Beim Handeln von Breakouts, versuchst Du so früh wie möglich in den Markt einzusteigen, wenn der Kurs beispielsweise aus einer Chartformation bricht. Die Gefahr von Fehlausbrüchen, federe ich dabei mit meinem Risikomanagement sehr gut ab.

Das Breakout Trading gehört zu den bekanntesten Strategien, sie ist simple und auch für Anfänger geeignet. Mehr dazu im Beitrag:

Breakout über ein Widerstand als Signal
Break Out Trading Titelbild

Kurzüberblick zu Breakout Trading

#1 Was ist ein Breakout? – Kurze Erklärung & Definition.

#2 Was ist Breakout Trading? – Ich nutze Ausbrüche aus Formationen.

#3 Entry-Strategien – Ich zeige Dir zwei Breakout Strategien.

#4 Breakouts Chartformationen – 3 weitere Ausbruch Beispiele.

#5 Falsche Breakouts – Werden auch Fehlsignale genannt.

#6 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Breakout Trading.

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Was ist ein Breakout (Ausbruch)?

Der Breakout, bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem der Kurs eines Wertpapiers aus einer bestimmten Range ausbricht. Üblicherweise handelt es sich dabei um etablierte Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, über die sich der Kurs hinaus bewegt. Diese Tendenz deutet wiederum einen Trend an und erleichtert es Dir, den weiteren Kursverlauf vorherzusagen.

Erst durch eine Verschiebung im Bereich von Angebot und Nachfrage ist es möglich, eine derart extreme Abweichung im bisherigen Trend zu verursachen. Demnach handelt es sich um eine Kursbewegung, die eine steile Aufwärts- oder Abwärtsbewegung verursacht.

Schau Dir ruhig auch noch mein Video zum Breakout Trading an 😊:

Wichtig: Breakouts klingen in der Theorie sehr einfach, aber führen in der Praxis oft zu Fehlsignalen. Nutze deswegen bitte immer einen Stop-Loss im Trading, um Dein Kapital zu schützen.

Was ist Breakout Trading?

Breakout Trading ist das Ausnutzen von Ausbrüchen aus Chartformationen oder über/unter Unterstützungen & Widerstände, um Trades zu Eröffnen. Dabei gilt die Annahme, dass sich ein neuer Trend vom Ausbruch ausgehend entwickelt, welchem man direkt von Start aus folgen kann. In der Praxis hast Du 3 Möglichkeiten, um Breakout Trading zu machen:

Vor dem Breakout vor der Widerstandszone: Ist Deine Erwartungshaltung, dass der Kurs „sowieso ausbricht“, dann kannst Du schon vor dem eigentlichen Ausbruch eine Position eingehen. Diese Variante ist sehr risikoreich!

Beim Breakout über Widerstandszone: Dies ist die typischste Herangehensweise, wenn man vom Breakout Trading spricht.

Nach dem Breakout über Widerstandszone bei einem Pullback: Diese Variante ist mein Favorit. Man wartet erst ab, ob es sich um einen echten Ausbruch handelt und nutzt anschließend einen günstigeren Kurs zum Einstieg.

Breakout Trading Einstiege technische Analyse
Grafik: Breakout Trading Einstiege

Beachte: Geht man einen Trade gemäß Ansatz 2 oder 3 ein, so kann man einen Stop-Loss sinnvoll unter die Ausbruchzone platzieren. Bitte vergiss niemals einen Stop-Loss zu setzen.

Sämtliche Texte, Meinungen, Chats, Mitteilungen, Nachrichten, Preise, Marktanalysen, oder anderen Informationen auf dieser Seite, sind ausschließlich allgemeine Informationen für Unterhaltungszwecke. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Beispielhafte Anleitungen aus unseren Beiträgen, sollten nur im Demokonto und auf keinen Fall mit echtem Geld getestet werden.

2 beliebte Breakout Entry Strategien

#1 Unterstützungs- und Widerstands-Breakouts

Der Ausbruch über/unter eine markante Zone ist die typischste Breakout Variante im Markt. Wie bereits beschrieben bin ich ein Freund von dem Ausbruch + Retest Trading. Das Setup wird umso besser, wenn der Ausbruch in die übergeordnete Trendrichtung realisiert wird.

Breakout Trading in Trendrichtung

Beachte: Markante Zonen erkennst Du vor allem anhand von Hochs & Tiefs, welche auf ähnlichem Level liegen. Gerne ergänze ich die Zonen um runde Marken wie im Dax bspw. 20.000 Punkte oder bei Apple 200 Dollar.

#2 Formationen Breakouts

Formationen bestehen meist aus einer Vielzahl an Kerzen und geben eine mittelfristige Auskunft über den möglichen Kursverlauf eines Assets. Bricht solch eine Formation aus, dann kannst Du auf die entsprechende Richtung handeln. Formationen wie Dreiecke, Rechtecke und Flaggen werden meist in die vorherige Trendrichtung verlassen, während Formationen wie die Schulter-Kopf-Formation oder das Doppeltop einen Trend umkehren.

