Die besten Forex-Trading Broker im Vergleich

Privatanleger, die auf der Suche nach hohen Renditechancen sind, sind am Forex-Markt, dem mit Abstand liquidesten Markt der Welt, genau richtig. Bis vor einigen Jahren, war es bislang institutionellen Anlegern, wie Banken und Hedge-Fonds vorbehalten am Devisenmarkt teilzunehmen. Danke des Internets gibt es nun jedoch bereits seit geraumer Zeit eine große Menge an Online-Brokern, die es Privatalegern ermöglichen, am internationalen Forexhandel teilzunehmen. Dank immer kleinerer Kontraktgrößen bis in den Mikrolot-Bereich, können sich bereits Einsteiger beim gehebelten Handel in Währungspaaren versuchen, ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Da Online Forex Broker verschiedene Konditionen aufweisen, haben wir uns die Besten Plattformen genauer angeschaut und unsere Ergebnisse für Sie im Forex-Broker Vergleich detailliert zusammengefasst.

Forex-Broker Vergleich 2020 – Unsere Empfehlungen

BrokerMindesteinzahlungmax. Hebelmin. LotgrößeSpread EUR/USDDemokontoWährungspaare 
Admiral Markets200€x300,01 Lot1,0 PipsJa58Zum Broker
FXFlat200€x300,01 Lot0,5 PipsJa132Zum Broker
XTB0€x300,01 Lotab 0,3 PipsJa49Zum Broker
ETORO200€x300,01 Lot3,0 PipsJa48Zum Broker
BDSwiss100€x300,01 Lot1,0 PipsJa80Zum Broker

Wer ist der beste Forex-Broker?

Platz 1 – Unser Testsieger: Admiral Markets

Admiral Markets wurde über die letzten Jahre immer wieder erneut von Privatanleger zum besten Forex-Broker gekürt. Admiral Markets erzeugt jedes mal erneut mit einem großen Angebot an Finanzprodukten, geringen Spreads, Komissionen, sowie einen tollen Kundensupport. Desweiteren schlägt der Broker die Konkurrenz in Längen in Sachen Marketing und hat mit sympathischen Tradern, wie Jochen Schmidt oder Heiko Behrendt eine hervorragende Palette an Educators, die Anfängern und Fortgeschrittenen Forex-Händler mit Tipps, seminaren und Live-Trading Sessions unterstützen.

Admiral Markets erscheint im Moment unschlagbar und erhält in unserem Forex-Broker Test 95 von 100 Punkten.

Platz 2 – FXFlat

Unseren zweiten Platz im Forex-Broker Test hat FXFlat belegt. Die Plattform der Wertpapierhandelsbank sieht zwar recht unscheinbar aus, die Konditionen haben es jedoch in sich! Denn mit beispielsweise 0,5 Pips  im Euro/US-Dollar bietet der Broker einen beinahe unschlagbaren Spread, der beim aktiven Handel vor allem in höheren Zeitbereichen kaum noch spürbar ist. Was außerdem überzeugt ist die riesige Auswahl an 132  handelbaren Währungspaaren am Forexmarkt, was vor allem für Anleger interessant ist, die nur eine handvoll verschiedener Setups handeln und bei Brokern mit weniger Auswahl somit nur selten bis zur Positionseröffnung kommen. Der deutsche Support, hilft wo er kann und bleibt freundlich, auch wenn man als Anfänger nicht gleich alles versteht und viele Fragen stellt.
 
FXFlat ist in unserem Forex-Broker Vergleich der Einzige mit weit über 100 verfügbaren Währungspaaren und somit die richtige Wahl, wenn Sie auf eben diese große Auswahl wertlegen. Alles in allem, erhält FXFlat 90 von 100 Punkten.

Platz 3 – XTB

 Mit superniedrigen Handelsgebühren und einer respektablen Menge Angeboten ist XTB in unserem Forex-Broker Vergleich auf Platz 3 gelandet. Mit fast 50 handelbaren Währungspaaren hat man bei XTB als Privatanleger eine Menge Entscheidungsfreiheit und Flexibilität. Dank der niedrigen Spreads sind neben Majors auch Minos und Exoten gut handelbar im Intraday-Chart. Dafür muss man als Kunde ein paar Abstriche beim Service und Support machen – zumindest im Vergleich zu Admiral oder FXFlat. Dies kann sich aber lohnen, wenn man mit dem Forexhandel schon besser vertraut ist und die Serviceleistung sowieso nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen würde.
Mit 85 von 100 Punkten ist XTB also immer noch eine klare Empfehlung von unserer Seite, wenn Sie auf der Suche nach einem Forex-Broker sind.

In unserem Forex-Broker Vergleich haben wir folgende Kritierien getestet

1. Die Höhe der Mindesteinzahlung

Um am Forexhandel teilnehmen zu können, verlangen die meisten Online Broker eine Mindesteinzahlung auf Ihr Live-Konto. Diese bewegt sich in der Regel zwischen 0 und 500€ und macht dahingehend Sinn, dass man sich genug Trades leisten kann, ohne das eigene Handelskonto nach einer Hand voll Verlusten zu crashen. Außerdem sind seit der neuen Esma-Regulierung durch den limitierten Hebel, höhere Margins nötig, um Positionen zu eröffnen. Auch ist es eine Sicherheit für den Forex-Broker selbst, da es keine Nachschusspflicht mehr gibt.

