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Günstige Konditionen

CFD Broker im Vergleich: Die besten Anbieter im Test

Hier erfährst du, welche CFD Broker beim direkten Vergleich am besten abgeschnitten haben. Seriöse Anbieter ermöglichen dir, sicher, schnell und seriös in den CFD-Handel einzusteigen.

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Wer Trader werden oder einfach nur das angesparte Kapital vermehren will, der kommt schnell zum CFD Trading. Aber wie ein guter Handwerker benötigt auch ein Trader das beste Werkzeug. Statt Hammer und Lötkolben benötigst du allerdings einen guten Forex Broker oder eine Plattform für den CFD Handel, mit der du optimal traden kannst. Dabei geht es nicht nur um die größte Auswahl, sondern auch um niedrige Kosten, strenge Regulierung u. v. m.. Denn nur wer auch optimal vorbereitet ist, kann auch optimale Ergebnisse erzielen.

Forex- & CFD-Broker

Reguliert: FCA, BaFin

Demokonto
100€
Mindeseinzahlung
Ab 0,7 Pips (Forex)
Spreads
Große Auswahl (Forex)
Besonderer Vorteil
1.250+
Märkte

Empfehlung

55+ Währungspaare
Multi-Asset Broker
Forex-, CFD-, Aktien-, ETF- & Krypto Broker

Reguliert: FCA, CySEC, FSA

Demokonto
200€
Mindesteinzahlung
Ab 1,0 Pips (Forex)
Spreads
Social-Trading
Besonderer Vorteil
2.000+
Märkte
Multi-Asset Broker
Währungen, Aktien, ETFs, Kryptos, Rohstoffe

Reguliert: KNF, BaFin

Demokonto
0€
Mindesteinzahlung
Ab 0,1 Pips (Forex)
Spreads
Ohne Mindesteinzahlung
Besonderer Vorteil
5.400+
Märkte

Das Wichtigste in Kürze:

Wer traden möchte, für den ist die Brokerauswahl essenziell. Beim ausführlichen Vergleich, sollte nicht nur auf die Kosten geschaut werden.

Weitere Punkte wie Regulierung, Anzahl der Marktplätze etc. spielen eine besonders große Rolle.

Der CFD-Broker stellt dem Kunden immer wieder Kurse für die Kontrakte, so kann der Kunde rund um die Uhr und weltweit die Basiswerte mittels selbst gewähltem Hebel handeln.

Als Trader bzw. Kunde beim Broker, kannst du sowohl an steigenden als auch fallenden Kursen entsprechend deinem Hebelverhältnis partizipieren.

Die besten CFD Broker im Vergleich

Doch bei der Masse an verfügbaren Anbietern kann einem schon ganz schnell schwindlig werden. Bei deiner Wahl solltest du einige Punkte beachten und diese hat man natürlich nicht immer alle auf dem Schirm. Besonders wichtig ist der Sitz des hinter dem Broker stehenden Unternehmens und die Regulierungsbehörden, die über den Broker wachen. Da es sich hier um den Finanzbereich handelt und einige Trader mit hohen Summen unterwegs sind, wollen diese wie du bestimmt auch sicherstellen, dass sie keinem Betrüger auf den Leim gehen. Immerhin gibt es überall schwarze Schafe und vor allem diese Branche zieht gerne auch etwas zwielichtigere Anbieter an.

Doch das ist natürlich nicht alles, worauf du dein Augenmerk legen solltest. Ebenfalls wichtig ist zum Beispiel die Anzahl der handelbaren Assets und Märkte. Aber natürlich darfst du auch nicht die Kosten aus den Augen verlieren. Klingt nach einigem, was zu beachten ist? Keine Sorge, wir haben die besten CFD-Broker für dich geprüft und du kannst dir auf Basis dessen ein eigenes Urteil bilden:

1. Capital.com

Capital.com
Offizielle Seite von Capital.com

Mit über 5 Millionen registrierten Kundenkonten und einem Handelsvolumen von über 500 Millionen Euro, steht Capital.com sicher an der Spitze der CFD-Broker beim Thema Größe. Durch das einfache One-Klick-Trading und die Einbindung des Trading View Chart hat sich Capital.com zusehends an die Spitze gemausert und ist inzwischen in verschiedenen Ländern vertreten.

Neben Niederlassungen in Polen oder Australien, gibt es auch zum Beispiel eine Geschäftsstelle in Großbritannien, wodurch Capital.com auch der englischen Finanzaufsicht unterliegt. Kunden können ab 100 € ein Konto bei diesem CFD-Broker eröffnen und hier teilweise komplett kostenlos viele verschiedene Assets an über 6000 Märkten handeln.

Niederlassung in: Großbritannien, Litauen, Zypern, Seychellen, Gibraltar, Polen, Australien, Bulgarien, Singapur

Reguliert durch: CySEC, ASIC, FCA

Anzahl der Märkte: 6.000 

CFDs auf Währungen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien + ETFs

Spreads ab 0,0 Pips ohne Kommissionen

Live-Konto-Eröffnung ab 100 €

Zahlungsmethoden: Apple Pay, Bankkarte, PayPal, Banküberweisung, Neteller, Skrill, Google Pay

2. GBE Brokers

GBE Broker
Webseite von GBE Broker

Doch dem steht auch der Anbieter von Forex und CFDs GBE Broker in nichts nach. Das vor mehr als zehn Jahren in Zypern gegründete Unternehmen hat inzwischen einen Sitz in Deutschland und unterliegt damit sogar der Regulierung der Bafin, also dem Bundesamt für Finanzen.

Anleger können sich hier ab 500 € ein Depot eröffnen und an mehr als 500 Märkten sowohl Währungen (Forex) als auch CFDs auf Aktien, Kryptowährungen, Indizes und Rohstoffe handeln. Außerdem bietet sich hier die besonders seltene Möglichkeit, Anleihen mit einem Hebel von bis zu 20:1 zu handeln. Der Börsenhändler ist mittlerweile als guter Metatrader Broker (MT4 & MT5) sehr bekannt.

