisen kommt es natürlich auch zu elementaren Unterschieden, die ich Dir in meinem Artikel aber nicht vorenthalten möchte. In den folgenden Abschnitten gehe ich genauer auf die bekanntesten Trading Strategien ein:

#1 Momentum-Trading

Das Momentum-Trading ist eine interessante Handelsstrategie. Hier geht man von der Annahme aus, dass sich der Trend in die gleiche Richtung fortbewegen wird, in die er sich bereits zuletzt bewegt hat. Ziel ist es hierbei, die Dynamik der Märkte auszunutzen und von der entsprechenden Entwicklung zu profitieren. Ein Beispiel ist hierbei unter anderem der Kauf von Aktien, die zuletzt bereits gestiegen sind. 

Du gehst beim Momentum-Trading davon aus, dass sich der positive Trend in Zukunft weiter fortsetzen wird. Auch beim Momentum-Trading ist es natürlich immer besonders sehr wichtig, die richtigen Zeitpunkte für den Einstieg sowie für den Ausstieg zu bestimmen.

CFD Strategie Momentum
Praxisbeispiel: Aufbauendes Momentum und Kauf-Chance

Bedenke bitte, dass es hierbei in erster Linie darum geht, Vermögenswerte basierend auf ihrer jüngsten Preisentwicklung zu handeln. So ist beispielsweise der Kauf von Vermögenswerten besonders interessant, die sich in einem starken Aufwärtstrend befinden und den Verkauf solcher, die einen deutlichen Abwärtstrend anzeigen.

Tipp: Bei der Strategie nutzen wir immer die Annahme, dass Vermögenswerte, die sich in der jüngsten Vergangenheit gut entwickelt haben, tendenziell weiterhin gute Leistungen erbringen werden.

#2 Contrarian-Trading

Contrarian-Trading ist beim Trading eine weitere Vorgehensweise, die allerdings gegen einen bestimmten Trend abzielt. Sofern sich der Trend in eine bestimmte Richtung entwickelt hat, gehst Du davon aus, dass sich dieser von jetzt an in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Contrarian-Trading hat sich in der Vergangenheit bereits oftmals als erfolgreich herausgestellt. 

Contrarian Trading mit Sentiment
Contrarian Trading mit Sentiment

Viele Händler sind an der Börse von ihren Emotionen geprägt und verkaufen eine Aktie beispielsweise bei einem sehr hohen Kurs, um einen sicheren Gewinn mitzunehmen. Du kaufst dann wenn andere verkaufen und verkaufst, wenn andere kaufen, weil die Masse oft überreagiert. Dabei musst Du Dir allerdings darüber im Klaren sein, dass Du Deine Handelsentscheidungen entgegen der Meinung vieler anderer Trader tätigst.

Der Markt bewegt sich in Zyklen, wobei übermäßiges Vertrauen oder Pessimismus der Masse, überbewerteten oder unterbewerteten Vermögenswerten zur Folge haben.

Beachte: Der richtige Zeitpunkt für den Einstieg ist natürlich entscheidend. Contrarian-Trader versuchen, den Wendepunkt zu erkennen, an dem sich der Markt zu drehen beginnt, aber das richtige Timing kann schwierig sein. Diese Trading Strategie kann ich Anfängern eher weniger empfehlen.

#3 Breakout-Strategien

Bei der Breakout-Strategie wird auf den Zeitpunkt abgezielt, in welchem der Vermögenswert aus einer zuvor definierten Preisspanne ausbricht. Wir gehen also davon aus, dass der Trend die bereits eingeschlagene Richtung fortsetzt. Hierbei ist es möglich, sowohl auf den Breakout zu setzen, als auch eine Strategie für einen längeren Zeitraum zu verfolgen.

Breakout Trading Bullenflagge technische Analyse
Breakout Trading mit Bullenflagge

Ich möchte Dich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass bei der Verfolgung von Breakout Strategien ebenso eine gründliche Analyse erforderlich ist. Du solltest Dich unbedingt mit den vergangenen Preisbewegungen auseinandersetzen, um auf die richtige Fährte zu gelangen und nicht unüberlegt eine Position eröffnen.

Der Name „Breakout“ bezieht sich auf den Moment, in dem der Kurs eines Vermögenswerts über einen vorherigen Widerstand bricht oder unter eine vorherige Unterstützung gelangt.

Breakout Trading Einstiege technische Analyse
Breakout Trading Strategie: Mögliche Einstiege
Breakout Trading Trade Einstieg Praxisbeispiel technische Analyse
Möglicher Einstieg am Breakout Trading Praxisbeispiel

Das erinnert natürlich auch etwas an das Momentum-Trading, bei dem ein solcher Durchbruch ebenfalls stattfinden kann. Allerdings besteht der feine Unterschied darin, dass der Fokus beim Breakout-Trading auf den Bruch eines vordefinierten Niveaus liegt, während beim Momentum-Trading der Fokus auf einer bereits bestehenden starken Preisbewegung liegt, unabhängig davon, ob ein klarer Breakout stattgefunden hat.

