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Ratgeber

Daytrading lernen: Strategien und Tipps für Anfänger

In diesem Beitrag lernst du das Verständnis für Chartformationen und der Entwicklung von Strategien für erfolgreiches Daytrading.

Für viele Menschen klingt Daytrading nach dem Wunschtraum des schnellen und einfachen Geldes. Abertausende Websites und Foren, auf denen Daytrader von ihren Erfolgen berichten, bestärken diesen Eindruck. Doch in der Praxis erweist sich die kurzfristige Ausnutzung der Kursschwankungen von Wertpapieren alles andere als einfach.

Wer in das Trading-Business einsteigt, wird rasch feststellen, dass man auch die Kunst des Daytradings lernen muss. Ohne Konzept auf die Schnelle Gewinne zu machen, gelingt im Daytrading so gut wie niemandem. Nur wer sich minutiös in die Funktionsweise von Finanzmärkten und -produkten einarbeitet, wird langfristig im Daytrading Erfolg haben.

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Das Wichtigste in Kürze:

Das Daytrading ist der kurzfristige Handel von Wertpapieren unter Ausnutzung von Kursschwankungen.

Daytrading erfordert einen hohen Grad an Knowhow. Ohne Konzept lassen sich im Daytrading dauerhaft keine Gewinne erzielen.

Nur Trader, die sich in die Funktionsweise der Finanzmärkte einarbeiten, sind langfristig erfolgreich.

Was ist Daytrading?

Mit Daytrading wird das kurzfristige Handeln von Wertpapieren an der Börse verstanden. Der Ausdruck bezieht sich darauf, dass bei dieser Handelsform Papiere innerhalb eines Tages ge- und wieder verkauft werden. Ein klassischer Daytrader schließt somit alle Positionen eines Tages spätestens zum Börsenschluss.

Geld verdienen Daytrader durch die Ausnutzung der täglichen Kursschwankungen von Wertpapieren. Je höher die Volatilität eines Wertpapiers ist, desto größer ist das Gewinnpotenzial im Daytrading. Durch den Einsatz sogenannter „Hebel“ kann dieses Gewinnpotenzial zusätzlich erhöht werden.

Daytrading lässt sich heutzutage mit jedem beliebigen Vermögenswert durchführen. Die meisten Daytrader spezialisieren sich in ihren Handelsaktivitäten auf eine bestimmte Assetklasse. Im Gegensatz zu anderen Handelssystemen stellt das Daytrading einen Fulltime-Job dar. Um erfolgreich zu sein, müssen Daytrader die Kursbewegungen von Wertpapieren während der Börsenhandelszeiten permanent im Blick haben und im Bedarfsfall sehr schnell auf Kursbewegungen reagieren.

Wie funktioniert Daytrading?

Daytrading ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Jeder Daytrader handelt mit anderen Wertpapieren auf unterschiedlichen Märkten. Zudem haben Daytrader unterschiedliche Handelsstrategien in zeitlicher Hinsicht. Während manche Trader ihre Positionen nur wenige Minuten, manchmal gar nur Sekunden offenhalten, bevorzugen andere wiederum Strategien, die sich über mehrere Stunden hinziehen.

Feste Arbeitszeiten gibt es beim Daytrading nicht. Jeder Trader ist frei in seiner Entscheidung, zu welchen Uhrzeiten er seinen Handelsgeschäften nachgehen will. Die Arbeitszeiten fast aller Daytrader sind jedoch an die Öffnungszeiten der jeweiligen Börsen gekoppelt. Da Daytrading auf Grundlage der Kursbewegungen von Wertpapieren funktioniert, arbeiten Daytrader am besten zu denjenigen Zeiten, an denen die Wahrscheinlichkeit für Kursausschläge am größten ist. Daytrading kann auch als Nebenjob betrieben werden. Ein Großteil der Daytrader widmet sich dieser Form des Börsenhandels jedoch hauptberuflich.

In Sachen Vergütung hat Daytrading wenig mit einem „normalen“ Job zu tun. Ein Daytrader verdient ausschließlich Geld, wenn er in der Lage ist, erfolgreich Kursbewegungen an den Finanzmärkten auszunutzen. Nur dann erzielt ein Trader Gewinne.

Kurzgefasst

Daytrading wird von Tradern auf sehr unterschiedliche Weise praktiziert.

Die Haltedauer von Positionen reicht im Daytrading von wenigen Sekunden bis zu mehreren Stunden oder gar Tagen.

Je nach Markt sind Daytrader zu verschiedenen Handelszeiten aktiv.

Während einige Daytrader nebenberuflich tätig sind, betreiben die meisten Trader ihr Geschäft hauptberuflich.

Welche Finanzprodukte werden im Daytrading gehandelt?

