In den vergangenen 7 Jahren konnte ich die technische Analyse unzählige Male nutzen, um viele profitable Trades zu realisieren.

Sie stellt neben der Fundamentalanalyse, einen weiteren wichtigen Eckpfeiler dar, den Du lernen solltest zu beherrschen, um erfolgreich am Markt handeln zu können.

Dabei eignet sich die technische Analyse nicht nur dazu um kurzfristige Trades erfolgreich durchzuführen, sondern auch für langfristige Anlagestrategien, sofern sie richtig umgesetzt wird.

Teilgebiete der technischen Analyse Charttechnik, Sentiment, Saisonailität Infografik
Grafik: Teilgebiete der technischen Analyse

Charttechnik: Hierbei geht es darum, den reinen Kursverlauf zu lesen, wobei ich damit mehr als nur Linien und Zahlen meine. Vielmehr geht es um die Kunst, Formationen und Kerzenmuster zu verstehen und richtig interpretieren zu können, wie ein Buch, das uns sagt, wohin der Markt gehen könnte.

Sentiment: Darunter verstehe ich die Atmosphäre des Marktes, die den Kurs beeinflussen kann. Stimmungsindikatoren, oder „Sentimente“, helfen uns zu verstehen, wie die Marktteilnehmer sich fühlen. Oftmals sind sie jedoch Kontraindikatoren und zeigen das Gegenteil der möglichen Kursrichtung an.

Saisonalität: Regelmäßigen Muster, die sich bspw. jedes Jahr wiederholen, wie die Jahreszeiten, können wir für die technische Analyse nutzen. Sie sind anders als zyklische Muster, welche durch Arbeitslosenquoten oder das Verhalten der Verbraucher und nicht jedes Jahr auftreten.

Technische Analyse Titelbild

Kurzüberblick: Technische Analyse

Die technische Analyse nutze ich, um Preisentwicklungen von Assets vorhersagen zu können.

Dieses Prinzip kommt der Markteffizienzhypothese sehr nahe, welche eine mathematisch-statistische Theorie der Finanzökonomie ist.

Kurscharts reflektieren demnach die Marktentwicklung, beeinflussen den Markt jedoch nicht.

Eine Grundannahme der technischen Analyse ist, dass der Markt in Trends verläuft, welche solange intakt sind, bis sie eindeutig gebrochen werden.

Wichtiger Hinweis: Eine technische Analyse ist als Hilfsmittel zur Bewertung verschiedener Assets nicht mehr wegzudenken. Um sämtliche Prinzipien zu beherrschen und Formationen zu kennen, bedarf es einer Menge an Übung. Das ist auch der Grund, weshalb ich zu Beginn meiner Trading-Laufbahn, zunächst 1,5 Jahre im Demokonto (Paper Trading) gehandelt habe.

5 Wichtige Prinzipien der technischen Analyse

Sämtliche Mechanismen und Charakteristiken, lassen sich nur durch harte Arbeit und viel Bildschirmzeit erlernen. Doch hat man einmal den Dreh raus, dann bietet die technische Analyse ein gutes Tool, um seine Ein- und Ausstiege zu optimieren.

Trotz der großen Vielfalt an Möglichkeiten zur Analyse eines Charts, gibt es einige Prinzipien, auf denen alles andere aufbaut. Um Dein Verständnis über Marktbewegungen zu fördern, solltest Du die folgenden 5 Prinzipien studieren.

#1 Ein Trend hält länger an als Du denkst

Oft neigen Anfänger dazu, Trends als kurzfristige Phänomene zu betrachten, die sich schnell ändern können, weswegen gerade Börsen-Beginner oftmals versuchen, gegen den Trend zu handeln (=“Reversal Trading“).

Gemäß meiner Erfahrung ist es jedoch so, dass Trends eine erstaunliche Tragfähigkeit besitzen können. Beim Chartanalyse lernen wirst Du merken, dass wir grundsätzlich 3 Trendtypen unterscheiden: Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrend.

Perfekter Long Trade mit Gleitdurchschnitten zur Trendfolge im Livestream
Trendfortsetzung: Erfolgreicher Long Trade dank technischer Analyse

Hat sich ein Aufwärts- oder Abwärtstrend einmal etabliert, dann wird er sich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch fortsetzen. Die Trendfolge kann in der Praxis sogar soweit gehen, dass Fundamentaldaten komplett irrational erscheinen.

Beispiel: 2020 ereignete sich ein Phänomen, als das Wasserstoff-Unternehmen Plug Power innerhalb eines Jahres seinen Unternehmenswert verzwölffachte (von 1 auf 12 Mrd. USD) während sich der Verlust je Aktie im Jahresabschluss vergrößerte (von 0,36 auf 1,58 USD Verlust).

