Viele Menschen möchten gut um Daytrading werden. Jedoch benötigt es viel Disziplin und etwas Zeit um Daytrading lernen und anschließend dauerhaft profitabel handeln zu können.

Nur wenn Du Dich akribisch in die Funktionsweise von Finanzmärkten einarbeitest, die Chartanalyse lernst und diese richtig umsetzen kannst, wirst Du auf Dauer im Daytrading gut werden.

#1 Finde für das Daytrading lernen Deinen passenden Stil

Daytrading ist nicht gleich Daytrading! Grundsätzlich unterscheiden wir 3 Trading-Stile in welche sich Daytrader einordnen lassen: Scalping, Intraday-Trading und kurzfristiges Swing-Trading.

Handelsstile im Daytrading
Handelsstile im Daytrading

Scalping ist mein persönlicher Favorit, mit denen viele meiner Trading-Kollegen Daytrading lernen konnten. Dabei handelt es sich um den kurzfristigsten Trading-Stil.

Im Scalping versuche ich mir von großen Bewegungen kleine Teilstück rauszuschneiden, wobei ich mit einer sehr großen Positionsgröße handel. Die Haltedauer meiner Trades beträgt meist 5-15 Minuten.

Das Intraday-Trading ist der wohl bekannteste Handelsstil von allen: Man kauft eine Position (bspw. eine Aktie) an einem Tag und verkauft diese Aktie wieder am selben Abend. Die Haltedauer dieses Handelsstils beträgt meist mehrere Stunden.

Viele Intraday-Trader schließen bewusst Ihre Positionen am Abend, um ein Übernacht-Halterisiko zu vermeiden. Sprich möglichen negativen Nachrichten, welche außerhalb der Börsenöffnungszeiten passieren können, aus dem Weg zu gehen.

Beachte: Das kurzfristige Swing-Trading setzt meist auf größere Bewegungen auf Grund von beispielsweise Unternehmensnachrichten. Meldet ein Unternehmen Quartalszahlen, dann hat dies meist eine mehrtägige Auswirkung auf den Kursverlauf. Dies gepaart mit Wissen über Technische Analyse, um seine Einstiege & Ausstiege zu verbessern, kann zu einem profitablen Handelssystem führen.

#2 Baue gezieltes Fachwissen über das Daytrading auf

Obwohl viele Leute der Auffassung sind, dass es sich beim Daytrading um pures Glück handelt, ist Fachwissen die Basis des Daytraders.

Wer meint, ohne Wissen über die Finanzmärkte im Daytrading gut zu werden, wird sein Geld innerhalb kurzer Zeit verlieren. Jede Daytrading Strategie ist das Ergebnis profunden Fachwissens und harter Analysearbeit.

Um Dir Fachwissen anzueignen kannst Du Bücher lesen, Internet-Seiten druchforsten oder YouTube Videos schauen. Suche zunächst nach folgenden Schlüsselwörtern und fange einfach an Dir Grundwissen anzueignen. Von dort ausgehend kannst Du mit neugelernten Begriffen Dein Wissen ausbauen.

Daytrading lernen Schlüsselwörter: Charttechnik, Broker, Derivate, Hebel-Trading, Backtesting, Index-Trading, Saisonalität, Sentiment, Riskmanagement

Einige grundlegende Begriffe kann ich dir hier aber schon kurz erklären:

Welche Assetklassen gibt es?

Im Daytrading kannst Du mit den gleichen Assetklassen handeln wie bei allen anderen Anlagestrategien. So stehen Dir Aktien, Anleihen, CFDs (Differenzkontrakte), Forex (Währungen), ETFs, Futures, Kryptowährungen, Optionen, Rohstoffe und weitere Assetklassen zur Auswahl. Alle Assetklassen haben ihre eigenen Funktionsweisen und Spielregeln. Gute Daytrader fokussieren sich in ihren Aktivitäten deshalb in der Regel auf eine oder zwei Assetklassen. Vor allem als Handelsanfänger solltest Du Dich nur auf eine Anlageklasse spezialisieren.

Was ist der “Markt”?

Der Markt oder Finanzmarkt ist ein Oberbegriff für alle Orte, an dem Wertpapier- und Derivatetransaktionen stattfinden. Ein Markt ist somit ein (virtueller) Ort, an dem sich Käufer und Verkäufer treffen, um Finanzinstrumente zu handeln. Wie auf allen anderen Märkten erfolgt auch die Preisbildung auf dem Finanzmarkt auf Basis von Angebot und Nachfrage.

Welche Marktteilnehmer gibt es?

Unter den Teilnehmern auf Finanzmärkten werden grundsätzlich vier Gruppen unterschieden: Investoren, Spekulanten, Hedger und Arbitrageure. Während Investoren Wertpapiere kaufen, um an langfristigen Kurssteigerungen zu partizipieren, versuchen Spekulanten, kurzfristige Kursveränderungen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Hedger sichern sich durch den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren gegen Preisschwankungen ab und Arbitrageure versuchen, aus den Preisdifferenzen eines Wertpapiers an verschiedenen Börsen Gewinn zu machen. Häufig kommt es aber auch zu Verlusten.

Wie entsteht ein Kurs?

Das kommt auf das jeweilige Wertpapier an. Aktien werden über Börsen gehandelt, wo in einem sogenannten „Orderbuch“ die gewünschten Preise und Handelsvolumina von Käufern und Verkäufern miteinander abgeglichen werden, um Transaktionen bestmöglich umzusetzen. Beim Devisenhandel werden Transaktionen am Interbankenmarkt (also zwischen Banken) „over the counter“ (OTC) abgewickelt. Derivate werden hingegen von Banken und speziellen Brokern bepreist.

Wie kann ich handeln?

Der Einstieg ins Daytrading ist denkbar einfach. Alles was Du dazu benötigst, ist ein Handelskonto bei einem Online-Broker und einen Computer oder ein Smartphone mit Internetzugang. Über Deinen Broker bekommst Du Zugang zu einer Handelsplattform, die Dich mit den internationalen Finanzmärkten verbindet. Über diese Plattform kannst Du Deine gesamten Order abwickeln. Für die Verwaltung Deines Kapitals sorgt Dein Online-Broker.

Wann kann ich handeln?

Auch die Antwort auf diese Frage hängt vom jeweiligen Wertpapier ab. Je nach Assetklasse gibt es an den Finanzmärkten unterschiedliche Handelszeiten. Aktien kannst Du während der Börsenöffnungszeiten handeln. Diese unterscheiden sich von Börse zu Börse. Der am längsten geöffnete Markt ist der Devisenhandel. Währungen kannst Du von Montag bis Freitag rund um die Uhr handeln. Einige Broker ermöglichen sogar den Devisenhandel am Wochenende.

Was ist ein Derivat?

