Beim Trading dient der ADX hauptsächlich dazu, die Stärke eines bestehenden Trends zu quantifizieren. Er wurde von Welles Wilder 1978 in seinem Werk „New Concepts in Technical Trading Systems“ präsentiert.

Der ADX Indikator operiert auf einer Skala von 0 bis 100 und besteht aus 3 Hauptkomponenten: dem ADX selbst sowie den beiden Richtungsindikatoren, dem positiven DI (+DI) und dem negativen DI (-DI).

Screenshot mit Erklärung ADX Indikator
ADX Indikator

ADX Indikator: Ein hoher ADX-Wert zeigt an, dass ein starker Trend vorliegt. Im Gegensatz dazu signalisiert ein niedriger ADX-Wert einen schwachen oder sogar nicht existenten Trend (Seitwärtsphase). Liegt der Wert über 25, kann man von einem stabilen Trend ausgehen.

ADX Indikator

Kurzüberblick: ADX Indikator

#1 ADX Funktionsweise – Indikator für Trendstärke.

#2 ADX Interpretation – Je höher, desto stärker der Trend.

#3 Berechnung des ADX – Basiert auf dem ATR und dem DM.

#4 Trading Strategien mit dem ADX – Ich zeige Dir 4.

#5 Automatisiertes ADX Trading – Was man beachten muss.

#6 Vorteile & Nachteile – Leicht verstndlicher Trading Indikator.

#7 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum ADX Indikator.

Wie genau funktioniert das Trading mit dem ADX Indikator?

Wichtiger als die Berechnung des ADX Indikators ist die korrekte Interpretation und der Umgang, zumal Trading Plattformen die Indikatoren automatisch berechnen. Die aktuelle Zahl zeigt Dir die Software üblicherweise direkt an. Je höher der Wert, desto stärker der Trend. Hierbei ist es egal, ob es um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend geht.

Ab einem Wert von 25 gehst Du von einem stabilen Trend aus. Liegt er höher als 50 oder sogar 75, ist der Trend sehr stark. Der Indikator gibt somit eine Auskunft darüber, wie stark ein aktueller Trend ist.

ADX Indikator in einem starken Trend mit ADX Wert über 50
ADX Indikator in einem starken Trend mit ADX Wert über 50

Um Trends früher zu erkennen, ist jedoch nicht nur der Wert entscheidend, sondern auch die Steigung. Die Eröffnung einer Position kann bei stetig steigendem ADX bereits unterhalb der 25er-Marke erfolgen. Auf diese Weise umgehst Du die Tatsache, dass die Werte nachlaufen.

Beachte: Wie jeder Indikator ist der ADX lediglich ein Werkzeug, mit dem Du Prognosen aufstellst. Selbst wenn alle Hinweise klar sind und in eine Richtung zeigen, bedeutet das noch nicht, dass die aufgestellte Prognose zwingend eintritt.

Interpretation der ADX-Steigung

Nicht nur der ADX-Wert ist aufschlussreich, sondern auch die Steigung. Wie ich Dir bereits erklärt habe, läuft der Indikator aufgrund der geglätteten und vergangenen Daten nach. Um Tendenzen sowie mögliche Trends frühzeitig auszumachen, nutze ich die Steigung der Linie und vergleiche sie mit dem tatsächlichen Kursverlauf.

Steigender ADX: Tendierender Markt

Ist bereits im Kurs ein erster Trend zu erkennen, während die ADX Linie steigt, so ist das für mich ein gutes Long Signal – selbst wenn der ADX Wert noch niedrig ist. So kann man frühzeitige Trendeinstiege finden, da der ADX den Trend bereits bestätigt und sagt: „Ja, hier kommt wirklich Trendstärke rein!“.

Steigender ADX Tendierender Markt
Steigender ADX: Tendierender Markt

In solchen Fällen ist es wichtig, dass Du ein Gefühl dafür bekommst, wann die Anzeichen eines Trends so stark sind, das sie Deinem Risikoprofil entsprechen. Die Interpretation fällt vor allem Anfängern nicht immer leicht, sodass etwas Übung in einem Trading Demokonto durchaus erforderlich ist.