Rational gesehen gab es kein Grund für solch einen starken Kursanstieg, dennoch fand er statt. Im Übrigen hat der Kurs seitdem wieder über 90% verloren.

Die anhaltende Dynamik eines Trends, kann u.a. auf wirtschaftliche Entwicklungen, politische Ereignisse oder grundlegende Veränderungen in einer Branche zurückzuführen sein und sich auch Wochen, Monate oder gar Jahre fortsetzen.

Praxistipp: Anlegern empfehle ich, sich nicht voreilig auf kurzfristige Schwankungen zu stürzen und sich davon beeinflussen lassen, sondern stets auch das Gesamtbild, sprich den großen Trend, im Auge zu behalten. Damit meine ich den sogenannten „Top-Down-Ansatz“.

#2 Je größer der Zeithorizont, desto stärker ist das technische Analyseergebnis

Die Wahl des Zeithorizonts beeinflusst maßgeblich die Genauigkeit und Relevanz Deiner Analyse. Wird sie auf einem längeren Zeithorizont durchgeführt, beispielsweise in einem Wochen- oder Monatschart, liefert uns die Analyse zuverlässige Informationen, über langfristige Trends und potenzielle Umkehrpunkte.

Solche Analysen sind oft stabiler und widerstandsfähiger gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen, bzw. einer spontan auftretenden Volatilität, die später wieder kleiner wird.

Monats-Chart Apple
Beispiel: Technische Analyse im Apple Monats-Chart

Nehmen wir an, Du möchtest die Entwicklung einer bestimmten Aktie, wie beispielsweise Apple analysieren. In der technischen Analyse des Minutencharts, können sich kurzfristige Schwankungen und Trends offenbaren, die durch tägliche Handelsaktivitäten beeinflusst werden.

Ein solcher Trend im Minutenchart mag bedeutsam erscheinen, könnte aber nur eine kleine Gegenbewegung in einem viel größeren Trend darstellen, der auf einem Stunden- oder Tageschart basiert.

Praxistipp: Betrachte nicht nur einen Zeitrahmen, sondern auch andere Perspektiven. Als Daytrader könntest Du beispielsweise den 5-Minuten- und 15-Minutenchart parallel betrachten. Ein einheitliches Signal auf beiden Zeitebenen, verstärkt dessen Aussagekraft. Bei widersprüchlichen Trends empfehle ich abzuwarten, bis sich das Bild klärt.

#3 Der Markt läuft gemäß der technischen Analyse in Wellen

Kursbewegungen entstehen durch das aufeinander treffen von Angebot und Nachfrage, wobei zu unterschiedlichen Marktphasen die Nachfrage mal größer ist, wodurch der Kurs steigt, und zu anderen Phasen das Angebot größer sein kann, infolgedessen der Markt fällt.

Merke: Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage findet in Zyklen statt, welche vor allem durch die Emotionen (Gier und Angst) von den anderen Anlegern verursacht werden.

Tradingview Elliott Wellen Count mit der Community geteilt Praxisbeispiel
Technische Analyse mit Elliott Wellen

Diese Erkenntnis verdeutlicht, dass die Märkte oft von Wellen geprägt sind, die zwischen Impulsbewegungen und Korrekturen abwechseln. Diese Idee des Wechsels zwischen Gier und Angst, bzw. zwischen Impuls und Korrektur, ist Interpretation in der Elliott-Wellen-Theorie.

Sie wurde etwa 1938 von Ralph Nelson Elliott veröffentlicht und ist ein Fundament der modernen technischen Analyse. Die Grundlage der Idee ist, wie man einem Trend in der Praxis folgen sollte, denn Trendfolge ist nicht gleich Trendfolge.

Betrachtest Du die Struktur eines Trends, dann wirst Du feststellen, dass es Punkte gibt, an denen Du lieber nicht kaufen solltest.

Sinnvoll den Trend handeln im Trading durch technische Analyse Infografik
Grafik: Trend richtig Traden

Beispiel: Nehmen wir an Du möchtest einem Aufwärtstrend folgen und hast bereits ein Verständnis über den Aufbau eines Trends, welcher aus sogenannten höheren Hochs und höheren Tiefs besteht. Solltest Du nun an den Hochpunkten versuchen den Kurs zu kaufen oder lieber an den Verlaufstiefs? Die Antwort sollte klar sein: An den Verlaufstiefs.

Hinweis #1: Kaufst Du am Verlaufstief (=Long gehen), dann hast Du potentiell einen kleinen sinnvollen Stop-Loss, wodurch Du Deine möglichen Verluste begrenzen kannst.

Hinweis #2: Wenn der Trade erfolgreich sein sollte, hast Du mehr Gewinnstrecke, als wenn Du an einem Verlaufshoch kaufst.