Das Wort „Derivat“ stammt vom lateinischen Wort „derivare“ für „ableiten“. Bei einem Derivat handelt es sich somit um ein Finanzinstrument, dessen Wert sich von einem bestimmten Basiswert ableitet. Ein Derivat macht deshalb die Wertentwicklung dieses Basiswerts in einem bestimmten Verhältnis mit. In der Regel haben Derivate eine sogenannte „Hebelwirkung“. Das bedeutet, dass sich die Wertentwicklung des Basiswerts bei ihnen multipliziert (z.B. um den Faktor 10). Mit Derivaten kannst Du folglich sehr hohe Gewinne machen, aber auch signifikante Verluste erleiden.

Was ist ein Hebel?

Mit einem sogenannten „Hebel“ kannst Du Deine Gewinnchancen aber auch Risiken an der Börse erheblich steigern. Das Hebel Trading Dir, bereits mit einem kleinen Kapitaleinsatz eine große Handelswirkung zu erzielen. Je höher die Hebelwirkung ist, umso höher ist auch das Gewinn- und Verlustpotenzial eines Trades. Der maximal mögliche Hebel auf ein Finanzinstrument unterscheidet sich von Produkt zu Produkt und von Broker zu Broker. Der Einsatz von Hebelprodukten birgt jedoch auch große Gefahren. So kannst Du Dein gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.

#3 Eröffne ein Demokonto für das Daytrading lernen

„Trading ist 20% Wissen und 80% Übung!“ Getreu dem Motto solltest Du so schnell wie möglich ins trainieren kommen. Dein angeeignetes Wissen soll nun in der Praxis Anwendung finden.

Ein Sprung ins kalte Wasser ins Echtgeld-Depot wäre ein fataler Fehler! Ohne Praxiserfahrung ist die Chance dein Geld zu verlieren sehr groß! Ich lege Dir ans Herz, dass Du zunächst in einem Demokonto mit Spielgeld über einen längeren Zeitraum trainierst, um Deine theoretischen Kenntnisse in praktische Fähigkeiten umzuwandeln.

XTB Demokonto Benutzeroberfläche
XTB Demokonto Benutzeroberfläche

Ich persönlich habe damals knapp 1,5 Jahre im Demokonto das Daytrading lernen müssen, bevor ich mich richtig ans Echtgeld-Konto gewagt habe! Bleibe also geduldig!

Auch als erfahrener Trader profitiert man immer wieder von einem solchen Konto mit virtuellem Geld, das sich auch gut zur Ausarbeitung von Strategien nutzen lässt und das natürlich ohne das Risiko, echtes Geld zu verlieren.

Wenn Du noch keine Erfahrung im Trading hast, dann nutze unbedingt das Demokonto um Dich mit den Handelsstrategien, Marktverhalten und Orderarten auseinanderzusetzen. Hier hast Du die Möglichkeit, verschiedene Ansätze zu testen und allmählich Selbstvertrauen beim Traden aufzubauen.

Beachte: Achte bei der Wahl eines Brokers darauf, dass das Demokonto die exakte Abbildung des Livekontos darstellt, um möglichst praxisnah Daytrading lernen zu können. So lässt sich ein Broker außerdem auch insgesamt viel besser testen, schauen wie die Benutzeroberfläche strukturiert ist und wie technische Indikatoren verwendet werden können.

#4 Erstelle Dir Regeln um das Daytrading lernen zu können

Nachdem Du erste Erfahrungen im Daytrading mit dem Demokonto gesammelt hast, sind Dir sicherlich verschiedene wiederholende Muster im Markt aufgefallen. Ob es das Verhalten des Marktes nach einer bestimmten Kerzenformation, einem Indikator-Signal oder einer Nachricht ist, ist hierbei völlig egal. Solche wiederholenden Muster können die Grundlage für Deine Strategie sein.

Trading Plan erstellen
Daytrading Plan erstellen

Um eine Strategie so nachhaltig wie möglich zu gestalten, solltest Du Dir Handelsregeln festlegen nach welchen die Strategie funktionieren soll. Trading-Regeln sollen unsere Strategie in ein enges Korsett schnürren, damit kein Platz für unsere Emotionalität ist. Emotionales Handeln ist das Gift eines jeden Trading-Depots!

In Deinem Trading-Setup solltest Du alle fundamentalen Fragen in Bezug auf Deine Handelsaktivitäten beantworten. Dazu zählen unter anderem folgende Punkte:

Auf welchen Märkten und mit welchen Finanzinstrumenten willst Du handeln?

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, bevor Du einen Trade eingehst?

Was sind Ausschlusskriterien für Wertpapiere bzw. Trades?

Wie entscheidest Du, wann Du eine Position wieder auflöst?

Wie viel Risiko bist Du bereit, einzugehen?

Welches Risikomanagement liegt Deinen Trades zugrunde?

Wie gehst du bei einer Verlustsserie vor?

Auf all diese Frage gibt es keine allgemeingültigen Antworten. Jeder Trader muss sie individuell für sich selbst beantworten und seine persönliches Trading-Regeln finden.

Beachte: An dieses Regeln solltest Du Dich in Zukunft strikt halten. Disziplin ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für jeden guten Daytrader. Sobald Du Ausnahmen von Deinen Trading-Regeln zulässt, ist es das Papier nicht mehr wert, auf dem sie geschrieben stehen.

#5 Backteste Deine Daytrading-Strategie

Sobald du eine mögliche Strategie mit festen Regeln gefunden hast, solltest du diese Strategie im nächsten Schritt ausgiebeig testen! Übrigens: Gerade zu Beginn fühlt man sich womöglich überfordert und weiß gar nicht wie genau seine Strategie aussehen könnte. Keine Panik, es gibt 1 Millionen Wege an der Börse Geld zu machen. Sammle viel Bildschirmzeit und du wirst dich Stück für Stück im Markt zu Recht finden und letztendes eine Idee für eine Stratgie haben.

Deine Daytrading-Strategie kannst Du auf 2 Wegen testen:

Handele im Demokonto einfach weiter: Wie bereits zuvor erwähnt, ist ein Demokonto ideal um Strategien zu testen, da es einen risikolosen, aber gleichzeitig lebensechten Handel fast aller Wertpapiere ermöglicht. Hier kannst du viel Bildschirmzeit & weitere Praxiserfahrungen sammeln.

Nutze den Replay-Modus und spule im Chart zurück: Einige Chartsoftwares bieten einen sogenannten Replay-Modus an. Dies ist eine Funktion bei der du in die Vergangenheit springen kannst und sich der Kursverlauf von da aus abbildet, als wärst du bei dem damaligen Tag dabei. Gerade für Scalping-Strategien und Intraday-Trading Ansätze ist so eine Funktion Gold wert!

Replaymodus Tradingview auswählen
Beispiel: Replaymodus in Tradingview einstellen

Wie genau du dein Strategie testest hängt von dir ab. Du solltest aber aufjedenfall soviele Datenpunkte wie möglich über die getesteten Trades sammeln. Notiere dir hierfür beispielsweise folgende Sachen:

Wie weit war der Stop-Loss weg?

Wie weit war der Take-Profit weg?

Wie ist der Trade ausgegangen?

Welchen Wert hatte der Indikator? (falls Deine Strategie darauf beruht)

Welche Uhrzeit hast Du den Trade eröffnet?