Tipp: Wir konzentrieren uns beim Breakout-Trading also stark auf technische Levels wie Widerstand und Unterstützung, während wir uns beim Momentum-Trading auf die Dynamik und Geschwindigkeit der Preisbewegung fokusieren, oft unterstützt durch technische Indikatoren.

Was bei der Entwicklung einer eigenen Strategie wichtig ist

Dein Risikoprofil: Dein eigenes Risikoprofil ist bei der Bestimmung der Strategie immer von entscheidender Bedeutung. Hierbei werden wichtige Punkte wie die Volatilität oder auch die individuelle Risikotoleranz berücksichtigt. Die Historie der jeweiligen Anlageklasse spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine besonders wichtige Rolle. Sofern Du über ein großes Risikoprofil verfügst, besteht das Potenzial, attraktivere Gewinne zu erzielen. Du musst Dir allerdings auch darüber im Klaren sein, dass auch die Verluste im Vergleich höher ausfallen können.

Wandel der Finanzmärkte: Bei der Entwicklung der eigenen Strategie kommt es ebenfalls darauf an, Veränderungen genau im Blick zu behalten. Mögliche Änderungen können beispielsweise die Handelsmethoden sowie Regulierungen und verschiedene Technologien beinhalten. Dies sind wichtige Indikatoren, welche die Entwicklungen auf den Finanzmärkten beeinflussen können. Auch der Einsatz verschiedener Algorithmen nimmt dabei bereits seit geraumer Zeit starken Einfluss auf die Entwicklungen der Handelsmärkte.

Märkte besser verstehen: Ein tiefgehendes Verständnis für die einzelnen Märkte ist bei der Entwicklung Deiner eigenen Trading Strategie ebenfalls von besonders großer Bedeutung. Ich empfehle Dir dabei, verschiedene ökonomische sowie politische Faktoren genau zu beobachten und hierdurch wichtige Rückschlüsse zu ziehen. Zudem ist es erforderlich, Charts richtig analysieren zu können. Setze Dich außerdem genau mit Trends sowie den dazugehörigen Handelsmöglichkeiten auseinander, um anschließend eine gewinnbringende Position zu eröffnen.

Mehr Unabhängigkeit: Die Entwicklung der eigenen Strategie ist immer auch mit einem besonders hohen Maß an Flexibilität verbunden. Die stetige Weiterbildung und Informationsgewinnung hinsichtlich der einzelnen Finanzmärkte spielt daher eine bedeutende Rolle. Außerdem solltest Du Dich nach Möglichkeit breit aufstellen und Deine Strategie für verschiedene Finanzinstrumente nutzen. Hierdurch kannst Du auch das gesamte Risiko während des Handels deutlich verringern.

Langfristiger Erfolg möglich: Mit Deiner eigenen Trading Strategie hast Du an der Börse die Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit für den langfristigen Erfolg deutlich zu steigern. Hierdurch besteht die Option, das Risiko abzufedern, da Du nach festen Regeln und vorgegebenen Kriterien tradest. Besonders der Einstiegszeitpunkt sowie der jeweilige Ausstiegszeitpunkt, können durch eine Strategie exakt bestimmt werden. Emotionales Handeln wird dabei weitestgehend ausgeblendet.

Nutze die technische Analyse

Die technische Analyse ist immer ein besonders wichtiges Instrument, um die richtigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Handel zu schaffen. Bei der technischen Analyse werden Diagramme, Indikatoren und viele weitere Tools zur Hilfe hinzugezogen. In den folgenden Abschnitten erhältst Du nun alle wichtigen Informationen zur technischen Analyse beim Trading.

Candlestick-Charts für Entry- und Exit-Signale nutzen

Die Candlestick Charts bieten eine äußerst spannende Möglichkeit, um Einstiegssignale und Ausstiegssignale zu verwenden. Durch die verschiedenen Charts hast Du die Möglichkeit, die Preisbewegung für einen vorgegebenen Zeitraum exakt zu verfolgen. 

Candlestick aussehen technische Analyse Schema
Candlestick Aufbau und Schema

Auf diese Art und Weise erhältst Du viele wertvolle Informationen. In diesem Zusammenhang möchte ich Dich außerdem darauf hinweisen, dass es ebenfalls verschiedene Candlestick Muster gibt. Somit kannst Du Dir die Charts immer nach Deinen persönlichen Vorstellungen und Bedürfnisse vor Augen führen.

Trends erkennen: Moving Averages und Bollinger-Bänder

Wenn Du die Trends auf den verschiedenen Finanzmärkten erkennen möchtest, sind Moving Averages , Bollinger Bänder und der Macd Indikator für Dich ebenfalls geeignete Werkzeuge. Zudem hast Du die Möglichkeit, verschiedene Arten der Moving Averages zu verwenden. So unterscheidet man beispielsweise zwischen Simple Moving Averages und Exponential Moving Averages. 