Niederlassung in: Zypern

Reguliert durch: BaFin, FCA, CySEC

Anzahl der Märkte: 500

CFDs auf Währungen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien, Anleihen

Spreads ab 0,0 Pips +2€/Lot pro Trade

Live-Konto-Eröffnung ab 500€

Zahlungsmethoden: Banküberweisung, Neteller, Skrill, Kreditkarte

3. IG (www.ig.com)

IG CFD Broker
Offizieller Webauftritt von IG.com

Ebenfalls der Bafin unterliegt der IG Broker aus England. Dieser ist aber deutlich größer und älter als der Konkurrent GBE und schon seit 1974 am Markt. Bei diesem CFD Broker ist es möglich an über 17.000 Märkten Assets wie Aktien, aber auch Währungen, Aktienindizes, Kryptowährungen, Rohstoffe und sogar Anleihen zu handeln.

Neben dem kommisionsfreien Handel ist IG besonders populär durch die Live-Konto-Eröffnung ab 0 €. Damit können sich Anleger schon vor der ersten Einzahlung ein Depot eröffnen und sich mit dem Dashboard und der Ordermaske vertraut machen. Zudem wird auch ein Demokonto angeboten, um die Leistungen des IG Brokers erst einmal mit Spielgeld zu testen.

Niederlassung in: Deutschland

Reguliert durch: FCA, BaFin

Anzahl der Märkte: 17.000

CFDs auf Währungen, Aktien, Aktienindizes, Kryptowährungen, Rohstoffe, Anleihen

Spreads ab 0,4 Pips ohne Kommission

Live-Konto-Eröffnung ab 0 €

Zahlungsmethoden: Banküberweisung, Kreditkarten, PayPal

4. Plus500

Plus500
Offizielle Webseite von Plus500

Nicht so alt, aber sicherlich genauso bekannt, ist der 2008 in Israel ins Leben gerufenen Broker Plus500. Das ebenfalls börsennotierte Unternehmen ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen und könnte dir vor allem ein Begriff aufgrund der sehr markanten Werbung sein. 

Inzwischen sitzt Plus500 nicht mehr nur in Israel, sondern auch in Zypern und Großbritannien, weswegen sie auch den dortigen Regulierungsbehörden unterliegen. Anleger können sich hier ab 100 € ein Live-Konto eröffnen und mit CFDs auf Forex, Rohstoffe, Aktien, Kryptowährungen und Indizes handeln. Zudem bietet Plus500 den erfahreneren Tradern auch den Handel mit Optionen an.

Niederlassung in: Zypern, Israel, Großbritanien

Reguliert durch: FCA, CySEC, AFSL/ASIC

Anzahl der Märkte: 2.000

CFDs auf Devisen (Forex), Rohstoffe, Aktien, Kryptowährungen, Aktien, Indizes, Optionen

Spreads ab 0.5 Pips ohne Kommissionen

Live-Konto-Eröffnung ab: 100€

Zahlungsmethoden:  Apple Pay, Bankkarte, PayPal, Banküberweisung, Neteller, Skrill, Google Pay, Klarna, Ideal, Paysafecard, Trustly, Giropay

5. Etoro

Etoro
Webseite von Etoro

Noch bekannter ist allerdings der aus Amerika stammende CFD-Broker eToro. Dieser ist nicht nur Sponsor mehrerer deutscher Fußballvereine und für die kostenlosen Handelsmöglichkeiten bekannt, sondern auch seit beinahe zehn Jahren am Markt. Auch wenn eToro mit 200 € eine vergleichsweise hohe Ersteinzahlung verlangt, so ist dieser Broker durch die einfache Bedienbarkeit besonders bei Anfängern beliebt.

Bei eToro hast du die Möglichkeit an über 2000 Märkten verschiedene CFDs auf Währungen, Kryptos, Aktien und Rohstoffe zu handeln. Besonders dazu ist noch bei eToro, dass du viele “echte” Assets handeln kannst, also auch Aktien physisch ohne Hebel und ohne Kommissionen erwerben kannst und so nicht die allgemeinen Risiken eines Differenzkontaktes hast.

Niederlassung in: Israel, Großbritannien, USA

Reguliert durch: FCA, CySEC, ASIC

Anzahl der Märkte: 2000

CFDs auf Währungen (Forex), Kryptowährungen (Handel mit CFDs und echtem Wert), Aktien & ETFs (Handel mit CFDs und echtem Wert), Aktienindizes, Rohstoffe

Spreads ab 1.0 Pips ohne Kommission

Live-Konto-Eröffnung ab 200€ 

Zahlungsmethoden: Bankkarte, PayPal, Banküberweisung, Neteller, Skrill, Giropay

6. ActivTrades

Offizielle Webseite des Anbieters ActivTrades

Wer große Hebel mag, der ist bei Activ Traders genau richtig. Mit einem Hebel von bis zu 1:500 wird es hier Anlegern ermöglicht, verschiedene CFDs auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Finanzwerte, Aktien und ETFs zu handeln. Dazu bietet der Broker auch noch Kapitalmarktspezialitäten wie zum Beispiel Spread Betting an. 

Der Schweizer CFD-Broker mit seinen über 500 Märkten ist allerdings nur etwas für Leute, die sich wirklich gut im Bereich des Trading auskennen. Nicht umsonst liegt hier die Mindesteinzahlung für eine Kontoeröffnung schon bei 1000 €.

Niederlassung in: London

Reguliert durch:  FCA, Bahamas

Anzahl der Märkte: 500

CFDs auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Finanzwerte, Aktien, ETFs, Spread Betting

Spreads ab 0,5 Pips ohne Kommissionen

Live-Konto-Eröffnung ab 1.000€ 

Zahlungsmethoden: Banküberweisung (SEPA), Neteller, Skrill, Sofort, PayPal, Kredit-/Debitkarten

7. XTB (www.xtb.com)

XTB Webseite
Webseite offiziell von XTB

Etwas günstiger und auch in deutschland reguliert ist die polnische Trading Plattform XTB. Dieser CFD-Broker ist vor allem für sein großes Angebot an Währungen und anderen Assets wie Aktienindizes, Rohstoffen, ETFs und Krypto bekannt. Diese können Trader an über 3000 Märkten und mit der Sicherheit, dass XTB von der Bafin reguliert wird, handeln.

Kunden können sich hier völlig kostenlos und ohne Ersteinzahlung ein Echtgelddepot erstellen oder völlig unkompliziert das Spielgelddepot von XTB testen. Neben einer deutschen Niederlassung in Frankfurt am Main bietet XTB zudem einen kompetenten, komplett deutschsprachigen Support an.