All diese Dinge helfen Dir, um im Nachgang Deine Strategie zu beurteilen, ob diese tatsächlich profitabel ist. Wichtige Faktoren sind hierbei die Trefferquote, der durchschnittlicher Gewinn und der durchschnittlicher Verlust.

Diese Werte kann man im übrigen auch in einer Kenngröße namens „Profit-Faktor“ zusammenfassen, wobei gilt: Ist der Profit-Faktor größer als 1, dann ist die Strategie profitabel. Ist der Proft-Faktor kleiner als 1, dann ist die Strategie unprofitabel.

Beachte: Solltest Du eine Strategie haben, welche nur „fast“ profitabel ist, dann können bereits kleine Veränderungen großes bewirken! Wie wäre es beispielsweise, wenn Du analysierst, um welche Uhrzeit Deine Trades am profitabelsten und unprofitabelsten waren? Die Schlussfolgerung daraus sollte denke ich klar sein.

#6 Führe ein Journal um Daytrading lernen und Dich reflektieren zu können

Wenn mich jemand fragt, was mir den größten Schub in meiner Karriere gebracht hat und wie ich profitabel Daytrading lernen konnte, dann lautet meine Antwort stets: „Das regelmäßige führen eines Trading-Tagebuchs“. Ein Trading-Tagebuch (Trading-Journal) ist ein Heft / Datei, in welchen du alle deine Trades trackst.

Trading Tagebuch Aufbau
Daytrading Tagebuch Aufbau

Ein Trading-Tagebuch hilft dir dabei deine eigenen Fehler aufzuzeigen und deine Strategien oder dich selbst zu verbessern. Ein großes Problem bei mir war beispielsweise damals, dass ich oft gegen den Trend getradet habe. Nachdem ich dann zum 50. mal in meinem Buch einen Verlusttrade mit der Bemerkung „Dumm gegen den Trend gehandelt“ gelesen habe, hat es auch bei mir Klick gemacht!

Was genau du in dein Trading-Tagebuch einträgst ist individuell. Ich kann dir aber gerne Anhaltspunkte geben, wie ich mein Trading-Journal aufgebaut habe. Grundsätzlich besteht mein Journal jeden Tag aus einer Tabelle wo ich meine Trades eintrage und einem Bereich für eine Overall Bemerkung für den Handelstag. In meiner Tabelle habe ich folgende Spalten:

Gehandeltes Asset

Stop-Loss Entfernung

Take-Profit Entfernung

Trade Ausgang

Gefühlslage während dem Trade

Ob ich mich an den Plan gehalten habe

Bemerkungen

Regelmäßig reflektieren: An jedem Monatsende lasse ich die Handelsperiode Revue passieren und gehe meine Trading-Journal Aufzeichnungen durch. Bemerke ich einen wiederholenden Fehler, so versuche ich diesen im nächsten Monat sofort zu verbessern. So konnte ich noch schneller Daytrading lernen und später im Echtgeld-Depot eine hohe Qualität an Trades garantieren.

#7 Fokussiere Dich beim Daytrading auf einfache Charttechniken

Sowohl im kurzfristigen Trading, als auch in der langfristigen Anlage, achte ich darauf, dass meine Strategien leicht umsetzbar sind. Gerade zu Beginn meiner Trading-Karriere dachte ich, dass beispeilsweise ein charttechnisches Signal auf 10 Dingen basieren muss. Dies ist allerdings ein Irrtum. 2-3 Faktoren reichen mir persönlich aus, um eine Entscheidung zu treffen.

So bildet sich der Hammer Candlestick
Daytrading Beispiel: So bildet sich der Hammer Candlestick

Eine handfeste Analyse des Trends gepaart mit einem Kerzenmuster als Einstiegs-Signal und guten Riskmanagement (Stichwort: Trading-Regeln) ist genug, um ein nachhaltig profitables System zu haben.

Beachte: Solltest Du eine Strategie entwickeln, welche auf Trading-Indikatoren basiert, dann achte darauf, dass Du nicht zu viele Indikatoren vermischst. 1-2 Indikatoren reichen auch hier vollkommen aus!

Einfache Charttechniken anwenden
Beispiel: Einfache technische Analyse beim Daytrading

#8 Nutze einen Top-Down-Ansatz für das Daytrading lernen

Sicherlich hast du schon gelernt, dass Du Deine Charts in verschiedenen Zeiteinheiten anzeigen lassen kannst. Von sehr kurzfristigen Charts wie dem Minutenchart oder dem 5-Minutenchart bis zu langfristigen Zeiteinheiten wie Tages- und Wochencharts ist alles möglich.

Als Scalper oder Intraday-Trader solltest Du niemals nur beispielsweise auf Basis des 5-Minutencharts handeln. Es hat sich in der Praxis stets bewährt auch das große Bild im Blick zu behalten. Die Idee erst eine große Zeiteinheit zu analysieren und dann Schrittweise in kleineren Zeiteinheiten seine Analyse zu verfeinern nennt man „Top-Down-Ansatz“.

Top-Down-Ansatz technische Analyse
Skizze: Top-Down-Ansatz

Die Idee dahinter ist einfach: Ist ein Markt im Big Picture eher auf steigende Kurse gestellt, dann macht es auch Sinn als Intraday-Trader vermehrt auf steigende Kurse zu setzen. Würde man in diesem Szenario eher auf fallende Kurse setzen (= Short gehen), hätte man von Trade-Beginn an einen statistischen Nachteil!

So gehe ich vor: Ich persönlich achte als Scalper auf den Tageschart für eine BigPicture Tendenz und verfeiner diese Idee dann schrittweise auf Stundenchart- und anschließend auf 5-Minutenchart-Basis.

Top-Down-Ansatz in der Praxis
Beispiel: Top-Down-Ansatz in der Daytrading-Praxis

#9 Bleib beim Daytrading lernen geduldig

Die größte Hürde zum profitablen Trader ist man selbst. Vor allem, wenn man zu Beginn mit der falschen Erwartung an das Trading herantritt, spielt unsere Psyche mit uns verrückt.

Zum Thema Trading & Geduld möchte ich Dir 2 richtige Erwartungen an die Hand geben, mit denen Du in Deine Trading-Karriere starten solltest:

1. Es dauert mindestens 2 Jahre: Eine „Ausbildung“ zum Trader ist nichts was man in 2 Wochen oder 2 Monaten vollendet hat. Ich und viele meiner Trading-Kollegen, welche ebenfalls Vollzeit-Trader sind, haben allesamt je 2-3 Jahre gebraucht, bevor wir uns wirklich „profitabel“ nennen konnten. Mach dir also kein Stress, wenn es nach paar Monaten noch nicht zum großen Sprung geklappt hat.