Das Spektrum der heutzutage im Daytrading gehandelte Finanzprodukte ist riesengroß und reicht von Aktien und Indizes über Rohstoffe und Differenzkontrakte (CFDs) bis zu Devisen (Forex) und Kryptowährungen. Viele Daytrader fokussieren sich in ihren Handelsaktivitäten auf spekulative und schnelllebige Finanzprodukte, die sich durch hohe Kursschwankungen auszeichnen. Dazu gehören beispielsweise Aktien von Tech-/Startup-Unternehmen und Kryptowährungen. 

Wenn Du dabei bist, das Daytrading zu lernen, solltest Du Dich zu Beginn auf wenige und vor allem einfach verständliche Finanzprodukte konzentrieren. Ansonsten ist die Gefahr, Dich beim Trading zu verzetteln und den Überblick zu verlieren, zu groß. Wenn Du bereits über mehr Daytrading-Erfahrung verfügst, kannst Du Dich auch an den Handel komplexerer Produkte wagen.

Daytrading mit Aktien

Aktien gehören zu den beliebtesten Finanzprodukten im Daytrading. Vor allem die Anteilsscheine von Technologieunternehmen zeichnen sich in der Regel durch große tägliche Kursschwankungen aus, die von Daytradern zu ihrem Vorteil genutzt werden können. Zudem sind die Aktien von mittelgroßen und großen Unternehmen sehr liquide und lassen sich somit auch in größeren Stückzahlen einfach handeln.

Beim Daytrading mit Aktien kannst Du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Besonders an Tagen, an denen Aktiengesellschaften ihre Quartalsergebnisse oder sonstige Informationen präsentieren, können die Kursausschläge der betreffenden Aktie groß sein.

Daytrading mit Forex (Währungshandel)

Neben dem Aktienmarkt erfreut sich auch der Devisenmarkt bei Daytradern einer sehr großen Beliebtheit. Grund dafür ist, dass der Forex-Markt nicht nur der liquideste Wertpapiermarkt der Welt ist, sondern auch rund um die Uhr geöffnet hat.

Devisen lassen sich an sechs Tagen in der Woche 24 Stunden am Tag handeln. Dementsprechend einfach und schnell ist der Währungshandel über einen Daytrading Broker. In keinem anderen Markt sind die Gewinnchancen für Daytrader so hoch wie im Forex-Markt.

Daytrading mit Aktien Indizes

Daytrading ist nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Aktienindizes möglich. Ein Aktienindex setzt sich aus den größten und liquidesten Aktien eines Landes oder einer bestimmten Unternehmensgruppe zusammen und bildet somit deren Wertentwicklung in Summe ab.

Aktienindizes werden an Börsen in Form sogenannter ETFs (Exchange Traded Funds) gehandelt, die die Wertentwicklung von bestimmten Indizes eins zu eins nachbilden. Aktienindizes haben in der Regel eine geringere Volatilität als Einzelaktien, weshalb sie sich vor allem für Trader eignen, die das Daytrading lernen wollen.

Daytrading mit Kryptowährungen

Kryptowährungen zählen seit kurzem ebenfalls zu den bevorzugten Finanzprodukten vieler Daytrader. Grund dafür ist, dass Kryptowährungen an vielen Tagen recht hohe Kursschwankungen aufweisen und größere Kryptos ein generell hohes Handelsvolumen haben.

Die beiden beliebtesten Kryptowährungen für das Daytrading sind derzeit Bitcoin und Ethereum. Daytrading Broker haben den Handel mit Kryptowährungen in den letzten Jahren deutlich erleichtert.

Daytrading mit Rohstoffen

Auch Rohstoffe zählen zu den beliebtesten Anlageklassen im Daytrading. Wichtige Rohstoffe wie beispielsweise Öl, Gas, Gold, Silber, Kupfer und Lithium zeigen an vielen Tagen eine recht hohe Volatilität, die Du als Daytrader zu Deinen Gunsten ausnutzen kannst.

Zudem ist der Handel mit den meisten Rohstoffen sehr liquide. Als Daytrading-Anfänger solltest Du Dich auf bekannte und liquide Rohstoffe konzentrieren. Das Daytrading mit seltenen Rohstoffen ist eher Profis vorbehalten.

Daytrading mit Futures (Terminkontrakten)

Bei Futures handelt es sich um Terminkontrakte, bei denen zwei Parteien vereinbaren, ein bestimmtes Gut/Wertpapier zu einem festen Preis an einem zukünftigen Zeitpunkt auszutauschen. Futures sind bei Daytradern generell beliebt, da sie eine sogenannte „Hebelwirkung“ besitzen.

Das bedeutet, dass Du mit einem geringen Kapitaleinsatz ein großes Gewinnpotenzial erzeugst. Ebenso groß ist aber auch das Risiko im Daytrading mit Futures. Bei unvorteilhaften Kursbewegungen können sehr hohe Verluste entstehen.