Niederlassung in: Frankfurt, Polen

Reguliert durch: KNF, BaFin

Anzahl der Märkte: 3.000

CFDs auf Devisen (Forex), Aktienindizes, Rohstoffe, Aktien, ETFs, Kryptos

Spreads ab 0.0 Pips + 3,5€ Kommission pro 1 Lot

Live-Konto-Eröffnung ab 0 € 

Zahlungsmethoden: Kreditkarte, Sofort, Banküberweisung, PayPal

8. Admirals

Webseite vom Anbieter Admiral Markets

Wer allerdings deutlich mehr Märkte bevorzugt, der könnte beim Admiral Markets Broker fündig werden. Dieses Unternehmen bietet seinen Kunden über 4000 Märkte und neben den klassischen CFDs auf Forex, Aktien, Kryptos und Indizes auch Spezialitäten wie Spot Rohstoffe und Metalle sowie Anleihen an.

Zwar gehört Admirals zu den etwas höherpreisigen Brokern (mit einer Kommission von 3 $/Lot pro Trade), doch bekommen Kunden hier tatsächlich einiges für ihr Geld. Nach der kostenlosen Kontoeröffnung können Trader hier problemlos an von Admirals finanzierten Schulungen und Webinaren teilnehmen, um ihr eigenes Trading zu verbessern. Admirals ist außerdem attraktiv, da der Broker von der britischen Finanzaufsicht reguliert wird.

Niederlassung in: Großbritannien, Zypern, Australien

Reguliert durch: FCA, CySEC, ASIC

Anzahl der Märkte: 4.000

CFDs auf Forex, Rohstoffe (Spot Energien CFDs), Metalle (Spot Metalle CFDs), Indizes (Index CFDs), Aktien, ETFs, Anleihen, Kryptowährungen

Spreads ab 0.0 Pips + 3 $/Lot pro Trade

Live-Konto-Eröffnung ab 0 € 

Zahlungsmethoden: Kreditkarten, Banküberweisungen, Sofortüberweisungen (Klarna), GiroPay, Neteller, Skrill

9. CMC Markets

Webseite vom CMC Markets

Niederlassung in: Großbritannien, Deutschland

Reguliert durch: FCA, BaFin

Anzahl der Märkte: 9.600

CFDs auf Forex, Indizes, Kryptowährungen, Rohstoffe, Aktien

Spreads ab 0,7 Pips ohne Kommission

Live-Konto-Eröffnung ab 0 € 

Zahlungsmethoden: Kreditkarten, Banküberweisung

10. IQ Option

IQ Option
IQ Option – Offizielle Webseite

Niederlassung in: Zypern

Reguliert durch: CySEC

Anzahl der Märkte: 300

CFDs auf Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien, ETF, Forex, Indizes

Spreads ab 0.5 Pips ohne Kommission

Live-Konto-Eröffnung ab 10€ 

Zahlungsmethoden: Bankübweisung, Bitcoin, E-Wallets, PayPal, Sofort

Was sind CFDs?

Bestimmt hast du schon einmal in der Werbung oder von Freunden von Trading Apps gehört. Vielleicht träumst du auch eines Tages davon, Trader oder Aktienhändler zu sein und bist bei etwas Recherche auf den Begriff CFD gestoßen. Aber was ist das eigentlich? Wie funktioniert so etwas? Welche Risiken beinhaltet das Traden mit CFDs?

CFDs sind Finanzkontrakte und vor allem hochspekulative Derivate. Du, als Besitzer eines CFDs, bist nicht Anteilseigner eines Unternehmens oder eines Rohstoffes, sondern Inhaber einer Forderung gegenüber deinem Broker. Das bedeutet, dass du beim Handel mit diesen Produkten gegen die Bank/ den Broker handelst. Dies zieht das sogenannte Kontrahentenrisiko nach sich. Das bedeutet, dass wenn der Broker pleitegehen sollte, deine CFDs wertlos verfallen können. 

Genau aus diesem Grund und wegen der Hebelkosten eignen sich CFDs also nicht für langfristige Investitionen, sondern sind eher für kurzfristiges Trading interessant. Trotzdem sind CFDs nicht besonders kompliziert, wie zum Beispiel eine Option. Im Wesentlichen hast du einen Hebel, der dein eingesetztes Kapital auf den Basiswert erhöht. Dazu kommen noch vorher definierte Kosten, die meist erst für das Halten von über einem Tag anfallen.

CFDs sind Finanzkontrakte

Du handelst gegen deine Bank/Broker

CFDs haben einen Hebel und du musst für das geliehene Kapital mit Gebühren/Kosten rechnen

Vor- und Nachteile von CFDs

Wie du also schon siehst, gibt es sowohl vor- als auch Nachteile, wenn es um das Handeln mit CFDs geht. Bevor du dich in das Handel damit stürzt, solltest du dich deswegen sehr gut darüber informieren, ob dieses Finanzinstrument deinen Präferenzen entspricht. Denn wichtig ist es, dich dabei wohlzufühlen, womit du tradest. Deswegen haben wir dir hier noch mal alle Vor- und Nachteile des Tradens mit CFDs aufgelistet:

Vorteile:

Zugang zu internationalen Märkten: Einer der größten Vorteile beim Handel mit CFDs ist der Zugang zu internationalen Märkten. Während man in Deutschland kaum mehr kennt als die amerikanischen und deutschen Aktienmärkte, so sind durch CFDs eine Vielzahl von Handelsplätzen aus verschiedenen Ländern und für verschiedene Assets erreichbar. So ist oftmals sowohl der Handel von Kryptowährungen, Fremdwährungsanleihen, exotischen Aktien und allerlei Rohstoffen möglich..

Unkompliziertes Handeln von Futures, Währungen etc: Mit hinein spielt hier auch der nächste Vorteil, nämlich die Möglichkeit diese Assets unkompliziert zu handeln. Während gerade Futures im Rohstoff oder Indexbereich eigentlich sehr komplexe Finanzprodukte sind, die nur wenigen Investoren handeln können, können über CFDs eine Vielzahl dieser auch Privatanleger unkompliziert zugänglich gemacht werden.

Hebelmöglichkeiten: Großer Beliebtheit erfreuen sich aber die Differenzkontrakte auch wegen der Vielzahl an Hebelmöglichkeiten. Hiermit besteht theoretisch die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne einzufahren, da das geliehene Kapital das eigne Investment hebelt. Bei CFDs besteht zumeist eine Multiplikationsmöglichkeit von 2:1 bis 30:1.