2. Die meiste Zeit passiert nichts: So sieht meine Trading Session in typischerweise aus: 20 Minuten die Märkte analysieren und Trading Set-Up überlegen – 2 Stunden warten bis das Signal aktiv wird – Trade umsetzen – abwarten was passiert – alles von vorne. Erzwungene Trades sind meist Verlusttrades, daher „Kein Set-Up, kein Trade!“

#10 Finde den richtigen Broker für Deinen Daytrading-Stil

Der Broker stellt Dir den Zugang zu einer Handelsplattform zur Verfügung, über die Du Deine Trades ausführen kannst. Meist ist es so, dass sich ein Broker auf eine bestimmte Asset-Klasse spezialisiert hat und andere Assets nur „nebenbei“ bedient.

Die Hauptassetklassen zeichnen sich meist durch geringe Spreads, lange Handelszeiten und hohe Orderausführungsgeschwindigkeiten aus, während die „Nebenbei-Assets“ beispielsweise eher große Spreads haben. Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs und ist somit ein Renditekiller.

Forex Spread in XTB Forex Trading
Spread beim XTB Forex Trading

Hast Du einen sehr kurzfristigen Handelsansatz, wie beispielsweise Scalping, wo Du nur kurze Haltedauern und kurze Preisbewegungen handeln willst, dann sind eine schnelle Orderausführung und kleine Spreads im Daytrading essentiell für Dich!

Beachte: Solltest Du eher über mehrere Stunden / wenige Tage handeln, dann sind diese Effekte vernachlässigbar. Informiere Dich daher im voraus über Deinen Broker und wo seine Stärken & Schwächen liegen.

5 Schritte um den Stop-Loss im Daytrading richtig zu setzen

Als Trading-Anfänger macht man sich meist Gedanken über den richtigen Einstieg und den möglichen Gewinn. Dass zu jeder gewünschten Rendite aber auch ein genauso großes Risiko gehört, wird meist vergessen.

Das Festlegen einer Stop-Loss-Grenze ist ein sehr wichtiger und wesentlicher Schutzmechanismus beim Trading. Nur wenn Du es schaffst Dein Risiko (Verlust) klein zu halten, kannst Du langfristig Gewinne erzielen! Ansonsten ist es wahrscheinlicher, dass Du an der Börse viel Geld verlieren wirst!

Stop-Loss Order
Nutze die Stop-Loss Order im Daytrading

Der Umgang mit dem Stop-Loss ist die Hauptdisziplin des Risikomanagements und ist von Trader zu Trader unterschiedlich. Ich kann Dir deshalb im Rahmen des Blogbeitrags keinen Rat geben wie Du Deinen Stop-Loss einsetzen sollst, aber ich kann Dir mein Vorgehen beim Setzen des Stop-Loss verraten:

Laptop
1

Trade-Idee klären:

Bevor ich einen Trade eröffne habe ich stets eine Idee, weswegen ich beispielsweise auf steigende Kurse („Long gehen“) setzen möchte. Ob die Idee das Halten einer Unterstützung oder dem Folgen eines Trends mittels eines Gleitdurchschnittes ist, ist völlig egal.

2

Festlegen wann Idee nicht mehr intakt ist

In dem Moment wo ich eine Trade-Idee habe, weiß ich auch ganz genau, wann diese nicht mehr aktiv ist. Ist die Idee beispielsweise, dass eine Unterstützung hält, dann weiß ich, dass meine Idee falsch war, sobald wir die Unterstützung unterschritten haben.

3

Stop-Loss-Entfernung messen

Sobald der Kurs die Unterstützung unterschreitet, kann das Daytrading lernen zumindest vorübergehend zur Herausforderung werden. Das Halten meiner Position ergibt ab diesem Moment keinen Sinn mehr – Ich sollte die Position hier per Stop-Loss Order schließen! Um mein Risiko als absoluten Geldbetrag einschätzen zu können messe ich vor Trade-Beginn die Entfernung zu dem möglichen Stop-Loss ab und passe entsprechend meine Positionsgröße an.

4

Positionsgröße auswählen

Eine wichtige Grundregel lautet: „Riskiere niemals mehr als 1% deines Depots“. Handelst Du beispielsweise mit einem 10.000€ Konto bedeutet das, dass Du nie mehr als 100€ pro Trade (=1% des Depotworts) verlieren solltest. Passe entsprechend deine Positionsgröße an die Entfernung des Stop-Loss an.

5

Position eingehen und Trade-Plan einhalten

Sobald ich meine Positionsgröße angepasst habe gehe ich den Trade ein und setze meinen Stop-Loss fest ins System. In der Praxis geschieht dies über Limit-Orders. Oftmals setze ich übrigens auch einen Take-Profit, welcher mindestens soweit entfernt ist wie mein Stop-Loss. Sprich: riskiere ich 400€ in einem Trade, dann möchte ich auch mindestens 400€ mit meinem Take-Profit gewinnen!

Stop Loss setzen
Stop-Loss beim Daytrading richtig setzen

Tagesablauf als Daytrader: Die 3 wichtigsten Handelsphasen

Für mich als Scalper gibt es täglich 3 Handelsphasen nach welchen ich meinen Tag richte. Da ich von kurzfristigen Trades profitieren möchte, brauche ich eine hohe Volatilität (=Schwankung) im Markt, um meine Strategien umsetzen zu können.

Gerade um die Öffnungs- und Schlusszeit des Marktes zeigt sich eine hohe Schwankungsbreite, weswegen zu diesen Zeiten auch meine Trading-Sessions stattfinden.

Zeit
1

9:00 – 11:00 Uhr

Ich handele aktiv von 9:00 – 11:00 Uhr die Dax-Eröffnung.

2

15:30 – 17:00 Uhr

In der Zeit von die US-Eröffnung ist dann die US-Eröffnung dran.

3

20:00 – 22:00 Uhr

Auch die US-Schließung handele ich aktiv von 20:00 bis 22:00 Uhr

Mit „handele ich aktiv“ meine ich übrigens nicht, dass ich alle 2 Minuten eine Position eröffne, sondern vielmehr, dass ich in diesen Zeiten bereit wäre eine Position zu eröffnen, insofern eine meiner Trading-Strategien ein Signal liefert. Die meiste Zeit sitze ich nur vor den Monitoren und warte geduldig auf das Auslösen eines Signals.

Sollten zu anderen Uhrzeiten wichtige Wirtschaftsnachrichten gemeldet werden, wie beispielsweise typischerweise jeden ersten Freitag im Monat der US-Arbeitsmarktbericht (NFP-Daten), dann sitze ich natürlich auch zu dieser Zeit am Rechner und bin bereit mögliche Trading-Signale umzusetzen. Da solche Events allerdings selten vorkommen, ist mein Tag meistens nach den oben genannten Zeiten unterteilt.

Außerhalb meiner Handelszeiten gibt es dennoch einiges zu tun: So setze ich mich meist bereits 20 Minuten vor Start einer Handelssession an den Rechner und bereite mich auf den Markt vor.

Teilgebiete der technischen Analyse Charttechnik, Sentiment, Saisonailität Infografik
Teilgebiete der technischen Analyse

Im Detail bedeutet dies, dass ich meine Charts analysiere und mir mögliche Szenarien erstelle, welche im Handelsverlauf eintreten könnten. Wenn Du besonders schnell Daytrading lernen und rasch profitabel werden möchtest, dann musst Du Dich mit der Analyse besonders intensiv auseinandersetzen!