Die Vor- und Nachteile im Daytrading

Für viele Menschen klingt Daytrading nach einer magisch einfachen Methode, schnelles Geld zu verdienen. Dementsprechend sind viele Trader von den großen Gewinnen erfolgreicher Daytrader fasziniert. Seine tägliche Arbeitszeit vor dem Computer zu verbringen und dabei auf die Schnelle das eigene Geld zu verdienen, klingt verlockend.

Doch wie jeder andere Handelsstil hat auch das Daytrading seine Vor- und Nachteile. Neben den schnell realisierbaren Gewinnen ist ein weiterer Vorteil des Daytradings, dass keine Kosten über Nacht entstehen, wie beispielsweise bei gehebelten Derivaten. Hinzu kommt, dass Du als Daytrader, wenn Du Deine Tagesziele schnell erreichst, deutlich weniger arbeiten musst als in einem anderen Job.

Der Hauptnachteil des Daytradings ist, dass aufgrund des höheren Handelsvolumens deutlich höhere Handelsgebühren anfallen als bei anderen Handelsstilen. Als weiterer Nachteil ist zu nennen, dass Du Dich sehr intensiv mit dem Marktgeschehen auseinandersetzen musst. Nur wenn Du im Voraus weißt, worauf die Märkte reagieren, kannst Du entsprechend schnell reagieren. Das Daytrading setzt demnach eine sehr hohe Konzentration voraus.

Hier noch einmal die größten Vor- und Nachteile des Daytradings stichpunktartig aufgelistet:

Vorteile

Schnell realisierbare Gewinne mit einer guten Strategie und Planung

Keine zusätzlichen Kosten über Nacht aufgrund von Rollover oder Swap

Kurze Arbeitszeit bei schneller Zielerreichung

Nachteile

Höhere Handelsgebühren aufgrund des höheren Handelsvolumens

Schnelle Reaktionszeit auf Kursbewegungen und Marktinformationen

Hohe erforderliche Konzentration

Was benötige ich für das Daytrading?

Der Einstieg ins Daytrading ist denkbar einfach. Als einziges Hilfsmittel für Dein Trading-Business benötigst Du einen Computer oder ein Smartphone mit Internetanschluss. Darüber hinaus musst Du ein Konto bei einem Online-Broker eröffnen.

Der Broker fungiert als Bindeglied zwischen Dir und den Finanzmärkten und stellt Dir den Zugang zu einer Handelsplattform zur Verfügung, über die Du Deine Trades ausführen kannst. Neben diesen technischen Voraussetzungen solltest Du Dir vor Deinem Start ins Handelsgeschäft auch eine Daytrading Strategie zulegen, auf deren Basis Du Deine Trades identifizierst und ausführst.

Daytrading Broker: Um Dein Geld als Daytrader zu verdienen, benötigst Du einen Daytrading Broker, der sozusagen das Bindeglied zwischen Dir und den Finanzmärkten darstellt. Ein Daytrading Broker verschafft Dir Zugang zu Dutzenden Märkten weltweit, auf denen Du je nach Broker mehrere Hundert oder Tausende Finanzprodukte handeln kannst.

Handelssoftware: Über eine Handelssoftware bzw. Handelsplattform wickelst Du Deine Daytrading-Orders ab. Der Platzhirsch unter den Handelsplattformen ist der Metatrader. Diese Trading Plattform wird von 90 Prozent aller Broker angeboten. Einige Broker bieten ihren Kunden jedoch auch selbstentwickelte Handelsplattformen an, die sich meist durch eine einfache Bedienung auszeichnen.

Startkapital oder Demokonto: Beim Einstieg ins Daytrading kannst Du Dich entscheiden, ob Du sofort mit Echtgeld handeln willst oder zuerst Erfahrungen über ein Demokonto machen möchtest. Auf einem Demokonto hast Du die Möglichkeit, mit virtuellem Geld den Handel mit Echtgeld zu simulieren. Ein Demokonto basiert auf der gleichen Handelsplattform wie der Echtgeldhandel und alle Order werden zu echten Kursen ausgeführt. Ein Demokonto ist somit vor allem für Trading-Neulinge empfehlenswert, um sich mit den Marktmechanismen vertraut zu machen, ohne dabei eigenes Geld einsetzen zu müssen.

Eine passende Daytrading Strategie: Jeder Daytrader verfolgt eine oder mehrere persönliche Daytrading Strategien. Ohne eine Daytrading Strategie ist die Gefahr sehr groß, sich im Dschungel der Märkte und Finanzprodukte zu verirren und ohne Konzept Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Nur mit einer Daytrading Strategie bringst Du Ordnung in Deine Handelswelt und kannst mit der Zeit durch die Überprüfung und Feinjustierung Deiner Strategie ein erfolgreicherer Trader werden.

Welche Daytrading Strategien gibt es?

