Daytrading bedeutet, dass Du als Trader eine Position am selben Tag eröffnest und wieder schließt. Das mache ich seit 7 Jahren und habe entsprechend viel Erfahrung gesammelt.
Das wichtigste im Voraus: Daytrading ist harte Arbeit! ..aber Du kannst es schaffen! Mehr Know-How und wie ich vorgehe, erfährst Du in diesem Beitrag:

Meine Daytrading Erfahrung: Das Wichtigste beim Daytrading ist ein gutes Risikomanagement, emotionsloses Handeln und das disziplinierte Festhalten an einer erprobten Strategie. Der Erfolg kommt durch Geduld, ständige Weiterbildung und viel Übung im Demokonto.

Überblick: Meine Daytrading Erfahrung
#1 Trading-Stile -Wähle einen Handelsstil aus und verfolge diesen..
#2 Daytrading Strategien – Trend Trading ist gut.
#3 Mit Daytrading anfangen – Erst Grundlagen lernen!
#4 Daytrading Fehler – Ich zeige Dir 7 Fehler von mir.
#5 Vom Daytrading leben – Du benötigst rund 100.000 Euro.
#6 Passenden Broker finden – Ich stelle Dir mein Favorit vor.
#7 Rendite beim Daytrading – Rendite hängt von der Strategie ab.
#8 Risiko im Daytrading – Halte die 1% Regel ein.
#9 Daytrading Startkapital – Grafik zur Erklärung.
#10 Demokonto Daytrading – Wertvolles Tool zum Lernen!
#11 FAQ – Häufig gestellte Fragen zu meinen Daytrading Erfahrungen.
Daytrading Erfahrung: Unterschiedliche Trading-Stile
Der Handelsstil bezieht sich auf die Haltedauer einzelner Positionen und auf die Positionsgröße. Beides wird maßgeblich durch das Kapital und die Art der Marktbeobachtung beeinflusst. Als Anfänger musst Du Dich zunächst für einen Handelsstil entscheiden, solltest ihn dann beibehalten und nicht ständig wechseln. Es gibt die 3 Daytrading Stile:
Scalping: Beim Scalping handelst Du auf sehr kleine Strecken in kurzen Zeitintervallen und großen Positionen. Um Scalping zu lernen, habe ich 1,5 Jahre im Demokonto gehandelt!
Intra-Daytrading: Hier hält man Trades wenige Stunden und beendet diese spätestens am Abend.
Swing Trading: Du nutzt Marktbewegungen über einen längeren Zeitraum aus. Auch diesen Handelsstil betreibe ich mittlerweile zusätzlich nebenbei.

Tipp: Um Deinen Handelsstil zu finden, musst Du Dir ausreichend viel Zeit für das Trading auf einem Demokonto nehmen. Du wirst feststellen, welcher Handelsstil besser zu Deiner Persönlichkeit passt und Dir auch Spaß macht.
Diese Ratgeber geben Dir das nötige Wissen an die Hand …
Klassische Daytrading-Strategien
Typische Daytrading Startegien sind das Range Trading und das Trend Trading. Bei ersterem wird eine Seitwärtsphase gehandelt, wobei zweiteres einen Aufwärts- bzw. Abwärtstrend tradet. Ich bin immer ein großer Fan davon einen Trend zu erkennen und diesen zu folgen – sprich ein Trend Trading Ansatz! Das ist die für Einsteiger von mir empfohlene Strategie. Du steigst in einen sich fortlaufend entwickelnden Trend ein.
Eine Handelsstrategie muss sich vor allem an der aktuellen Marktvolatilität orientieren, die täglich wechseln kann. Es kann zum Beispiel sinn machen, wenn Du Dich an einem Tag für das Range Trading entscheidest, weil die Kurse in einer großen Spanne seitwärts laufen und am nächsten Tag Deine Trendfolge-Strategie verfolgst.