Eine gute Vorbereitung ist der Kern eines jeden guten Traders! Nur durch gute Vorbereitung ist es mir möglich, flexibel auf verschiedene Marktsituationen in Echtzeit zu reagieren und entsprechend Trades umzusetzen.

Durch das Daytrading genieße ich ein gutes Stück Freiheit, was mir ermöglicht auch flexibel meinen Tag zu gestalten. Von den genannten 3 Sessions versuche ich natürlich so viele wie möglich zu handeln, sollte ich aber mal einen Ausflug machen wollen oder mich um andere Dinge kümmern müssen, dann lass ich auch gerne mal eine Session ausfallen und handele nur 2 von 3 Sessions am Tag.

Da mir bewusst ist, dass der Markt jeden Tag neue Chancen liefert, muss ich mir auch keinen Stress machen, dass ich irgendetwas verpassen könnte.

Daytrading lernen mit Demokonto

Hört man vom Trading und davon wie viel Geld man damit erreichen könnte, dann will man am besten sofort starten. Doch ohne viel Praxiserfahrung solltest Du auf keinen Fall mit einem Echtgeld-Depot handeln, sondern das Trading zunächst über einen längeren Zeitraum hinweg im Demokonto üben.

Ich selber habe zu Beginn meiner Trading-Laufbahn zunächst 1,5 Jahre im Demokonto trainiert, bevor ich den Sprung ins Echtgeld-Konto gewagt habe.

Konditionen wählen
1

Eröffne dir ein Demokonto bei einem Broker

Suche Dir eine gute Trading Plattform und melde Dich bei dem Broker Deiner Wahl an. Achte bei der Wahl des Demokontos darauf, dass ein Echtgeldkonto so gut wie möglich simuliert wird. Beispielsweise solltest Du Spreads haben, welche als klassische „Renditekiller“ gelten. Bei den meisten Brokern reicht bereits Dein Name, Handynummer und E-Mail Adresse zur Eröffnung eines kostenlosen Demokontos aus.

2

Lerne die Plattform kennen

Die Trading-Software ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Entsprechend sollten wir fit im Umgang mit dieser sein. Bevor Du richtig mit dem Trading durchstartest, musst Du erst einmal die Plattform studieren und den ein oder anderen Trade ausprobieren, um mit dem Ablauf der Orderausführung vertraut zu werden. Diese anfänglichen Test-Trades solltest Du mit kleiner Positionsgröße umsetzen, um Deinem Depot nicht zu sehr zu schaden.

3

Handle und finde Deine Daytrading-Strategie

Gerade als Trading-Anfänger wirst Du wahrscheinlich noch keine Strategie haben und nicht wissen wie Du in der Praxis das Daytrading lernen sollst. Nutze die erste Phase Deines Trainings, um verschiedene Indikatoren zu testen und Strategien auszuprobieren. Versuche dabei stets mindestens 2-3 Wochen lang eine Strategie zu handeln, um ein Gefühl zu bekommen, ob Du diese auch nachhaltig traden könntest oder eben nicht. Testest Du eine Strategie kürzer, machst Du einen Fehler, da Du nichts über die Stärken & Schwächen einer Strategie lernen würdest. Gib einer Strategie etwas Zeit!

4

Trade das Demokonto als wäre es Echtgeld

Sobald Du eine aussichtsreiche Strategie gefunden hast, solltest Du Diese über einen längeren Zeitraum intensiv trainieren. Bleibe dabei im Demokonto, aber behandle das Depot als wäre es Echtgeld. Versuche das Depot über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten im Plus zu halten. Führe während des Zeitraumes ein Trading-Journal, in dem Du sämtliche Trades notierst und Bemerkungen machst, was Du besser machen könntest.

4

Wechsel nach in das Echtgeld-Depot für Daytrading

Sobald Du eine Strategie gefunden hast, welche Du über einen signifikanten Zeitraum profitabel gehandelt hast, kannst Du den Sprung ins Echtgeld-Depot wagen. Aus Erfahrung kann ich Dir bestätigen, dass das Trading mit Echtgeld plötzlich ganz neue Emotionen auslösen wird, weswegen Du zu Beginn vor allem mit sehr geringen Einsätzen handeln solltest. Sobald Du im Echtgeld-Depot Fuß gefasst hast, kannst Du deine Positionsgröße mit der Zeit vergrößern.

Warum das Daytrading Demokonto dringend notwendig ist!

Als Trading-Anfänger hat man noch keine Ahnung von Marktverhalten, Orderarten und Handelsstrategien. Ein Demokonto bietet Dir eine Testumgebung in welcher Du unter realen Marktbedingungen genau die genannten Dinge erlernen kannst, indem du mit Spielgeld tradest. Hier hast Du die Möglichkeit, verschiedene Ansätze zu testen und allmählich Selbstvertrauen beim Traden aufzubauen.

Ein Demokonto ist in der Hinsicht vor allem der beste Einstieg für Dich, um mit der Welt des Tradings in Kontakt zu treten. Würdest Du ohne ausreichende Praxiserfahrung sofort mit Echtgeld handeln, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Du Dein gesamtes Kapital verlierst. Da das wertvolle Kapital Dein wichtigstes Werkzeug ist, solltest Du es von Beginn an mit allen Mitteln schützen, da Du es später vermutlich besser gebrauchen könntest, sobald Du eine funktionierende Strategie hast!

Daytrading Markt auswählen

Wenn Du auf der Suche nach einer Trading-Strategie bist wirst Du schnell merken, dass die Auswahl des richtigen Marktes die größte Stellschraube für Dich sein wird. Der Grund ist simple: Jeder Markt hat ein eigenes Verhalten, eigene Handelszeiten und kann über verschiedene Finanzprodukte gehandelt werden. Willst Du beispielsweise einen Markt handeln, der extrem viel Bewegung hat, Du aber ein ruhiger Typ bist, der wenig Risiko eingehen will, dann sind die Aussichten Daytrading zu lernen eher gering.

Die richtige Auswahl des Marktes und das Wissen über sein Verhalten sind entsprechend essentiell für dich als Trader! Damit Du den für Dich richtigen Markt auswählen kannst, gebe ich Dir aus meiner Erfahrung ein paar Hilfestellungen mit auf den Weg.

S&P500 Index: Der S&P ist einer der größten Indizes weltweit und vermutlich der wichtigste. Jeder Trader, jede Bank und jeder Fond haben seinen Verlauf im Blick. Entsprechend besteht großes Interesse von einigen Institutionen an bestimmten Bewegungen im Index selbst. Der Index zeichnet sich daher durch einen sehr ruhigen und sauberen Verlauf aus. Unterstützungen & Widerstande werden meist perfekt angelaufen und respektiert. Der Index ist vor allem für Anfänger bestens zum Traden lernen geeignet.

