Das Rising Wedge Pattern zählt zu den bärischen Chart Pattern und kündigt einen oftmals unerwarteten Trendwechsel nach einem Aufwärtstrend an.

Um frühzeitig typische Marktverhaltensweisen zu entdecken und stets einen Schritt voraus zu sein, ist es wichtig, das Aufkommen des aufsteigenden Keils als Formation zu erkennen.

Im Trading-Alltag begegnet mir das Rising Wedge regelmäßig.

Erklärung zum Rising Wedge Pattern
Rising Wedge Pattern

Interpretation: Die Konvergenz von Hochs und Tiefs im Rising Wedge Pattern reflektiert eine wachsende Unentschlossenheit zwischen Käufern und Verkäufern. Bei einem Durchbruch der Unterstützungslinie nach unten, gehe ich häufig von einem Ende des Aufwärtstrends aus und gehe bei Bestätigung short, sofern andere Formationen oder Indikatoren nicht dagegen sprechen.

Rising Wedge Pattern

Kurzüberblick: Rising Wedge Pattern

Das Rising Wedge Pattern ist auch als ”steigender Keil” bekannt, was schlicht die deutsche Übersetzung ist und die Form des Patterns schon ganz gut beschreibt.

Auf einen steigenden Kurs folgt eine Abwärtsbewegung, woraufhin sich wiederum mehrere Auf- und Abwärtsbewegungen zeigen, die schlussendlich in einen Kursausbruch nach unten münden.

Zeichnest Du die Trendlinien der vorliegenden Hoch- und Tiefpunkte ein, erkennst Du das charakteristische Keilmuster.

Aufgrund bestimmter marktpsychologischer Aspekte besteht die Möglichkeit einer Trendumkehr und daraus folgernd ein fallender Kurs.

Ich zeige Dir im folgenden Artikel, auf welche Details und spezifischen Merkmale Du achten musst, um das technische Analysemuster des Rising Wedge Pattern solide und fundiert auf Deiner Trading Plattform anzuwenden und unterm Strich Profit daraus zu schlagen.

Was ist das Rising Wedge Pattern?

Bei der Untersuchung von Kursverläufen sind Analysten auf verschiedene Muster gestoßen, die sich ihnen immer wieder zeigten. Bei genauerer Betrachtung derartiger Muster stellte sich schnell heraus, dass diese sich interpretieren lassen und nicht zufällig entstehen. Sie sind vielmehr Ausdruck bestimmter Verhaltensweisen der Marktteilnehmer.

Eines dieser Muster bezeichnen Experten als Rising Wedge Pattern, das üblicherweise in volatileren Märkten zu finden ist. Innerhalb eines schwankenden Kurses stabilisiert sich der Preis auf ein höheres Niveau. Was zunächst etwas paradox klingt, ergibt bei einer detaillierten Analyse allerdings Sinn.

Die sogenannte Phase der Konsolidierung deuten Trader als Unsicherheit am Markt und leiten daraus eine mögliche Trendumkehr ab. Sei Dir jedoch im Klaren, dass daraus kein Automatismus folgt und stets ein Restrisiko einer Fehlinterpretation besteht.

Wann tritt das Rising Wedge Pattern auf?

Bezüglich der Frage, wann das Rising Wedge Pattern auftritt, gebe ich dir zwei verschiedene Antworten. Technisch beantwortet, tritt ein Rising Wedge Pattern während eines steigenden Marktes auf, daher auch das ”Rising” im Namen. Nun tritt nicht jedes Mal ein Keil auf, nur weil der Kurs steigt.

Um ein Wedge Pattern handelt es sich erst, sobald sowohl der letzte Hochpunkt des Kurses über dem vorherigen Hoch liegt als auch der letzte Tiefpunkt über dem vorherigen Tief sowie diese Kursbewegung gehäuft stattfindet. Jetzt verbindest du alle Hochpunkte miteinander und alle Tiefpunkte miteinander. Daraus ergibt sich ein Keil. Verläuft dieser nach oben und verengt sich, hast Du ein Rising Wedge Pattern entdeckt.