Bei den einfachen gleitenden Durchschnitten (SMA) kannst Du Dich beispielsweise auf den Durchschnitt beziehen. Wiederum andere Moving Averages wie der exponentielle (EMA) legen jedoch einen deutlich größeren Wert auf die jüngsten Preise. Somit ist klar zu erkennen, dass auch bei dieser Analyse stets ein hohes Maß an Flexibilität geboten wird.

Denkbar wäre beispielsweise eine Strategie wo Du einen EMA200 nutzt, um den Trend des Charts zu bestimmen und den MACD-Indikator, um entsprechende Signale im Sinne der Trendfolge zu erhalten. Beachte hierbei allerdings, dass der MACD nur in Trendphasen saubere Signale liefert. In Seitwärtsphasen werden auf Grund der Zeitverzögerung des Indikators Fehlsignale generiert.

MACD-Indikator technische Analyse Signale Trendphase
Praxisbeispiel: Technische Analyse mit MACD-Indikator

Durch Moving Averages hast Du somit die besten Voraussetzungen, um spannende Trends zu erkennen. Durch Bollinger Bands besteht ebenfalls die Option, Trends durch insgesamt drei verschiedene Linien auf dem Chart zu erkennen.

Beachte: Ich möchte Dich an dieser Stelle allerdings auch darauf hinweisen, dass Moving Averages und Bollinger Bands nicht als einzige Identifikatoren bei der Marktanalyse verwendet werden sollten. Die Kombination mit weiteren Tools kann hierbei den Schlüssel zum Erfolg darstellen wie ich Dir anhand der Strategie mit dem MACD gezeigt habe.

Relative Stärke und Stochastik-Oszillator für das Momentum-Trading

Relative Stärke und der Stochastik-Oszillator kommen besonders häufig beim Momentum Trading vor. Diese Instrumente werden genutzt, um mögliche Einstiegssignale sowie Ausstiegssignale zu finden. Bei der Relativen Stärke handelt es sich um einen Index, mit dem Stärken und Schwächen eines Wertpapiers gemessen werden können.

Der Wert des RSI pendelt stets zwischen 0 und 100. Liegt der Wert über 70 wird der Markt als „Überkauft“ betrachtet, was eine Abwärtsbewegung zu Folge haben kann, während ein Wert unter 30 als „überverkauft“ gilt, was eine mögliche Aufwärtsbewegung zu Folge haben kann.

RSI-Indikator
Beispiel: RSI-Indikator

Man kann den RSI allerdings nicht nur für die reine Signallage gemäß 30/70 Werten nutzen, sondern auch große Trendwechsel anhand von Divergenzen ermitteln.

Macht der Kurs beispielsweise höhere Hochs, während der RSI Indikator tiefere Hochs macht, dann deutet dies auf ein Abschwächen des Trends hin. Eine Trendumkehr ist in der Hinsicht also ein sehr wahrscheinliches Ereignis. Im folgenden Bild habe ich Dir mal eine bärische Divergenz eingezeichnet, welche einen Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend umleiten kann.

RSI Divergenz
Beispiel: RSI Divergenz

Beachte: In den meisten Fällen wird der Zeitraum der letzten zwei Wochen herangezogen. Beim Stochastik-Oszillator wird hingegen dem Schlusspreis eines Wertpapiers größere Bedeutung zugemessen. Der Schlusskurs wird dabei immer mit dem Preisspannenbereich für einen gewissen Zeitraum verglichen. Auch an dieser Stelle sind natürlich individuelle Einstellungen möglich.

Unterstützung und Widerstand: Nutze Fibonacci-Retracement und Pivot-Punkte

Durch das Fibonacci-Retracement besteht für Dich die Möglichkeit, potenzielle Umkehrpunkte rechtzeitig zu erkennen. Mit Hilfe des Fibonacci Tools kannst Du also rausfinden wann eine Korrektur in einem intakten Trend vermutlich beendet ist und der ursprüngliche Trend fortgesetzt werden kann. Das Werkzeug spielt für mich eine sehr große Rolle im Trading, da ich selber viel Trendfolge-Trades umsetze.

Fibonacci Level Technische Analyse Praxisbeispiel
Wie Du das Fibonacci Level richtig einzeichnest

Durch Pivot-Punkte ist es Dir möglich, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus zu bestimmen. In diesem Zusammenhang wird der Durchschnitt von Hoch, Tief und Schlusskurs des vergangenen Tages herangezogen und dient als wichtige Referenz für den jeweils aktuellen Tag.

Beachte: Fibonacci-Retracement und Pivot-Punkte bieten jedoch nicht immer die exakten Ergebnisse. Dennoch kann ich behaupten, dass beide Möglichkeiten in jedem Fall als nützliche Trading-Werkzeuge dienen können.

3 wichtige Eckpfeiler der fundamentalen Analyse im Trading

Wenn Du Trading lernen möchtest, solltest Du Dich unbedingt ausführlich mit der fundamentalen Analyse beschäftigen. Hierbei geht es um die genaue Bewertung eines Unternehmens, verschiedener Wirtschaftszweige sowie Volkswirtschaften. Hierfür werden verschiedene fundamentale Daten herangezogen. Worauf es im Detail bei der fundamentalen Analyse ankommt, zeige ich Dir in den folgenden Abschnitten.