#4 Märkte bestätigen sich in der technischen Analyse gegenseitig

Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow um 1900, betonte die Wechselwirkung zwischen dem Industrie- und dem Eisenbahnsektor, was heute auf andere Märkte ausgeweitet werden kann und eine allgemeine Verbindung zwischen verschiedenen Wirtschaftsbereichen repräsentiert.

S&P500 Vergleich zu Dow Jones und Nasdaq INdex
Grafik: Indizes laufen nahezu identisch

Beispiel: Unter anderem die Beziehung zwischen dem S&P 500, dem Dow Jones Industrial Average (DJIA) und dem Nasdaq-Index, ist ein gutes Beispiel. Wenn der S&P 500 ein markantes Tief bildet und steigt, zeigen der Dow Jones und der Nasdaq Index wahrscheinlich ähnliche Muster, da sie von denselben globalen wirtschaftlichen und finanziellen Faktoren beeinflusst werden.

Ich nutze das in meiner technischen Analyse, indem ich die Bewegung des S&P 500 als Vorzeichen für eine Bewegung in der Nasdaq interpretiere.

Die gegenseitige Bestätigung verschiedener Märkte, gibt Hinweise auf die Stärke oder Schwäche eines Marktsegments. Wenn Indizes gleichzeitig über einen Widerstand ausbrechen, signalisiert das eine starke Entwicklung.

Bleibt jedoch nur ein Index unter dem Widerstand, deutet das auf eine schwächere Entwicklung hin. Die Bestätigung zwischen Märkten macht es für mich einfacher, breitere Schlussfolgerungen zu ziehen und die technische Analyse zu verfeinern.

#5 Kurse bestehen aus Fraktalstrukturen

Fraktalstruktur bedeutet, dass sich geometrische Muster, wie beispielsweise Dreiecke und Flaggen auf verschiedenen Größenebenen wiederholen und dabei ähnliche Formen beibehalten.

In der technischen Analyse bedeutet dies, dass Kursmuster, egal ob auf einem Minuten-, Stunden- oder Wochenchart betrachtet, ähnliche Eigenschaften und Strukturen aufweisen.

Fraktalstruktur des Marktes
Grafik: Fraktalstruktur des Marktes

Beispiel: Stell Dir vor Du findest eine Bullenflaggen Formation in einem Minutenchart und in einem Tageschart. Würde ich nun beide Charts fotografieren und die Preis- und Zeitskala wegschneiden – könntest Du mir sagen welche Formation zu welcher Zeiteinheit gehört? Vermutlich nicht, da sie exakt gleich aussehen.

Die Fraktalstruktur erklärt uns aber nicht nur, dass verschiedene Muster auf verschiedenen Zeiteinheiten gleich aussehen, sondern auch, dass verschiedene Zeiteinheiten bzw. Zeithorizonte miteinander zusammenhängen.

Ein Beispiel hierfür wäre ein Minutenchart Abwärtstrend, welcher nur eine Korrektur des Stundenchart Aufwärtstrends ist, was ich Dir bereits weiter oben erläutert habe.

Trading mit technischer Analyse – Kurzanleitung

Die technische Analyse basiert zwar auf vielen Theorien und Modellen, ist aber eine sehr praktische Wissenschaft. In dieser praxisorientierten Kurzanleitung möchte ich Dir die einzelnen Schritte aufzeigen, wie Du von einer Analyse bis hin zur Trade-Idee und schließlich der Trade-Umsetzung gelangst.

#1 Die richtige Chartsoftware für technische Analysen nutzen

Es gibt viele Plattformen wie Tradingview, Traderfox und Stock3, aber ich persönlich bevorzuge Tradingview wegen seiner breiten Palette an Tools und zuverlässigen Serveranbindung.

Tradingview Vorgefertigte Strategien testen Funktion
Mit Tradingview vorgefertigte Strategien testen

Kostenlose Versionen sind für den Einstieg ausreichend, und ich finde es sinnvoll, maximal 1-2 Plattformen auszuprobieren, um die passende für Deine Bedürfnisse zu finden.

Du solltest Dich in der Software einfach und gut zurechtfinden können. Eine hohe Benutzerfreundlichkeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung durch den Software-Anbieter, sind hierbei besonders wichtige Kriterien.

Schritt 2: Zeithorizont des Trades und richtiges Asset auswählen

Dein Trading-Stil und Deine Ziele bestimmen letztendlich, welche Zeiteinheiten und Märkte am besten für Dich geeignet sind. Natürlich bevorzugen Daytrader oft Stunden- oder Minutencharts, während Swing-Trader den Tages- oder Wochenchart nutzen.

Zeiteinheit einstellen in Tradingview
Grafik: Zeiteinheit einstellen in Tradingview

Die Auswahl der Zeiteinheit, hängt von Deinem geplanten Zeithorizont und dem gewählten Asset ab, wobei die Einstellungen in der Charting-Software zu finden sind.