Die Verbindungslinie zwischen den Hochpunkten bezeichnen Trader als Widerstandslinie, die zwischen den Tiefpunkten hört auf den Namen Unterstützungslinie. Die Verengung der Linien wird in der Fachsprache Konversion genannt. Die Widerstandslinie und die Unterstützungslinie konvergieren also. Hinter dieser rein technischen Beschreibung steckt jedoch vielmehr, nämlich das Verhalten der Marktteilnehmer.

Diese bestimmen durch Käufe und Verkäufe der Wertpapiere maßgeblich den Kursverlauf, weshalb die Frage, wann das Muster auftritt, auch auf marktpsychologischer Ebene beantwortbar ist. Darauf möchte ich allerdings erst später zu sprechen kommen, damit Du die Hintergründe besser verstehst.

Beachte: Erst, wenn eine Verengung stattfindet, handelt es sich um ein Rising Wedge Pattern. Allzu häufig lese ich in Ratgebern, dass ein steigender Kurs sowie höhere Hochs und höhere Tiefs in Bezug zum Vorgänger bereits ausreichen, um von einem Rising Wedge Pattern zu sprechen. Diese Bedingungen sind jedoch nur notwendig, nicht hinreichend.

Vor- und Nachteile vom Rising Wedge Pattern

Vorteile:

Mögliches Indiz auf eine Trendumkehr

Mit etwas Erfahrung schnell und klar zu erkennen

In verschiedenen Zeitrahmen anwendbar

Hohes Gewinnpotential bei Short-Positionen

Als Verkaufssignal in Long-Positionen nutzbar

Hervorragendes Instrument im Risikomanagement

Gut kombinierbar mit weiteren Indikatoren

Nachteile:

Fehlsignale können zu Verlusten führen

Mangelnde objektive Größen verleiten zu Fehlinterpretationen insbesondere bei Anfängern

Isoliert verwendet kein ausreichendes Indiz für eine Trendumkehr

Wie erkenne ich ein Rising Wedge Pattern?

Wie ich Dir bereits bei der Frage ”Wann tritt das Rising Wedge Pattern auf?” erklärt habe, erhälst du das Muster des ”steigenden Keils” durch das Verbinden der Hoch- und Tiefpunkte. Allerdings wäre es mühsam, immer die Verbindungslinien einzuzeichnen und doch jedes Mal festzustellen, dass es sich nicht um ein Rising Wedge Pattern handelt.

Rising Wedge Pattern Hochpunkte und alle Tiefpunkte miteinander verbinden
Verbinde alle Hochpunkte und alle Tiefpunkte miteinander

Entsprechend ist es hilfreich, Dir verschiedene Chartverläufe und Chartmuster einzuprägen und ein Auge dafür zu entwickeln, wann es sich um ein Rising Wedge Pattern oder doch um ein anderes Muster handelt. Dafür ist sicherlich etwas Erfahrung nötig, doch es ist noch kein Trading Profi vom Himmel gefallen.

Bist Du speziell auf der Suche nach Rising Wedge Pattern, erkennst du mit etwas Übung recht zügig, wann ein Rising Wedge Pattern vorliegt und kannst daraufhin die Verbindungslinien ziehen. Erkennst du in den Verbindungslinien die konvergierenden Widerstands- und Unterstützungslinien wieder und auch die weiteren Parameter stimmen, handelt es sich wahrscheinlich tatsächlich um ein Rising Wedge Pattern.

Beachte: Je näher Hoch- und Tiefpunkte an deiner Verbindungslinie liegen, desto besser. Beim Ziehen dieser Linie liegen diese nur in der Theorie auf dieser, in der Praxis ist der Kuvenverlauf nie ideal. Vermeide es deshalb auch, Muster zwanghaft erkennen zu wollen.

So gelingt das Trading mit Rising Wedge Patterns

Um erfolgreich zu traden, ziehe ich neben Mustererkennung weitere Werkzeuge und Trading Indikatoren heran, um meine Prognosen zu unterstützen. Tritt ein Rising Wedge Pattern auf, gibt der Bruch des Kurses durch die Unterstützungslinie einen ersten Hinweis auf einen bärischen Markt. Unterstützt eine Volumenanalyse diese Prognosen, festigen sich die Tendenzen auf Kursabfall.

