Mit Daytrading 100 Euro am Tag zu verdienen, ist für trainierte Daytrader durchaus möglich. Einsteiger sollten vorher aber lange im Demokonto handeln. Denn die meisten Daytrader verlieren leider ihr Geld!
Nach diesem Artikel weißt Du, was realistisch ist und welche Zeit + Mühe für den durchschnittlichen Daytrading Gewinn von 100 Euro am Tag notwendig sind.

Kurzüberblick: Daytrading Gewinn von 100 Euro am Tag
#1 Welcher Gewinn ist realistisch? – Meine Erfahrung.
#2 Statistik überzeugt nur wenig – Die meisten verlieren.
#3 Warum ist 100€ pro Tag schwierig? – Selbstüberschätzung.
#4 Wichtige Einflussgrößen – Ich zeige Dir 6 Stück!
#5 100 Euro am Tag mit Daytrading ist möglich!
#6 FAQ – Häufig gestellte Fragen zu 100€ am Tag.
Daytrading: Welcher Gewinn pro Tag ist realistisch?
Die Höhe der Gewinne hängt neben dem verfügbaren Kapital für den Tageshandel ebenfalls von der vorhandenen Risikobereitschaft ab. Trader, die wenig risikobereit sind, müssen im Allgemeinen über eine höhere Investitionssumme den Weg zu den 100 Euro Gewinn am Tag gehen. Dies hängt damit zusammen, dass die zu erwartende Rendite auf das Kapital geringer ausfällt.
Um gleiche absolute Gewinne zu erzielen, benötigst Du entsprechend mehr Kapitaleinsatz, als ein Trader, der risikofreudiger handelt und womöglich etwas mehr Rendite (relativer Wert) realisiert. Oftmals hat sich in der Praxis eine Mischung aus verschiedenen Ansätzen bewährt. So bin ich beispielsweise sehr aktiv im kurzfristigen Scalping, habe aber auch ein Swing-Trading Depot, bei dem ich deutlich weniger Risiko eingehe.
Auch die besten Trader trifft hin und wieder eine Verlustserie. Nach Abzügen aller Verluste sollte aber etwas übrigbleiben, so wie das bei mir nach einigen Jahren dann endlich der Fall war:

Risikohinweis: Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.
Damit einhergehend sollte Dir sofort auch folgendes bewusst werden: Je kürzer die Trades sind, desto kleiner werden vermutlich auch die möglichen Profite pro Trade sein. Das bedeutet, dass Du mehr Trades benötigst, um den selben Betrag zu erzielen, wie ein Trader, der auf längere Strecken handelt.
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Die Statistik überzeugt nur wenig
Statistiken, die sich mit den Gewinnen und Verlusten von Anlegern beschäftigen, kommen zu einem ernüchternden Ergebnis: Von allen Personen, die mit dem Trading anfangen, machen 90 % bis 95 % primär Verluste. Den größten Anteil in dieser Statistik bilden die Klein- sowie private Anleger, die ohne den Hintergrund einer Ausbildung im Finanzwesen am Markt aktiv sind. Oftmals wollen diese das „schnelle Geld“ was am Ende nach hinten los geht.
Meiner Meinung nach steigt die Chance ein profitabler Trader mit 100€ Gewinn am Tag zu werden, wenn man mindestens 1 Jahr das Trading trainiert enorm! Oder anders gesagt: Je länger Du trainierst, desto geringer ist die Chance ein Verlierer zu bleiben. Ich hab das mal in einem Webinar erklärt:

Warum ist es so schwierig, jeden Tag 100 Euro Gewinn zu erzielen?
Einer der Gründe liegt unter anderem in einem gewissen Maß an Selbstüberschätzung, sowie der falschen Erwartungshaltung, welche durch das Zeigen von Gewinnen von erfolgreichen Tradern im Internet erzeugt wird. Das hat zur Folge, dass die Anleger ausschließlich die positiven Ausnahmefälle als Grundlage betrachten, dabei aber vergessen, dass der Großteil der Trader unter dem Strich ein Minus fährt.
Die weitaus höhere Anzahl an verlierenden Tradern nicht zu kennen, führt zu einer überzogenen Erwartungshaltung und dem Fehlen einer bis ins Detail durchdachten Vorbereitungszeit. Du merkst also: Das große Problem beim Trading ist die eigene Psychologie, welche es zu überwinden gilt. Die Hauptprobleme sind dabei die Gier entsprechende Gewinnziele zu erreichen, sowie dem Ausblenden von Verlustrisiken. Man kann es aber schaffen! – hier etwas Motivation: 🙂
Risikohinweis: Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.
Tipp an Dich: Um Dich besser mental im Griff zu haben solltest Du Dir unbedingt ein Trading Tagebuch erstellen, in welchem Du Deine Trades trackst. Lasse jeden Trade im Nachgang nochmal revue passieren und schreibe Dir auf was gut gegangen ist und was schlecht lief.
Die 6 wichtigsten Einflussgrößen
#1 Die richtige Auswahl der Anlageklassen
Die Anlageklassen oder Assets entsprechen der Einteilung, der an der Börse gehandelten Basiswerte und sonstigen Anlageprodukte. Zu einer wohldurchdachten Anlagestrategie gehört es ebenfalls die Verteilung der Risiken im Rahmen der Diversifikation nicht zu vernachlässigen. Hierfür hast Du im Daytrading auf einer Trading Plattform die Auswahl aus den folgenden sechs Assetklassen.