Willst Du beispielsweise einen ETF handeln, dann sind größere Zeiteinheiten interessanter für Dich, da man mit ETFs eher auf längere Bewegungen setzt.

Handelst Du hingegen Aktien, Rohstoffe, Forex oder Kryptowährungen, dann kommt es ganz auf Deinen Trading-Stil an, welche Haltedauer Du für Deinen Trade planst.

Schritt 3: Chart in entsprechender Zeiteinheit analysieren

Begriffe einer Schulter Kopf Formation SKS
Beispiel Formation: Schulter Kopf Schulter

Trendanalyse: Bei der technischen Analyse ist es wichtig, zunächst den Trend zu erkennen. Ich persönlich finde, dass Trendlinien und Gleitdurchschnitte dabei sehr hilfreich sind, um den Trend visuell darzustellen. Ein Aufwärtstrend ist geprägt von höheren Hochs und Tiefs. Beobachte außerdem das Volumen, die Kerzenmuster und Price Action, um das Momentum des Trends abschätzen zu können.

Formationen erkennen: Sobald Du den Trend identifiziert hast, kannst Du Deine Analyse mit Formationen erweitern, wie zum Beispiel einer Bullenflagge für Trendfolge-Trades oder einer Schulter-Kopf-Formation (SKS) für potenzielle Umkehrungen des Trends.

Indikatoren prüfen: Strength Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) zeigen Dir schnell ob der Markt überkaufte oder überverkaufte Zustände aufweist. Nutze dabei nicht zu viele Indikatoren gleichzeitig. Ich empfehle 2 bis 3 genauer anzuschauen.

Schritt 4: Zeiteinheit für die technische Analyse verkleinern gemäß Top-Down-Ansatz

Nachdem Du in der größeren Zeiteinheit eine erste klare Trading-Idee entwickelt hast, geht es nun darum, die Zeiteinheit zu verkleinern, um den optimalen Einstieg zu finden.

Der Top-Down-Ansatz hilft Dir dabei, die zuvor gefasste Idee auf einer kleineren Zeitebene zu verfeinern, sprich Deinen Einstieg genauer zu bestimmen. Im Börsen-jargon wird hierbei oft vom „Sniper-Entry“ gesprochen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, Signale in verschiedenen Zeitebenen zu bestätigen.

Top-Down-Ansatz
Top-Down-Ansatz

Dieser schichtübergreifende Ansatz trägt dazu bei, die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades zu erhöhen. Eine häufige Praxis ist es, von der Tages- oder Stundenchart-Ebene auf kleinere Zeiteinheiten wie 15-Minuten- oder 5-Minuten-Charts herunterzugehen.

Beispiel: Angenommen, Du bist Swing-Trader für Bitcoin, hast den Tageschart analysiert und einen Aufwärtstrend mit aktueller Korrektur festgestellt. Um den besten Einstiegspunkt zu finden, kannst Du nun den Stundenchart untersuchen, um den Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends zu identifizieren. Wenn dieser Bruch eintritt, signalisiert dies den Beginn des mittelfristigen Trends und bietet ein Kaufsignal.

Hinweis: Ein Einstieg auf Stundenchartebene ermöglicht in diesem Beispiel einen günstigeren Einstiegspunkt, mit engerem Stop-Loss und einem entfernteren Take-Profit, was einen doppelt positiven Effektnach sich zieht.

Schritt 5: Finales Signal mittels Kerzenlehre bei technischer Analyse ermitteln

Die Price Action, sprich das Verhalten des Kurses auf der Chartoberfläche, ist der Schlüssel zur Interpretation von Handelssignalen. Wichtig sind dabei nicht nur die reine Trenderkennung und Kerzenmuster, sondern auch Preiszonen (Unterstützungen und Widerstände).

Der Perfekte Trade Einstieg
Grafik: Der Perfekte Trade Einstieg

Nachdem Du die Analyse verfeinert und den optimalen Einstiegszeitpunkt auf einer kleineren Zeiteinheit identifiziert hast, solltest Du Dich nun auf die Kerzen fokussieren, um das finale Trade-Signal zu bestimmen.

3 bekannte Kerzenmuster technische Analyse
3 bekannte Kerzenmuster in der technischen Analyse

Es ist wichtig, nicht nur einzelne Kerzenmuster zu betrachten, sondern auch das Gesamtbild zu berücksichtigen. Die Kombination mehrerer aufeinanderfolgender Kerzen, kann wertvolle Informationen über die Stärke einer Bewegung und somit Deines Signals liefern.

Beliebiges Candlestickmuster als Momentum Indikator
Beispiel: Kerzenmuster zeigen aufbauendes Momentum im Aufwärtstrend

Ein Kaufsignal könnte beispielsweise durch das Erscheinen mehrerer bullischer Kerzen in einem bestätigten Aufwärtstrend verstärkt werden. Das Verständnis über den Aufbau einer Kerze und die Bedeutung eines Dochtes bzw. einer Lunte ist hierbei essentiell.