Partizipation auf der Long & Short Seite: Zudem kannst du mit CFDs nicht nur dein Investment hebeln, sondern auch auf sowohl fallende als auch steigende Kurse spekulieren. Während gerade Shorts in der Praxis eigentlich eher schwierig sind, kannst du durch den Handel mit Differenzkontrakten sehr einfach auf den Wertverfall eines Assets wetten. Wenn du dazu noch einen Broker ohne Margin nutzt, kannst du dich dazu auch nicht verschulden, wenn du gegen eine Aktie oder eine Währung wettest.

Günstiger Handel: Ein Außerdem sehr großer Vorteil ist der günstige Handel. Da CFD-Broker einen eigenen Marktlatz haben, erheben sie für den Handel mit den Finanzprodukten oftmals keine Gebühren und Anleger können diese kostenfrei kaufen und verkaufen. Auch die Kosten für das hebelnde Fremdkapital fallen erst dann an, wenn die Position über Nacht gehalten wird.

Nachteile

Gebühren: Doch da kommen wir auch schon zu den Nachteilen, nämlich, wenn du deine Position über Nacht hältst. Für länger gehaltene CFDs fallen nämlich hohe Gebühren an. Hältst du beispielsweise einen 10x gehebelten CFD auf eine Aktie für ein Jahr, so fressen die Kosten und Zinsen für das geliehene Geld ca. 40 Prozent deines Eigenkapitals auf.

Verlustrisiko: Dazu kommt natürlich noch das Verlustrisiko. Wie bei jeder Form der Geldanlage kannst, du am Ende des Tages teile oder dein Gesamtes eingesetztes Kapital verlieren. Allerdings geht das bei CFDs durch die Hebelwirkung deutlich schneller. Bei einem angesprochenen Hebel von 10 auf eine Aktie reicht eine Schwankung um 10 Prozent aus, um dein gesamtes eingesetztes Eigenkapital auf 0 fallen zu lassen.

Kein Instrument für unerfahrene Anleger: Und genau aus diesem Grund gibt es Nachteil Nummer drei, denn diese Differenzkontrakte sind nun mal kein Instrument für unerfahrene Anleger. Wer sich nicht gut mit CFDs auskennt, sollte die Finger davon lassen. Es gilt die Devise: Handle, was du verstehst. Doch leider halten sich an diese nicht besonders viele Anleger und verlieren ihr Geld in oftmals unüberlegten und wilden Trades mit hohen Hebeln.

Gamification: Ein weiterer Nachteil ist die zunehmende Gamification vieler Trading Apps und Dashboards. Anlegern wird mehr und mehr suggeriert, dass das Ganze ein Spiel ist und es sich nicht um eine ernsthafte Sache wie Geld dreht. Deswegen müssen hier vor allem regelmäßige Trader aufpassen, nicht den visuellen Reizen zu verfallen, sondern stur und emotionslos ihre Tradingstrategie durchzuziehen.

Kontrahentenrisiko: Der letzte Nachteil ist zudem das viel angesprochene Kontrahentenrisiko. Du investierst nicht selbst in eine Aktie, wenn du einen CFD darauf kaufst, sondern erwirbst nur eine Bringschuld des Brokers. Im Falle einer Insolvenz sind Differenzkontrakte wie CFDs also kein Sondervermögen, sondern können im schlimmsten Fall wertlos verfallen, da der Broker bzw. die dahinter stehende Bank zahlungsunfähig ist.

Risiken des CFD-Tradings

Doch neben Vor- und Nachteilen gibt es noch ganz klar einige Risiken, die teilweise allgemein beim Traden, teilweise auch speziell beim Handel mit CFDs zum Tragen kommen. Auch über diese musst du dir klar sein, bevor du beginnst, mit diesen Finanzprodukten zu handeln. Wir haben dir hier die Wichtigsten einmal aufgelistet:

1. Einen Margin Call erhalten

Wie bereits oft erwähnt, kannst du beim Traden mit CFDs einen sogenannten Margin-Call erhalten. Das bedeutet, dass der Broker ohne zusätzliche Sicherheiten deine Positionen nicht mehr aufrechterhalten kann. In diesem Fall kommst du in eine Nachschusspflicht, d. h. wenn du möchtest, dass deine Positionen bestehen bleiben, musst du Geld nachschießen. Passiert dies nicht, werden deine CFDs liquidiert und der Tilgung deiner Schulden beim Broker zugeführt. Bei einigen Anbietern ist es sogar möglich, sich zu verschulden. Diese Anbieter solltest du aber gerade als Anfänger besser grundsätzlich meiden.

2. Totalverlust erleiden

Weiterhin besteht das Risiko wie bei allen Aktienanlagen einen Totalverlust zu erleiden. Bei CFDs braucht es dazu nicht einmal den klassischen Wirecard-Moment, sondern es reichen bei kleinen Hebeln bereits geringe Kursschwankungen. Ein Hebel von 20x auf eine Aktie kann bei einer 5 Prozent Schwankung des Basiswertes zum Totalverlust der Position führen.

Aber auch Totalverlust des ganzen Geldes ist nicht ausgeschlossen. Immerhin zeigen leider immer wieder viele Anfänger sehr viel Emotionalität beim Trading, was zur Folge hat, dass sie nach dem Ausstoppen immer wieder und immer größere Summen auf ein Basisszenario setzen, in der blinden Hoffnung es müsse irgendwann aufgehen.

Beim Traden gilt es immer, Emotionalität zu vermeiden und aktives Risikomanagement zu betreiben. Wer dies nicht tut, der kann schnell einen Totalverlust erleiden, weshalb sich gerade junge Trader dieses Risikos bewusst sein sollten.

3. Kontrahentenrisiko

Zudem besteht das ebenfalls bereits erwähnte Kontrahentenrisiko. Da du als Trader mit CFDs nur Inhaber einer Schuldverschreibung und nicht beispielsweise Besitzer der Aktien bist, handelst du gegen die Bank / den Broker. Würde dieser allerdings insolvent gehen, so könnten deine CFDs im Wert verfallen, da der Broker die Schuld ja nicht erbringen könnte. Natürlich ist dieses Risiko, bei einem gut regulierten und geprüften Broker gering, jedoch durchaus etwas, was sich Anleger vor Augen führen sollten.

