Die folgenden 12 Trading Tipps sind für Anfänger geeignet, die kostspielige Fehler vermeiden wollen. Ich werde Dir alles anhand der Praxis erklären. Am Ende liegt es aber an Dir, dass Du die Tipps verinnerlichst und korrekt anwendest.
Wenn Du diese Tipps befolgst, hast Du bereits einen großen Schritt gemacht, um Dich zu einem guten Trader zu entwickeln, der profitabel handeln kann:

Kurzüberblick: Trading Tipps
#1 Investiere Zeit – Trading lernen braucht Monate!
#2 Nutze ein Demokonto – Risikofreies Trading.
#3 Aktives Risikomanagement – Maximal 1% pro Trade.
#4 Emotionen kontrollieren – Sei wie ein Roboter.
#5 Seriöser Broker – Geringe gebühren, schnelle Trades.
#6 Cool bleiben – Auch bei fallenden Kursen.
#7 Mache Backtests – Prüfe Deine Strategien im Detail.
#8 Mach ein Trading Journal – So verbesserst Du Dich!
#9 Trading vs Investieren – Trenne beide Anlagehorizonte.
#10 Realistische Erwartung – Sorgt für weniger Druck.
#11 Akzeptiere Verluste – Jeder verliert mal Trades.
#12 Nutze einen Trading Stil – Fokussiere Dich auf Einen.
1. Tipp: Investiere Zeit
Als langjähriger Trader muss ich vielen Börsenneulingen einen Zahn ziehen: Trading lernen geht nicht an einem Tag oder einer Woche. Vielmehr solltest Du Monate und Jahre in Deine „Ausbildung“ zum Trader investieren. Das gilt besonders, wenn Du Daytrading lernen willst. Die Finanzmärkte sind ein sehr komplexes und gleichzeitig äußerst dynamisches System. Du musst Dich mit vielen Grundlagen vertraut machen, um ihre Funktionsweise zu verstehen.

Beachte: Ich empfehle Dir Dich ausgiebig mit der Chartanalyse zu beschäftigen. Für das kurzfristige Trading ist dies der bekannteste Ansatz!
2. Tipp: Nutze ein Demokonto
Wenn Du Dich in die Grundlagen des Tradings eingearbeitet hast, ist die Versuchung natürlich groß, Dein Wissen sofort im Echtgeldhandel auszuprobieren. An dieser Stelle muss ich Deine Euphorie leider ein wenig bremsen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur raten, mindestens 1 Jahr lang in einem Trading-Demokonto zu handeln. Kostenlose Trading Demokonten werden heutzutage von fast allen guten Brokern angeboten.

Beachte: Mit einem Trading-Demokonto kannst Du über Monate in Ruhe Deine Trading-Strategie entwickeln und im echten Handel ausprobieren. Erst wenn Du Dir sicher bist, eine langfristig profitable Strategie in der Hand zu haben, solltest Du vom Demo- in den Echtgeldhandel umsteigen.
3. Tipp: Aktives Risikomanagement
Ein gutes Risikomanagement ist für uns Trader unverzichtbar, um Verlustserien, die jeder von uns erlebt, abzufedern und nicht existenzgefährdend werden zu lassen. Zum Risikomanagement gehört neben dem Setzen eines Stop-Loss auch die richtige Auswahl der Positionsgröße. Diese wähle ich immer so, dass ich maximal 1% des Depots riskiere, falls ich einen Verlust-Trade mache.

Beachte: Die Auswahl des richtigen Finanzproduktes ist ebenfalls wichtig. Denk hierbei dran, dass gehebelte Produkte deutlich risikoreicher sind! Hier sit ein Stop-Loss umso wichtiger.
4. Tipp: Emotionen kontrollieren
Emotionen wie Zufriedenheit, Angst oder Wut sind beim Trading normal, doch sie führen oft zu Fehlentscheidungen und Wahrnehmungsverzerrungen, die durch Gier und Angst besonders verstärkt werden. Indem Du eine Strategie mit vielen Trading-Regeln verwendest, hast Du automatisch weniger Spielraum für Emotionen. In der Praxis sprechen wir von einem „Fixed-Entry“ System. Du hast quasi einen festen Algorithmus wie Du beim Trade vorgehst.

Beachte: Die richtige Trading Psychologie macht den Unterschied zwischen profitabler und nicht-profitabler Trader. Trainiere Deine Emotionen!
5. Tipp: Seriöser Broker
Ich empfehle Dir einen Broker zu nutzen, welcher eine benutzerfreundliche Plattform, geringe Gebühren und viele Regulierungen besitzt. Ich selber bin seit mehreren Jahren bei XTB als CFD-Broker. Am besten nutzt Du bei Brokern auch erstmal ein Demokonto um die Software zu testen und Dich einzuarbeiten wie Dein Trading Workflow aussehen könnte.
Vorschau: XTB Plattformen & Konten
Beachte: Die Gebühren spielen vor allem für Trader eine wichtige Rolle, die mit vielen kleineren Positionen handeln. Zu hohe Gebühren pro Transaktion fressen einen Teil der gemachten Gewinne wieder auf. Achte deshalb besonders auf die Transaktionsgebühren für die von Dir gehandelten Assets.
6. Tipp: Cool bleiben
Falls die Kurse mal fallen solltest Du keine Panik schieben. Einerseits kannst Du Long Positionen frühzeitig mit einem kleinen Verlust schließen, andererseits kannst Du sogar auf fallende Kurse per Short Position setzen. Das Shorten wird meist über gehebelte Derivate umgesetzt (bspw. CFDs oder KO-Zertifikate). Da diese Produkte sehr risikoreich sind, ist das Short Trading für Fortgeschrittene.