Rising Wedge Pattern und RSI Indikator
Rising Wedge Pattern und RSI Indikator

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist die Verwendung weiterer Indikatoren lohnenswert. Hier empfehle ich Dir den Relative Strength Index (RSI) sowie den Moving Average Convergence/Divergence (MACD), auf die ich später noch etwas genaur zu sprechen komme. Achte beim Traden auf ein vernünftiges Risikomanagement, indem Du sinnvolle Order-Typen verwendest.

Rising Wedge Pattern und MACD Indikator
Rising Wedge Pattern und MACD Indikator

Wie Du bestimmt merkst, solltest Du nicht einfach darauf hoffen, dass bei einem Rising Wedge Pattern der Kurs sich so verhält, wie Du es Dir erhoffst. Deshalb nutze ich das Muster in Kombination mit weiteren Tools. Das Erkennen eines Musters reicht nicht aus, um erfolgreich den Kurs vorherzusagen.

Anzeichen für bevorstehenden Kursausbruch

Wie im vorigen Absatz bereits angedeutet, ist insbesondere der Durchbruch der Unterstützungslinie ein Anzeichen auf eine Trendumkehr. Die Unterstützungsslinie ist diejenige, die sich bei der Verbindung der Tiefpunkte ergibt, also die untere der beiden. Der Kurs steigt und fällt innerhalb des Keils, fällt währenddessen demnach nicht unter diese Unterstützungslinie.

Die Spannung des Kurses innerhalb des Keils steigt, bis der Kurs die untere Trendlinie schlussendlich durchbricht. Nutze den Moment, um einen geeigneten Einstiegszeitpunkt zu finden. Analysiere bei der Beobachtung des Kurses das Handelsvolumen. Steigt es an, deutet es auf einen volatilen Markt hin und damit auf eine Entladung des Marktes. Der Kursabfall ist dann meist nur noch eine Frage der Zeit.

Beachte: Das Setzen der Trendlinien ist nicht klar definiert, insofern solltest Du darauf achten, nicht willkürlich in jedem steigenden Kurs einen Rising Wedge Pattern erkennen zu wollen. Stelle also sicher, dass die Kriterien passen und es sich tatsächlich um einen steigenden Keil handelt.

Der Kursausbruch wird zum Widerstand

Nach dem Durchbruch des Kurses durch die Unterstützungslinie fungiert diese innerhalb der klassischen ”Support and Resistance”-Theorie künftig als Widerstandslinie. Diese Kursentwicklung basiert schlichtweg auf Erfahrungen und Beobachtungen, die sich in der Vergangenheit immer wieder bestätigten. Das bedeutet also, dass im weiteren Kursverlauf die untere Linie künftig diejenige ist, durch die der Kurs nicht durchbricht.

Rising Wedge Pattern Kursausbruch wird zum Widerstand
Der Kursausbruch wird zum Widerstand

Andere Trader gehen womöglich davon aus, dass sich der Kurs derart erholt, dass er über die Unterstützungslinie steigt und diese daraufhin ihre Gültigkeit beibehält. Welche Möglichkeit wahrscheinlicher eintritt, findest du über Volumenanalysen und Indikatoren heraus, die einiges über die Volatilität verraten. Je volatiler der Markt, desto eher sind Sprünge über die alte Unterstützungslinie zu erwarten. Dies wäre etwa bei einem größeren Handelsvolumen der Fall.

Beachte: Auf Erfahrung basierende Kursentwicklungen sind durchaus hilfreich bei der Entscheidungsfindung, dennoch darfst Du diese nicht als Automatismus werten. Ich verwende Erfahrungswerte, um mittels statistischer Verfahren und Volumenanalysen wahrscheinliche Trends zu konkretisieren und Chancen zu maximieren.

Weitere Indikatoren zur Bestätigung nutzen

Auf die Analyse des Handelsvolmens bin ich bereits eingegangen, doch auch andere Indikatoren helfen Dir bei Kursanalysen. Ich verwende, wie bereits erwähnt, häufig den RSI und des MACD, um weitere Aussagen über die Volatilität des Marktes treffen zu können. Der RSI gibt an, ob ein Kurs überkauft oder überverkauft ist. Ab einem Wert von 70 verfestigt sich die Tendenz einer Trendumkehr.