#1 Wirtschaftsindikatoren und Nachrichtenereignisse beachten

Bei der fundamentalen Analyse kommt es darauf an, verschiedene Wirtschaftsindikatoren und Nachrichtenereignisse genauen im Blick zu behalten. Das Bruttoinlandsprodukt sowie die Inflationsrate bieten dabei immer besonders wichtige Anhaltspunkte. 

Hierdurch lässt sich nämlich häufig ableiten, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickeln wird. Dies ist besonders wichtig, um die Attraktivität von unterschiedlichen Unternehmen und Wirtschaftszweigen für das Trading genauer einschätzen zu können.

Beachte: Aber auch branchenspezifische Meldungen bieten in diesem Zusammenhang viele wichtige Anhaltspunkte. Kriege und Naturkatastrophen können sich ebenfalls auf die Entwicklung auswirken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben und die aktuellen Geschehnisse der Welt zu verfolgen.

#2 Unternehmensnachrichten und der Einfluss auf Deine Handelsentscheidungen

Wenn Du immer auf dem aktuellen Stand der Dinge bleiben möchtest, solltest Du unbedingt die jeweiligen Unternehmensnachrichten verfolgen. Hier erhältst Du unter anderem wichtige Informationen über finanzielle Ergebnisse, neue Produkte und Innovationen sowie mögliche Fusionen und Übernahmen. 

Dies sind immer besonders wichtige Anhaltspunkte, um den Wert des Unternehmens einschätzen zu können. Hierdurch erhältst Du wichtige Informationen, die auch beim Trading von entscheidender Bedeutung sein können.

News über Unternehmen kannst Du entweder über die Homepage der Firma unter dem Punkt „Investor Relations“ oder über Trading Plattformen erhalten, welche einen Newsticker integriert haben. Ich persönlich schaue gerne bei Traderfox rein.

Traderfox Newsticker
Traderfox Newsticker

Beachte: Ich empfehle Dir außerdem, regelmäßig einen Blick auf Finanznachrichten-Seiten, die Unternehmenswebseiten sowie den Auftritt in den sozialen Medien der Unternehmen zu werfen. In der Regel wirst Du hierbei immer brandaktuell mit allen notwendigen Informationen versorgt.

#3 Geopolitische Entwicklungen beobachten

Weiterhin solltest Du immer über den Tellerrand hinausschauen und auch die aktuellen, geopolitischen Ereignisse im Auge behalten. In diesem Zusammenhang ist es äußerst hilfreich, regelmäßig die Nachrichten zu schauen, entsprechende Magazine zu lesen oder auch nach speziellen Fachartikeln zu suchen.

Beachte: Politische Beziehungen, Entscheidungen sowie internationale Konflikte können nämlich besonders die Handelsabkommen beeinflussen. Dies kann sich letztendlich auch auf den Wert des Unternehmens mitunter drastisch auswirken. Daher kann es erforderlich sein, die eigene Trading Strategie durch die jeweiligen politischen Entwicklungen anzupassen.

3 einfache Schritte zum Risikomanagement deiner Trading Strategie

Wenn es um die eigene Trading Strategie geht, ist es ebenfalls besonders wichtig, das Risikomanagement richtig umzusetzen. Sowohl Einsteiger als auch Profis müssen in jedem Fall darauf achten, sich entsprechend während des Handels abzusichern. Daher möchte ich Dir nun vor Augen führen, worauf Du bei Deinem eigenen Risikomanagement unbedingt achten solltest

#1 Setze Stop-Loss-Orders und Take-Profit-Level

Um stets die volle Kontrolle beim Trading zu behalten, bieten sich unter anderem Stop-Loss-Orders und Take-Profit-Level an. Wenn Du die Stop-Loss-Funktion auf einer Trading Plattform verwendest, wird das Wertpapier automatisch verkauft, sofern es einen bestimmten Wert erreicht und diesen unterschreitet. Auf diese Weise kannst Du größere Verluste vermeiden, selbst wenn Du zum Erreichen des Zeitpunkts für den Ausstieg nicht mit Deinem Broker-Account aktiv bist.

Stop Loss richtig setzen im Daytrading
Praxisbeispiel: Sinnvoller Stop-Loss
Stop-Loss und Take-Profit berechnen mit CRV
Stop-Loss und Take-Profit mit CRV berechnen

Im Gegensatz dazu steht das Take-Profit-Level. Der Trader geht davon aus, dass der Kurs weiter steigen wird. Sofern der vorgegebene Wert erreicht ist, wird die Position automatisch geschlossen. Hierdurch wird die Aktie dann verkauft und der Gewinn automatisch realisiert. Beachte: Auch das Take Profit Level bietet Dir somit immer die besten Möglichkeiten, um die volle Kontrolle über Deine Trades zu behalten.

