Slippage im Trading ist ein Effekt, wenn Dein Trade zu einem anderen Kurs ausgeführt wird, als Du es gewünscht hast. Oftmals trifft uns der Slippage negativ. Gerade während News Events kann es zu großen Verzögerungen der Orderausführungen kommen.
Der Slippage kann je nach Broker unterschiedlich stark ausfallen. Durch gutes Management kann man den Slippage minimieren. Mehr dazu im Ratgeber:


Überblick: Slippage im Trading
#1 Was ist Slippage im Trading? – Kurze Erklärung und Definition.
#2 Warum passiert Slippage? – Bspw. Liquiditätsmangel.
#3 Slippage minimieren – 2 konkrete Tipps für Dich.
#4 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Slippage Trading.
Was ist Slippage eigentlich?
Mit einem Slippage bekommst Du es immer dann zutun, wenn sich der Preis eines Trades im Moment der Ausführung ändert. Du willst bspw. eine Aktie bei 100€ kaufen, aber wirst erst bei 100,40€ ausgeführt. Du denkst also, Du kaufst oder verkaufst zu einem bestimmten Kurs, aber am Ende kriegst Du einen anderen Preis. Das kann für Dich positiv oder negativ sein.
Wir können zwischen positiver und negativer Slippage unterscheiden. Stell Dir vor Du hast einen Take Profit gesetzt, aber durch den Slippage wird die Aktie sogar noch höher verlauft, weswegen Du mehr Gewinn machst. Ebenso könnte das Gegenteil eintreffen, dass ein Kurs schlechter ausgeführt weswegen Du weniger Gewinn (oder mehr Verlust) machst.
Beachte: Slippage stelle ich mir gerne wie das „Ausrutschen“ des Trades vor. Der Kurs rutscht quasi so schnell weg, dass meine Order woanders ausgeführt wird.
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Warum passiert Slippage?
Slippage etsteht vor allem durch 2 Gründe: Zum einen ändern sich Preise schnell, weswegen bei dem dynamischen Verhalten ein Kurs gerne schnell ein Preis-Level „Überspringt“ und die Order woanders ausgeführt wird. Zum anderen könnte es in einem Vermögenswert an an Liquidität mangeln, weswegen der Kurs zu einem anderen Preis ausgeführt wird. (das ist vor allem bei sehr kleinen Unternehmen oder exotischen Forex-Paaren gerne der Fall).

Beachte: Slippage ist nicht mit dem Spread zu verwechseln! Der Spread ist der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufkurs bei der Tradeausführung. Das sind unterschiedliche Sachen.
Slippage minimieren
Tipp #1: Vermeide es während Nachrichtenereignissen zu traden, um das Risiko des Slippage zu minimieren. Die wichtigsten Ereignisse sind Zinsentscheidungen der FED & EZB, sowie der US-Arbeitsmarktbericht und Inflationsdaten. Bei all diesen Ereignissen reagieren Indizes, Rohstoffe und Währungen sprunghaft, was zu fatalen Slippages führen kann. Sind solche News angekündigt, dann achte ich darauf, dass ich keine Trades offen habe.
Tipp #2: Ebenso kannst Du Limit Orders verwenden um Slippages zu minimieren. Hier kannst Du einen festen Preis definieren, ab wann ein Trades ausgeführt werden soll. Die Chance ist zwar da, dass Du hier und da mal etwas Slippage hast, aber oftmals ist dieser dann sogar positiv für Dich. Aber auch hier gilt: Eine Limit Order während Newsevents ist nahezu so wenig Wert wie eine Market Order während Newsevents.
Tipp #3: Durch das Handeln von hoch liquiden Werten wie große Aktien, Indizes, Forex-Paare kannst Du ebenfalls das Risiko von Slippage minimieren. Hier sind so viele Händler aktiv, dass stets genügend Orders im Markt sind, um eine Gegenposition zu Deiner zu finden. Als Zusatz: Während der Haupthandelszeit zwischen 8:00 bis 22:00 ist die Liquidität in den meisten Assets am höchsten. Handel am besten hier.
Tipp #4: Zu guter Letzt kann ein Broker mit einer sehr schnellen Orderausführungsgeschwindigkeit Dein Slippage im Trading minimieren. Ich habe die letzten Monate GBE Brokers genutzt und bin da echt zufrieden gewesen.
FAQ – Slippage im Trading

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Christian Böttger
Vollzeit-Trader
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Über den Autor:
Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.
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