Auch der MACD hilft Dir, Trends auszumachen. Der MACD-Indikator stellt Dir eine MACD-Linie und eine Signallinie zur Verfügung. Kreuzt erstere die Signallinie von oben nach unten, deutet auch das auf einen Durchbruch der Unterstützungslinie hin. Auf Plattformen stehen Dir zahlreiche Tools zur Verfügung, die nützlich sind, um eine Trendumkehr besser vorherzusagen. Wenn Du Dein Trading verbessern willst, lerne diese kennen und erweitere so Deine Analysefähigkeiten.

Beachte: Je größer der Werkzeugkasten, desto besser die Analysen. Ein altes Sprichwort sagt: wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Deshalb nutze die Indikatoren, die Du zur Verfügung hast, um passende Einstiege zu finden.

Risikomanagement: Stop-Loss und Take-Profit nutzen

Stop-Loss- und Take-Profit-Orders helfen Dir auch im Umgang mit Rising Wedge Patterns, Dein Risiko zu regulieren, ohne dauerhaft den Markt beobachten zu müssen. Viele Trader nutzen ein Risiko-Ertrags-Verhältnis von 1:2. Das heißt, dass der Take-Profit-Preis das zweifache Volumen des Stop-Loss-Kurses aufweist. Welches Verhältnis Du präferierst, hängt jedoch hauptsächlich von Deiner Risikofreude ab.

Stop-Loss und Take-Profit beim Rising Wedge Pattern sinnvoll setzen
Stop-Loss und Take-Profit beim Rising Wedge Pattern sinnvoll setzen

Nutze Indikatoren wie die Average True Range (ATR) oder die Bollinger Bänder um adäquate Punkte zu finden. Sie schließen einen Kauf oder Verkauf innerhalb des üblichen Marktrauschens weitgehend aus. Doch nicht nur das Verhältnis der Orders, sondern auch die absolute Höhe spielt im Risikomanagement eine entscheidende Rolle.

Bevor Du mit dem Trading beginnst, übe mit einem Demokonto, um das Risiko korrekt abzuschätzen. Nutzt Du das Pattern, um in eine Short-Position zu gehen, liegt der Stop-Loss-Kurs oberhalb des Einstiegspunktes, der Take-Profit-Kurs entsprechend darunter.

Beachte: Die festgelegten Kurse dienen dazu, Risiken zu minimieren. Unter Umständen verhindern sie aber weitere Chancen, wenn Du etwa vor einem für Dich positiven Verlauf ausgestoppt wirst oder Deine Take-Profit-Order zu früh greift.

Die Bedeutung von Retests nach dem Ausbruch

Kehrt der Kurs nach einem Ausbruch auf sein altes Niveau zurück, nimmt die Unterstützungslinie die Funktion einer Widerstandslinie ein. Hier handelt es sich um einen sogenannten Retest. Der Preis testet im Prinzip das Pattern. In diesem Fall gibt es einige Faktoren, die es zu beachten gilt und die ich in meine Analysen einfließen lassen.

Rising Wedge Pattern Retest nach dem Ausbruch erklären
Retest nach dem Ausbruch beim Rising Wedge Pattern

Bleibt der Kurs unter der neuen Widerstandslinie, bestätigt sich in der Regel das Pattern und es ergibt sich ein guter Einstiegspunkt für eine Short-Position. Vor allem, wenn das Muster hier erneut auftritt, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abwärtstrends.

Allerdings kann bei einem Retest auch die Erwartung des Patterns gebrochen werden. Übersteigt das Kursniveau die neue Widerstandslinie, ist ein erneuter Abschwung eher weniger zu erwarten. Bist Du in einer Short-Position, ist ein gesetzter Stop-Loss in diesem Bereich hilfreich, um Verluste zu vermeiden.

Beachte: Ein Blick auf das Handelsvolumen kann bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein, um das tatsächliche Interesse der Käufer und Verkäufer einzuschätzen. Ein höheres Handelsvolumen spricht für stärkere Kursschwankungen. Ein Eintritt bedeutet hier höheres Risiko, aber auch Chancen.