Beachte: Die Volatilität erhält oft ihre Impulse von aktuellen Nachrichten, weshalb es klug sein kann, den Newsfeed eines Brokers im Auge zu behalten. Außerdem haben verschiedene Märkte unterschiedliche Volatilitäten.
Wie fange ich mit dem Daytrading an?
Beschäftige Dich zunächst mit der Börse und den Chartverläufen ganz allgemein. Lies alle Informationen, die Du dazu im Netz finden kannst. Anschließend kannst Du für Dein erstes virtuelles Demotrading zunächst einen passenden Broker wählen und dort für einige Monate Deine Strategien testen sowie verfeinern. Entwickle und verbessere Deine Strategie nicht nur, sondern lass im Zweifel auch mal einen Profi drüber schauen, falls Du nicht über den Break-Even-Point kommst.
Wenn Du feststellst, dass Du virtuell mit einer Handelsstrategie gut bist, kannst Du Dein Live-Depot eröffnen und zunächst mit niedrigen Einsätzen handeln. Verfolge Deine Strategie strikt, auch wenn mal eine Verlustserie (Drawdown) folgt – das ist ganz natürlich. Erweitere fortlaufend Dein Wissen und führe auch Backtests anderer Strategien durch. Es gibt außerdem Ereignisse wie große Crashs, die im Abstand von mehreren Jahren auftreten.

Beachte: Setze immer eine Stop-Loss, um Dein Kapital zu schützen! Ich habe am Anfang nie einen gesetzt…das läuft eine Zeit lang gut und irgendwann kommt ein mega Verlust. Schütz Dich davor!
Meine größten Anfängerfehler beim Daytrading
Mit Echtgeld gestartet: Vermeide es, direkt mit echtem Geld zu handeln – nutze lieber erst ein Demokonto, weil Du ohne Erfahrung definitiv im Laufe der Zeit mehr Geld verlieren als gewinnen wirst.
Keine Backtests gemacht: Teste Deine Strategien unbedingt gründlich im Vorfeld, sonst erwischen Dich unerwartete Marktbewegungen eiskalt. Ich habe mehrere Backtests gemacht und anschließend meine Strategien verbessert, erneut getestet und siehe da: Es gab mehr Rendite!
Fehlendes Verständnis: Ohne ein solides Verständnis der Handelsprodukte und Märkte, wirst Du schnell auf die Nase fallen. Eigne Dir deshalb unbedingt solides Grundwissen über Bücher, Videos und evtl. weitere Kurse an.
Trading ohne Stop-Loss: Ein Stop-Loss ist Deine wichtigste Versicherung beim Traden – vergiss ihn und Du riskierst alles. Besonders Hebel Trading ohne Stop-Loss ist extrem gefährlich!
Zu große Positionsgröße: Übertreibe es nicht mit der Positionsgröße, sonst kann bereits ein einzelner Trade Dein Konto ruinieren.
Handelsstil ständig gewechselt: Finde Deinen Stil und bleib zunächst auch dabei – ständige Wechsel bringen nur Chaos. Später wenn Du mehr Erfahrung hast, kannst Du mehrere Stile gleichzeitig verfolgen. Ich betreibe zum Beispiel Scalping und Swing Trading gleichzeitig neben klassischem Daytrading.
Schlechte Strategie: Setze auf bewährte Strategien, denn Fantasie-Trades führen meist direkt ins Minus. Hierbei kannst Du als unerfahrener Daytrading-Anfänger auf Strategien von anderen Tradern setzen, mit denen diese bereits ziemlich erfolgreich sind.
Erfahrungen: Kann man vom Daytrading leben?
Kurz und knapp: Einige Menschen leben vom Daytrading und machen in etwa 2.000 bis 6.000€ im Monat, oft mit einem Kapitalstock von 50.000 bis 100.000€ oder mehr. Die meisten Anfänger und Fortgeschrittene machen aber trotzdem mehr Verluste als Gewinne, da sie nicht genug Erfahrung haben. Es gibt aber auch Trader, die tatsächlich Millionäre und sogar Milliardäre sind.
Meine Daytrading Erfahrungen mit passendem Broker
Eine der Voraussetzungen für gutes Daytrading ist die Kontoeröffnung bei einem passenden Broker. Schauen wir uns einige gute Broker an, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe:

Dieser Broker wurde 2002 in Warschau gegründet, unterhält inzwischen in diversen Ländern Niederlassungen (in Deutschland als XTB S.A. German Branch in Berlin) und wird überall durch die nationalen Aufsichtsbehörden kontrolliert.
XTB bietet CFDs auf Aktienindizes, Aktien, Währungspaare, Rohstoffe, ETFs und Kryptowährungen an. Du kannst viele Assets wie einige Aktien auch direkt kaufen.