Daytrading Strategien gibt es heutzutage fast wie Sand am Meer. Aufgrund der enormen Bandbreite und Komplexität der weltweiten Finanzmärkte steht Dir ein riesengroßes Universum an möglichen Trading Strategien zur Auswahl. Daytrading Strategien basieren auf unterschiedlichen Kriterien. Beim Swing Trading und Scalping handelt es sich beispielsweise um Strategien auf zeitlicher Basis.

Dem Handel auf Grundlage von Unterstützungen und Widerständen liegt hingegen die Chartanalyse zugrunde. Der Arbitrage Handel nutzt Preisdifferenzen zwischen Märkten aus. Und auch die Nutzung von Wirtschaftsnachrichten ist eine der beliebtesten Daytrading Strategien.

Swing Trading:

Mit Swing Trading wird das längerfristige Handeln der kompletten Bewegung eines Wertpapiers bezeichnet. Mit dem englischen Begriff „Swing“ wird eine Kursbewegung ohne größere zwischenzeitliche Korrektur bezeichnet. In der Regel haben solche Swings eine Dauer von einigen Tagen, manchmal sogar Wochen.

Positionen werden beim Swing Trading deshalb deutlich länger als bei anderen Strategien des Daytradings gehalten. Eine wissenschaftlich exakte Abgrenzung zu anderen Daytrading Strategien gibt es jedoch nicht. Swing Trading eignet sich vor allem für nebenberufliche Daytrader, die keine Zeit haben, untertägliche Kursschwankungen auszunutzen.

Scalping:

Der englische Ausdruck „Scalping“ lässt sich auf Deutsch am besten mit „den Markt skalpieren“ übersetzen. Damit wird eine Daytrading Strategie beschrieben, die auf sehr kurzen Haltedauern basieren. Ein Scalper hält seine Positionen in Aktien, Rohstoffen, Währungen und sonstigen Vermögenswerten nur sehr kurzfristig.

Manchmal beträgt die Haltedauer nur wenige Sekunden. Um bei sehr kleinen Marktbewegungen einen vernünftigen Gewinn zu erzielen, werden beim Scalping sehr große Positionen eingegangen. Das Scalping als Daytrading Strategie erfordert von Tradern ein besonders hohes Maß an Konzentration.

Unterstützung und Widerstände:

Eine weitere Daytrading Strategie ist der Handel auf Grundlage der technischen Chartanalyse. Eine große Rolle spielen dabei Unterstützungen und Widerstände. Bei der Analyse von Wertpapiercharts wirst Du feststellen, dass es oftmals bestimmte Kursniveaus gibt, bei denen es häufig zu einer Trendwende nach oben oder nach unten kommt. Kursniveaus, die oftmals eine Untergrenze darstellen, werden Unterstützungen genannt. Kursniveaus, die häufig nicht überschritten werden, heißen Widerstände.

Handel nach Volumen:

Nachhaltige Kurstrends sind nicht selten von steigenden Handelsvolumina gekennzeichnet. So steigt sowohl in starken Aufwärts- als auch in Abwärtsbewegungen das gehandelte Volumen eines Wertpapiers in der Regel. Daytrader können diese Tatsache zur Grundlage ihrer Daytrading Strategie machen und versuchen, durch den Handel nach Volumen von nachhaltigen Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen zu profitieren.

Arbitrage Handel:

Der Arbitrage Handel ist die Daytrading Strategie mit dem geringsten Risiko. Dabei handelt es sich um eine Strategie, die Preisdifferenzen an verschiedenen Märkten ausnutzt. So wird an einer Börse ein Wertpapier gekauft, um es unmittelbar danach an einer anderen Börse zu einem höheren Kurs zu verkaufen (oder andersrum).

Gemäß der Theorie effizienter Märkte sollte Arbitrage in der Praxis jedoch nicht auftreten. Versierte Daytrader schaffen es trotzdem, Markteffizienzen zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Nutzung von Wirtschaftsnachrichten:

Auch Wirtschaftsnachrichten können Daytrader zur Basis ihrer Daytrading Strategie machen. So lösen die Bekanntgabe von Quartalsergebnissen durch Unternehmen oder Sitzungen wichtiger Organisationen, wie beispielsweise Zentralbanken, nicht selten starke Kursbewegungen aus. Daytrader können an diesen Tagen die jeweiligen Wertpapiere beobachten und auf Kursausschläge in eine bestimmte Richtung spekulieren.

Welche dieser Strategien am besten passt, hängt von den persönlichen Vorlieben und Befindlichkeiten jedes Daytraders ab. Ob bestimmte Daytrading Strategien erfolgversprechender sind als andere, lässt sich nicht pauschal sagen. Idealerweise machst Du mit allen Strategien Erfahrungen und entscheidest im Nachgang, welche den größten Erfolg verspricht.

