Das Money Management hat im Trading einen großen Einfluss auf die Profitabilität eines Traders. Der Hauptbestandteil des Money Managements ist die Positionsgröße eines Trades. Weitere Faktoren wie Stop-Loss setzen zählt ebenfalls dazu.

Aus meinen letzten 7+ Jahren Trading haben ich sehr viele verschiedene Money Management Strategien gehabt. Ich gebe Dir im Ratgeber meine „Best Practices“ mit:

Überblick: Trading Money Management

#1 Was ist Money Management? – Kurze Definition & Erklärung.

#2 Beispiel für gutes Management – Riskiere maximal 0,5%.

#3 Eigenes Management entwickeln – So führst Du ein Trading Journal.

#4 Tipps aus der Praxis – Ich gebe Dir 5 Stück!

#5 Vor- und Nachteile – Schützt Dein Kapital vor zu großem Verlust.

#6 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Money Management.

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Was ist Money Management?

Als Money Management wird im Trading die Art und Weise definiert, wie Du einen Trade monetär angehst. Bestandteile des Money Managements sind die Positionsgröße, Stop-Loss Entfernung und Take-Profit Entfernung. Das Risikomanagement geht mit dem Money Management eng einher und sollte fester Teil einer jeden Trading-Strategie sein! Nur durch den guten Umgang mit Deinem Kapital kannst Du kleine Verlustphasen garantieren, um langfristig profitabel zu handeln.

Beachte: Money Management erfordert enorm hohe Disziplin! Gerade als Anfänger hat man damit Probleme. Trainiere das Trading deswegen zunächst in einem Demokonto!

Beispiel für gutes Management

Eine gute Grundregel für Money Management ist, dass Du maximal 0,5% pro Trade riskierst (1% ist auch in Ordnung). Dieser 1 Prozent bezieht sich hierbei auf Dein gesamtes Depot, weswegen Du bspw. bei einem 10.000€ Konto maximal 100€ Risiko eingehen solltest. Als Risiko meine ich hier vor allem, dass Du im Falle eines Stop-Loss Trades maximal 100€ verlierst.

Willst Du bspw. eine Aktie kaufen, dann überlege vor dem Trade Einstieg wo der Stop-Loss liegen soll und errechne damit wie viel Aktien Du kaufen darfst. Falls der Stop-Loss 5€ entfernt liegt, dann darfst Du maximal 20 Aktien kaufen:

Berechnung der richtigen Positionsgröße

Berechnung: „Maximal Risiko aufs Depot bezogen in €“ geteilt durch „Stop-Loss Entfernung in €“ ergibt Deine Anzahl an Aktien.

Die beste Plattform für Anfänger: XTB Demokonto (kostenlos)
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Eigenes Management entwickeln

Ein Trading Journal ist ein Heft (oder Excel) worin Du alle Trades mit markanten Eckdaten notierst. Schreib Dir bspw. auf welche Strategie Du angewendet hast, wo Dein Stop-Loss / Take-Profit lag, wie viel Risiko auf’s Depot bezogen Du hattest, etc. Wenn Du zusätzlich noch hinzufügst wie Du Dich während dem Trade gefühlt hast, dann kannst Du nach und nach rausfinden, welches Management am besten zu Dir passt.

Passt Dir ein enger oder weiter Stop-Loss besser? Passt Dir eine kleine oder große Positionsgröße besser? Bei welchem Asset fühlst Du Dich am wohlsten? etc. Wenn Du alle 2 Wochen Deine gesamten Trades auswertest kannst Du so Stück für Stück ein Money Management entwickeln, welches perfekt zu Dir passt.

Beachte: Das richtige Management zu finden ist ein Vorgang, der gut 9-12 Monate dauern kann. Nimm Dir die Zeit und bleib am Ball! Übe das am besten im Demokonto (wie bereits beschrieben 🙂 )

Tipps aus der Praxis

Tipp 1: Setze Dir ein maximal Verlustlimit pro Tag! (Bei mir sind das maximal 3 Stop-Loss Trades in Folge)

Tipp 2: Je größer Dein Depot wird, desto kleiner sollte das Risiko pro Trade werden. Bei einem 10.000 Konto ist 1% in Ordnung. Ab 50.000 ist 0,5% besser.

Tipp 3: Setze immer einen Stop-Loss. Das ist mit Abstand der beste Schutzmechanismus für Dein Kapital!

Tipp 4: Trainiere das Trading solange wie möglich im Demokonto. Als Anfänger würdest Du nur Geld im echten Markt verlieren.

Tipp 5: Je intensiver Du Dein Trading Journal pflegst, desto schneller verbesserst Du Dich. Fleiß wird hier enorm belohnt.

Money Management Vor- und Nachteile

Vorteile:

Langfristig besserer Kapitalschutz

Kontrolle über Verluste

Stabilere Gewinnentwicklung

Geringere emotionale Belastung

Disziplinierte der Trading Strategie möglich

Nachteile:

Strikte Regelbindung

Zeitaufwändig in der Umsetzung

Weniger Risiko aber dadurch auch geringere Gewinne

FAQ – Money Management

Warum ist Money Management im Trading so wichtig?
+
Money Management schützt dein Kapital und hilft, Verluste zu begrenzen. So sicherst du dich gegen große Rückschläge ab und bleibst langfristig handlungsfähig, selbst wenn einzelne Trades Verluste bringen.
Wie viel Risiko pro Trade ist sinnvoll?
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Idealerweise riskierst Du 1% – 2% Deines Kapitals pro Trade. Das begrenzt potenzielle Verluste und ermöglicht Dir, mehrere Trades zu tätigen, ohne Dein Konto stark zu gefährden.
Was bedeutet Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) im Trading?
+
Das CRV zeigt, wie viel potenzieller Gewinn Deinem Risiko gegenübersteht. Ein CRV von 2:1 bedeutet, dass der Gewinn doppelt so hoch ist wie der mögliche Verlust – ein wichtiger Faktor für langfristigen Erfolg.
Wie bestimme ich meine ideale Positionsgröße?
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Die Positionsgröße ergibt sich aus deinem festgelegten Risiko und der Distanz zum Stop-Loss. So stellst Du sicher, dass Du im Rahmen Deiner Risikogrenzen tradest und vermeidest übermäßige Verluste.

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

"Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!"

>75% Trefferquote

+7 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.