XTB stellt die Trading Plattform xStation 5 zur Verfügung, die den Zugang über alle Devices (PC, Tablet, Smartphone, Smartwatch) ermöglichen. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung des Brokers. Die halte ich meiner Erfahrung nach für Anfänger als hervorragend geeignet.
GBE Brokers ist übrigens auch ein richtig guter Broker zum Traden:
Mit welcher Rendite kann ich beim Daytrading rechnen?
Die Rendite beim Daytrading lässt sich nur sehr schwer pauschal bestimmen. Einzelne Trades können 100 % (und mehr) Profit bringen, manchmal sind es aber auch nur Gewinne im niedrigen einstelligen Prozentbereich und es kommt auch selbst bei mir immer wieder zu Verlustserien (Drawdowns). Den Gewinnen stehen stets Verluste gegenüber. Als Anfänger besteht das Risiko, sehr viel Geld zu verlieren, deshalb empfehle ich zu Beginn nur im Demokonto zu handeln.
Die Gesamtrendite hängt auch vom vorhandenen Kapitalstock ab. Der Hintergrund: Wer pro Trade mit mehr Geld handeln kann, spart prozentual an Gebühren ein, falls der Broker diese auf einzelne Orders erhebt. Für Fortgeschrittene Trader finde ich 5% Rendite im Monat realistisch. Als Anfänger denkt man immer man kann locker 50% machen im Monat – aber das ist einfach nicht nachhaltig erreichbar.
Tipp: Nutze auf jeden Fall den Zinseszins-Effekt aus, indem Du Dein Kapital anwachsen lässt und mehr Geld pro Position nutzt.
Ist das Daytrading ohne Risiko möglich?
Daytrading ohne Risiko gibt es grundsätzlich nicht! Jeder Handel an der Börse ist mit einem Risiko verbunden. Prinzipiell führt jede wirtschaftliche Aktivität von Menschen zu Risiken. Sie sind mehr oder weniger hoch, beim Daytrading allerdings überdurchschnittlich hoch. Riskiere maximal 1% Deines Kapitals pro Trade – dementsprechend musst Du natürlich Deinen Stop-Loss setzen.
Auch die gewählte Handelsstrategie bestimmt das Risiko. Wer etwa zu viele Positionen auf einmal handelt, könnte den Überblick verlieren oder es nicht schaffen, unter zwei (oder mehr) fast gleichzeitig eingebuchte Positionen rechtzeitig die Stop-Losses zu setzen.
Beachte: Dinge wie den Slippage (Differenz zwischen Order- und Ausführungskurs) können auftreten und sorgen entsprechend für ebenfalls höheres Risiko.
Daytrading Startkapital: So viel brauchst Du wirklich!
Ich finde den Bereich 1.000-5.000 Euro gut um in das Echtgeld Trading einzusteigen. Wichtig aber: Erst musst Du bitte im Demokonto eine Strategie richtig trainieren bevor Du das machst! In dem genannten Depotbereich kann man gutes Risikomanagement (wie Positionsgrößen einstellen) umsetzen, während Ordergebühren allmählich in den Hintergrund rücken. Mit dem Startkapital lässt sich ein mini Nebenverdienst realisieren, aber habe bitte nicht zu große Erwartungen.

Unsere Ratgeber zum Daytrading Kapital …
Trading-Demokonto: Damit solltest Du starten
Probiere eine Handelsstrategie grundsätzlich im Demokonto aus, und zwar bei demjenigen Broker, bei dem Du anschließend auch mit Echtgeld handeln willst.
Es gilt der Grundsatz: Bevor Du auf dem Demokonto nicht nachhaltig Gewinne erzielst, und zwar über einen Zeitraum von mindestens 1 Quartal, brauchst Du mit Echtgeldtrading nicht anzufangen.
Wenn Du Dich auf dem Demokonto sicher fühlst, setze ab und zu etwas Echtgeld ein und beobachte dabei Dein Verhalten:
Wie schnell ziehst Du den Stop-Loss nach?
Wie lange brauchst Du, um einen Verlust emotional zu verkraften?
Wie lange kannst Du ununterbrochen vor dem Rechner sitzen?
Lasse diese Erkenntnisse in Dein weiteres Demotrading einfließen. Solltest Du nun über einen weiteren, etwas längeren Zeitraum nachhaltige Demogewinne erzielen, kannst Du mit dem Echtgeldtrading anfangen.
FAQ – Daytrading Erfahrungen

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Christian Böttger
Vollzeit-Trader
>75% Trefferquote
+7 Jahre Erfahrung
>100K € Jahresgewinn
Über den Autor:
Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.
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