So wirst Du Schritt für Schritt zum profitablen Daytrader

Profitables Daytrading ist kein Selbstgänger. Erfolgreiche Daytrader haben einen langen und lehrreichen Weg hinter sich. Ohne Vorbereitung ins Daytrading einzusteigen, führt direkt in die Katastrophe. Nur Trader, die wissen, welche Produkte sie in welcher Form auf welchen Märkten handeln können und wie die Kurse von Wertpapieren zustandekommen, habe eine Chance auf Erfolg.

1. Baue gezieltes Fachwissen auf

Obwohl viele Leute der Auffassung sind, dass es sich beim Daytrading um pures Glück handelt, ist Fachwissen die Basis des Erfolges jedes Daytraders. Wer meint, ohne Wissen über die Finanzmärkte im Daytrading Erfolg haben zu können, wird sein Geld innerhalb kurzer Zeit verlieren. Jede erfolgreiche Daytrading Strategie ist das Ergebnis profunden Fachwissens und harter Analysearbeit.

Welche Assetklassen gibt es?

Im Daytrading kannst Du mit den gleichen Assetklassen handeln wie bei allen anderen Anlagestrategien. So stehen Dir Aktien, Anleihen, CFDs (Differenzkontrakte), Forex (Währungen), ETFs, Futures, Kryptowährungen, Optionen, Rohstoffe und weitere Assetklassen zur Auswahl.

Alle Assetklassen haben ihre eigenen Funktionsweisen und Spielregeln. Gute Daytrader fokussieren sich in ihren Aktivitäten deshalb in der Regel auf eine oder zwei Assetklassen. Vor allem als Handelsanfänger solltest Du Dich nur auf eine Anlageklasse spezialisieren.

Was ist der “Markt”?

Der Markt oder Finanzmarkt ist ein Oberbegriff für alle Orte, an dem Wertpapier- und Derivatetransaktionen stattfinden. Ein Markt ist somit ein (virtueller) Ort, an dem sich Käufer und Verkäufer treffen, um Finanzinstrumente zu handeln. Wie auf allen anderen Märkten erfolgt auch die Preisbildung auf dem Finanzmarkt auf Basis von Angebot und Nachfrage.

Welche Marktteilnehmer gibt es?

Unter den Teilnehmern auf Finanzmärkten werden grundsätzlich vier Gruppen unterschieden: Investoren, Spekulanten, Hedger und Arbitrageure. Während Investoren Wertpapiere kaufen, um an langfristigen Kurssteigerungen zu partizipieren, versuchen Spekulanten, kurzfristige Kursveränderungen zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Hedger sichern sich durch den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren gegen Preisschwankungen ab und Arbitrageure versuchen, aus den Preisdifferenzen eines Wertpapiers an verschiedenen Börsen Gewinn zu machen.

Wie entsteht ein Kurs?

Das kommt auf das jeweilige Wertpapier an. Aktien werden über Börsen gehandelt, wo in einem sogenannten „Orderbuch“ die gewünschten Preise und Handelsvolumina von Käufern und Verkäufern miteinander abgeglichen werden, um Transaktionen bestmöglich umzusetzen.

Beim Devisenhandel werden Transaktionen am Interbankenmarkt (also zwischen Banken) „over the counter“ (OTC) abgewickelt. Derivate werden hingegen von Banken und speziellen Brokern bepreist.

Wie kann ich handeln?

Der Einstieg ins Daytrading ist denkbar einfach. Alles was Du dazu benötigst, ist ein Handelskonto bei einem Online-Broker und einen Computer oder ein Smartphone mit Internetzugang.

Über Deinen Broker bekommst Du Zugang zu einer Handelsplattform, die Dich mit den internationalen Finanzmärkten verbindet. Über diese Plattform kannst Du Deine gesamten Order abwickeln. Für die Verwaltung Deines Kapitals sorgt Dein Online-Broker.

Wann kann ich handeln?

Auch die Antwort auf diese Frage hängt vom jeweiligen Wertpapier ab. Je nach Assetklasse gibt es an den Finanzmärkten unterschiedliche Handelszeiten. Aktien kannst Du während der Börsenöffnungszeiten handeln. Diese unterscheiden sich von Börse zu Börse.

Der am längsten geöffnete Markt ist der Devisenhandel. Währungen kannst Du von Montag bis Freitag rund um die Uhr handeln. Einige Broker ermöglichen sogar den Devisenhandel am Wochenende.

Was ist ein Derivat?

Das Wort „Derivat“ stammt vom lateinischen Wort „derivare“ für „ableiten“. Bei einem Derivat handelt es sich somit um ein Finanzinstrument, dessen Wert sich von einem bestimmten Basiswert ableitet. Ein Derivat macht deshalb die Wertentwicklung dieses Basiswerts in einem bestimmten Verhältnis mit.

In der Regel haben Derivate eine sogenannte „Hebelwirkung“. Das bedeutet, dass sich die Wertentwicklung des Basiswerts bei ihnen multipliziert (z.B. um den Faktor 10). Mit Derivaten kannst Du folglich sehr hohe Gewinne machen, aber auch signifikante Verluste erleiden.