Wichtige Schlussfolgerung: Einen Trend auszumachen, ohne den aktuellen Wert als Hauptkriterium zu nutzen, ist etwas riskanter und objektiv weniger klar messbar. Andererseits verpasst Du einige Gelegenheiten, wenn Du erst auf die Bestätigung des ADX-Wertes wartest. Ein kluger Stop-Loss-Kurs ist hier sicherlich angebracht.

Fallender ADX: Konsolidierender Markt

Auch ein fallender ADX hat eine hohe Aussagekraft und dient in erster Linie dazu, mögliche Ausstiegspunkte zu finden. Ein fallender ADX-Wert bedeutet nicht, dass der betrachtete Kurs zwingend sinkt, sondern nur, dass die Trendstärke abnimmt, sprich ein Trend endet.

Oft kommt es dazu, dass eine Abwärts- oder Aufwärtsbewegung langsamer wird und sich etwa in eine Seitwärtsbewegung wandelt.

Fallender ADX Konsolidierender Markt
Fallender ADX: Konsolidierender Markt

Wichtige Schlussfolgerung: Konsolidierungen werden oftmals in Richtung des vorherigen Trends verlassen. Je nach Price Action und ADX Bewegung kannst Du dann neue Einstiege suchen.

Ist die ADX-Steigung wirklich ein Geheimnis?

Auch wenn viele Ratgeber der Steigung der ADX-Linie nur wenig Beachtung schenken, ist ihr Nutzen für das Trading schon lange kein Geheimnis mehr. Sicherlich vertrauen die meisten Trader eher auf die Aussage des aktuellen ADX-Wertes und vernachlässigen wichtige Hinweise. Manche Trader arbeiten mit der Methode, die ich Dir hier gezeigt habe.

ADX Indikator in Kombination mit Chartmustern wie Candlesticks
ADX Indikator in Kombination mit Chartmustern

Behalte beim Trading im Hinterkopf, dass keine einzelne Komponente oder Kennzahl allein als Geheimnis für den Erfolg an der Börse betrachtet werden sollte. Stattdessen ist es sinnvoll, den ADX in Deine Chartanalyse inklusive der Nutzung weiterer Indikatoren zu integrieren und einen umfassenden Ansatz zu verfolgen.

Berechnung des ADX Indikators

Um den ADX Indikator zu berechnen, benötigst Du im Endeffekt den ATR Indikator und den Directional Movement Indikator. Beide verrechnest Du miteinander und erhältst den ADX, wobei J. Welle Wilder einen Zeitraum von 14 Tagen als Periode vorgeschlagen hat.

1. Berechnung ATR

Der True Range ist der größte Wert aus den folgenden drei. Die Average True Range (ATR) berechne ich indem ich diese Werte als Durchschnitt über 14 Tage vermittle.

Aktuelles Hoch – vorheriges Tief

Aktuelles Hoch – vorheriger Schlusskurs

Vorheriger Schlusskurs – aktuelles Tief

2. Berechnung von +DM und -DM:

Dies ist der Directional Movement Index, welche auch aus verschiedenen Werten ausgewählt wird und über 14 Tage als Durchschnitt vermittelt wird.

+DM: Aktuelles Hoch – Vorheriges Hoch: Wenn >0 dann Aufwärtsbewegung, ansonsten=0

-DM: Vorheriges Tief -Aktuelles Tief: Wenn >0 dann Abwärtsbewegung, ansonsten=0

3: Berechnung von +DI und -DI:

+DI: +DM geteilt durch True Range

-DI: -DM geteilt durch True Range

4. Berechnung des ADX:

Aus dem +DI und -DI wird der DX berechnet. Aus dem DX als Directional Index wird nun über 14 Tage der Durchschnitt berechnet.

ADX = EMA14 des DX

4 ADX Indikator Trading Strategien

#1 Der ADX und Parabolic SAR Indikator

Gibt der Parabolic SAR Indikator ein Signal, während der ADX über 25 steht, dann ist dies ein starkes Trend Trading Signal. Der Parabolic SAR dient in der Hinsicht als Wegweiser für die Handelsrichtung und der ADX als Bestätigung.