2. Wie hoch ist der maximal verfügbare Hebel?

Währungspaare werden am Forexmarkt in aller Regel gehebelt gehandelt. Dabei hinterlegt der Anleger beim Broker eine Sicherheitsleistung, Margin genannt. Dieser wird mit einem Multiplikator gehebelt, sodass sinnvolle Positionsgrößen gehandelt werden können. Die neue ESMA-Regulierung von 2018 hat Broker in der EU jedoch im Forexhandel auf einen maximalen Hebel von x30 beschränkt. Früher konnte man Währungspaare noch mit einem drei- bis vierstelligen Multiplikator hebeln.

3. Bietet der Broker Bonuszahlungen an?

Um effektiver Neukunden anzuwerben, bieten einige Broker einen Willkommens-Bonus an, der meist von der Höhe der ersten Einzahlung abhängig ist oder auch von der Anzahl der umgesetzten Trades. Sucht man sich einen Broker heraus, sollte man sich jedoch bestenfalls nicht von derlei Angeboten blenden lassen und vor allem Wert auf niedrige Komissionen und eine hohe Auswahl an Währungspaaren setzen. 

4. Welche Lotgrößen sind handelbar?

Am Devisenmarkt werden Standardkontrakte „Lots“ genannt. Ein Standard-Lot hat hierbei immer den Gegenwert von 100.000€. Somit lässt sich auch erklären, wieso Positionen gehebelt werden müssen, da sonst der Handel nur mit großen Mengen an verfügbarem Risikokapital möglich wäre. Gerade für Anfänger sind jedoch noch kleinere Kontrakte besser, um den Forexmarkt erst mal mit all seinen Tücken kennenzulernen. Besonders attraktiv sind deshalb auch Broker, die Minilot (10.000€) oder gar Mikro-lot (1000€) in Währungspaaren anbieten. Somit lassen sich zum Beispiel Intraday Trades mit einem Risiko von nur 2-3€ problemlos tätigen.

5. Spreads und Handelsgebühren

Bei allen Währungspaaren am Forexmarkt liegt in der Regel eine Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs vor – Der Spread. Die jeweilige Höhe ist vom Broker und teils auch von Uhrzeit und gehandeltem Volumen abhängig. Major-Paare haben hier oft nur einen sehr kleinen Spread. Minors und vor allem Exoten haben jedoch oft recht hohe Spreads, die man unbedingt mit einkalkulieren muss. Neben dem eigentlichen Spread fallen bei manchen Brokern auch immer noch zusätzliche Handelsgebühren an. Gute Broker berechnen jedoch lediglich den Spread und bieten alternativ sogar noch ein komissionsbasiertes Konto an, auf dem die Spreads minimal oder sogar nicht vorhanden sind.

6. Wird vom Broker ein demokonto angeboten?

Ein Forex-Demokonto bietet die Möglichkeit, mit einem virtuellen Handelskonto erste Trades am Devisenmarkt zu machen, ohne finanzielles Risiko einzugehen – Gewissermaßen handelt man im Demokonto mit Spielgeld. Somit kann man nicht nur eigene Strategien testen, sondern auch den Broker selbst. So findet man beispielsweise schnell heraus, wie stark die Spreads wann schwanken oder auch wie schnell Long- und Short-Orders ausgeführt werden.

7. Wie viele Währungspaare stehen beim Broker zur Auswahl?

Neben Hauptwährungspaaren, also Majors wie EUR/USD, USD/JPY oder GBP/USD sollte ein guter Broker auch noch andere Währungspaare anbieten, in denen weniger Volumen gehandelt wird. Weitere Devisenpaare werden in Minors und Exoten eingeteilt. Gerade wenn sich zum Beispiel aufgrund einer gewisser Marktstimmung intraday die Kurs in den Majors sehr ähneln, ist es schön, wenn man auf weniger populäre Handelspaare umsteigen kann. Grundsätzlich gilt: Je größer die Palette an handelbaren Währungspaaren, umso besser.

8. Welche Handelsplattformen bietet der Broker an?

Der eigentliche aktive Devisenhandel wird immer über eine Handelsplattform getätigt. Eine anständig funktionierende Handelsplattform mit eine breiten Auswahl an Indikatoren, angenehmer Bedienung und auch schneller Order-Ausführung ist absolut essentiell für den erfolgreichen Handel. Die beliebtesten Plattformen sind Metatrader 4, Metatrader 5 und CTrader. Diese drei Plattformen werden manchmal auch noch als Webplattform angeboten, sind also über den Browser bedienbar. Jedoch empfiehlt es sich im Sinne der Schnelligkeit und Fehleranfälligkeit, die Software direkt auf dem PC zu installieren. Ein guter Broker sollte zumindest Metatrader 4 und/oder 5 anbieten. Schlecht bewertet haben wir Broker, die nur über eine eigene Webplattform verfügen.