Schritt 6: Stop-Loss und Take-Profit errechnen

Passt der Trend, die Top-Down-Analyse und die Price Action, dann fehlt nun nur noch der finale Schliff, bevor Du auf den Kauf-Button klicken kannst: Das Ermitteln des Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) sowie der Beurteilung, ob sich ein Trade überhaupt lohnt.

Stop-Loss- und Take-Profit-Orders sind anschließend Deine besten Freunde, um Deinen Trade abzusicherung und Gewinne mitnehmen zu können. Das Chancen-Risiko-Verhältnis ist ein fundamentales Konzept, das Dir dabei hilft, die Risiko-Rendite-Aussichten Deines Trades zu bewerten.

Stop-Loss und Take-Profit berechnen mit CRV
Grafik: CRV berechnen mittels Stop-Loss & Take-Profit

Merke: Ein CRV von größer als 1 bedeutet, dass das potenzielle Gewinnziel größer ist als das Risiko, das man einzugehen bereit ist. Ein CRV kleiner als 1 würde bedeuten, dass das Risiko, sprich wie viel man im Falle des Verlusts verliert, größer ist als der potenzielle Gewinn.

Das Streben nach einem CRV größer als 1 ist entscheidend für Deinen langfristigen Erfolg im Trading. Dies liegt daran, dass selbst bei einer geringen Trefferquote ein positives CRV dazu beitragen kann, Gewinne zu erzielen. Wenn Du beispielsweise 50% der Trades erfolgreich abschließt und das CRV größer als 1 ist, dann kannst Du ein profitabler Trader sein.

Stop-Loss-Level: Definiere im Voraus die Risiken für jeden Trade und setze klare Verkaufsmarken basierend auf Deinem Verständnis der Charttechnik. Platziere beispielsweise Deinen Stop-Loss unterhalb einer wichtigen Unterstützung.

Take Profit: Wenn ein technisches Signal gegen Deine Handelsrichtung spricht, nutze dieses Level als Ausstiegspunkt. Solltest Du beispielsweise einen Long-Trade eröffnen, ist der nächsthöhere Widerstand ein idealer Take-Profit-Punkt.

Manuell schließen: Wenn eine Trading Idee nicht mehr gültig ist, dann beende den Trade. In Deiner Strategie kannst Du diese Regel noch etwas genauer spezifizieren. Bei mir sind es im Scalping zum Beispiel nach 5 Kerzen im Minutenchart, wenn nichts passiert oder der Trade sich nicht wie gedacht entwickelt.

Technische Analyse mit Charts, Zonen, Kerzen & Indikatoren

Um Dir noch einmal einen groben Überblick zu geben, mit welchen Themen Du Dich in Bezug auf die technische Analyse beschäftigen solltest, habe ich die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammengestellt:

Trading Charts

Wahrscheinlich weißt Du schon, dass es verschiedene Arten von Charts gibt, wie beispielsweise den Linien- oder Kerzenchart, die jeweils unterschiedliche Informationen über den Kursverlauf bereitstellen.

Linienchart Technische Analyse
Linienchart für die technische Analyse

Liniencharts zeigen Dir zum Beispiel die Schlusskurse über einen Zeitraum und Candlestick-Charts visualisieren zusätzlich zu den Eröffnungs- und Schlusskursen, auch Tageshochs und -tiefs durch Kerzen.

Schlüsselzonen

Um den Markt zu analysieren, empfehle ich Zonen zu nutzen, welche eine Unterstützung bzw. Widerstand darstellen.

Eine Unterstützung ist ein Bereich, der unterhalb des aktuellen Kurses liegt und vermutlich in Zukunft für Kaufkraft sorgen kann. Sprich von hier aus könnte der Kurs erneut hochlaufen.

Unterstützung Technische Analyse Praxisbeispiel
Beispiel: Unterstützung
Widerstand Technische Analyse Praxisbeispiel
Beispiel: Widerstand

Der Widerstand hingegen hindert den Kurs daran, weiter anzuwachsen, weswegen diese Zone ein Bereich ist der für erhöhtes Verkaufsinteresse steht.

Kombinierst Du solche Zonen mit anderen simplen, aber sehr effektiven, Tools wie Trends und Kerzenmuster, dann kannst Du sehr schnell einen guten Überblick über den zukünftigen Kursverlauf eines Charts erhalten.

Kerzenmuster

Kerzenmuster sind vor allem für kurzfristiges Trading interessant. Anhand von Kerzenmustern kannst Du mögliche Wendepunkte im Chart frühzeitig erkennen und entsprechend handeln. In der Literatur wirst Du an die 30 Kerzenmuster finden. Für mich sind allerdings nur eine Hand voll wirklich wichtig.