Aktien: Viele, die vom Trading leben, bevorzugen Investitionen in Aktien, da diese ein klassisches Trading Asset sind. Besonders US-Aktien sind äußerst beliebt, da sie kontinuierlich gehandelt werden. Es gibt eine Fülle an Informationen zu Aktien, die den Kurs bewegen können: darunter Pressemitteilungen, Investorenberichte, Analystenmeinungen und technische Signale.
Rohstoffe: In der Assetklasse der Rohstoffe sind unter anderem Edelmetalle wie Gold zu finden. Für Daytrader ebenfalls von Interesse sind die gehandelten pflanzlichen Rohstoffe wie Mais, Sojabohnen oder Weizen. Deren Kursschwankungen auf dem Weltmarkt fallen oftmals stärker aus als es der Erwartungshaltung von Menschen außerhalb der Landwirtschaft entspricht.
Indizes: In einem Index vereinen sich mehrere Börsenkurse von Einzelwerten wie Aktien zu einem Gesamtkurs, der alle einzelnen Kursstände und Bewegungen als Durchschnitt anzeigt. Für den Handel auf Basis der Entwicklung dieser Börsenkurse eignen sich unter anderem ETFs, CFDs und Hebelzertifikate.
Devisen: Der Handel mit Devisen, auch als Forex-Handel (Foreign Exchange) bekannt, beinhaltet die Spekulation über die Entwicklung von Währungen wie dem Euro gegenüber dem US-Dollar oder anderen Währungspaaren. Dies bietet zusätzliche Möglichkeiten, vom Trading zu leben. Dieser Bereich des Tradings zeichnet sich durch hohe Liquidität aus, und mit Hebelprodukten kann in beide Richtungen investiert werden.
Kryptowährungen: Digitale Währungen wie Bitcoin, Ripple oder Ethereum sind bei Anlegern im Daytrading von wachsendem Interesse. Der Handel erfolgt entweder regulär oder in Form von Krypto CFDs. Bei letzterem benötigst Du keine Wallet, sondern lediglich ein Depot bei einem CFD Broker.
Futures: Futures sind den Derivaten zuzurechnen. Wie der Name aussagt einigen sich die Partner auf einen Kontrakt, der einen zukünftigen Wert umfasst. Die Futures gründen sich auf einen Basiswert, sodass die Trader selbst keinen Anteil an den Basiswerten mit den Trades erwerben.
#2 Handelskapital als Schlüsselfaktor
Wie einfach oder schwer es sich gestaltet einen täglichen Gewinn von 100 Euro im Daytrading zu erzielen entscheidet sich ebenfalls mit dem vorhandenem Kapital. Die Rechnung ist einfach: Hast Du ein 10.000 Euro Depot, dann benötigst Du 1 % Rendite um 100 Euro zu erwirtschaften, wohingegen Du bei einem 1.000 Euro Konto satte 10 % Rendite bräuchtest.
Da nicht jeder über einen großen Kapitalstock verfügt, kann man in der Praxis zu Hebelprodukten greifen. Ein Hebel bedeutet einfach gesagt, dass Du beispielsweise zwar nur 100 Euro einsetzt, aber in Wirklichkeit 1.000 Euro bewegst. Dieses simple Beispiel entspricht einem Hebel von 10. Das Hebel Trading bietet Dir eine Vielzahl an Chancen, aber auch Risiken, welche ich Dir in der folgenden Grafik aufgelistet habe. Vor allem das sehr hohe Verlustrisiko solltest Du beachten!!

#3 Die Arbeitszeit
Das Trading ist mit einem permanenten Arbeitsaufwand verbunden und nicht wie viele Einsteiger erwarten, als weniger arbeitsintensiv anzusehen. Positionen zu eröffnen und zu schließen benötigt zwar nicht zwangsläufig einen großen Zeitaufwand. Aber Kurse beobachten, Strategien zu testen, Charts zu analysieren, etc. hat einen enormen zeitlichen Aufwand.
#4 Die Strategie
In der Auswahl einer Strategie für das Daytrading ist der individuelle Weg die einzig richtige Wahl. Damit meine ich, dass jede Person eine leicht unterschiedliche Psyche hat was beispielsweise die Risikoaffinität und den gewollten Gewinn (Gier) angeht. Entsprechend benötigt auch jede Person eine individuelle Strategie, welche auf die eigenen Bedürfnisse und Mentalität angepasst ist.
Handelsstrategien, die auf dem Papier nicht Dein Interesse wecken, entsprechen vielleicht in der Praxis weitaus mehr Deinem persönlichen Handelsstil. Um in der Testphase Dein Tradingkapital nicht in Gefahr zu bringen, rate ich Dir ein Demokonto zu eröffnen. Zahlreiche Broker bieten zu diesem Zweck kostenlose Demokonten mit unbegrenztem Zugang an.