Typische Bewegungen nach einem Rising Wedge Pattern

Klassischerweise folgt auf einem Rising Wedge Pattern der Ausbruch nach unten, insbesondere, wenn es sich um einen volatilen Markt handelt. Allerdings folgt aus historischen Betrachtungen kein Automatismus, weshalb Du andere Kursverläufe ebenfalls in Betracht ziehen musst. Es besteht etwa die Möglichkeit eines deutlich ansteigenden Kurses und damit der Durchbruch des Kursverlaufs durch die Widerstandslinie.

Typische Bewegungen nach einem Rising Wedge Pattern
Typische Bewegung nach einem Rising Wedge Pattern

Ebenfalls nicht auszuschließen ist eine Phase der Konsolidierung. Das bedeutet schlichtweg, dass sich der Preis stabilisiert und der Kurs in eine Seitwärtsbewegung gerät. Die Volatilität des Marktes sinkt. Derartige Kurse sind für Long- und Short-Positionen weniger interessant, eröffnen jedoch andere Perspektiven. Während dieser Phase herrscht ein Marktgleichgewicht vor. Möglicherweise sind die Händler unsicher, wie sich der Markt weiterentwickelt und bleiben ihren Positionen treu.

Beachte: Begehe nicht den Fehler und setze alles auf eine Karte. Ein Rising Wedge Pattern deutet zwar auf einen bärischen Markt hin, doch an der Börse muss auf Ereignis A nicht Ereignis B folgen, nur weil es sich in der Vergangenheit oftmals so passiert ist. Setze auf ein kluges Risikomanagement.

Die Marktpsychologie hinter dem Rising Wedge Pattern

Ein Rising Wedge Pattern entsteht üblicherweise auf einem steigenden Markt. Es gibt also viele Käufer, die bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Bei einem Rising Wedge Pattern setzen dann langsam Unsicherheiten ein. Käufer bekommen Schwierigkeiten, das gewünschte Wertpapier zu erhalten, sie können den Preis entsprechend nicht mehr nach oben treiben.

Neue Hochs zu bilden, fällt dem Käufer daher immer schwerer. Währenddessen üben Verkäufer Druck aus, indem sie eher gewillt sind, das Papier zu verkaufen. Käufer und Verkäufer nähern sich so unter Druck an, dass das beschriebene Muster entsteht. Die Unsicherheit entlädt sich durch den höher werdenden Verkaufsdruck nach unten, zumal Käufer ebenfalls einen Abwärtstrend erkennen.

Beachte: Das ist nur eine Interpretation, die versucht zu erklären, weshalb nach einem Rising Wedge Pattern die Tendenz eines Kursabfalls vorliegt. Es kommt daher auch vor, dass die Käufer trotz der Unsicherheit die Oberhand gewinnen und der Preis steigt.