4. Timing-Risiko

Und als Letztes besteht natürlich auch noch das Timing Risiko, das vor allem für Swing Trader besteht. Wer einen CFD länger als einen Handelstag hält, der muss zumeist sogenannte Over-Night-Gebühren und Zinsen an den Broker zahlen. Dies ist besonders gefährlich bei längerfristigen Trades, da du theoretisch mit deinem Szenario recht behalten könntest, die Gebühren aber vorher deine Gewinne aufgefressen haben.

Kurzgefasst

Mit CFDs kann man einen Totalverlust erleiden.

Aufgrund des Kontrahentenrisikos besteht die Möglichkeit eines Totalverlustes bei Insolvenz des Brokers.

Du kannst einen Margin Call erhalten und deine Positionen werden aufgelöst.

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

Doch gerade aus dem Grund, dass man sich trotz Margin Call etc. sogar verschulden kann, haben einige Broker inzwischen eine neue Policy eingeführt. Diese Broker arbeiten nämlich komplett ohne Margin oder Nachschusspflicht. Hier kannst du dich nicht verschulden, sondern deine Position wird automatisch nach Aufbrauchen deines Eigenkapitals geschlossen.

Dadurch kann sich ein Trade zwar nicht mehr “Erholen” schützt dich aber auch vor dem Margin Call und eventueller Verschuldung. Dafür wird vom Broker allerdings aber meist etwas von deinem Cash zurückgehalten, um sicherzustellen, dass du auch anfallende Gebühren bezahlen kannst.

Alles in allem sind Broker ohne Nachschusspflicht gerade eine gute Alternative für Einsteiger, da du hier nicht das Risiko eines Margin Calls hast. Da du allgemein nur mit Stop Loss und Take Profit Orders agieren solltest, ist ein Totalverlust dadurch auch noch weniger wahrscheinlich.

Bei Brokern ohne Nachschusspflicht kannst du keinen Margin Call erhalten.

Deine Position schließt automatisch nach Aufbrauchen des Eigenkapitals.

Du kannst dich bei diesen Brokern nicht verschulden.

Ein Teil deines Kapitals wird vom Broker oft als Sicherheit oder Margin of Safety gehalten.

Tipps für erfolgreiches handeln mit CFDs

Doch wie handelt man wirklich erfolgreich mit CFDs? Immerhin geben die verschiedenen Broker an, dass zwischen 60 und 90 Prozent der Privatanleger hier Geld verlieren. Es kann also nicht unnötig sein, ein paar Dinge und allgemeine Ratschläge in Betracht zu ziehen. Deswegen haben wir dir die wichtigsten Punkte hier aufgelistet.

Mit bekannten Basiswerten handeln

Als Erstes solltest du zunächst einmal nur mit Dingen handeln, die du verstehst. So solltest du zum Beispiel keine Aktie anfassen, wenn dir nicht wenigstens ihr Basisgeschäftsmodell bekannt ist, geschweige denn, wie sich die aktuelle Kapitalmarktstory des Unternehmens verhält.

Wer mit bekannten Werten wie zum Beispiel einer Coca-Cola handelt, macht dann hier wenig falsch. Wer dagegen auf unbekannte Werte mit schönem Namen setzt, die gerade signifikant gefallen sind, der dürfte schon bald ein böses Erwachen erleben.

Analyse, Analyse, Analyse …

Doch das zu kennen, was du handelst, reicht noch lange nicht, um aus dir einen erfolgreichen Trader zu machen, denn das wichtigste ist die Analyse. Dazu solltest du dir als Erstes klar werden, in welchem makroökonomischen Umfeld sich das Asset befindet, das du traden willst. Ist gerade Boom-Phase oder Rezession? Gibt es einen längerfristigen Trend in der Preisentwicklung? Ist dein Asset vielleicht eine Aktie aus einer Branche, die schon in fünf Jahren niemand mehr benötigt?

All diese Fragen und noch mehr musst du dir stellen. Denn sobald es ein Set-up gibt, musst du dir vorher darüber klar sein, warum das Asset jetzt im Wert steigen oder fallen soll. Dazu braucht es wiederum einiges an Analyse, denn nur weil es ein “gutes” Unternehmen ist, heißt das nicht, dass dies die Börse auch so sieht und preist. Hier geht es um tiefgreifende Analysen, ob nun fundamental oder chartseitig, die zu deiner gewählten Strategie passen.

Zuerst mit Demokonto üben – Danach Echtgeldkonto nutzen

Da für viele der Umgang mit CFDs etwas ganz Neues ist, solltest du zunächst auch erst einmal mit einem Demokonto üben. Viele Broker bieten ein solches Spielgeld-Depot an. Hier kannst du dich nicht nur mit dem Dashboard etc. des Brokers vertraut machen, sondern auch dein eigenes Trading perfektionieren.

Erst wenn du die für dich richtige Handelsstrategie und genügend Erfahrung gesammelt hast, wird es Zeit, mit Echtgeld zu traden. Setze dir deswegen am besten vorher ein Ziel nach, wie viele Monaten profitablem Trading du es für richtig hältst, mit Echtgeld in das Ganze zu starten.

Beginne mit einem kleinen Hebel

Doch auch wenn du dann so weit bist, solltest du nicht direkt auf das Gaspedal steigen. Du kannst bei den meisten Brokern zwischen verschiedenen Stärken von Hebeln, meist zwischen 2:1 und 30:1 wählen. Versuche es hier langsam angehen zu lassen und trade, wenn es nicht allzu viele Kosten verursacht auch erst mal ohne oder nur mit geringen Hebeln.

Zwar klingt dies alles sehr langweilig und sicher möchtest du direkt mit dem Traden starten, allerdings verlieren hier viele Menschen Geld, da sie das Thema überstürzen. Traden ist nicht so einfach wie man denken mag, weshalb auch du erst vieles lernen musst, bevor du wirklich profitabel in diesem Bereich arbeiten kannst.

Beachte den Margin-Call des Brokers

Um also wirklich gut in dem zu werden, was du tust, gilt es vor allem viele Dinge zu beachten, zum Beispiel deine Margin (auch Trading Margin genannt). Achte darauf, dass diese niemals zu niedrig ist oder zu tief fallen könnte, da hier automatisch Positionen geschlossen werden könnten.