ADX und Parabolic SAR Indikator
ADX mit Parabolic SAR Indikator kombinieren

Beachte: Um zwei Indikatoren fehlerfrei kombinieren zu können, solltest Du beide sicher beherrschen. Vor allem, wenn sie wie in diesem Fall etwas komplexer sind. Sonst läufst Du Gefahr, nicht nur die einzelnen Indikatoren falsch zu interpretieren, sondern sie auch fehlerhaft zu verbinden.

Vor- und Nachteile dieser Kombination

Vorteile:

Längerfristige Trendbestimmung (DMI) und aktuellerer Zeitbezug( PSAR) ergänzen sich

Viele Einstellungsmöglichkeiten und daher anpassbar an jeden Markt

Variable Stop Loss Kurse, die auf Kursverläufe reagieren (Take Profits ebenso möglich)

An jedes Risikoprofil anpassbar

Doppelte Trendbestätigung unterschiedlicher Indikatoren verringert Fehlsignale

Trendumkehr gut identifizierbar

Für erfahrene Trader einfache Anwendung

Nachteile:

Nur auf Trendmärkten sinnvoll

Für Anfänger ist etwas Übung für eine fehlerfreie Interpretation nötig

#2 Die 2-Perioden ADX-Strategie

Für eher risikoaverse Trader lohnt sich ein Blick auf die 2-Perioden ADX-Strategie. Voraussetzung dafür ist, wie es der Name schon verrät, den ADX-Wert lediglich über zwei Perioden zu messen. Daraus entsteht eine sehr volatile, sprunghafte ADX-Linie, wobei die Werte im Gegensatz zu den klassischen 14 Perioden deutlich seltener unter die 25er-Marke fallen.

Kombiniert man dies mit einem EMA als Filter für die Trendrichtung, lassen sich simple Trades umsetzen. Meist wartet man einen Pullback ab, um seinen Einstieg zu finden.

2-Perioden ADX-Strategie
2-Perioden ADX-Strategie

Beachte: Das ist nur eine Variante, die 2-Perioden ADX-Strategie zu behandeln. Ein zusätzlicher Blick auf die Volatilität kann ebenso hilfreich sein wie ein gänzlich anderer Indikator als der EMA. Eigene Strategien zu entwickeln, kann einen guten Trader zu einem sehr guten machen.

Vor- und Nachteile dieser Strategie

Vorteile:

Gut geeignet, um ruhige Phasen zu ermitteln

Mögliche Ausbrüche dienen als idealer Einstiegspunkt

Geeignete Kurse für die Bracket Order einfach zu ermitteln

Risikoarm, aber durchaus mit Potenzial

Auch für Anfänger leicht anzuwenden

Mit anderen Indikatoren leicht zu kombinieren

Reagiert schnell auf den Markt

Nachteile:

Zur Bestimmung der Ausbruchsrichtung werden andere Indikatoren benötigt

Sehr sensibel, Fehlsignale sind also möglich

#3 ADXR als geglätteten ADX nutzen

Der ADXR ist eine geglättete Variante des normalen ADX. Das bedeutet, dass er langsamer reagiert und extremen Werten weniger Aufmerksamkeit schenkt. Eine Kombination aus ADX und ADXR ist sinnvoll, wobei die Kreuzungspunkte als Signale dienen.

Steigt der ADX über die ADXR-Linie, zeigt sich ein Trend. Sinkt er dagegen unter die ADX-Linie, endet der Trend wahrscheinlich. Mit dieser Methode erkennst Du mögliche Trends deutlich früher als mit einem einfachen Blick auf den ADX Wert.

DXR als geglätteten ADX nutzen
ADXR als geglätteten ADX nutzen

Beachte: Diese Methode ist auf Märkten mit volatilen Bewegungen besonders gut geeignet. Ich denke da bspw. an Bitcoin und den Nasdaq-100 Index.