Was ist ein Hebel?

Mit einem sogenannten „Hebel“ kannst Du Deine Gewinnchancen an der Börse erheblich steigern. Das Hebel Trading Dir, bereits mit einem kleinen Kapitaleinsatz eine große Handelswirkung zu erzielen. Je höher die Hebelwirkung ist, umso höher ist auch das Gewinnpotenzial eines Trades.

Der maximal mögliche Hebel auf ein Finanzinstrument unterscheidet sich von Produkt zu Produkt und von Broker zu Broker. Der Einsatz von Hebelprodukten birgt jedoch auch große Gefahren. So kannst Du Dein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.

2. Eröffne ein Demokonto

Ein Demokonto ist die beste Möglichkeit, das Daytrading zu lernen. Mit einem Trading Demokonto kannst Du den Handel mit Echtgeld virtuell simulieren. Das Trading über ein Demokonto unterscheidet sich somit nicht vom Wertpapierhandel in der Realität, außer dass Du dabei mit Spielgeld handelst.

Alle seriösen Online-Broker bieten Dir heutzutage ein Demokonto an. Ein Demokonto ist immer kostenlos und zeitlich idealerweise unbegrenzt. So kannst Du in aller Ruhe den Handel mit Wertpapieren auf diversen Märkten kennenlernen und trainieren. Ein Demokonto hilft Dir dabei, Deine Handelspräferenzen und vor allem Dich selbst kennenzulernen.

Über Deine ersten Erfahrungen im Daytrading wirst Du herausfinden, wie groß Dein Risikoappetit und Deine Verlustangst ist. Je nachdem, wie Deine persönliche Gefühlswelt beschaffen ist, wird Dir der Handel mit bestimmten Wertpapieren besser liegen und mit anderen weniger gut.

3. Finde Deinen passenden Trading-Stil

In den ersten Wochen des Daytradings musst Du Deinen passenden Trading-Stil finden. An den Finanzmärkten gibt es Millionen von Strategien, um Geld zu verdienen, aber jeder Trader muss seinen individuellen Trading-Stil etablieren. Weiter oben im Text haben wir bereits verschiedene Trading-Stile erläutert, vom Swing Trading und Scalping über die Nutzung von Unterstützungen und Widerständen bis zur Nutzung von Wirtschaftsnachrichten.

Welcher Trading-Stil im Daytrading am besten zu Dir passt, hängt sowohl von Deinen persönlichen Interessen als auch von Deinem Zeiteinsatz ab. Scalping als Trading-Stil eignet sich nur für hauptberufliche Daytrader, die ihre gesamte Arbeitszeit dafür nutzen. Wenn Du das Daytrading nur nebenher betreiben willst, solltest Du eher auf einen Trading-Stil wie das Swing-Trading setzen, das sich auch mit einem geringen Zeiteinsatz durchführen lässt.

4. Teste Deine Ideen

Wenn Du Dich für einen zu Dir passenden Trading-Stil entschlossen hast, solltest Du im nächsten Schritt beginnen, Deine Handelsideen in der Praxis zu testen. Wie bereits zuvor erwähnt, ist ein Demokonto ideal dafür, da es einen risikolosen, aber gleichzeitig lebensechten Handel fast aller Wertpapiere ermöglicht.

Wenn Du selbst noch keine Ideen entwickelt hast, welches Finanzinstrument Du auf welche Art handeln willst, kannst Du Dich im Internet von zahllosen Quellen inspirieren lassen. Viele mehr oder weniger professionelle Daytrader geben in Finanzblogs, -foren und auf Videokanälen Tipps und Tricks rund um das Daytrading. 

Über Dein Demokonto kannst Du deren Trading-Ideen nachvollziehen und Deine eigenen Erfahrungen damit machen. Möglicherweise wirst Du dabei feststellen, dass Dir die Trades zu schwierig oder zu riskant sind. Vielleicht ist Dein Fazit aber auch, dass die Ideen anderer in der Praxis ein zu geringes oder gar kein Gewinnpotenzial haben.

5. Erstelle ein Trading-Setup

Nachdem Du erste Praxiserfahrung mit Deinen und den Ideen anderer gesammelt hast, solltest Du Dich an die Erstellung eines Trading-Setups machen. Ein Trading-Setup ist nichts anderes als Dein persönliches Regelwerk für das Daytrading. Dieses Regelwerk stellt sozusagen das Grundgesetz Deines Daytrading-Business dar.

In Deinem Trading-Setup solltest Du alle fundamentalen Fragen in Bezug auf Deine Handelsaktivitäten beantworten. Dazu zählen unter anderem folgende Punkte:

Auf welchen Märkten und mit welchen Finanzinstrumenten willst Du handeln?

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, bevor Du einen Trade eingehst?

Was sind Ausschlusskriterien für Wertpapiere bzw. Trades?