Dax40 Index: Der DAX ist der größte Deutsche Index und ist ähnlich dem S&P ein relativ ruhiger Index, was die Schwankungsbreite (Volatilität) angeht. Das ruhige Verhalten ist allerdings nicht auf seine Wichtigkeit zurückzuführen, sondern auf das viel geringere Handelsvolumen, als bei anderen Assets. Auf Grund dieses geringeren Handelsvolumen kommt es oftmals zu Fehlsignalen, sprich der Index läuft Unterstützungen & Widerstände relativ unsauber an. Ich hatte damals das Trading im Dax gelernt, da ich nichts anderes kannte und mich hier entsprechend sicher gefühlt habe (=“Home bias“).

Nasdaq100 Index: Der technologielastige Nasdaq Index ist einer der wichtigsten US Indizes. Im Grunde ähneln seine Bewegungen sehr denen des S&P, wobei die Bewegungen relativ gesehen mehr Strecke machen. Macht der S&P beispielsweise 1% Gewinn, dann macht die Nasdaq 1,2%. Verliert der S&P 1%, dann verliert die Nasdaq halt 1,4%. Es wird schnell klar: die Nasdaq ist ein sehr volatiler Index, wobei auch hier bestimmte Level eher unsauber angelaufen werden. Der Index ist vor allem für erfahrene Trade super geeignet, welche von der hohen Schwankungsbreite zu profitieren wissen.

Bitcoin: Die wohl weltweit bekannteste Kryptowährung ist auch unter Tradern sehr beliebt. Der Bitcoin zeichnet sich ebenfalls durch eine enorm hohe Volatilität aus, weswegen ich Dir raten würde den Bitcoin nur zu traden, wenn du bereits erfahrener bist. Als Bitcoin-Trader solltest du vor allem bei der Auswahl deines Broker große Acht geben! Viele Broker bieten zwar das Kryptotrading an, verlangen aber absurd hohe Spreads, welche deine Gewinne mindern. Suche Dir bitte einen Broker mit kleinen Spreads aus. Meist sind das Broker, welche auf der MetaTrader Software basieren.

Gold: Das Traden von Rohstoffen ist unter erfahrenen Tradern weit verbreitet. Vor allem die hohe Volatilität ist attraktiv für Daytrader. Für Anfänger würde ich allerdings lieber auf ein weniger risikoreicheres Asset verweisen. Als Trading-Beginner weiß man meist nie wie man seine Positionsgröße und damit einhergehend sein Risiko richtig managen sollte, was beim Goldtrading ein Genickbruch bedeutet. Hier ist Risikomanagement das A&O! Für das Goldtrading hat man im übrigen ein ähnliches Problem bezogen auf den Spread bei Brokern, wie ich es bereits beim Bitcoin erläutert habe.

Aktien: Der Zugang zum Wertpapierhandel hat die geringste Hürde der hier genannten Assets und ist daher für Anfänger bestens geeignet. Falls Du Aktien intraday traden möchtest, dann solltest Du dich vor allem auf sogenannte „BigCaps“ fokussieren. BigCaps sind Aktien mit sehr großem Börsenwert. Beispiele sind Tesla, Apple, Microsoft, Apple und Nvidia. Diese Aktien lassen sich auf Grund des hohen Handelsvolumens super intraday handeln. Andere Aktien, wie beispielsweise Deutsche Aktien, haben weniger Handelsvolumen und sollten eher auf Tageschartbasis gehandelt werden. Hier kannst Du den Trading-Stil des Swing-Trading üben.

Assets in der XTB Plattform
Beispiel: Assets in der XTB Plattform

Wie funktioniert die technische Analyse im Daytrading?

Studiert man die technische Analyse, dann wird klar: Charttechnik funktioniert auf allen Zeiteinheiten und auf allen Zeithorizonten exakt gleich. In der Praxis bedeutet dies für Dich, dass Du an der reinen Vorgehensweise Deiner Analyse erstmal nichts ändern musst – egal, ob Du einen Chart für einen mehrtägigen Swing-Trade analysierst oder für einen 2-stündigen Intraday-Trade.

Falls Du Dich selber überzeugen willst, dass Charttechnik allgegenwärtig funktioniert, dann mache folgendes Experiment: Öffne einen Stundenchart und einen Monatschart und mache je einen Screenshot. Schneide von dem Screenshot anschließend die Preis- und die Zeitskala weg und vergleiche die Bilder. Fällt Dir was auf? Die Charts sehen gleich aus! Entsprechend kannst Du die Charts auch nach dem gleichen Vorgehen analysieren – ganz unabhängig von der gewählten Zeiteinheit.

Dennoch gibt es kleine Handkniffe, die Du Dir als technischer Analyst im Daytrading merken solltest. So sind beispielsweise Kurslücken (engl. „Gaps“) viel präsenter für das Intraday-Trading als für Swing-Trading über mehrere Wochen. Nahezu jeden Tag haben Aktien und Indizes Gaps, welche sie über Nacht öffnen. Intraday werden diese Gaps dann meist geschlossen und fungieren als Unterstützung bzw. Widerstand.

Gap als Unterstützung
Beispiel: Gap als Unterstützung
Gap als Widerstand
Beispiel: Gap als Widerstand

Ein weiterer Unterschied der Intraday Charttechnik im Vergleich zur BigPicture Charttechnik liegt in sogenannten „Spikes“. Spikes sind auffallend große Kerzen, welche meist auf Grund von News ausgelöst werden, wie beispielsweise Unternehmensnachrichten. Während die Spikes gerade im Intraday-Chart einen hohen Stellenwert haben, merkt man auf Tageschart meist nichts von ihnen.

Sehe ich einen Spike Intraday, dann warte ich für gewöhnlich eine kleine Gegenbewegung ab und versuche anschließend in die ursprüngliche Spike-Richtung zu traden. Man kann sich dieses Vorgehen als ersten Ansatz einer Trendfolge vorstellen, wo ich einer starken Bewegung (sprich dem Spike) einfach nur folgen möchte.

Spikes in der Praxis
Beispiel: Spikes in der Praxis

Wichtige Indikatoren beim Daytrading lernen verstehen

Trading-Indikatoren stellen einen großen Eckpfeiler in der technischen Analyse dar und können bei der Bewertung verschiedener Assets helfen. Grundsätzlich sind Indikatoren nichts anderes als mathematische Formeln, welche mit den Kursdaten der letzten Kerzen versorgt werden. In der Praxis wird von den Kerzen vor allem der Schlusskurs genutzt und mit den Schlusskursen anderer Kerzen verrechnet.

Indikatoren selbst haben auf Grund ihres Aufbaus ein entscheidendes Problem, weswegen ich Dir rate so wenig wie möglich Indikatoren zu verwenden: da sie auf den Schlusskursen vergangener Kerzen basieren; sind sie zeitverzögert! Indikatoren können also nur zeitversetzt ein echtes Signal geben. Als Daytrader ist dieser „Time-Lag“ offensichtlich ein Problem.

Sind Indikatoren für das Daytrading lernen daher sinnlos? Keineswegs. Während man die eigentlichen Signale von Indikatoren nicht wirklich umsetzen sollte (wegen dem Time-Lag Problem), kann man mit dem Konzept von Divergenz interessante Rückschlüsse auf künftige Kursbewegungen ziehen. Divergenz bedeutet, dass beispielsweise der Kurs neue Höchstkurse erreicht, während der Indikator kein neues Hoch erreicht.