#2 Nutze möglichst nur 1% Deiner Positionsgröße

Die Risikominimierung spielt bei einer erfolgreichen Strategie ebenfalls eine besonders wichtige Rolle. Ich kann Dir daher nur dazu raten, lediglich 1% Deines Kapitals pro Trade zu verwenden. Dies bietet Dir nicht nur die Option, mögliche Verluste in Grenzen zu halten, sondern auch mehrere Trades gleichzeitig zu eröffnen.

Falls Du Hebel-Trading betreibst, solltest Du unbedingt Dein eingesetztes Kapital an den entsprechend genutzten Hebel anpassen! Falls Du das nicht beachtest, kann es schnell zu überproportional großen Positionen kommen, welche bei einem Verlusttrade Dein Depot massiv ins Minus treiben können. Im folgenden Beispiel habe ich Dir mal dargestellt wie Du über 2 Wege eine Positionsgröße von 5.000 € erreichen kannst.

Positionsgröße managen im Hebel-Trading Möglichkeiten
Positionsgröße richtig managen

Beachte: Auf diese Weise kannst Du zudem die offenen Positionen deutlich besser kontrollieren und auch Deine Emotionen im Griff behalten. Wenn nämlich ein Großteil des vorhandenen Kapitals in einen einzigen Trade investiert wurde, neigen viele Trader dazu, unüberlegte Entscheidungen aufgrund des psychologischen Drucks zu tätigen.

#3 Diversifiziere ausreichend

Eine überlegte Diversifizierung ist beim Trading besonders wichtig, um das Risiko zu streuen und potenzielle Verluste zu minimieren. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir dazu raten, möglichst in unterschiedliche Anlageklassen zu investieren. Du kannst somit Deine Investitionen streuen und das Risiko minimieren. 

Unter den verschiedenen Anlageklassen stehen Dir beispielsweise Aktien, Rohstoffe sowie verschiedene Anleihen zur Verfügung. Investiere zudem nicht nur in ein einziges Unternehmen.

Beachte: Hierdurch machst Du Dich stark vom Erfolg oder Misserfolg des jeweiligen Konzerns abhängig. Behalte außerdem Dein Portfolio unbedingt im Blick, damit du schnell erkennst, ob es erforderlich ist, Deine Handelsstrategie entsprechend anzupassen.

Was Deine Psyche mit Deiner Trading Strategie zu tun hat

Deine eigene Psychologie spielt beim Traden ebenfalls eine besonders wichtige Rolle. Nur wer klare und disziplinierte Entscheidungen bei einem Broker treffen kann, wird nachhaltigen Erfolg erzielen. Aus diesem Grund möchte ich Dir an dieser Stelle einige wichtige Tipps und Hinweise an die Hand geben, die Dir mit Sicherheit zu mentaler Stärke beim Traden verhelfen werden.

Disziplin beim Traden

Disziplin ist stets eine wichtige Grundlage für den nachhaltigen Erfolg. Zunächst solltest Du eine eigene Trading Strategie entwickeln und Dir klare Ziele und Regeln setzen. Investiere überdies nur Geld, welches zu Deiner eigenen, finanziellen Situation passt. Dabei ist es ebenfalls sehr wichtig, dass Du Dir ein eigenes Verlustlimit setzt. Nützliche Tools wie die Stop Loss Funktion können hierbei in jedem Fall helfen. 

Zudem ist es wichtig, dass Du Deine eigenen Emotionen zu jeder Zeit unter Kontrolle behältst. Versuche kühl an die ganze Sache heranzugehen und halte Dich an Deine eigene Strategie sowie die zuvor durchgeführte Analyse. Lasse Dich auch von einem Verlustgeschäft nicht aus der Ruhe bringen und behalte stets Deine Selbstdisziplin.

Richtiger Umgang mit Stress und Druck

Stress und Druck sind menschlich. Diese Faktoren solltest Du beim Trading aber in jedem Fall ausblenden. Solltest Du Dich zu sehr unter Druck setzen, ist es in jedem Fall hilfreich, eine Selbstreflexion durchzuführen. Bringe in Erfahrung, was Deine eigenen Stressauslöser sind, damit Du diese ohne weiteres wieder abstellen kannst. Wichtig ist es dabei, dass Du verinnerlicht, dass auch verlorene Trades bei einem Broker bedauerlicherweise dazugehören. 

Setze Dich zudem nicht unter Druck und spiele nicht mit dem Gedanken, dass du beim Trading über Nacht zum Millionär wirst. Wichtig ist es immer, seine eigene Trading Strategie konsequent zu verfolgen und sich auch von Verlusten nicht von seinem Ziel abbringen zu lassen.

Übe Dich in Selbstvertrauen

Das Vertrauen in die eigenen Stärken ist für erfolgreiches Trading von besonders großer Bedeutung. Auch wenn es in vielen Fällen für manche Trader eine Herausforderung darstellt, Selbstvertrauen aufzubauen, solltest Du unbedingt Deinen eigenen Entscheidungen vertrauen. 

Hier kann es in jedem Fall helfen, im Vorfeld praktisches Training durchzuführen. Etliche Broker stellen ein risikoloses Trading Demokonto zur Verfügung, durch welches Du im Vorfeld bereits Deine eigenen Strategien ausprobieren und hinterfragen kannst. Im Vorfeld ist es zudem wichtig, dass Du Dir das entsprechende Wissen aneignest. 