Wie entscheidest Du, wann Du eine Position wieder auflöst?

Wie viel Risiko bist Du bereit, einzugehen?

Welches Risikomanagement liegt Deinen Trades zugrunde?

Auf all diese Frage gibt es keine allgemeingültigen Antworten. Jeder Trader muss sie individuell für sich selbst beantworten und sein persönliches Trading-Setup finden. An dieses Setup solltest Du Dich in Zukunft strikt halten. Disziplin ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für jeden erfolgreichen Daytrader. Sobald Du Ausnahmen von Deinem Trading-Setup zulässt, ist es das Papier nicht mehr wert, auf dem es geschrieben steht.

6. Lege ein Trading-Tagebuch an

Ein Tagebuch zu führen, klingt für viele Menschen eher danach, die eigenen Reiseerlebnisse festzuhalten oder die Geschehnisse des Tages zu dokumentieren. Doch für Daytrader hat ein Tagebuch einen ernsthaften Hintergrund. Es ist eines der wichtigsten und sinnvollsten Analysewerkzeuge, auf dessen Basis Du Dein Trading-Setup laufend verbessern kannst.

In welcher Form Du ein Trading-Tagebuch führst, bleibt vollkommen Dir überlassen. Manche Daytrader füllen Excel-Tabellen aus, andere wiederum schreiben in ein Notizbuch. Ein Trading-Tagebuch anzulegen ist deshalb so wichtig, weil der Mensch im Allgemeinen dazu neigt, Dinge zu vergessen. Dies gilt insbesondere für unangenehme Dinge.

In einem Trading-Tagebuch solltest Du alle relevanten Informationen über einen Trade festhalten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Dokumentation, was Dich zu diesem Trade motiviert hat und wie Du Dich dabei gefühlt hast. Hattest Du ein schlechtes Bauchgefühl wegen eines zu großen Risikos? Bist Du aus bestimmten Gründen von Deinen Trading-Setup abgewichen? Würdest Du den Trade in derselben Form wiederholen?

Informationen zu diesen Fragen werden dir im Nachhinein helfen, zu verstehen, warum ein Trade möglicherweise zu einem Verlustgeschäft wurde. Dein Trading-Tagebuch ist die wichtigste Grundlage dafür, langfristig einen erfolgreichen Daytrader aus Dir zu machen.

7. Fokussiere Dich auf einfache Charttechniken

Viele Daytrader haben den Anspruch an sich selbst, einen Superindikator zu identifizieren, der ausschließlich zu gewinnbringenden Trades führt. Solch einen Superindikator gibt es natürlich nicht, ansonsten wäre er bereits längst entdeckt worden.

Verschwende also nicht Deine Zeit mit der Suche nach dem heiligen Gral unter den technischen Indikatoren, sondern übe Dich vielmehr darin, einfache Indikatoren erfolgreich anzuwenden. In der Praxis sind die simpelsten Charttechniken, wie beispielsweise Widerstände, Unterstützungen und gleitende Durchschnitte, die erfolgversprechendsten Indikatoren. 

Falls Du über zu wenig Knowhow in Sachen Charttechnik verfügst, findest Du im Internet unzählige Fachbeiträge und Videos zu diesem Thema. Arbeit Dich ein und experimentiere mit diversen Indikatoren. Es reicht, einen oder mehrere Indikatoren zu finden, die in mehr als 50 Prozent der Fälle zu Gewinnen führen. Wenn Du diese regelmäßig Deinen Trades zugrunde legst, wirst Du langfristig als Daytrader Geld verdienen.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg: Risikomanagement bzw. Moneymanagement

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Daytrading ist das Risikomanagement. Nur wenn Du weißt, wie Du Dein Risiko in einem risikoreichen Business managen bzw. begrenzen kannst, wirst Du langfristig erfolgreich sein.

Wie alle anderen Kriterien eines Trading-Setups ist auch das Risikomanagement eine sehr individuelle Angelegenheit. Jeder Daytrader hat sein eigenes Risiko- bzw. Moneymanagement-System. Wichtig ist, dass das Risikomanagementsystem zu den sonstigen Parametern Deines Trading-Setups passt. Ein Daytrader, der nur riskante Hebel-Geschäfte eingeht, wird ein anderes Risikomanagement brauchen als ein Daytrader, der Swing Trades ohne Hebel eingeht.

Einer der zentralen Aspekte Deines Risikomanagementsystems ist die Frage, welchen Prozentsatz Deines Kapitals Du in einen Trade investierst. Bei den meisten Tradern liegt die Obergrenze bei zwei Prozent. Viele Trader setzen aber nie mehr als 0,5 Prozent ihres Kontostandes auf ein Pferd.

Das Risikomanagement ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Daytrading.

Ein allgemeingültiges Risikomanagementsystem gibt es nicht.