Beachte: Eine Strategie, die über Monate gut funktioniert hat, bringt in einigen Fällen plötzlich keinen Erfolg mehr. Unter solchen Voraussetzungen, ist es oftmals die richtige Wahl den aktuellen Markt mit der Strategie abzugleichen und bei Bedarf Veränderungen vorzunehmen. Gehe diesen Schritt aber nicht zu zeitig. Drawdownphasen gehören beim Trading immer mit dazu! In den eisten Fällen gilt daher: „Never change a running system“.
#5 Objektive Selbsteinschätzung
Es gibt einige Charakterzüge wie die Gier nach Gewinnen sowie die Angst vor finanziellen Verlusten, die einen negativen Effekt auf das Trading ausüben. Um im Trading erfolgreich zu sein und einen konstanten Handelsstil zu realisieren, solltest Du Dir diesen Emotionen bewusst sein und überlegen wie Du diese Emotionalität minimieren kannst. Füühre dazu ein Trading Tagebuch, um Dich zu überprüfen.
Beachte: Die objektive Selbsteinschätzung beschäftigt nicht nur die Anfänger im Daytrading. Selbst erfahrene Trader erleben Tage mit Misserfolgen, die daran zweifeln lassen, fähig zu sein die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit einer reflektierten Bewertung gelingt es sich selbst von unüberlegten Entscheidungen abzuhalten.
#6 Der passende Broker
Nicht jeder Broker eignet sich vermutlich für Deine Strategie. So gibt es von Broker zu Broker Differenzen in der Ausführungsgeschwindigkeit, angebotenen Anlageklassen sowie den Spreads und Ordergebühren. Einige Broker haben beispielsweise sehr kleine Spreads bei Indizes, haben aber bei Kryptos große Spreads. Deine Aufgabe sollte es sein herauszufinden was Du genau handeln möchtest und dann einen Broker zu finden, der Dir die besten Konditionen bietet.

Beachte: Gerade bei einem kleinen Trading Kapital haben Spreads, Ordergebühren, Übernacht Haltegebühren, etc. einen großen Negativ-Einfluss auf Deinen Gewinn.

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100 Euro am Tag mit Daytrading ist möglich
In der Theorie ist es möglich die Marke von 100 Euro am Tag mithilfe des Daytradings zu knacken. Dieser Betrag dient oftmals als Grenze, die erforderlich ist, um von den Gewinnen des Tradings seinen Lebensunterhalt wie Miete, Energiekosten und Ausgaben des täglichen Bedarfs zu bestreiten. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt zum Erreichen dieses Ziels meinem Erachten nach ein weiter Weg.
Der Zeitaufwand und die Mühen, die das Trading an rund 250 Tagen im Jahr mit sich bringt, sind leicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund ist es nicht zu empfehlen seine Arbeitsstelle direkt zu kündigen und sich ohne Vorkenntnisse dem Abenteuer Daytrading zuzuwenden. Die Grenze von 100 Euro am Tag einmal erreicht zu haben, ist ebenfalls kein Zeichen dafür, Deinem Chef die Kündigung zu überreichen!
Gute und schlechte Tage
Auf dem Handelskonto einer Trading Plattform gelingt es selbst Tradern mit einem großen Erfahrungsschatz nicht immer täglich einen Gewinn zu verbuchen. Als aufstrebender Trader solltest Du Dir dessen bewusst werden und folgendes Mindset an den Tag legen: „Es ist okay mal Verlust zu machen, nur halte diese Verluste klein!“
Das Ziel sollte es sein eine langsam stetig Kapitalkurve zu haben! Gerne lade ich Dich in mein Live-Trading Stream ein wo ich täglich vorführe wie das gehen kann.

Risikohinweis: Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.
Daytrading: Gewinn pro Tag

Zählen die 55.000 Euro als Kapitalerträge, unterliegt diese Summe in Deutschland der Versteuerung im Rahmen der Zahlung von Abgeltungssteuer in Verbindung mit dem Solidaritätszuschlag sowie eventuell der Kirchensteuer. Welche Auswirkungen diese Zahlungen auf die zu erwartende Summe pro Monat haben, zeigt das folgende Beispiel:
Jährlicher Gewinn: 55.000 Euro
Handelstage im Jahr: 250
Gewinn pro Handelstag: 220 Euro vor Steuern
25 % Abgeltungssteuer: 13.750 Euro
5,5 Solidaritätszuschlag: 2.025 Euro
Gewinn nach Steuer: 39.225 Euro
Verbleibender Gewinn pro Tag: 178,30 Euro
Restsumme aufgeteilt auf 12 Monate: 3.268,75 Euro
FAQ – Daytrading 100 Euro am Tag
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Christian Böttger
Vollzeit-Trader
>75% Trefferquote
+7 Jahre Erfahrung
>100K € Jahresgewinn
Über den Autor:
Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.
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