Daher solltest Du Dich nicht scheuen, Dich mit entsprechender Fachliteratur auseinanderzusetzen. Auch meine Fachartikel bieten viele wertvolle Hinweise, sodass es kein Problem darstellt, sich die richtigen Grundlagen für das eigene Selbstvertrauen anzueignen. 

Sei beim Traden geduldig

Auch beim Trading ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Erfolgreiches Trading ist in jedem Fall immer langfristig zu betrachten. Auch wenn einige unerfahrene Trader der Meinung sind, das schnelle Geld zu machen, solltest Du an dieser Stelle unbedingt einen Schritt voraussehen. 

Bevor Du zudem mit dem Trading beginnst, ist in jedem Fall eine gründliche Analyse angesagt. Wenn Du mit echtem Geld beginnst, solltest Du zunächst mit kleineren Einsätzen starten. Hierdurch gewinnst Du nämlich ein erstes Gefühl für das Trading mit echtem Geld, welches sich besonders emotionell vom Trading mit dem Demokonto unterscheidet. Gute Erfahrungen konnte ich unter anderem beim Metatrader Broker für mich verzeichnen.

6 wichtige Punkte zur Entwicklung Deiner persönlichen Trading Strategie

Wenn Du eine erfolgreiche Trading Strategie entwickeln möchtest, musst Du Dich zunächst mit den wichtigen Grundlagen des Handelns auseinandersetzen. Es ist in jedem Fall sehr wichtig, vor dem Training eine genaue Marktanalyse durchzuführen sowie Deine Ziele und Risikotoleranz zu bestimmen. 

Außerdem musst Du klare Einstiegspunkte und Ausstiegspunkte für Dich festlegen. Damit Dir die Entwicklung Deiner eigenen Trading Strategie leichter fällt, möchte ich Dir an dieser Stelle einige wertvolle Tipps und Hinweise mit auf den Weg geben.

#1 Entwickle eine Strategie die zu Deiner Persönlichkeit und individuellen Zielen passt

Eine erfolgreiche Strategie ist immer von Individualität geprägt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Deine Strategie zu Deinen persönlichen Vorstellungen und Charaktereigenschaften passt. Daher solltest Du Dir zunächst die Zeit nehmen und eine gründliche Selbstanalyse durchführen. 

Dabei musst Du Dir die Frage zunächst beantworten, ob Du eher zurückhaltend tradest oder bereit bist, ein entsprechendes Risiko einzugehen. Danach ist es erforderlich, Deine Ziele zu definieren. Hierzu zählt beispielsweise der Prozentsatz an Rendite, den Du mit Deinen Trades bei einem Broker erreichen möchtest.

Beschäftige Dich überdies mit verschiedenen Marktanalyse-Tools. Hierdurch kannst Du schnell in Erfahrung bringen, welche Werkzeuge zu Deinen persönlichen Zielen passen.

Trading Strategie Bestandteile
Trading Strategie Bestandteile

Beachte: Weiterhin solltest Du bei der Entwicklung Deiner Strategie viele historische Daten hinzuziehen und eine Marktanalyse betreiben. Dabei ist es in jedem Fall besonders wichtig, dass Du   Dich mit Deiner eigenen Strategie wohlfühlst und diese komfortabel und stressfrei umsetzen kannst.

#2 Eigne Dir wichtige Grundlagen an

Damit Du erfolgreich traden kannst, musst Du Dir im Vorfeld in jedem Fall die wichtigen Grundlagen und ein entsprechendes Verständnis aneignen. Daher ist es sehr wichtig, Dich stets weiterzubilden und immer auf dem Laufenden zu bleiben. Hierdurch entwickelst Du automatisch ein deutlich besseres Verständnis für die einzelnen Finanzmärkte. 

Beschäftige Dich zusätzlich mit den Chartmustern verschiedener Analyse-Tools, damit Du schnell die ausgegebenen Informationen verwerten kannst.

Fachwissen Daytrading aufbauen
Fachwissen Daytrading aufbauen

Beachte: Die technische Analyse und die Fundamentalanalyse bilden nämlich stets die wichtigen Grundlagen für den nachhaltigen Erfolg bei einem Broker.

#3 Stelle Daytrading-Regeln auf

Wenn Du Dich auf das Daytrading fokussieren möchtest, ist es besonders wichtig, sich klare Regeln aufzustellen. Wichtig ist es dabei, niemals zu viel Risiko einzugehen und idealerweise lediglich 1 % des gesamten Kapitals pro Trade einzusetzen, wenn Du Daytrading lernen möchtest. 

Passe zudem Deine eigenen Positionsgrößen immer an Dein Risikomanagement an. Besonders Einsteiger sollten zu Beginn nicht zu viel aufs Spiel setzen und sich zunächst mit der grundlegenden Funktion der Märkte auseinandersetzen.

Beachte: Außerdem solltest Du stets einen kühlen Kopf bewahren und Over-Trading mit zu vielen Positionen unbedingt vermeiden.