FAQ – Rising Wedge Pattern

Was ist das Rising Wedge Pattern?
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Das Rising Wedge Pattern ist ein Muster der technischen Analyse, das auf eine Trendumkehr hindeutet. Dabei laufen die Widerstandslinie, die sich aus den Peaks bildet, und die Unterstützungslinie der Tiefpunkte nach oben zusammen. Je länger dieser Trend andauert, desto wahrscheinlicher ist ein negativer Ausbruch.
Wie erkenne ich das Rising Wedge Pattern?
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Grundsätzlich steigt der Kurs bei diesem Muster. Die Trendlinien der Hochpunkte und Tiefpunkte laufen dabei keilförmig aufeinander zu. Die Unterstützungslinie (die Trendlinie der Tiefpunkte) steigt daher stärker als die Widerstandslinie.
Wann tritt das Rising Wedge Pattern auf?
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Üblicherweise tritt das Muster auf einem lang anhaltendem Bullenmarkt auf und signalisiert eine Trendumkehr. Gelegentlich findest Du es auch innerhalb eines fallenden Marktes. Auch in diesem Fall sinkt der Kurs nach diesem Pattern oft.
Wie funktioniert das Trading mit dem Rising Wedge Pattern?
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Die Strategien, die aus einem Rising Wedge Pattern entstehen, sind durchaus variabel. Einerseits nutzt Du das Muster, um über eine Short-Position in den Markt einzusteigen, andererseits dient es als Signal, um Long-Positionen abzustoßen.
Welche Unterschiede bestehen zwischen einem Rising Wedge und einem Falling Wedge Pattern?
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Die beiden Muster signalisieren jeweils die gegenteilige Trendumkehr. Während aus einem Rising Wedge oft ein negativer Kurs folgt, entsteht aus einem Falling Wedge häufig ein positiver Verlauf. Das fallende Keilmuster kannst Du als gespiegeltes Pendant zum Rising Wedge Pattern betrachten.
Welche Marktphasen prägen typischerweise ein Rising Wedge Pattern?
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Zu einem großen Teil lassen sich Rising Wedge Pattern in einem aufsteigenden Markt beobachten. Sie sind daher als ein Zeichen der Konsolidierung zu betrachten, wenn der Marktpreis überbewertet erscheint. In einigen Fällen tritt es auf einem Bärenmarkt auf und kann als kurzzeitige Erholung mit anschließendem Abschwung interpretiert werden.
Wie verhält sich das Volumen während der Bildung eines Rising Wedge Patterns?
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In der Regel geht das Muster mit einer Verringerung des Handelsvolumens einher, sodass ein negativer Kursverlauf zu erwarten ist. Ein anschließender Anstieg des Volumens hat womöglich größere Kursschwankungen zur Folge.
Welche Zeitrahmen eignen sich am besten für die Identifizierung eines Rising Wedge Patterns?
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Das hängt grundsätzlich von Deiner Strategie ab. Daytrader schauen sich Charts in einem Zeitrahmen von einigen Minuten und Stunden an, je nachdem, wie lange sie die Position halten. Interessierst Du Dich für langfristige Anlagen, sind Tages- oder sogar Wochencharts interessant.
Welche Risiken sind mit dem Handel basierend auf Rising Wedge Patterns verbunden?
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Isolierte technische Analysen führen zu möglichen Fehlsignalen, die wiederum Geld kosten. Am besten kombinierst Du das Rising Wedge Pattern mit anderen Chartmustern und Indikatoren sowie mit einer Fundamentalanalyse, um Trends klarer auszumachen.
Gibt es weitere technische Indikatoren, die häufig in Verbindung mit Rising Wedge Patterns verwendet werden?
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Grundsätzlich lassen sich mit sehr vielen Indikatoren Rising Wedge Patterns bestätigen oder entkräften. Ein Fibonacci-Retracement ist dabei sehr hilfreich und wird gerne genutzt. Das On-Balance-Volume gibt weitere Hinweise, wie wahrscheinlich eine Trendumkehr ist. Ich nutze zudem gerne den RSI und den MACD-Indikator.
Wie lange dauert es typischerweise, bis sich ein Rising Wedge Pattern vollständig ausgebildet hat?
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Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht, zumal das Muster stark vom gewählten Zeitrahmen abhängt. Prinzipiell gilt: Je länger das Pattern im Betrachtungszeitraum besteht, desto wahrscheinlicher ist eine Trendumkehr. Fällt die Trendlinie unter die Unterstützungslinie, ist ein Ausbruch möglich.
Welche anderen Handelsstrategien oder Muster können in Kombination mit Rising Wedge Patterns genutzt werden?
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Sinnvoll ist beispielsweise eine Kombination mit dem Head And Shoulders Pattern. Zeigt sich dies am Ende des Rising Wedge, bestätigt sich zusätzlich eine Trendumkehr. Suche verschiedene Muster, die eine Trendumkehr bestätigen oder widerlegen, um Kaufs- und Verkaufspunkte zu identifizieren.
Können Fundamentaldaten dazu beitragen, die Vorhersagekraft von Rising Wedge Patterns zu verbessern?
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Eine Kombination aus Fundamentaldaten und technischer Analyse ist die beste Methode, um Kursverläufe vorherzusagen. Fundamentaldaten eignen sich oft für langfristigere Analysen, bestimmte Informationen sind allerdings auch für Daytrader bedeutsam. Rising Wedge Pattern können die Folge einer neuen Information sein.
Wie kann man die Validität eines erkannten Rising Wedge Patterns bestätigen, bevor man eine Handelsposition eingeht?
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Ein einzelnes Pattern ist oft nur ein schwaches Argument, um eine Position zu öffnen oder zu schließen. Nutze weitere Indikatoren, Muster und Fundamentaldaten, um Kursverläufe möglichst präzise einschätzen zu können.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

>75% Trefferquote

+6 Jahre Erfahrung

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.