Hammerkerze Formation Technische Analyse Schema
Hammerkerze
Ein kleiner Körper und viel Docht. Kann einen Trend umkehren.
Bullish Engulfing Formation Technische Analyse Schema
Bullish Engulfing
Besteht aus 2 Kerzen, wobei der 2. Kerzenkörper den 1. umschließt und eine andere Farbe hat.
Morning Star Formation Technische Analyse Schema
Morning Star
3 Kerzen, wobei die 1. & 3. Kerze eine Körperkerze ist. Kann einen Trend umkehren.

Indikatoren

Gerade zu Beginn Deiner Laufbahn als technischer Analyst, wirst Du Dich vermutlich von der Vielzahl an Tools, Formationen und Mustern überrannt fühlen. Schwierig hier erste Trading-Signale zu finden oder? Um dies zu vereinfachen empfehle ich Dir, dass Du Dich zu Beginn mit Indikatoren als Hilfestellung beschäftigst.

Suche Dir gerne 2-3 Indikatoren raus und handel mit denen in einem Demokonto Deiner Wahl. Durch das Beobachten des Charts und Deiner ersten eigenen umgesetzten Trades wirst Du in kurzer Zeit sehr viel lernen!

Hammer Candlestick mit RSI Indikator
Beispiel: RSI Indikator zeigt überverkauften Bereich

Zu den bekanntesten Indikatoren zählen Gleitdurchschnitte (oftmals SMA oder MA abgekürzt in Charting Plattformen), der Relative Strength Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD).

Formationen erkennen

Chartformationen haben in der Vergangenheit häufig zu bestimmten Kursbewegungen geführt und können Dir dabei helfen, zukünftige Entwicklungen des Kurses, besser vorherzusagen.

Doppeltop Formation Technische Analyse Schema
Doppeltop
Trendumkehrung
Dreieck Formation Technische Analyse Schema
Dreieck
Trendfortsetzung
Schulter Kopf Formation Technische Analyse Schema
Schulter-Kopf-Schulter
Trendumkehrung

Im Allgemeinen lassen sich Kursformationen in 2 Kategorien unterteilen: Trendumkehr- und Trendbestätigungsformationen. Formationen zur Trendumkehr wie beispielsweise die Schulter-Kopf-Formation, das Doppeltop oder das Doppelbottom, signalisieren potenzielle Änderungen im vorherrschenden Trend.

Andererseits weisen Fortsetzungsformationen wie Dreiecke, Flaggen, oder Rechtecke auf eine mögliche Fortsetzung des aktuellen Trends hin.

Trade planen in der technischen Analyse Praxisbeispiel
Plan vs. Realität in der technischen Analyse

Meine 10 Learnings zur technischen Analyse

#1 – Alternativen im Blick haben: Ich habe mittlerweile gelernt, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit extrem wichtig sind. Indem ich mehrere Alternativen betrachte, behalte ich eine kritische Perspektive und umgehe den „Confirmation Bias“. Meiner Erfahrung nach sollte man sich stets zu fragen, bis zu welchem Punkt Plan A noch funktioniert und dann einen Plan B bereithalten, um bei Marktveränderungen schnell reagieren zu können.

#2 – Du liegst nie 100% richtig: Außerdem habe ich mit den Jahren gelernt, die Unvorhersehbarkeit der Märkte zu akzeptieren. Die Abweichung unserer Prognosen, ist eine natürliche Eigenschaft der Märkte. Anstatt sich auf perfekte Vorhersagen zu verlassen, empfehle ich, flexibel zu bleiben, das Risikomanagement zu stärken und Strategien zu entwickeln, die auch bei variablen Marktbedingungen standhalten können.

#3 – Ohne Volumen geht nichts: Das Volumen ist in der technischen Analyse wichtig, um Trends und Ausbrüche richtig bewerten zu können. Es kann auch das Ende einer Bewegung vorhersagen und ist meiner Meinung nach eine sehr wichtige Komponente. Mit dem Volumen kann man einen echten Ausbruch von einem Fehlsignal noch besser unterscheiden.

#4 – Keep it simple: Wegen der vielen Analysetools ist es leicht, den Überblick zu verlieren, aber einfache Charttechniken finde ich äußerst wirksam, wenn sie mit angemessenem Risikomanagement und einer durchdachten Strategie kombiniert werden. Trendlinien, Marktstruktur und Trendanalyse bieten eine solide Basis.

#5 – Weniger ist mehr: Mit der Zeit habe ich auch gemerkt, dass die Vielzahl und die verschiedenen Perioden der Indikatoren, bei meinen Trades zu widersprüchlichen Signalen führen. Deshalb halte ich es für sinnvoll, mich auf höchstens 1 – 3 Indikatoren zu konzentrieren.