#4 Simuliere etliche Trades mit dem Demokonto

Bei den meisten Online Brokern hast Du die Möglichkeit, nicht nur mit echtem Geld, sondern im Vorfeld auch völlig risikolos in einem Demo-Modus zu traden. Diese interessante Möglichkeit solltest Du auf jeden Fall in Anspruch nehmen, um erste Praxis-Eindrücke zu gewinnen.

Hierdurch kannst Du nämlich Deine eigenen Trades mit dem Demokonto simulieren und Deine eigene Strategie hinterfragen. Dies ist nicht nur bei langfristigen Positionen möglich, sondern auch, wenn Du Daytrading lernen möchtest

Im Vorfeld musst Du Dich lediglich mit einem eigenen Account bei einem Online Broker registrieren, um anschließend auf das Demokonto zurückgreifen zu können.

Beachte: Da Du hierdurch Zugriff auf viele verschiedene Anlageklassen hast, kannst Du ohne Risiko verschiedene Vorgehensweisen ausprobieren und für Dich entscheiden, mit welcher Strategie Du hinterher mit echtem Geld einsteigen möchtest.

#5 Backteste Deine Strategie ausführlich über lange Zeiträume

Ob eine Trading Strategie erfolgreich ist, solltest Du niemals anhand kurzfristiger Ereignisse bestimmen. Ich empfehle Dir, Deine eigene Strategie über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. 

Hierdurch kannst Du die potenzielle Rentabilität viel deutlicher erkennen. Wichtig ist es hierbei, dass Du Dich ausführlich mit dem Einsatz von technischen Indikatoren, Chart und weiteren Signalen auseinandersetzt.

Backtesting Prozess Daytrading
Backtesting Prozess Daytrading

Beachte: Diese Möglichkeit besteht sowohl bei einem CFD-Broker als auch bei einem Forex-Broker.

#6 Führe ein Trading-Tagebuch (Journal)

Ein Trading-Tagebuch ermöglicht es Dir, jeden einzelnen Trade zu dokumentieren und auch zu einem späteren Zeitpunkt nachzuvollziehen. Hierzu gehören unter anderem die Ein- und Ausstiegszeitpunkte sowie die Positionsgröße des jeweiligen Trades. Beim Führen eines Journals solltest Du unbedingt sehr genau arbeiten. 

Hierdurch hast Du nämlich die Möglichkeit, aus Deinen bisherigen Erfahrungen zu lernen und wichtige Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Trading Tagebuch Aufbau
Trading Tagebuch Aufbau

Beachte: Wenn Du Dich zudem regelmäßig mit Deinem Trading Tagebuch auseinandersetzt, erfährst Du viele wichtige Hintergründe zu Deinen eigenen Stärken und Schwächen.

Wie ich mit meiner Trading Strategie 110% Rendite erzielen konnte

Meine aktuellste Trading-Strategie, genannt „S&P M15 ON Version 1.0“, basiert auf meiner bereits bekannten „Opening Niveau (ON)“-Strategie und wurde um klare Handelsregeln erweitert, um ein emotionsloses Vorgehen zu ermöglichen.

Ich habe insgesamt 1.009 Trades analysiert und durchgeführt, was die außerordentliche Robustheit und Zuverlässigkeit der Strategie bestätigt hat. Innerhalb von nur 16 Monaten konnte ich eine Rendite von beeindruckenden 110% erzielen! Durchschnittlich habe ich pro Tag 2,91 Trades getätigt, was eine vergleichsweise hohe hohe Trade-Frequenz darstellt.

Performance 10K € Konto
Trading Strategie Performance mit 10.000€ Konto

Der maximale Drawdown der Strategie beträgt lediglich 23%, was darauf hinweist, dass meine Kapitalkurve stetig ansteigt. Ein so niedriger Drawdown zeigt deutlich, dass die Strategie das Risiko minimiert und mögliche Verluste begrenzt. Auf diese Weise kann mein vorhandenes Kapital geschützt werden und langfristige Profitabilität erreicht werden.

Die von mir entwickelte Strategie „S&P M15 ON Version 1.0“ hilft mir dabei, Emotionen vollständig aus dem Trading zu entfernen. Die festen Regeln lassen wenig Spielraum für Flexibilität zu, ermöglichen jedoch replizierbare Trades in großer Zahl.

3 wichtige Risikofaktoren bei der Anwendung Deiner Trading Strategie

Beim Handel mit Wertpapieren ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken zu beachten. Denn selbst die beste Strategie schützt Dich nicht ausnahmslos vor einem Verlust-Trade. Aus diesem Grund möchte ich Dich auf einige Risiken hinweisen, die Du bei der Anwendung Deiner eigenen Trading Strategie unbedingt im Hinterkopf behalten solltest.

#1 Reflektiere Dich bezüglich Over-Trading

Wenn Du erfolgreich auf einer Trading-Plattform aktiv werden möchtest, musst Du Over-Trading unbedingt vermeiden. Mit Over-Trading ist gemeint, dass zu viele Trades gleichzeitig eröffnet werden. Dies geschieht in vielen Fällen leider ohne eine durchdachte Handelsstrategie oder einen konkreten Plan. 