Vor- und Nachteile vom ADXR

Vorteile:

Geeignete Darstellung für langfristige Trends

Extremwerte werden ausgeklammert

Dem ADX ähnlich, daher einfache Interpretation für Kenner

Durch Periodenzahl leicht an Märkte und Risikoprofil anpassbar

In Kombination mit dem ADX frühes Erkennen von Handelssignalen

Leicht mit anderen Indikatoren zu kombinieren

Nachteile:

Gibt nur die Trendstärke wieder

Anpassung an Märkte erfordert Übung

Durch die Glättung können wichtige Daten verloren gehen

#4 ADX Kurs Divergenz

Üblicherweise sollte man davon ausgehen, dass mit der Entwicklung eines Trends der ADX-Wert ansteigt. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Oft bedeutet ein abnehmender ADX-Wert bei einem anhaltenden Trend eine Abnahme der Dynamik. Ein Trendende ist hier sehr wahrscheinlich.

ADX Kurs Divergenz
ADX Kurs Divergenz

Beachte: Sieht man eine ADX Divergenz, so kann/sollte man sein Risikomanagement anpassen, sprich bei einer offenen Position den Stop-Loss nachziehen, Teilverkäufe machen oder die Position sogar komplett beenden.

Vor- und Nachteile dieser Strategie

Vorteile:

Gutes Werkzeug, um Dynamiken einzuschätzen

Ideal, um das Risiko zu bewerten

Trendstärken bekommen eine weitere Komponente zur Bewertung

Für alle Risikoprofile geeignet

Nachteile:

Nicht so objektiv wie andere Indikatoren, weil klare Zahlen fehlen

Auf volatilen Märkten häufen sich Fehlsignale

Wie lukrativ ist das Daytrading mit dem ADX Indikator

Der ADX Indikator ist hervorragend geeignet um die Trendstärke zu messen. Für Trend Trader ist der Indikator also ein perfekter Zusatz im Trading, um die Qualität der Trades zu erhöhen.

Da der Indikator auf allen Assets und allen Zeiteinheiten gleich funktioniert, kannst Du ihn sehr flexibel anwenden. Richtig eingesetzt ist der ADX Indikator für das Daytrading und Swing-Trading sehr lukrativ.

Beachte: Eine Trade Idee rein auf dem ADX umzusetzen würde ich dennoch nicht. Ich würde ihn stets als Bestätigung für die Price Action um Kurs sehen.

ADX Indikator als Frühwarnsystem für Trendwechsel

Wie in den Strategien erklärt gibt es zwei Ansätze um ein Trendwechsel mit dem ADX Indikator zu erkennen: a) Ein sehr niedriger ADX-Wert während eines Trends; b) ADX Divergenz. Indem Du den ADX noch mit anderen Indikatoren wie bspw. dem RSI oder MAD kombinierst, kannst Du einen potentiellen Tendwechsel sogar noch besser erkennen.

Das gelingt Dir indem bspw. der ADX ein Long-Trendende anzeigt und der RSI ein Short Signal generiert. Die Chance ist in diesem Fall sehr hoch für ein Trendwechsel von aufwärts in Abwärts.

Automatisiertes Trading mit dem ADX: Möglichkeiten und Risiken

Mögliche Vorteile: Automatisiertes Trading ermöglicht rational festgelegte Kriterien, eliminiert Emotionen und erlaubt kontinuierliches Handeln ohne wichtige Gelegenheiten zu verpassen.

Herausforderungen bei der Programmierung: Komplexe Märkte erfordern detaillierte Algorithmen, welche die Volatilität, die Marktgeschichte und Einstiegs- sowie Ausstiegspunkte berücksichtigen.

Auswahl der Handelsparameter: Je höher der ADX, desto stärker der Trend. Trader mit Hang zum Risiko entscheiden sich für kürzere Perioden und steigen bereits bei niedrigen ADX Werten ein, während konservative Trader erst auf starke Trends warten.

Backtesting von ADX-Algorithmen: Historische Daten helfen bei der Optimierung von Strategien; falsche Triggerpunkte können zu übermäßigem oder keinem Handel führen.