#6 – Charting Software nutzen: Die Trennung von Charting- und Trading-Software hat sich in meinem eigenen Trading als ziemlich sinnvoll erwiesen. Während ich mich in der Charting-Software auf die Analyse von Kursbewegungen und Marktstrukturen konzentriere, ermöglicht die separate Trading Software eine präzise Ausführung von Trades ohne Zeitverlust.

#7 – Nur Kerzenmuster sind schlecht: Beim Trading allein auf Kerzenmuster zu setzen, stellte sich für mich als unzuverlässig heraus, da einzelne Muster oft eine Trefferquote von nur etwa 50% haben und täuschen können. Erst in Kombination mit anderen technischen Elementen, wie Unterstützungs- und Widerstandszonen oder Trendlinien, zeigen Kerzenmuster ihre wahre Stärke.

#8 – Jedes Asset ist anders: Sie haben alle ihre eigenen einzigartigen Charakteristiken und Bewegungsmuster, die bei der technischen Analyse berücksichtigt werden müssen. Diese Unterschiede erfordern eine anpassungsfähige Herangehensweise, um eine wirklich gute Analyse durchführen zu können.

#9 – Indikatoren und Marktphasen: Ich habe gelernt, dass die Effektivität von Indikatoren stark von den aktuellen Marktphasen abhängt. Zum Beispiel funktioniert der MACD gut in Trendphasen, aber erzeugt oft Fehlsignale in Seitwärtsmärkten. Mir ist es wichtig, die Marktstruktur zu erkennen und den richtigen Indikator entsprechend auszuwählen, der außerdem auch zu meinem persönlichen Trading-Stil passt.

#10 – Top-Down-Ansatz nutzen: Für mich ist der Top-Down-Ansatz in der technischen Analyse wie ein roter Faden, der mir hilft, den Markt insgesamt besser zu verstehen. Angefangen beim groben Überblick im Tageschart, bis hin zur detaillierten Analyse im 5-Minuten-Chart, hilft mir dieser Ansatz, Trends zusätzlich zu bestätigen und genau die Punkte zu finden, an denen ich in den Markt ein- und aussteigen kann.

Kurzüberblick: Vor- und Nachteile der technischen Analyse

Vorteile:

Fokus nur auf reinen Kursverlauf

Universell anwendbar bei allen Assets

Trading-Signale auf einen Blick

Auf allen Zeiteinheiten gleich anwendbar

Trägt enorm zum Risikomanagement bei

Nachteile:

Kein Einbezug von Unternehmenskennzahlen

Mögliche Fehlsignale

Benötigt viel Zeit zum lernen

Die 5 besten Bücher über technische Analyse

Technische Analyse der Finanzmärkte von John J. Murphy

Das Buch ist das Standardwerk über technische Analyse und wird oftmals sogar als die „Bibel der technischen Analyse“ benannt. Es erklärt die Grundlagen, fortgeschrittene Techniken und Anwendungen der Technischen Analyse in der Praxis.

Es ist für Trader und Investoren geeignet, die ihr Wissen über die Technische Analyse vertiefen möchten.

Technische Analyse mit Candlesticks von Steve Nison

Es beschäftigt sich mit der Anwendung von Candlestick-Charts in der Technischen Analyse. Es erklärt die Grundlagen, die Interpretation, Trading-Strategien und die Anwendung der Candlestick-Analyse in der Praxis.

Dieses Buch ist eines meiner ersten Bücher damals gewesen, welches ich gelesen habe und hat mich seit jeher geprägt.

Alles Was Sie über Technische Analyse Wissen müssen von Pierre M. Daeubner

Das Buch ist die kostengünstige Alternative zu den anderen Lektüren und super für Einsteiger geeignet. Es gehört zur „simplified“-Buchreihe des FinanzBuch Verlags und richtet sich entsprechend an Neulinge der technischen Analyse. Es erklärt Dir alle wichtigen grundlegenden Sachverhalte wie Formationen, Kerzenmuster und Indikatoren.

Das Elliott-Wellen-Prinzip von Robert Prechter

Die Elliott-Wellen-Theorie ist das komplexeste finanzprognostische Instrument, was die technische Analyse zu bieten hat. Das Buch von Prechter erklärt die Theorie und ihre Bestandteile sehr detailliert und für jedermann verständlich.

Da Prechter ein großer Freund von praxisnähe ist, sind alle Aspekte mit mehreren Charts sehr anschaulich dargestellt. Für jeden fortgeschrittenen technischen Analysten ist das Buch ein Muss in meinen Augen. Anfänger sollten jedoch lieber erstmal fern von dieser Lektüre bleiben.