Die finanziellen Auswirkungen von Over-Trading können verheerend sein, da viele Trader schnell den Überblick über ihre Positionen verlieren. Darüber hinaus kann Over-Trading jedoch auch eine emotionale Belastung darstellen. Druck und Stress sind hierbei die Folgen, was bedauerlicherweise schnell zu unüberlegten Handlungen führen kann. Weiterhin wird häufig die Analyse im Vorfeld vernachlässigt, sodass diese Trades nicht selten eine schlechte Qualität vorweisen.

#2 Nutz keine zu großen Trading-Hebel

Einen zu großen Trading-Hebel gilt es unbedingt zu vermeiden. Zwar können durch einen Trading-Hebel mögliche Gewinne multipliziert werden, dennoch steigt gleichzeitig auch enorm das damit verbundene Risiko.

 

Hebel CFD Trading Gold in der XTB Plattform
Beispiel: Hebel CFD Trading mit Gold in der XTB Plattform

Bei der Verwendung eines Hebels ist die Marge, um eine Position zu halten, sehr niedrig. Einige Trader lassen sich leider dazu verleiten, dementsprechend viel Kapital einzusetzen. Daher solltest Du Trading-Hebel in jedem Fall nur mit Bedacht verwenden, um Dich beim Trading keinesfalls finanziell zu übernehmen.

#3 Beachte, dass Marktschwankungen normal sind!

Marktschwankungen gehören beim Trading unweigerlich dazu. Es handelt sich um eine unvermeidliche Eigenschaft der Finanzmärkte. Dies sollte Dich aber auf keinen Fall aus der Ruhe bringen.

Du kannst die Volatilität der Märkte nämlich durchaus als Chance betrachten, durch die Marktschwankungen Gewinne zu erzielen. Im Vorfeld ist es besonders wichtig, den Markt intensiv zu beobachten, um wichtige Rückschlüsse zu ziehen. Hierdurch hast Du deutlich bessere Chancen, einen möglichen Trend zu erkennen.

Eine hohe Volatilität kann aber auch das Risiko von Verlusten erhöhen. Daher ist es an dieser Stelle besonders wichtig, eine funktionierende Risikomanagementstrategie einzubauen. Hierdurch bist Du bestens gewappnet und musst Dich auch von Marktschwankungen zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen lassen.

#4 Behalte mögliche unerwartete Ereignisse im Hinterkopf

Beim Trading ist es besonders wichtig, mögliche unerwartete Ereignisse unbedingt zu berücksichtigen. Denn auch die beste Trading Strategie hat keinen Einfluss auf überraschende Nachrichten, die durchaus jeden Trader ereilen können. Dies können unter anderem Nachrichten eines Unternehmens, wirtschaftliche Veröffentlichungen oder auch besondere politische Entscheidungen sein. 

Dies solltest Du ebenfalls bei der Entwicklung Deiner Handelsstrategie einbeziehen. Eine gute Absicherung bietet an dieser Stelle erneut die Stop-Loss-Funktion. In jedem Fall ist es wichtig, neben einer Analyse auch die täglichen Nachrichten aus der Wirtschaftswelt ganz genau zu verfolgen.

FAQ – Trading Strategie

Wie oft sollte ich am Tag traden?
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Welche Anzahl an täglichen Trades zu empfehlen ist, hängt natürlich von Deinem Handelsstil sowie Deinem Zeitaufwand und Deinen persönlichen Zielen ab. Es ist in jedem Fall besonders wichtig, sich im Vorfeld ausreichend Zeit zur Marktanalyse zu nehmen. Zudem solltest Du immer darauf achten, nur Trades zu eröffnen, wenn Du ausgeruht bist und über Deine volle Konzentration verfügst.
Wie viel Startkapital benötigt man für das Trading?
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Die Anforderungen an das erforderliche Startkapital variieren zwischen den einzelnen Tradern. Die benötigte Summe hängt natürlich von den persönlichen Zielen sowie von den angestrebten Handelspositionen ab. Der Einstieg ist grundsätzlich auch mit geringeren Beträgen bei vielen Online Brokern möglich.
Welcher Hebel ist beim Traden für Anfänger geeignet?
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Für Anfänger empfehle ich, mit geringem Hebel zu beginnen, um das Risiko von Verlusten zu begrenzen. Ein Hebel von 1:2 bis 1:5 bietet die Möglichkeit, das Potenzial für Gewinne zu erhöhen, während das Risiko überschaubar bleibt.
Wie finde ich den für mich passenden Trading-Stil?
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Um den passenden Trading-Stil zu finden, ist es wichtig, sich intensiv mit verschiedenen Zeiträumen, Märkten und Strategien auseinanderzusetzen, um herauszufinden, was zu Deiner eigenen Persönlichkeit passt. Das Demokonto zahlreicher Broker bietet Dir hierfür eine hervorragende Gelegenheit.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

>75% Trefferquote

+6 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.