Grund dafür ist, dass die Margin eine Art inversen Verschuldungsgrad angibt. Ist die Margin hoch, so hast du viel Kredit und kannst die Kredithebel deiner Positionen ohne Probleme decken. Ist sie hingegen niedrig, so besteht das Risiko, dass du dein geliehenes Kapital nicht mehr zurückzahlen kannst. In diesem Fall erhältst du einen Margin-Call, also eine Aufforderung mittel nachzuschießen. Kommst du dem nicht nach (also überweist du kein neues Geld in deinen Trading-Account), werden deine Positionen automatisch zwangsverkauft, auch wenn diese im Minus sind

Um dem vorzubeugen, behalte deine Margin immer im Blick, investiere nicht alles Geld in einen Trade und halte vor allem immer etwas Cash, um die Bilanz deiner Margin aufzupolieren.

Verluste begrenzen: Niemals ohne Stoppkurs handeln

Doch nicht nur das beachten der Trading Margin kannst du deine Verluste begrenzen, sondern auch in dem du nie ohne Stoppkurs bzw. Stop-Loss-Order handelst. Ein Stop Loss bewahrt dich, dabei in den meisten Fällen davor mehr zu verlieren als du eigentlich wolltest. Wenn du also nicht mehr als 10 Prozent des eingesetzten Kapitals auf einem Trade verlieren willst, musst du auch ein Zehntel unter dem aktuellen Kurs eine Stopp Loss Order setzen.

Deswegen ist es auch so enorm wichtig, sich vor dem Beginn eines Trades mehrerer Exit-Szenarien zu überlegen. Denn egal, wie gut du am Ende des Tages bist, die beste Trader liegen zumeist auch nur bei 51 Prozent ihren Handel richtig. Deswegen überlege dir genau, wann dein vorher erdachtes Szenario nicht mehr passen könnte und setze eine Stop-Loss-Order. Im selben Zug solltest du aber auch einen Take Profit nach oben setzen, um deine Gewinne abzuschöpfen, ehe sich das Blatt gegen dich wendet.

Kurzgefasst

Beginne deinen Weg zum erfolgreichen Trader mit einem Spiel- oder Demokonto.

Lege vorher fest, nach welchem Zeitraum profitablen Tradings du auf ein Echtgeldkonto wechseln möchtest.

Gehe gerade am Anfang sparsam mit dem Hebel um.

Handle nur, was du auch kennst und verstehst.

Handle nie ohne Stop Loss und am besten auch immer mit Take Profit Order.

Behalte deine Margin genauestens im Blick.

CFD Broker Vergleich: Welche Kriterien sind wichtig?

Doch da du nun schon einiges über das Trading weißt, wird es Zeit dir den passenden Broker auszusuchen. Tatsächlich gibt es hier aber ziemlich viele und es besteht schnell das Risiko, sich in diesem Dschungel zu verlieren. Deswegen ist es sehr wichtig, auf gewisse Kriterien zu achten, um den der richtige Broker ist die Basis für jeden erfolgreichen Trader. Darum haben wir dir hier alles, was wichtig ist und was du beachten solltest zusammengefasst:

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?

Die erste wichtige Frage, die sich stellt, ist, wie hoch die Mindesteinzahlung für eine Kontoeröffnung ausfällt. Immerhin möchtest du dich langsam an das Traden mit CFDs herantasten und nicht gleich horrende Summen einsetzen, um dir überhaupt ein Konto eröffnen zu können. 

Im Idealfall findest du einen Anbieter, bei dem du das Konto komplett kostenlos und ohne Mindesteinzahlung eröffnen kannst.

Wie hoch ist der maximal wählbare Hebel?

Während die erste Frage noch sehr allgemein auf jeden Trader zutrifft, so ist bei dieser schon komplizierter. Das Achten auf den Hebel ist abhängig je nachdem welche Tradingstrategie du verfolgst und welche Assets du handeln möchtest. Besonders auf die Hebelmöglichkeiten sollten Sculper und Intraday Trader im Währungsbereich. Da hier durch die wenigen Bewegungen oftmals ein sehr hoher Hebel nötig ist.

Welche Basiswerte bietet der CFD-Broker an?

Doch genauso wie die Frage nach dem Hebel, ist die Frage nach dem Basiswert eine, die von Trader zu Trader unterschiedlich ist. Hast du dich auf eine bestimmte Assetklasse wie beispielsweise Aktien oder Forex spezialisiert, dann solltest du nach dem Broker suchen, der dir in diesem Bereich das größte Angebot bietet. Für Anfänger empfiehlt sich hier aber eher eine gesunde Mischung, also ein Broker, der möglichst viel von allem Anbietet, damit du dich optimal austesten kannst

Gibt es eine Lizenz von einer staatlichen Finanzaufsichtsbehörde?

Was außerdem sehr wichtig zu prüfen ist, bevor du bei irgendeinem Broker Geld einzahlst, ist die Regulierungsthematik. CFD-Broker sollten im Idealfall einer großen staatlichen Einheit wie der Bundesaufsicht für Finanzen oder einem im Ausland ähnlichen Amt unterliegen. Potenziell am sichersten sind hierbei natürlich die Broker, die der deutschen Finanzaufsicht unterliegen, aber auch Länder wie Großbritannien bieten ein hohes Maß an Sicherheit. 

Checke trotzdem vorher immer unbedingt die Regulierung eines Brokers, da du sonst schnell an Betrüger geraten kannst, von denen du keinen Cent mehr wiedersiehst.

Wie hoch sind die Spreads des jeweiligen Brokers?

Eine weitere wichtige Frage ist jene nach den Spreads. Im Idealfall sind die Spreads, also der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufspreis, aus dem CFD-Broker und Börsen ihre Provision ziehen, sehr niedrig. Je höher die Spreads (welche in Pips angegeben werden) sind, desto mehr Abstand solltest du von diesem Broker nehmen. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn so zum Beispiel die Orderkosten geringer ausfallen oder die Orderzeit sehr gering ausfällt.

Wie hoch sind die Transaktionskosten?

Selbiges gilt hier natürlich beim Thema Transaktionskosten. Spreads und Transaktionskosten müssen als einheitlicher Kostenblock und nicht getrennt betrachtet werden. Einige Broker stellen diese Gebührenfaktoren oft aus Intransparenzgründen nicht zusammen dar. Deswegen ist es wichtig, sich als Anleger zu informieren und selbst zu errechnen, was am Ende des Tages die günstigste Form der Anlage ist.

Wie hoch sind die Finanzierungskosten?