Marktbedingte Risiken: Algorithmen berücksichtigen selten Nachrichten; historische Daten garantieren nicht, dass sich Märkte zukünftig genauso verhalten.

Risiko bei ADX-Trades minimieren: Wenn Du weißt, dass Du dazu wenig Zeit dazu hast, setze lieber auf Stop-Loss Grenzen, die allzu hohe Verluste ausschließen.

Häufige Fehler bei Auto Trades: Nur, weil Du auf einem Markt mit bestimmten Parametern Erfolge feierst, bedeutet des nicht, dass dies auf anderen Märkten ebenso sein muss.

Vor- und Nachteile vom ADX Indikator

Vorteile:

Hervorragend, um Trendstärken zu messen

Klare Werte helfen, objektive Maßstäbe zu finden

Auch freier interpretierbar

Dadurch leichte Anpassung an das eigene Risikoprofil

Viele sinnvolle Möglichkeiten, andere Indikatoren zu kombinieren

An jeden Markt anpassbar, auch dank variabler Periodenzahl

Potenzielle Trendmärkte effektiv erkennen

Nachteile:

Bei konservativer Nutzung können Trends und Einstiegspunkte verpasst werden

Weitere Indikatoren zwingend notwendig

Bei freier Interpretation kann es vermehrt zu Fehlsignalen kommen

FAQ – ADX Indikator

Wie funktioniert der ADX Indikator?
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Der ADX Indikator misst die Trendstärke. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend handelt, da er in absoluten Zahlen angegeben wird. Er ist je nach Risikoprofil vielseitig nutzbar und nützlich in Verbindung mit anderen Indikatoren.
Für welche Märkte ist dieser Indikator gut geeignet?
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Der Indikator eignet sich vor allem auf Trendmärkten, da er hier die Stärke messen kann. Du kannst ihn auch nutzen, um Märkte zu filtern, die aufgrund einer Seitwärtsbewegung unattraktiv sind.
Wie berechne ich den ADX?
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Nach der Berechnung der Directional Movements und der +DI- und -DI-Linien berechnest du den ADX- Wert mit [(+DI(t)) – (-DI(t))] / [(+DI(t)) + (-DI(t))] x 100 = ADX-Wert. Wie das genau funktioniert, erfährst Du im Artikel.
Wie lässt sich der ADX Indikator in meine Strategie integrieren?
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Der ADX Indikator ist enorm vielseitig und lässt sich gut mit anderen Indikatoren kombinieren. Je nach Strategie nutzt Du ihn vor allen Dingen dazu, Dein Risiko abzuschätzen und geeignete Trendmärkte und Einstiegspunkte auszumachen.
Warum eignet sich der ADX sehr gut für volatile Märkte?
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Aufgrund seiner Struktur filterst Du mit dem ADX auf volatilen Märkten wichtige Handelssignale heraus. Er ermöglicht es Dir, auf volatilen Märkten Einstiegspunkte zu finden, aber auch um mögliche Trendumkehrungen frühzeitig auszumachen. Das ist insbesondere auf sehr volatilen Märkten entscheidend.
Reicht der ADX als alleiniger Indikator aus?
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Ein klares Nein. Der ADX Indikator zeigt ausschließlich die Trendstärke an. Um zu erfassen, ob der Trend nach oben oder unten zeigt, ist ein entsprechender Indikator zwingend notwendig. Grundsätzlich solltest Du verschiedene Indikatoren miteinander kombinieren, um Fehlsignale zu vermeiden.
Welche Alternativen gibt es zum ADX?
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Der ADX hat meines Erachtens ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, das ihn einzigartig macht. Dennoch kannst Du die Trendstärke natürlich auch anders messen. Mögliche Alternativen wären der RSI oder der TRSI, aber auch der Aroon-Indikator oder der Commodity Channel Indikator (CCI).
Christian Böttger

Christian Böttger

Über den Autor Finanzexperte und Ausbilder für Trading mit über 6 Jahren Erfahrung an der Börse.

Vollzeit-Trader

"Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!"

>75% Trefferquote

+6 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.