Beachte: Wenn Du eine Strategie hast, die bei steigenden Kursen gut funktioniert mit Longs, so wird diese mit umgekehrter Logik wahrscheinlich auch gut für Shorts funktionieren.
7. Tipp: Mache Backtests
Unter Backtesting wird die Analyse der Performance einer Trading-Strategie auf Basis historischer Daten verstanden. Vereinfacht gesagt: Bei einem Backtest überprüfst Du, ob eine Strategie in der Vergangenheit funktioniert hätte. Schneidet der Backtest gut ab, so ist die Chance hoch, dass die Strategie auch in Zukunft funktioniert. Nur durch umfangreiche Backtests findest Du schließlich heraus, ob eine Handelsstrategie grundsätzlich erfolgversprechend ist oder nicht.

Beachte: Zwar ist auch die Zukunft an der Börse immer anders als die Vergangenheit. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Handelsstrategie, die in den letzten Jahren erfolgreich gewesen wäre, das auch in der Zukunft ist, ist wesentlich höher als bei einer ungetesteten Strategie.
8. Tipp: Mach ein Trading Journal
In einem Trading Tagebuch sollst Du alle getätigten Trades (inkl. Gefühlslage) notieren. Wenn Du Deine Trades regelmäßig nochmal durchgehst wirst Du stetig mögliche Schwachstellen in Deinem System finden, welche Du ausbessern kannst. Das Führen eines Journals ist viel Fleißarbeit, aber genau der Puntk wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Sprich wer meint es ernst mit dem Trading und wer nicht? Trading ist Arbeit!

Beachte: Durch die Auswertung Deines Journals über einen längeren Zeitraum wirst Du zahlreiche positive und negative Muster erkennen. Die Verbesserung der positiven und die Vermeidung der negativen wiederkehrenden Verhaltensweisen, machen Dich zu einem erfolgreicheren Trader.
9. Tipp: Trading vs Investieren
Viele Trader agieren kurzfristig (Scalping & Daytrading), betreiben aber nebenher auch eine langfristige Geldanlage. Falls auch Du zu dieser Gruppe gehörst, rate ich Dir, das kurzfristige Trading strikt von Deinen langfristigen Investments zu trennen. Du sollst also mehrere Depots haben. Für jeden Ansatz ein eigenes Konto. So entgehst Du der Versuchung Geldbeträge von einem Bereich in den anderen zu verschieben.

Beachte: Manche Broker bieten ihren Kunden die Möglichkeit, parallel zwei Live-Konten zu führen. Alternativ kannst Du selbstverständlich Konten bei verschiedenen Brokern einrichten.
10. Tipp: Realistische Erwartung
Erwartest Du zu viel Rendite in zu kurzer Zeit, so wirst Du stets Druck verspüren „Handeln zu müssen“. Dies wirkt sich negative auf die Qualität der Trades aus, was meist zu Verlust-Trades führt. Realistisch ist, dass Du erstmal 1,5 Jahre gar kein Geld verdienst, weil Du das Trading erstmal lernen musst. Als Daytrader sind 50% Rendite im Jahr realistisch. Irgendwelchen Kram mit 1.000% kannst Du vergessen.

Tipp: Zudem solltest Du Dir vergegenwärtigen, dass Trading für die überwiegende Mehrheit der Börsianer kein schneller Weg zum Reichtum ist. Trading ist ein Marathonlauf und kein Sprint.
11. Tipp: Akzeptiere Verluste
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass selbst erfahrene Trader Tage oder auch mal Wochen erleben, an denen einfach alles misslingt. Verlustserien passieren nicht nur Anfängern, sondern auch Profis. Deshalb ist es so wichtig, den richtigen Umgang mit ihnen zu finden. Es gibt keine Strategie, die jeden Trade mit Gewinn beendet. Durch gute Backtests und Risikomanagement kannst Du aber gut abschätzen welche Verlust-Serien auch „normal“ sind bei Deiner Strategie.

Beachte: Du kannst Verlustserien sogar etwas Positives abgewinnen. Manchmal entdeckt man Fehler die man später nicht wiederholen möchte und kann dadurch sein Trading weiter verbessern.
12. Tipp: Nutze einen Trading Stil
Beim Scalping agierst Du extrem kurzzeitig und hältst Positionen nur wenige Sekunden oder Minuten, um von minimalen Kursänderungen zu profitieren. Im Daytrading schließt Du Positionen spätestens zum Handelsschluss eines Tages – hältst diese also nur über einige wenige Stunden. Swingtrader halten Positionen hingegen in der Regel über einen Zeitraum von mehreren Tagen oder Wochen. Fokussier Dich auf einen Stil.

Beachte: Deine Strategie solltest Du zu Beginn mit einem Trading-Stil verfolgen, bis Du profitabel bist auf lange Sicht und erst dann empfehle ich Dir, sie auch in anderen Märkten auszuprobieren.
FAQ – Trading Tipps

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Christian Böttger
Vollzeit-Trader
>75% Trefferquote
+7 Jahre Erfahrung
>100K € Jahresgewinn
Über den Autor:
Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.
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