Ein weiterer Kostenfaktor, den allerdings nicht alle Trader beachten müssen, sind die Finanzierungskosten. Diese sind besonders für Swingtrader ein wichtiges Kriterium, da die Kosten für das geliehene Kapital darüber entscheiden, wie lange ein Trade aufrecht gehalten werden kann, bevor die Kosten zu groß werden. Hier ist es also entscheidend, welche Strategie du verfolgst, da die meisten Broker für Intraday Aktivitäten oft keine Finanzierungsgebühren verlangen.

Bietet der Broker ein Demokonto an?

Doch am wichtigsten ist am Anfang für dich, dass der Broker ein Demokonto anbietet. Wenn du noch keine Erfahrungen im Trading hast, dann solltest du erst einmal beginnen in einem sogenannten Spielgeldkonto zu traden, um Erfahrungen zu sammeln und nicht dein eigenes Geld zu verlieren. Es bietet sich auch immer an ein Demokonto bei dem Broker zu eröffnen, bei dem du später potenziell auch mit Echtgeld handeln wollen würdest, da du dann einmal mit der Arbeitsoberfläche und der Ordermaske vertraut bist.

Gibt es einen kompetenten Support auf Deutsch?

Außerdem wichtig für das optimale Tradingerlebnis ist ein kompetenter deutscher Support. Auch wenn du sehr gut Englisch kannst oder glaubst du benötigst nirgendwo einmal nachzufragen, so wird es mit der Zeit doch passieren. Einerseits ist es dann viel besser und einfacher, einen deutschen Support zu haben, was eventuelle Missverständnisse ausschließt, andererseits wird irgendwann einmal ein Fall auftreten, bei dem man nachfragen muss, spätestens wenn einmal ein technischer Fehler auftritt. Ein Support auf Deutsch ist als demnach in jedem Fall ein dickes Plus.

Läuft die Ein- und Auszahlung von Kundengeldern schnell und unkompliziert?

Letzter wichtiger Punkt, den du beachten solltest, ist die schnelle Ein- und Auszahlungen bei den CFD-Brokern. Es ist immer von Vorteil, wenn die Auszahlung sowie die Einzahlung von Geldern schnell und unkompliziert vonstattengeht. Als Trader, der sich um 1000 Dinge gleichzeitig Gedanken machen muss, musst du dich ja nicht auch noch damit beschäftigen. Achte deswegen auf Auszahlungen von maximal 48 Stunden, verschiedene Zahlungsmöglichkeiten und vor allem gebührenfreie Auszahlungen.

Fazit

Es ist also gar nicht so einfach, den richtigen CFD Broker zu finden, um mit dem Trading zu beginnen. Deswegen ist es am Anfang wirklich wichtig zu vergleichen und sich in das Thema einzulesen. Wer von Anfang an einfach nur darauf losstürmt, hat zumeist schon von Beginn an verloren. Versuche dich deswegen ausgiebig zu informieren und mache dir einen konkreten Plan, wie du als Trader starten willst.

Erst danach folgt die Auswahl des richtigen Brokers nach den weiter oben genannten Kriterien und deinen persönlichen Präferenzen. Lass dich also nicht entmutigen, wenn dir alles zu langsam vorangeht. Das Ganze ist ein Prozess, in dem du lernst Disziplin und das nötig Know-how anzusammeln, um am Ende des Tages kein Geld zu verlieren.

FAQ – Die am Häufigsten gestellten Fragen zum CFD Broker Vergleich

Welche CFD Handelsplattformen werden angeboten?

Bei CFDs handelst du in den meisten Fällen auf der Broker eigenen Plattform. Da diese Finanzprodukte Differenzkontrakte mit Bringschuld der Bank sind, handelst du gegen deinen eigenen Broker, anstatt an einem richtigen Markt.

Während der normalen Markthandelszeiten sind die CFD-Broker allerdings verpflichtet sich an die Kurs der großen Börsen zu halten, sodass für dich kein Nachteil entsteht. Handelst du allerdings außerhalb dieser, kann der Broker den Kurs selbst festlegen, was für dich oftmals ein Nachteil ist.

Kann man einen CFD Broker kostenlos testen?

Die Mehrheit der CFD-Broker kannst und solltest du auf jeden Fall kostenlos testen. Dies lässt sich am besten über ein Demokonto realisieren, indem du mit Spielgeld traden kannst. Das ist nicht nur wichtig, um den Broker, die Ordermaske etc. genau kennenzulernen, sondern auch Erfahrungen zu sammeln, wenn du neu bist.

Wenn du dir also ein Konto bei einem CFD Broker eröffnest, solltest du immer mit einem Demokonto beginnen. Am besten legst du auch schon vorher fest nach, wie vielen Wochen oder Monaten profitablen Tradings du dich dazu bereit fühlst, mit Echtgeld zu traden. Das ist besonders gut für deine Disziplin, da schnell   zum Wechsel ins Echtgeld verleiten.

Wie seriös sind CFD Broker?

Die Seriosität von CFD Brokern wird ab und an tatsächlich angezweifelt. Das liegt allerdings weniger daran, dass es sich hier tatsächlich um Betrüger handelt, sondern da hier viele, vor allem unwissende Privat- und Kleinanleger ihre Gelder verlieren. Deswegen solltest du erst mit dem Traden beginnen, wenn du eine vorzeige fähige Performance in einem Demokonto vorweisen kannst.

Dazu kommt allerdings noch, dass es tatsächlich in der Vergangenheit einige betrügerische Plattformen am Markt gab. Diese kannst du umgehen, indem du nicht nur Erfahrungsberichte liest, sondern auch nachschaust, von welchen Finanzbehörden der Broker reguliert wird. Jene, die der deutschen oder britischen Aufsicht unterliegen, gelten dabei als besonders sicher.

Welcher CFD Broker ist der beste?

Tatsächlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Jeder CFD Anbieter ist sehr eigen und kann für den einen Trader exzellent, für den anderen aber gleichzeitig ungenügend sein. Deswegen musst du dir von Anfang an klar sein, welche Strategie du verfolgen möchtest und welche Werte du handeln willst, um für dich den optimalen Broker zu finden.

Stehst du allerdings erst am Anfang deiner Trader Karriere, solltest du dir vielleicht erst einmal ein Demokonto bei einem möglichst großen Broker eröffnen. Dies hat zum Vorteil, dass du erstens nur mit Spielgeld handelst und Erfahrungen sammeln kannst und dass die großen Broker zumeist die kompletteste Produktpalette haben.