Jeder Daytrader muss sein persönliches System finden, das von seinem Trading-Setup abhängig ist.

Die meisten Daytrader investieren nicht mehr als 0,5 bis 2 Prozent ihres Kapitals in einen Trade.

Fazit

Wer glaubt, Daytrading wäre der schnellste und einfachste Weg zu Reichtum, sollte am besten gar nicht damit anfangen. Daytrading ist harte Arbeit und eine der komplexesten Formen des Investment-Business überhaupt. Ein Patentrezept für Erfolg im Daytrading gibt es nicht. Zu groß und zu vielschichtig sind die weltweiten Finanzmärkte. Zudem verfolgt jeder Daytrader seine individuelle Daytrading Strategie.

Der große Vorteil des Daytradings ist, dass es sich hervorragend auf Deine persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben anpassen lässt. Je nachdem, wie viel Startkapital Du zur Verfügung hast, wie viel Arbeitszeit Du in das Trading investieren willst, wie groß Dein Risikoappetit ist und mit welchen Produkten du handeln möchtest, kannst Du Dein ganz individuelles Trading-Setup zusammenstellen.

Kurzgefasst

Daytrading ist kein Rezept für schnellen und einfachen Reichtum.

Das Daytrading ist harte Arbeit und eine der komplexesten Investmentformen.

Man kann das Daytrading hervorragend an die persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben anpassen. Jeder Trader kreiert auf dieser Basis sein persönliches Trading-Setup.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Daytrading

Wie fängt man mit Daytrading an?

Bevor Du Dich Hals über Kopf ins Daytrading stürzt, solltest Du Dich eingehend mit dem Thema beschäftigen. Daytrading klingt nach schnellem Geld, ist jedoch eine der komplexesten Disziplinen der Geldanlage. Nachdem Du Dir die fachlichen Grundlagen des Daytradings angeeignet hast, solltest Du mit einem Demokonto erste Erfahrungen in der praktischen Umsetzung des Tradings machen.

Wie viel Startkapital brauche ich als Daytrader?

Daytrading ist grundsätzlich mit Startkapital in jeder Höhe möglich. Bei vielen Brokern kannst Du in den meisten Assetklassen bereits mit niedrigen zweistelligen Euro-Beträgen handeln. Wenn Du Deine Gewinnchancen mit einem kleinen Kapitaleinsatz erhöhen willst, kannst Du auch Hebelprodukte einsetzen. Daytrader, die mit einem geringen Startkapital in das Trading-Business einsteigen, dürfen sich nicht erwarten, dass sie über Nacht reich werden. Dafür braucht es auch im Daytrading höhere Summen.

Kann man wirklich vom Daytrading leben?

Die wahrscheinlich zutreffendste Antwort auf diese Frage ist „Ja, aber“. Es gibt kein Erfolgsrezept im Daytrading. Wer seinen Lebensunterhalt ausschließlich vom Daytrading bestreiten will, sollte zwei Grundvoraussetzungen mitbringen. Erstens: Viel Zeit. Erfolgreiches Daytrading lässt sich nicht nebenher machen. Die Beobachtung des Marktes und das Testen von Daytrading Strategien braucht Zeit. Zweitens: Viel Geld. Nur Trader, die größere Summen bewegen können, haben auch die Chance auf höhere Gewinne. Zwar kannst Du auch mit Hebelprodukten aus einem kleinen Einsatz einen großen Gewinn machen, aber das Risiko dabei ist dementsprechend hoch.

Was benötigt man für das Daytrading?

Für das Daytrading benötigst Du nur drei Dinge. Erstens: ein Konto bei einem Online-Broker. Zweitens: einen Computer oder ein Smartphone mit Internetverbindung. Und drittens: Startkapital. Daytrading ist heute problemlos von jedem Ort der Welt aus möglich.

Kann ich das Daytrading kostenlos testen?

Ja, Daytrading kannst Du kostenlos testen. Dazu musst Du lediglich ein Demokonto bei einem Online-Broker eröffnen. Ein Demokonto simuliert mit virtuellem Geld den Handel mit Echtgeld. Ein Demokonto ist immer kostenlos und hat idealerweise auch keine zeitliche Begrenzung. So kannst Du Dich völlig risikolos und in aller Ruhe mit dem Daytrading vertraut machen.

Wie viel verdient man als Daytrader?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Da die meisten Daytrader ein Geheimnis aus ihren Gewinnen machen, gibt es keine validen statistischen Daten zum Durchschnittseinkommen von Tradern. Manche Daytrader gehen jedoch sehr offenherzig mit ihren Einkünften um. Nimm diese Informationen jedoch lediglich als Anhaltspunkt für ein potenzielles Einkommen. Wie viel Du als Daytrader letztlich verdienst, hängt von sehr vielen Variablen ab, darunter Deine Arbeitszeit, Dein Startkapital, Deine Trading Strategien und Dein Risikoappetit.