Gleitdurchschnitt
#1 Daytrading Trend erkennen
RSI-Indikator
#2 RSI Indikator nutzen

Eine typische Indikator-Divergenz-Strategie lässt sich mit dem Relative Strength Index (RSI) oder dem Moving Average Convergence Divergence (MACD) umsetzen. Der RSI trifft eine Aussage über die Stärke einer Bewegung, wobei er Werte zwischen 0 bis 100 annehmen kann. Macht ein Kurs ein neues Hoch, der RSI-Indikator hingegen nicht, lässt sich dies als abnehmende Stärke der Bewegung interpretieren. Im Trading-Jargon wird dies auch „Bärische Divergenz“ genannt.

Die beschriebene Divergenz könnte auf ein zeitnahes Ende einer Aufwärtsbewegung hindeuten. Ein analoges Verhalten lässt sich auch bei einem Trendende eines Abwärtstrends finden, wo der Kurs neue Tiefstände erreicht, während der Indikator keine neuen Tiefs macht. Dies wird auch als „Bullische Divergenz“ bezeichnet und kann auf eine zeitnahe Aufwärtsbewegung hindeuten.

Welche Finanzprodukte werden im Daytrading gehandelt?

Das Spektrum der heutzutage im Daytrading gehandelte Finanzprodukte ist riesengroß und reicht von Aktien und Indizes über Rohstoffe und Differenzkontrakte (CFDs) bis zu Devisen (Forex) und Kryptowährungen. Viele Daytrader fokussieren sich in ihren Handelsaktivitäten auf spekulative und schnelllebige Finanzprodukte, die sich durch hohe Kursschwankungen auszeichnen. Dazu gehören beispielsweise Aktien von Tech-/Startup-Unternehmen und Kryptowährungen.

Aktien Daytrading

Daytrading mit Aktien

Aktien gehören zu den beliebtesten Finanzprodukten im Daytrading. Vor allem die Anteilsscheine von Technologieunternehmen zeichnen sich in der Regel durch große tägliche Kursschwankungen aus, die von Daytradern zu ihrem Vorteil genutzt werden können. Zudem sind die Aktien von mittelgroßen und großen Unternehmen sehr liquide und lassen sich somit auch in größeren Stückzahlen einfach handeln.

Forex Daytrading

Forex Daytrading

Auch der Devisenmarkt erfreut sich bei Daytradern einer sehr großen Beliebtheit. Grund dafür ist, dass der Forex-Markt nicht nur der liquideste Wertpapiermarkt der Welt ist, sondern auch rund um die Uhr geöffnet hat. Devisen lassen sich an 6 Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag handeln. Dementsprechend einfach und schnell ist der Währungshandel über einen Daytrading Broker.

Aktien Indizes

Aktien Indizes

Daytrading ist nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Aktienindizes möglich. Ein Aktienindex setzt sich aus den größten und liquidesten Aktien eines Landes oder einer bestimmten Unternehmensgruppe zusammen und bildet somit deren Wertentwicklung in Summe ab. Aktienindizes werden an Börsen in Form sogenannter ETFs (Exchange Traded Funds) gehandelt, die die Wertentwicklung von bestimmten Indizes eins zu eins nachbilden.

Krypto Daytrading

Krypto Daytrading

Kryptowährungen zählen seit einigen Jahren ebenfalls zu den bevorzugten Finanzprodukten vieler Daytrader. Unter anderem weil Kryptowährungen an vielen Tagen recht hohe Kursschwankungen aufweisen und größere Kryptos ein generell hohes Handelsvolumen haben. Die beiden beliebtesten Kryptowährungen für das Daytrading sind derzeit Bitcoin und Ethereum. Daytrading Broker haben den Handel mit Kryptowährungen in den letzten Jahren deutlich erleichtert.

Rohstoffe Daytrading

Daytrading mit Rohstoffen

Auch Rohstoffe zählen zu den besonders beliebten Anlageklassen im Daytrading. Wichtige Rohstoffe wie beispielsweise Öl, Gas, Gold, Silber, Kupfer und Lithium zeigen an vielen Tagen eine recht hohe Volatilität, die Du als Daytrader zu Deinen Gunsten ausnutzen kannst. Zudem ist der Handel mit den meisten Rohstoffen sehr liquide. Wenn Du Daytrading lernen willst, dann solltest Du Dich auf bekannte und liquide Rohstoffe konzentrieren. Das Daytrading mit seltenen Rohstoffen ist eher für Profis sinnvoll.

Futures Daytrading

Daytrading mit Futures

Bei Futures handelt es sich um Terminkontrakte, bei denen zwei Parteien vereinbaren, ein bestimmtes Gut/Wertpapier zu einem festen Preis an einem zukünftigen Zeitpunkt auszutauschen. Futures sind bei Daytradern generell beliebt, da sie eine sogenannte „Hebelwirkung“ besitzen. Das bedeutet, dass Du mit einem geringen Kapitaleinsatz ein großes Potenzial erzeugst. Ebenso groß ist aber auch das Risiko im Daytrading mit Futures. Bei unvorteilhaften Kursbewegungen können sehr hohe Verluste entstehen.

Daytrading Vor- und Nachteile

Vorteile:

Profitabel möglich, bei einer guten Strategie und Planung (ansonsten drohen hohe Verluste)

Keine zusätzlichen Kosten über Nacht aufgrund von Rollover oder Swap

Kauf und Verkauf von Positionen aufgrund liquider Märkte erleichtert

Begrenztes Overnight-Risiko

Flexibles Traden möglich

Potenziell geringere Kosten

Kurze Arbeitszeit bei schneller Zielerreichung

Nachteile:

Höhere Handelsgebühren aufgrund des größeren Handelsvolumens

Schnelle Reaktionszeit auf Kursbewegungen und Marktinformationen notwendig

Erfordert viel Zeit bis man im Daytrading profitabel ist

Du benötigst viel Disziplin und Konzentration

Was benötige ich Daytrading lernen zu können?

Du benötigst natürlich einen Computer und/oder ein Smartphone mit Internetanschluss. Darüber hinaus musst Du ein Konto bei einem Online-Broker eröffnen. Der Broker fungiert als Bindeglied zwischen Dir und den Finanzmärkten und stellt Dir den Zugang zu einer Handelsplattform zur Verfügung, über die Du Deine Trades ausführen kannst. Neben diesen technischen Voraussetzungen solltest Du Dir vor Deinem Start ins Handelsgeschäft auch eine Daytrading Strategie zulegen, auf deren Basis Du Deine Trades identifizierst und ausführst.

Daytrading Broker: Um Dein Geld als Daytrader zu erwirtschaften, benötigst Du einen Daytrading Broker, der sozusagen das Bindeglied zwischen Dir und den Finanzmärkten darstellt. Ein Daytrading Broker verschafft Dir Zugang zu Dutzenden Märkten weltweit, auf denen Du je nach Broker mehrere Hundert oder Tausende Finanzprodukte handeln kannst.