Ist das CFD Trading gefährlich?

Bei CFD Trading besteht wie bei allen anderen Geldanlagen natürlich auch das Risiko, das eingesetzte Kapital teilweise oder komplett zu verlieren. CFDs gelten aber aufgrund der Hebelmöglichkeit als besonders risikoreich, da schon kleine Bewegungen im Markt die komplette Position auffressen können.

Deswegen solltest du grundsätzlich nur dann handeln, wenn du verstehst, was du tust und wenn du dir auch der Risiken bewusst bist. Es empfiehlt sich deswegen immer vorher erst einmal mit Spielgeld das ganze auszuprobieren, um zu sehen, ob du das Traden schon wirklich kannst. Ansonsten droht hier nämlich der Totalverlust des gesamten Geldes.

Außerdem solltest du als Anfänger immer einen Broker ohne Trading Margin nutzen, da bei diesen Margin losen Brokern nicht das Risiko besteht sich zu verschulden.

Wie finanzieren sich CFD-Broker?

CFD Broker finanzieren sich zumeist aus drei Quellen. Das sind:

  1. Trading Gebühren + Spreads

Als Erstes finanzieren sich Broker natürlich von den Gebühren der Kunden. Diese entstehen aus eventuellen Ordergebühren, die du pro Order zahlst und den Spreads. Das ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, aus denen die Broker ihre Provisionen ziehen.

  1. Zinsen für das geliehene Kapital

Dazu kommen noch die Kosten, die Tradern für das geliehene Kapital berechnet wird. Zumeist fallen diese an, wenn eine gehebelte Position über Nacht, also bis zum kommenden Handelstag gehalten wird. Je nach Broker fallen diese von 4 bis 5 Prozent auf den kompletten Wert der Position aus.

  1. Verluste der Kunden

Und natürlich gewinnen einige Broker auch, wenn Anleger ihr Geld verlieren. CFDs sind nämlich bekannterweise Finanzinstrumente, die dich gegen deinen Broker handeln lassen (dieser ist quasi deine Gegenpartei). Zwar sichern sich die meisten Anbieter wiederum durch die Börse selbst oder durch Versicherungen ab, sodass ihre Gewinne hier nicht gleich dem Verlust der Anleger sind, trotzdem kann hier aber oftmals Profit daraus erzielt werden.

Wie werden potenzielle Verdienste aus CFDs versteuert?

CFDs unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Da diese von CFD Brokern allerdings nicht pauschal wie beispielsweise bei einem normalen Aktienbroker abgeführt wird, muss man diese Gewinne in der Steuererklärung als Kapitalerträge angeben.

Diese unterliegen dann zunächst dem Freistellungsauftrag, d. h. 1000 € des verdienten Geldes ist ab 01.01.2023 erst einmal grundsätzlich steuerfrei. Jeder weitere verdiente Euro wird mit der Abgeltungssteuer und dem Solidaritätsbeitrag besteuert, was sich letztlich auf eine Belastung von ca. 26 Prozent beläuft.

Allerdings fallen diese Belastungen natürlich nicht auf jeden Trade an, den du innerhalb eines Jahres profitabel geschlossen hast, sondern vorher werden deine Gewinne mit eventuellen Verlusten verrechnet. Das passiert, um sicherzustellen, dass auch nur das versteuert wird, was unter dem Strich für dich übrig bleibt.

Wie funktioniert CFD-Trading?

CFD Trading funktioniert, indem du eine Bringschuld einer Bank bzw. des Brokers auf ein bestimmtes Asset erwirbst. Steigt das Asset im Wert, so profitierst du 1 zu 1 von der Wertentwicklung des unterliegenden Basiswertes.

Benutzt du dazu noch einen sogenannten Hebel, hast du die Möglichkeit mithilfe von Fremdkapital dein eingesetztes Investment zu multiplizieren. Dieser Hebel wirkt allerdings in beide Richtungen, was bedeutet, dass bei einer Bewegung eines Assets von 5 Prozent nach oben, dein Investment mit einem Hebel von 5 zwar 25 Prozent im Plus sein kann, allerdings andersherum auch 25 Prozent im Minus.

Deswegen solltest du gerade beim Trading mit Hebel sehr vorsichtig und sparsam mit dem Einsatz von Fremdkapital umgehen. CFDs sind hochspekulative Finanzinstrumente, die durch die Möglichkeit sich mithilfe eines Kredites größere Positionen zu verschaffen, auch ein erhöhtes Verlustrisiko haben.

Wie sicher ist CFD-Trading?

Grundsätzlich handelt es sich bei CFDs um hochspekulative Finanzinstrumente, die ein erhöhtes Totalverlustrisiko mit sich bringen. Deswegen solltest du diese nur handeln, wenn du dir absolut bewusst bist, was du tust, einige Erfahrung hast und ein Experte auf dem Gebiet bist.

Was die reine Umsetzung und die Sicherheit von CFD Brokern angeht, so solltest du streng darauf achte, dass die Anbieter von einer im Idealfall deutschen oder britischen Regulierungsbehörde überwacht werden. Dies macht das Traden bei diesen Brokern, abgesehen von den Kapitalmarktrisiken, besonders sicher und du läufst nicht Gefahr Betrügern oder ähnlichem aufzusitzen.

Wie lange kann man CFDs halten?

Von der reinen Theorie her, kannst du CFDs so lange halten, wie du möchtest, allerdings ist das nicht immer sinnvoll. Grundsätzlich kannst du einen ungehebelten CFD (also ohne Fremdkapital) so lange halten, wie du möchtest, da hier keine laufenden Gebühren anfallen. Auch für gehebelte CFDs, die du nur während eines Tages oder einer Handelsspanne hältst, gilt, dass du keine Gebühren zu zahlen hast.

Bist du aber beispielsweise als Swing-Trader aktiv und hälst gehebelte CFDs über mehere Tage bis Wochen, so solltest du auf jeden Fall ein Auge auf die Gebühren werfen. Immerhin fallen hier täglich Zinsen für das geliehene Kapital an, die innerhalb eines Jahres schon ein Viertel oder mehr deines gesamten Eigenkapitals auffressen können. Es emphielt sich deswegen vorher zu überprüfen, wie lange du den Trade aufrecht halten möchtest und was dich das effektiv kostet.