SKS als Einstiegssignal im Short-Trade nutzen
Breakout aus der SKS Formation

Beachte: Gerade bei Aktiencharts kannst Du einen Ausbruch mit dem Volumen bestätigen. Bricht der Kurs aus einer Formation aus, so würden wir beim Breakout auch hohes Volumen erwarten!

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Breakouts bei Chartformationen

Zunächst ist es notwendig Widerstands- oder Unterstützungsniveau der Formationen zu ermitteln. Diese Zonen repräsentieren Bereiche, die der Markt nur schwer überwinden kann. Anschließend gilt es, auf alle relevanten Signale zu achten, die einen Ausbruch andeuten könnten. Dazu gehören:

Breakout durch Dreiecksmuster erkennen: Dreiecksmuster sind leicht erkennbare Formationen mit konvergierenden Trendlinien, die Hochs und Tiefs verbinden. Sie werden oft in Trendrichtung verlassen.

Breakout durch Flaggen erkennen: Sogenannte Trading Flags zeigen sich durch einen steilen Anstieg oder Abfall (Fahnenmast) und darauf folgende parallele Trendlinien (Flagge). Ein Ausbruch wird durch einen signifikanten Anstieg des Handelsvolumens begleitet und erfolgt meist in Richtung des vorherigen Trends.

Breakout durch Kopf-Schulter-Muster erkennen: Das Kopf-Schulter-Muster gehört zu den bekanntesten Mustern der Breakout-Strategien. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus drei Spitzen sowie einer sogenannten Nackenlinie. Die Formation kehrt einen Trend um.

(Klick die Bilder an, um sie groß zu sehen)

Wie erkennt man falsche Breakouts?

Der falsche Breakout wird auch als Fehlausbruch bzw. Fehlsignal bezeichnet und ist eine Chartsituation, wo der Kurs einen Ausbruch andeutet, aber anschließend schnell in die Gegenrichtung wegläuft. So könnte der Kurs bspw. über einen Wiederstand ausbrechen und Käufer in den Markt locken, nur um anschließend wieder unter die Zone zurück zu laufen. Dies ist eine klassische „Falle“.

Falscher Breakout „Bullenfalle“

Wichtig: Am einfachsten lässt sich der Fehlausbruch an einem zu niedrigen Volumen erkennen. Der Volumenindikator hilft üblicherweise dabei, die Stärke des Breakouts zu erkennen. Demnach handelt es sich fast immer um einen falschen Breakout, wenn das Volumen nicht ausreichend über das Durchschnittsvolumen ansteigt.

FAQ – Breakout Trading

Was ist Breakout Trading?
+
Das Breakout Trading ist eine beliebte Strategie, um sich eine positive Kursentwicklung, insbesondere den Ausbruch, zunutze zu machen. Um diesen Trading-Ansatz richtig umzusetzen, liegt das Hauptaugenmerk darauf, Zeitpunkte von Ausbrüchen sowie den resultierenden Trend zu prognostizieren.
Wie identifiziere ich potenzielle Breakout-Signale?
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Potenzielle Signale für einen Breakout zu erkennen, erfordert eine kontinuierliche und detaillierte Analyse der Marktentwicklung. Wichtig ist es, Muster und Trendlinien zu erkennen, wie auch das Unterstützungs- und Widerstandsniveau zu kennen. Treten diese auf, weisen sie auf eine bestimmte Marktentwicklung hin.
Welche technischen Indikatoren eignen sich für Breakout Trading?
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Als technische Indikatoren für das Breakout Trading eignen sich beispielsweise der MACD (Moving Average Convergence Divergence), die Bollinger-Bänder und der RSI (Relative Strength Index). Diese Werte bieten wichtige Durchschnittswerte, die auf mögliche Breakouts hinweisen können.
Welche Märkte eignen sich besonders für Breakout Trading?
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Für das Breakout Trading eignen sich Forex-Märkte am besten, da sie sich beständig und deutlich sichtbar bewegen. Insbesondere für Einsteiger und Anfänger in diesem Bereich können solch klare Indikatoren wichtig sein. Erfahrene Trader können hingegen zusätzlich Märkte ins Auge fassen.
Wie setze ich Stop-Loss- und Take-Profit-Orders beim Breakout Trading?
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Um die passenden Stop-Loss- und Take-Profit-Orders festzulegen, ist es zunächst wichtig, die eigene Risikotoleranz zu definieren. Sobald das eigene Risikoprofil bekannt ist, lassen sich notwendige Grenzen im Broker festlegen. Gemäß der Breakout Strategie gilt es dabei, die Grenzen unterhalb der Kursunterstützung zu platzieren.

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Für Anfänger & Fortgeschrittene

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.