Die Methodologie Wyckoff tiefgründig erklärt von Ruben V. Chaves

Die Wyckoff-Methode ist neben der Elliott-Wellen-Theorie ein weiteres komplexes, aber sehr effektives, Analyseverfahren. Das Buch erläutert anschaulich die Einzelheiten dieses Ansatzes von Akkumulations- und Verteilungsschemata bis hin zu Positionsmanagement ist alles dabei. Auf Grund der Komplexität der Wyckoff-Methode ist dieses Buch ebenfalls eher für Fortgeschrittene, als für Anfänger geeignet.

Wissenschaftliche Arbeiten über technische Analyse

The Optimism Cycle Sell In May von Ronald Q. Doeswijk

Diese Studie beschäftigt sich mit der saisonalen Marktstrategie “Sell in May and Go Away” . Das Paper untersucht die Marktrenditen in verschiedenen Monaten und ist die Grundlage von vielen Strategien, welche auf sogenannten Saisonalitäten basieren.

The pre-FOMC Announcement Drift von David O. Lucca

“The pre-FOMC Announcement Drift” ist eine Studie, die sich mit der Marktreaktion vor und nach den Ankündigungen des Federal Open Market Committee (FOMC) in den USA befasst. Die Autoren der Studie untersuchten hierbei den Zeitraum von 1994 bis 2011 und fanden einige spannende Markttendenzen um einen Zinsentscheid heraus.

Turn Of The Month Effect For The European Stock Market von Firoozeh Kolahi

Das Paper hat untersucht, ob es eine systematische Überrendite gibt, die in der Nähe des Monatswechsels erzielt wird. Die Studie hat wichtige Implikationen für Anleger und Trader, die versuchen, durch Timing-Strategien ihre Renditen zu maximieren. Aufbauend auf dieser Studie wurde der Monats-Ultimo bekannt.

Filling Open Price Gap On Intraday Timeframe von Maged Abidou

“Filling Open Price Gap on Intraday Timeframe” ist eine Studie, die untersucht, ob es eine Tendenz gibt, dass Preislücken, die während des Handelstages entstehen, wieder geschlossen werden. Kurslücken (engl. Gaps) sind eine der häufigsten vorkommenden technischen Objekte und sind daher ausgiebig untersucht worden.

FAQ – Technische Analyse

Was versteht man unter technischer Analyse?
+
Technische Analyse ist eine Methode, um die zukünftige Preisentwicklung von Finanzinstrumenten wie Aktien, Devisen oder Rohstoffen vorherzusagen. Sie beruht auf der Auswertung von Diagrammen und Charts, um wiederkehrende Muster und Trends zu identifizieren.
Welche Bedeutung haben Chartmuster in der technischen Analyse?
+
Chartmuster sind wiederkehrende Formationen in Diagrammen, die auf vergangene Kursbewegungen hinweisen. Sie können Trendumkehrungen oder -fortsetzungen anzeigen, wodurch technische Analysten potenzielle Handelssignale ableiten.
Wie funktioniert die technische Analyse?
+
Technische Analyse basiert auf der Annahme, dass Märkte Trends aufweisen, die dazu neigen, sich fortzusetzen, bis sie gebrochen werden. Technische Analysten nutzen verschiedene Indikatoren, um Trends und Marktstimmungen zu bewerten.
Welche Art von Indikatoren werden in der technischen Analyse genutzt?
+
Zu den gängigen Indikatoren gehören gleitende Durchschnitte, relative Stärkeindikatoren und Bollinger-Bänder. Es existieren zahlreiche weitere Indikatoren, die von technischen Analysten eingesetzt werden.
Welche Rolle spielen Zeitrahmen in der technischen Analyse?
+
Zeitrahmen sind wichtig, da sie die Genauigkeit und Details der Analyse bestimmen. Unterschiedliche Zeiträume (z. B. Minuten-, Stunden- oder Tagescharts) bieten verschiedene Einblicke und sind für verschiedene Handelsstile geeignet, wie Daytrading oder langfristige Investitionen
Kann man ausschließlich auf technische Analyse setzen, um Handelsentscheidungen zu treffen?
+
Obwohl technische Analyse allein genutzt werden kann, um Handelsentscheidungen zu treffen, wird sie oft in Kombination mit fundamentalen Analysen verwendet, um ein umfassenderes Bild des Marktes zu erhalten.
Welche Vorteile bietet die Verwendung technischer Analyse?
+
Die Nutzung technischer Analyse ermöglicht das Erkennen von Trends, das Messen der Marktstimmung sowie die Identifizierung von Ein- und Ausstiegspunkten, was dazu beitragen kann, Risiken zu minimieren.
Welche Nachteile gibt es bei der Anwendung technischer Analyse?
+
Nachteile der technischen Analyse können Fehlinterpretationen, falsche Signale und die Notwendigkeit von Übung und Erfahrung sein, um effektiv zu sein. Es erfordert Zeit und Training, um diese Analysemethode erfolgreich einzusetzen.
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

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„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.