Handelssoftware: Über eine Handelssoftware bzw. Handelsplattform wickelst Du Deine Daytrading-Orders ab. Der Platzhirsch unter den Handelsplattformen ist der Metatrader. Diese Trading Plattform wird von 90% aller Broker angeboten. Einige Broker bieten ihren Kunden jedoch auch selbst entwickelte Handelsplattformen an, die sich meist durch eine einfache Bedienung auszeichnen.

Startkapital oder Demokonto: Beim Einstieg ins Daytrading kannst Du Dich entscheiden, ob Du sofort mit Echtgeld handeln willst oder zuerst Erfahrungen über ein Demokonto machen möchtest. Auf einem Demokonto hast Du die Möglichkeit, mit virtuellem Geld den Handel mit Echtgeld zu simulieren. Ein Demokonto basiert auf der gleichen Handelsplattform wie der Echtgeldhandel und alle Order werden zu echten Kursen ausgeführt. Ein Demokonto ist somit vor allem für Trading-Neulinge empfehlenswert, um sich mit den Marktmechanismen vertraut zu machen, ohne dabei eigenes Geld einsetzen zu müssen.

Eine passende Daytrading Strategie: Jeder Daytrader verfolgt eine oder mehrere persönliche Daytrading Strategien. Ohne eine Daytrading Strategie ist die Gefahr sehr groß, sich im Dschungel der Märkte und Finanzprodukte zu verirren und ohne Konzept Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Nur mit einer Daytrading Strategie bringst Du Ordnung in Deine Handelswelt und kannst mit der Zeit durch die Überprüfung und Feinjustierung Deiner Strategie ein guter Trader werden.

Welche Daytrading-Stile gibt es?

Daytrading Strategien gibt es heutzutage fast wie Sand am Meer – doch zunächst musst Du Dich ersteinmal für einen grundlegenden Daytrading-Stil entscheiden. Dann kannst Du Dich Themen wie Chartanalyse widmen und mit der Hilfe eines Demokontos und Backtests eigene Handelsstrategien entwickeln.

kurzfristiges Swing Trading

Kurzfristiges Swing Trading

Mit Swing Trading wird das längerfristige Handeln der kompletten Bewegung eines Wertpapiers bezeichnet. Mit dem englischen Begriff „Swing“ wird eine Kursbewegung ohne größere zwischenzeitliche Korrektur bezeichnet. In der Regel haben solche Swings eine Dauer von einigen Tagen, manchmal sogar Wochen. Positionen werden beim Swing Trading deshalb deutlich länger als bei anderen Stilen des Tradings gehalten. Das kurzfristige Swing Trading kann auch als Daytrading-Stil bezeichnet werden, da viele ihre Position auch am selben Tag schließen.

Scalping Daytrader

Scalping

Der englische Ausdruck „Scalping“ lässt sich auf Deutsch am besten mit „den Markt skalpieren“ übersetzen. Damit wird ein Daytrading-Stil beschrieben, der auf sehr kurzen Haltedauern basiert. Ein Scalper hält seine Positionen in Aktien, Rohstoffen, Währungen und sonstigen Vermögenswerten nur sehr kurzfristig. Manchmal beträgt die Haltedauer nur wenige Sekunden bis Minuten. Um bei sehr kleinen Marktbewegungen ein vernünftiges Potenzial zu erzeugen, werden beim Scalping oftmals auch größere Positionen eingegangen.

klassisches Daytrading

Intraday-Trading

Wenn ich von Intraday-Trading spreche, beinhaltet das den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb eines einzigen Handelstags. Das Intraday-Trading ist demnach eigentlich das als was Daytrading verstanden wird. Als Intraday-Trader versuchst Du, von kurzfristigen Preisschwankungen im Laufe eines Tages zu profitieren. Alle Positionen müssen dabei vor Handelsschluss geschlossen werden. Im Vergleich zum klassischen Swing-Trading erlaubt das konsequente Intraday-Trading nicht das Halten über Nacht.

Ein wichtiger Faktor: Risikomanagement bzw. Moneymanagement

Um als Daytrader profitabel zu werden musst Du lernen, Dein Risiko aktiv zu managen. Auf lange Sicht ist gutes Trading nur dann möglich, wenn Du in einem volatilen Geschäftsumfeld das Risiko steuern und begrenzen kannst. Das Risikomanagement ist eine höchst individuelle Angelegenheit, weil jeder Trader hinsichtlich seiner emotionalen Stabilität, Disziplin und Kapital anders ausgestattet ist.

Es ist unbedingt notwendig, dass dieses System zu Deinem grundlegenden Daytrading-Stil passt. Wenn Du Dich beispielsweise auf riskante Hebelgeschäfte spezialisiert hast, wirst Du ein anderes Risikomanagement benötigen als ein Trader, der sich auf ungehebelte Swing-Trades konzentriert.

Deine Positionsgröße steht ebenfalls im Zusammenhang mit Deinem Risikomanagement. Darunter versteht man, welcher Prozentsatz des Gesamtkapitals in einen einzelnen Trade investiert werden soll. Für die meisten Trader liegt die Obergrenze zwischen 1% bis 3%. Ich setze zum Beispiel nur sehr selten mehr als 1% Positionsgröße bei einem Trade ein.

FAQ – Daytrading lernen

Wie fängt man mit Daytrading an?
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Bevor Du Dich Hals über Kopf ins Daytrading stürzt, solltest Du Dich eingehend mit dem Thema beschäftigen. Daytrading klingt nach schnellem Geld, ist jedoch eine der komplexesten Disziplinen der Geldanlage. Nachdem Du Dir die fachlichen Grundlagen des Daytradings angeeignet hast, solltest Du mit einem Demokonto erste Erfahrungen in der praktischen Umsetzung des Tradings machen.
Wie viel Startkapital brauche ich als Daytrader?
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Daytrading ist grundsätzlich mit Startkapital in jeder Höhe möglich. Bei vielen Brokern kannst Du in den meisten Assetklassen bereits mit niedrigen zweistelligen Euro-Beträgen handeln. Ich empfehle aber zunächst mit einem Demokonto zu starten.
Was benötigt man für das Daytrading?
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Für das Daytrading benötigst Du nur drei Dinge. Erstens: ein Konto bei einem Online-Broker. Zweitens: einen Computer oder ein Smartphone mit Internetverbindung. Und drittens: Startkapital. Daytrading ist heute problemlos von jedem Ort der Welt aus möglich.
Kann ich das Daytrading kostenlos testen?
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Ja, Daytrading kannst Du kostenlos testen. Dazu musst Du lediglich ein Demokonto bei einem Online-Broker eröffnen. Ein Demokonto simuliert mit virtuellem Geld den Handel mit Echtgeld. Ein Demokonto ist immer kostenlos und hat idealerweise auch keine zeitliche Begrenzung. So kannst Du Dich völlig risikolos und in aller Ruhe mit dem Daytrading vertraut machen.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

>75% Trefferquote

+6 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.